DE1642040C - Tupferstäbchen für chirurgische Zwecke - Google Patents

Tupferstäbchen für chirurgische Zwecke

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DE1642040C
DE1642040C DE19661642040 DE1642040A DE1642040C DE 1642040 C DE1642040 C DE 1642040C DE 19661642040 DE19661642040 DE 19661642040 DE 1642040 A DE1642040 A DE 1642040A DE 1642040 C DE1642040 C DE 1642040C
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Der Anmelder Ist
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Heimlich, Henry Jay, Rye, N.Y. (V.StA.)
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Description

4. Tupferstäbchen nach Anspruch 3, dadurch einem abgeflachten Teil unterschiedlicher Länge begekennzcichnet, dad den. saugfähigen Material 30 steht und mit Perforationen 16 versehen ist und der (18) Stützmittel (46; 43, 49) aus steiferem Ma- Griff im Bereich des perforierten abgeflachten Teils terial als das saugfähige Material derart zugeord- von saugfähigem Material 18 umgeben ist.
net sind, daß die Konfiguration des saugfähigen B Δ dem Tupferstäbchen nach der Erfindung beMaterials beim Gebrauch aufrechterhalten bleibt. steht die vorteilhafte Möglichkeit, die Saugfähigkeit
35 des für den Tupfer verwendeten Materials während der Verwendung des Geräts ;m wesentlichen unver-
ändert aufrechtzuerhalten, indem laufend die angesaugte Flüssigkeit über den röhrenförmigen Griff abgesaugt wird. Ein Auswechseln des Tupfers mit allen
Die Erfindung betrifft ein Tupferstäbchen für 40 oben angeführten Nachteilen kann daher entfallen, chirurgische Zwecke, bei dem ein saugfähiges Ma- Insbesondere braucht nicht mehr eine große Anzahl terial am Ende eines länglichen Griffes angebracht von Tupfern überwacht und gezählt zu werden, die ist. Bisher verwendete Tupferstäbchen bestehen aus Zeit für das Auswechseln der Tupfer wird eingespart, einer jeweils zu sterilisierenden Metallpinzette, in und es braucht nicht mehr mit einer u. U. zu Verdie ein Tupfer aus saugfähigem Material eingelegt 43 letzungen führenden metallenen Pinzette gearbeitet wird. Verwendung finden Tupferstäbchen im allge- zu werden.
meinen bei Operationen, und zwar sowohl zum Sleri- Da ein Tupferstäbchen nach der Erfindung sich
lisieren einer Körperstelle, an der ein Schnitt ge- ebenso wie zum Aufsaugen von Flüssigkeit auch zur macht werden soll, als auch zum Freihalten des Abgabe von Flüssigkeit, beispielsweise Sterilisations-Operationsfeldes von Flüssigkeit, insbesondere Blut. 5° lösung, eignet, kennzeichnet sich eine bevorzugte Da ein einzelner Tupfer sich rasch vollsaugt, wird Ausführungsform der Erfindung dadurch, daß zuim Laufe einer Operation eine große Anzahl von sätzlich in dem hohlen Handgriff 10 eine Einrichtung Tupfern benötigt, und hierbei stellt die Gefahr, daß 52, 58, 60 zur Abgabe strömenden Materials angeversehentlich ein Tupfer im Körper des Patienten zu- ordnet ist, die aus dnem im hohlen Handgriff vorrückbleibt, ein ernstes Problem dar. Die Tupfer wer- 55 gesehenen Aufnahmeraum mit einer Absperrung 54, den daher in der Regel gezählt, und es wurden auch 58 für dieses strömende Material besteht und zu schon besondere Gestelle für die Ablage verwendet, deren Betätigung ein Kolben 60, 62 vorgesehen ist. um die Übersicht über die vorhandenen Tupfer zu Diese Ausführungsform ermöglicht es, einen Vorral erleichtern. Trotzdem entstehende oder zu spät be- in abzugebender Flüssigkeit innerhalb