DE1639733U - Vorrichtung zur verbindung von horizontalen filterrohren, die in lockergestein verlegt und setzungen und pressungen ausgesetzt sind. - Google Patents

Vorrichtung zur verbindung von horizontalen filterrohren, die in lockergestein verlegt und setzungen und pressungen ausgesetzt sind.

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DE1639733U
DE1639733U DE1952B0008591 DEB0008591U DE1639733U DE 1639733 U DE1639733 U DE 1639733U DE 1952B0008591 DE1952B0008591 DE 1952B0008591 DE B0008591 U DEB0008591 U DE B0008591U DE 1639733 U DE1639733 U DE 1639733U
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DE
Germany
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filter
filter tube
horizontal filter
layed
pressures
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DE1952B0008591
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BOHR UND BAU GmbH
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Description

  • Vorrichtung zur Verbindung von horizontalen Filter-
    rohren, die in Lockergestein verlegt und Setzungen
    und Pressungen ausgesetzt sind,
    -a.-
    Besehreibung
    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ver-
    bindung von horizontalen Filterrohren, die nach einem bekannten Verfahren zum Zwecke der Wasserentnahme oder Wasseranreicherung von einem Schacht aus in Lockergestein verlegt sind, insbesondere in Bergbaugebieten, wo im Falle von Senkungserscheinungen die Gefahr besteht, daß die Filterrohre durch Zerrungen oder Pressungen abgerissen bzw. deformiert werden.
  • Zweck der Erfindung ist, dieser Gefahr dadurch zu begegnen, daß in den horizontalen Filterrohrstrang in bestimmten Abständen eine Vorrichtung eingebaut wird, die aus Zwischenringen gleichen Durchmessers wie das Filterrohr und innerhalb und außerhalb des Filterrohre konzentrisch angeordneten rohrförmigen Überbrückungshülsen besteht; diese Hülsen nehmen sowohl Bewegungen in der Längsrichtung des Filterrohres als auch quer dazu auf.
  • Me Vorrichtung erfüllt außerdem den Zweck, das beim Einbau der Filterrohre in die horizontal vorgetriebenen Bohrrohre und beim Zurückziehen dieser Bohrrohre nach erfolgtem Einbau
    der
    der Fulterrohre keine Verschiebung der einzelnen Teile zuein-
    ander eintritt.
    Die beiliegende Abbildung zeigt ein AasfQhrungsbeispiel des
    Gegenstandes der Erfindung im Längsschnitt, und zwar dergestalt,
    da$ vn Bohrrohr, ilterrobr und dazugehöriger Terbindungavor-
    riehtung nur jeweils die eine Hälfte bis zur Robrachse darge-
    stellt ist. Bas horizontal verlegte BLlterrohr 1 befindet sich
    innerhalb des Bohrrehree 2$ beide Rohre gehen von einer in der
    Abbildung nicht dargestellten senkrechten Schachtwand aua Der
    terrohrstrang 1 ist an mehreren Stellen 3 unterbrochen.
    Diese nterbreehungsstellen 3 werden durch eine innerhalb des
    yilterrohres angeordnete rohrfSrmige ßulse 4 und eine außer-
    halb befindliche rohrfSrmige Halse 5, die beide durch einen
    Distanzring 6 fest miteinander verbunden sind, überbrückt,
    Der Distanzring 6 ist auf die BSIse 4 aufgeschweißt und mit der
    NQlse 5 durch mehrere über den äfang verteilte Sehrauben ver
    bunden. Die Filterrohrstaeke 1 sind mit Schlitzen 8 und die
    Saison 4 und 5 mit Sehlitzen 8'versehen ; beide Halsen haben
    gegenüber dem filterrohr 1 so viel Spiel in radialer Bichtung,
    daß auch Bewegungen quer zum Filterrohr aufgenommen werden
    können. Indem Ringraum zwischen den Hülsen 4 und 5, und zwar
    zu beiden Seiten des Distanzringes 6, ist zwischen diesem und
    den Enden der Filterrohrstücke je ein Zwischenring 7 ange-
    ordnet ; diese beiden Zwischenringe 7 und der Distanzring 6
    füllen also die Unterbrechungsstelle 3 aus. Die Zwischenring 7
    dienen dan. beim Einbau des ilterrohres 1 und beim Zurückziehen
    des Bohrrohres 2 die vorher berechnete LSnge der ßnterbrechangs-
    stelle 3imBilterrohrstrang't zunächst innezuhalten und dabei
    die infolge der Rohrreibung entstehenden Druckkräfte auf..-
    nehmen* Die Zwischenringe 7 bestehen aus einem Material das
    nach einiger Zeit im Nasser seine Festigkeit verliert und sich
    teilweise oder ganz auflöst* infolge dieser Eigenschaft der
    wisehenringeisteinDpSteresZusammenschiebender,
    '.. t
    Filterrohrstaeke und damit eine Verkürzung des Filterrohr-
    stranges möglich. Als Naterial können Holzfaser, Preßpappe
    oder andere sich erweichende oder lesbare Stoffe verwendet
    werden Sofern das Material sich nicht ganz auflöst, wird w
    durch das in das 7Uterrobr durch die Schlitze 8 eintretehde
    ..
    Wasser teilweise herausgespSlt bzw. beim Zusammenschieben der
    FilterrehrstScke allmählich durch die Schlitze 8 der
    Baisen 4 ad § heraNsgedr&ekt Sie Zwischenringe 7 Mnneneh
    mit Schlitzen versehen oder siebartig durehhobrt sein aain
    leXht n « Esaus@tckeD ds de Sc4 t
    erB hen.
    1Jreh die BUsen-4 und J 1f1rd bei auftretenden Bergseen
    aowehl eine'VerkUrzung des gesamten Filterrobratrangen als
    auch eine Verlängerung desselben ermöglicht. Va diesen Zweak
    sa erreichen, werden die rsprQBgiehe ange der SaterbrechBgs-
    stelle zwischen den einzelnen ? Uterrohrstücken und dit länge
    der linsen 4 und, durch Berechnung der äußersten SetzBget
    genau bestimmt, Barch diese Festlegung der genauen Abmessungen
    kann weder eine Deformierung der Filterrohre noch ein Abreißen
    oder Herausziehen aus dem. zwischen den Hülsen 4 *und 5 ge-
    bildeten Ringraum eintreten.
    An Stelle der Zwischenringe 7 können auch Abscherstifte oder
    Baltesehrauben, dureh die die äußere Bälse 5 mit dem Filter-
    rohr verbunden wird, Torgesehen werden. Diese Stifte oder
    Schrauben haben aber gegenüber dem Gegenstand der Erfindung
    den Nachteil, daß sie bei auftretenden Verklemmungen sehen
    wabrend des Zurückziehens der Bohrrohre abgesohert oder gelSst
    werden können. Werden sie aber zn stark ausgefahrt, so kann bei
    späterem Terkarzen des Filterrohrstranges infolge von Setzungea
    die beabsichtigte Wirkung ausbleiben und eine BeformieraDß
    der Filterrohre eintreten. Aaoh ist eine Verletzung des
    ",., lii
    Bl. : ttnobrUb e,
    ilterrohraberzuges zs Schutz gegen Korrosion, der beispiels-
    weise aus Bartgaami oder dgl. &esteheNl:Lnc<möglich.
    liülaen 4 tBd kan beide aas dem gleichen oder jede fOr
    sieh aus einem anderen Xaterial hergestellt sein wobei beide
    oder auch jeweils mr eine aus dem gleichen läteriel bestehen
    kennen wie dite filterrohre