des Handmerkte Irrtümer können jedoch die Dauer der Ope- 60 griffs unterzubringen, deren Abgabe von einer Beration und damit die Narkose in unerwünschter dienungsperson zu einem gewünschten Zeitpunkt ein-Weise verlängern, außerdem den Einsatz von Rönt- geleitet werden kann. Hierzu ist gemäß der bevorzuggenstrahlen zum Auffinden des verlorenen Tupfers ten Ausführungsform die Betätigung eines Kolben; erforderlich machen, also allgemein das Operations- vorgesehen, der die Flüssigkeit auspressen, beispielsrisiko vergrößern. 65 weise durch Drucksteigerung das Zerreißen einei
Das selbst bei Verwendung des besten saugfähigen dünnwandigen Membran, welche die Flüssigkeit zu Materials rasche Vollsaugen der Tupfer hat jedoch rückhält, bewirken kann, noch den weiteren Nachteil, daß die Operationsdauer Vorzugsweise kann der Aufnahmeraum zur Spei
cherung des strömenden Mediums eine Patrone 52 enthalten. Diese kann gleichfalls so dünnwandig ausgebildet sein, daß schon ein Druck auf den biegsamen S genügt, um die Wandung der Patrone zum Brechen oder Reißen zu bringen.
Auch ist gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß dem saugfähiger. Material 18 Stützmittel 46,48,49 aus "eiferen? Material als das saugfähige Material derart zugeordnet sind, daß die Konfiguration des saugfahlgen Materials beim Gebrauch aufrechterhalten bleibt. Diese Ausführung ermögücht die Verwendung besonders weichen Materials für den Tupfer, was fur eine schonende Berührung des Gewebes von Vorteil ist. Dabei gewährleisten die vorzugsweise in das Tupfermaterial eingebetteten Stützmittel, daß der Tupfer selbst seine Form im wesenüichen beibehält, wahrend sich andernfalls das weiche Material zusammenballen oder umknicken könnte.
Weil bei einem Tupferstäbchen nach der Er inüung die Saugfähigkeit des Tupfers aufrechterhalten wd besteht der weitere Vorteil, daß für den Tupfer auch Material Verwendung finden kann, das weniger saugfähig ist als die normalen Gazetupfer, beisp.els-S Schaumstoffe aus Polyurethan oder andere Material ^te»«^GT^
perforierte Ende des Gntts u
festigt ist. enrml>n OPmäß FiK. 1, 2
Bei den AujMmmg^ £**£*,.; 10
und 3 ist der »^g&^J1^ 12 und das perbezeichnet, das offene ™ιΐ m ^ ^^
fonerte Endteil mit M.uer u ^ ^
behebigen Material ^tehen aas^ Betäu.
Körperflüssigkeiten^gJ^fSd«« S^Ien. mit bungsmitteln (A^™™J "J j Berührung kommt, denen es verwendet w.rd und *^"* JJn^n so unbeeinflußtbleibt.Das Majn d h
beschaffen sein da* *^™ r deQ χ fer während er sollte■ Senugend «to sei η u,na ^^ zum
15. des Oebrauchs z" h5jJJ?n^a w^hrend des chirur-Zurückziehen von Organen ^hrenα ^
^chen Eingriffs zu ^nen. & some j gieb,3 odei-biegsam-J™ ^'^, daß der in menge,druckt tew. gebogen u zerbrochen
*> F1g. 4dagf*™™£™ ^ wie weiter unten und sein .1^ f™^m Zw^ck eignen sich erfaherläutert ist. :Zu d ^" ™,K äth* leii> Polypropyningsgema i Kunststoffe^wie Kog Y ^ ^.^
lca und P^VJ?1 *" Jg1^ weder Blutergüsse a5 a^frd b e%^^neVerietzung von aufliegen-
nung in einigen Ausführungsbeispielen näher erläui
nfcht mnd, sondern
Figrieüweise im Schnitt eine Ansicht einer Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Teil des Tupfers herausgeschnitten ist, um die BefesUgung des Turfers am Griff zu verdeutlichen,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der
Fig:3 einen Querschnitt durch den Tupfer und den mV dem Tupfer in Verbindung stehenden Teil desGriffsnachderLinieS-SderFigA .
Fig 4 und 5 teilweise im Schnitt Ansichten einer zweiten bzw. dritten Ausführungsform der Erfindung, bei denen Einrichtungen zur Abgabe stromenden Materials in dem Griff vorgesehen sind;
SSSi Bei der ^ J
^eise abgeht wie ^^^ geht. Die Große^ dieses abgeu Stützung
verändert werden daße«J^ 16 sowie ihre
des TuPferj fn^niT„,ren sind veränderbar. Bei der AmgUjnd Anordnungen sind ve^ perforatione
sowohl JL ^^g^S
^.^^^^ΆΆ^ allen Teilen Weise besteht «ne Veronaung dem ^^^
des den Griff umgebenden iupi de.ihonkn ^«^ . der Tupferl8 am Griff ^*% perforierte1^EnUe des Griffs. ν d geeigneten porö-
Äifjf..«—. ——
Formen des Gnffs, .
F i g. 12 und 13 teilweise im Schnitt Ansichten von am Ende des Tupferstäbchens angebrachten SaugerntiTuund 15 teilweise im Schnitt Ansichten von auswechselbaren Einrichtungen zum drehbaren Befestigen von Saugeinrichtungen an Tupferstabchen, Fig. 16 in auseinandergezogener Darstellung Griff, Tupfer und Stützrahmen einer weiteren Ausfuhrungs-
form der Erfindung
F i g. 17 eine Schnittansicht der in F1 g. 16 gezeigj κ · V-rifSmmlichen TuDfern für chirurgische der bei he*°™h A n qS oder einem elasto-5<> Zwecke verwendeten Art^od^ ^ ^^
stoff aus Po.y.räthan, Polyäthylen oder Polypropylen bes«he!j; g . an dem perforierten Ende des
„^ 1? bSestiet indem er dieses Ende umgibt. Gnffs 10 befesügt ina m de so können die
^^^^Κ^ημ^ oder Schichten aus Gaze zusammengeheftet oder, wie im Falle der gegen-Uaze z"s™en^" _ - fu chirurgische Zwecke,
Tupfer und dem Inneren des GnIb n.r »uf e,ne, wobei der
uic in ucii *....,......~..ö-.. dargestellten Ausführungsformen des i'apferstäbchens weisen einen röhrenartigen Griff mit einer nahe einem Ende gelegenen öffnung und einem aus einem porösen, saiigfähigen nert und mehl^
fur diewi Zweck geeign
ston, so k.miii «-
lst smkoI,k,eb.