Claims (1)

  1. Sehutzansprache -WWW§M. M » M
    1. Vorrichtaag zur Verbindung v&n horizontalen Filterrohren, die nach einem bekannten Verfahren zum Zwecke der Wassereat- nahe der WMseranreicherng Ton einem Schacht aus is. Beeergestein verlegt sind, dadTSE'eh gekennzeichnet, daS in den ftlterrobratrang an einer eder mehreren Stellen Zwisehen- riDge (7) gleichen Durchmessers wie das tterrohr ma swr herbrSekaBg der dadxreh entstandenen terbreehangsstelle (3) je eine innerhalb und außerhalb des Filterrohres &onzentriseh angeordnete rehrfSrmige BHlse (4 bzw. 5) eingebaut werden. 2. ? erriehtang nach Anspruch , dadureh gekennzeichnet, da8 die ZwischesriBge (7) aus einem Stoff wie Holzfaser Breßpappe oder dgl. bestehen, der im trockenen Zustand eine gewisse Festigkeit hat# im Wasser aber nach kurzer Zeit diese Festigkeit Terliert und sieh teilweise oder ganz auflöst. 3. Triehtong nach Ansrpreh dadurch gekennzeichnet, daß die Saisen (4 bzw. 5) einen solchen Barehmesser haben daß gegenüber dem Filterrohr ein gewisses Spiel in radialer Richtung gewahrt bleibt. 4. Vorrichtung nach Ansprach 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet, daß die ideen (4 und 5) und die Zwischenringe (7) mit Schlitzen (81) versehen sind. 5. TorrichtoBg nach Anspruch 1 3 and 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halsen (4 und S) mm dem gleichen oder einem anderen Katerial wie das Filterrehr bestehe wobei die Halse (4) nicht aus dem gleichen Baterial za : bestehen braucht wie die Halse (5
DE1952B0008591 1952-04-10 1952-04-10 Vorrichtung zur verbindung von horizontalen filterrohren, die in lockergestein verlegt und setzungen und pressungen ausgesetzt sind. Expired DE1639733U (de)

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