Oriffendes mit dem flüssigen Silikonklebstoff über- eine Filtrierwirkung aus, so daß feste Partikel nicht zogen und der Tupfer angedrückt werden. die Perforierung in dem Griffteil verstopfen. Außer-
Wenn der Tupfer aus Schaumkunststoff mit offe- dem erhöht sich die Absorptionsfähigkeit des Tupfernen Zellen besteht, kann der Tupfer durch Reibung materials meßbar mit der Anwendung der Saugwiroder mittels eines Klebstoffs der obenerwähnten Art 5 kung. Auch ist der Tupfer, wenn feste Stoffe sich gehalten werden. daran festsetzen und den Flüssigkeitsstrom hindern
Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Tup- (was nicht leicht geschehen kann), durch einfaches ferstäbchens als Tupfer für chirurgische Zwecke wird Eintauchen in Salzlösung erneuerbar. die am anderen Ende des Griffs liegende öffnung mit Während des chirurgischen Eingriffs ist das Tupfereiner geeigneten Saugquelle, beispielsweise einer Va- io stäbchen auch als Wundhaken zum Zurückziehen von kuumpumpe, einer Vakuumkammer od. dgl., ver- über dem Operationsfeld liegenden Organen verbunden. In Fig. 12 bis 15 sind zur Veranschau- wendbar. Indem der Tupfer das betreffende Organ lichung verschiedene Kupplungseinrichtungen zum ' erfaßt, kommen keinesfalls scharfe Metallkanten mit Verbinden des offenen Griffendes 12 mit einer Saug- ' dem Gewebe in Berührung, wodurch Blutergüsse leitung dargestellt. In Fig. 12 ist eine Kupplungs- 15 oder Risse entstehen könnten, manschette 20 gezeigt, die das Ende des hohlen Im allgemeinen ist es zweckmäßig, alle Seiten des
Griffs mit der Saugleitung 22 verbindet. Die Kupp- einen Griffendes mit Perforationen zu versehen, um lungsmanschette 20 hat eine dichte Reibpassung so- eine Verbindung aller Teile des Tupfers mit der wohl mit dem Griff als auch mit der Saugleitung. Saugquelle herzustellen. Für bestimmte Zwecke kann Dabei sollten sowohl die Kupplungsmanschette als ao es jedoch wünschenswert sein, daß der Saugvorgang auch die Saugleitung aus einem Material bestehen, nur auf einer Seite des Tupfers erfolgt Um dies zu das gegenüber den mit ihnen in Berührung kommen- erreichen, braucht nur eine Seite dieses Griffendes den Medien inert ist. perforiert zu werden. Weiterhin kann das perforierte
In Fig. 13 umschließt das offene Ende 12 des GfSende auf allen Seiten perforiert, jedoch gemäß Griffs 10 einen eine erweiterte Manschette 26 auf- as Fig. 18 mit einem undurchlässigen Kunststoffschild weisenden rohrförmigen Stöpsel 24, wobei die Man- 44 zwischen dem Tupfer und dem perforierten Griffschette die Saugleitung 22 umgreift. Der Stöpsel hat ende über die ganze Fläche versehen sein, wo die eine dichte Reibpassung mit der Innenwandune des Saugwirkung unerwünscht ist. Der undurchlässige hohlen Griffs und die Manschette 26 eine dichte Reib- Schild 44 kann aus einem geeigneten biegsamer, passung, mit der Außenfläche der Saugleitung. 30 Kunststoffmaterial bestehen, das inert gegenüber den
In Fig. 14 und 15 sind Kupplungen dargestellt, Flüssigkeiten ist, mit denen es in Berührung kommt, die sowohl mit dem Griff ende als auch mit der Saug- wie beispielsweise Polyäthylen oder Polypropylen. leitung eine Drehgelenkverbindung herstellen. So ist Der Schild kann mittels eines Klebstoffs der oben bein Fig. 14 eine das äußere Ende des Griffs fest um- schriebenen Art in seiner Lage gehalten werden, schließende Kupplungsmanschette 28 dargestellt, die 35 Unter gewissen Umständen kann es wünschenswert einen abgesetzten, in einer äußeren Lippe 31 enden- sein, die Form des Tupfers beizubehalten, beispielsden Endteil 30 aufweist. Die Saugleitung 32 ist mit weise, wenn er sowohl als Wundhaken als auch als einem rechtwinklig anschließenden verengten Hals- Tupfer verwendet wird. Zu diesem Zweck können teil 34 versehen, der mit dem abgesetzten Ende 30 geeignete Stützmittel oder ein Rahmen im Innern des des Kupplungsgliedes derart in Eingriff steht, daß er 4° Tupfers vorgesehen werden. So kann, wie in F i g. 6 diesem gegenüber drehbar ist und durch die äußere dargestellt eine Stütze in Form von zwei U-förmigen Lippe 31 gehalten wird. Drähten 46 auf den gegenüberliegenden Seiten des
In Fig. 15 ist die Saugleitung 36 mit einem seit- perforierten Griff teils in Eingriff mit diesem in den liehen Halsteil 38 versehen, der eine Vielzahl innerer Tupfer eingebettet werden. Diese Stützen können aus Ringrippen 40 aufweist die in dichter Reibpassung 45 Metalldraht oder einem geeigneten inerten Kunstmit der äußeren Oberfläche des Griffendes stehen, Stoffmaterial bestehen, wie beispielswr:se aus rostum eine dichte Passung tu erreichen, während sie freiem Stahl, Polyäthylen oder Polystyrol. Die Endgleichzeitig eine relative Drehbewegung gestatten. teile der Stützen können geeigneterweise an den Sei-Um eine dichte Passung zwischen der Saugleitung ten des perforierten Griffendteils befestigt werden und dem Griff zu gewährleisten, sind vorzugsweise 50 indem sie darin eingebettet oder daran geklebi Schulterteile 42 im Inner» der Saugleitung in Ein- werden.
griff mit dem äußeren Ende des Griffs vorgesehen. Eine alternative Form eines gestützten Tupfers is
Während chirurgischer Eingriffe, wie etwa chirur- in Fig. 16 und 17 dargestellt Bei dieser Ausfüh gischer Operationen, wird das offene Ende des Griffs rungsform ist der Tupfer in zwei Abschnitten 18 mit einer Saugquelle verbunden. Der Chirurg oder 55 ausgebildet die auf den gegenüberliegenden Seitei Assistent kann dann den Griffteil des Tupferstäbchens des perforierten Griffteils befestigt und durch die au mit einer Hand fassen und die andere Hand freibe- den gegenüberliegenden Seiten des Tupfers angeord halten. Der Tupfer wird mit entsprechenden Stellen neten, sich ergänzenden Stützrahmen 48 und 49 ii in Berührung gebracht um Blut oder andere Flüssig- der gewünschten Form gehalten werden. Die Stütz keiten zu entfernen und dadurch das Operationsfeld 60 rahmen 48 und 49 können aus inerten Kunststofl ständig sauber und sichtbar zu erhalten. Das Blut drähten bestehen. Ist der Tupfer von rechteckige oder sonstige Flüssigkeiten werden sowohl durch die Form, sind auch die Stützmittel vorzugsweise vo Saugwirkung als auch durch die Absorptionseigen- rechteckiger Form, jedoch etwas kleiner als de schäften des Tupfers entfernt Die meisten dieser Tupfer. Der Rahmen 48 ist mit hervorstehende Kön«rflüssigkeiten werden durch den Tupfer und 65 Zapfen 50 und der Rahmen 49 mit sich damit ergär die Perforierung angesaugt und von da aus durch den zenden Aufnahmcteilen 51 versehen. Griffteil zu einem der Vakuumquelle benachbarten Beim Zusammensetzen der Teile gemäß F i g. 1
Aufnahmebehälter gesaugt. Dabei übt der Tupfer und 17 werden die beiden Abschnitte 18* des Tupfe
auf die gegenüberliegenden Seiten des perforierten GrilTendes aufgelegt, während die Stützrahmen 48 und 49 miteinander fluchtend an den gegenüberliegende» Flächen der beiden Teile des Tupfers angeordnet und gegeneinander gepreßt werden. Dabei dringen die Aufnahmegliedcr 51 und die Zapfen 50 durch das Tupferniatcrial, und die Zapfen greifen in die Aufnahmeglieder ein. Die Zapfen können durch Reibung oder durch ein geeignetes Bindemittel der oben beschriebenen Art in den Aufnahnicgliedern gehalten werden. Nach der so erfolgten Zusammensetzung wird der Tupfer mittels der Stützglicder 48 und 49 im wesentlichen seine ursprüngliche Form behalten.
Die Ouerschnittsform des Griffteils in seinem Hauptteil kann einfach rund sein, wie in Fig. 7 gezeigt. Es sind jedoch verschiedene andere OucrschniUsformcn verwendbar, die das Greifen erleichtern und die Festigkeit des Stäbchens erhöhen, wie in Fig. 8 bis 11 unter 10a, 1^ IHr und 1Oi/dargestellt. Außerdem können
Tupfstäbchen verändert wer
für große Organe, wie etwa
werden sollen.
Wie bereits erwähnt, sind die erfindungsgemäßen Tuf 'erstäbchen auch zum Vorbereiten eines Patienten vor einer Operation verwendbar. Bei Verwendung des Stäbchens lü diesem Zvyeck wjrrf vorzugsweise ein geeignetes Antiscptikum, eine Sterilisations- oder Vorbereitungslösung bzw. -flüssigkeit in dem Griffteil vorgesehen. Dabei kann die Flüssigkeit bzw. die Ampulle aus einem dünnen, spröden Polystyrol, Polypropylen oder einem anderen geeigneten Material bestehen.
In der Ausführungsforni gemäß Fig. 5 ist der GrilT mit einer kleinen Vertiefung 56 versehen, die als Anschlag bzw. Einstellmittel für eine Membran 58 dient. In bestimmtem Abstand von der Membran 58 in Richtung des anderen Endteils des GrilTs isi ein kleines Kolbcnglied 60 angeordnet, das von einem ίο Druckkolbcn 62 her betutigbar ist. Sowohl die Membran als auch der Kolben können aus einem gegen das in dem Griff enthaltene Material inerten KunststolTmatcrial, wie etwa Polyäthylen oder Polypropylen, bestehen. Auch stehen sowohl die Membran als auch der Kolben in durch Reibung abgedichteter Berührung mit dem Innern des Griffteils.
Wenn die Tupferstäbchen gemäß Fig.4 und 5 zum Vorbereiten eines Patienten vor einer Operation verwendet werden sollen, wird das Antiseptikum bzw. ao die Vorbereitungslösung zunächst in den Tupfer eingelassen. In der in F i g. 4 dargestellten Form geschieht dies durch das Brechen der zerbrechlichen Ampulle durch Durchdrücken oder Biegen des Griffs. In der in Fig. 5 dargestellten Form wird dies durch »5 Linksverschiebung des Druckkolbcns 62 erreicht, wodurch der Kolben eine Erhöhung des Drucks auf die Flüssigkeit bewirkt, die ausreichend ist, um die Membran 58 zu öffnen oder zum Nachgeben zu bringen. In beiden Fällen fließt die Flüssigkeit nach unien zu dem perforierten Ende des Griffs und von dort • aus durch die Perforationen in den Tupfer selbst. Die antiseptische Flüssigkeit wird dann über die
Si?te WeTsesoSamif veSt£^X sie
feicM in den Tupfer gelangen kann, wenn es gewünscht wird.
Beispielsweise A«^™n^^2^ chen mit Flüssigkeiten bzw. Losungen dieser dem hohlen Griff sind in Fi g. 4 u"d 5 ™^ 1V in
In Fig. 4 ist die Flüssigkeit tej. Losung η e»»r zerbrechlichen Patrone» c^nthalten die η
GrifT angeordnet und ™tte£ "J" ?3" seinem sperrung 54 innerhalb des ^s u"d^he enc offenen Ende gehalten wird. Die Abspemnig >*κ aus einem KunststofTrnatenal ahnhch «*m «s u bestehen und festgeklebt werden. Die Pat °" Ampulle 52 kann aus einem dünnen^«««fJJ^ Kunststoffmaterial bestehen, das bncM^wen W°
j ^rsh:edenen Ausführungen dcr Erfindung kann die jeweilige Form bzw. Konfigu -ation des Tupfers geändert werden. Gegenwärtig sind Tup- ^h ^.^^.^ Zweckc im angerneinen von
Form, und die Tupfer der vorliegenden ähHh F ^ Jdh
jcder ande.
ren geometrischen Form sein.
Außerdem ist auch die jeweilige Form bzw. Kon- ^ Gnffs ^ hd.Mg w„Mbar_ Ef soHu
B daß man ihn ^ mk der Hanc
J* ^n und die Mö licnkeit ganz ausgeschalte
oder wesent,ich verringert wird, daß das Tupferstäb
beim Verschließen in dem Operationsfeld zu
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 611/1

Claims (3)

Patentansprüche- sich schon durch das ständige Auswechseln der Tup- Patentanspruche. fer meßbar verlängert Hmiu kommt> daß bei dem i d d Tf tenden fer meßbar verlänget >
1. Tupferstäbchen für chirurgische Zwecke, bei raschen Hantieren mit der den Tupfer tragenden dem ein saugfähiges Material am Ende eines läng- Pinzette sorgfältig darauf geachtet werden muß, daß liehen Griffes angebracht ist, dadurch ge- S durch das Metall der Pinzette nicht etwa yersehentkennzeichnet, daß der Griff (10) röhren- lieh ein Organ berührt oder gar verletzt wird, förmig und biegsam ist und aus einem relativ Auch vor Beginn der Operation erfordert das atensteifen Material besteht und wobei der Griff an lisieren des Operationsbereichs mit Hike von Tupdem einen Ende (12) eine öffnung aufweist, fern eine erhebliche Anzahl von Handgriffen, duich welche zum Anschluß an eine Saugleitung (22, io weicht die Gesamtdauer der Operation weiter ver-32, 36) ausgebildet ist, während das andere Ende längen wird und wobei außerdem in der Rege! ein (14) des Griffes aus einem abgeflachten Teil unter- Verlust an Sterilisp-ionslösung beim Anfeuchten der schiedlicher Länge besteht und mit Perforationen Tupfer auftritt.
(16) versehen ist und der Griff im Bereich des Der Erfindung liegt die Aufgaoe zugrunde, ein
perforierten abgeflachten Teils von saugfähigem 15 Tupferstäbchen zu schaffen, bei dem das saugfähige Material (18) umgeben ist. Material nicht laufend ausgewechselt zu werden
2. Tupferstäbchen nach Anspruch 1, dadurch braucht, so daß das Problem des Tupferzählens gekennzeichnet, daß zusätzlich in dem hohlen praktisch ebenso entfällt wie der durch das Aus-Handgriff (10) eine Einrichtung (52, 58, 60) zur wechseln bedingte Zeitverlust.
Abgabe strömenden Materials angeordnet ist, die ao Die Erfindung betrifft daher ein Tupferstäbch^n
aus einem im hohlen Handgriff vorgesehenen Auf- für chirurgische Zwecke, bei dem ein saugfähiges
nahmeraum mit einer Absperrung (54, 58) für Material am Ende eines länglichen Griffes angebracht
dieses strömende Material besteht und zu deren ist, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Griff 10
Betätigung ein Kolben (60, 62) vorgesehen ist. röhrenförmig und biegsam ist und aus einem relativ
3. Tupferstäbchen nach Anspruch 2, dadurch as steifen Material besteht und wobei der Griff an dem gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum zur Spei- einen Ende 12 eine öffnung aufweist, welche zum cherung des strömenden Mediums eine Patrone Anschluß an eine Saugleitung 22, 32,36 ausgebildet (52) enthält. ist, während das andere Ende 14 des Griffes aus
DE19661642040 1965-01-12 1966-01-10 Tupferstäbchen für chirurgische Zwecke Expired DE1642040C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US42501365 1965-01-12
US425013A US3324855A (en) 1965-01-12 1965-01-12 Surgical sponge stick
DEH0058189 1966-01-10

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1642040A1 DE1642040A1 (de) 1972-03-16
DE1642040C true DE1642040C (de) 1973-03-15

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