DE1634869C - Baggerzahn - Google Patents

Baggerzahn

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DE1634869C
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tooth
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tooth holder
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Description

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Die Erfindung betrifft einen Baggerzahn mit einer keilförmigen Zahnspitze, die an ihrem an einem Zahnhalter anschließbaren Ende eine von oberen, unteren und seitlichen Wänden gebildete keilförmige Ausnehmung aufweist, an dem der Ausnehmung angepaßten keilförmigen Ende des Zahnhalters auswechselbar befestigt ist und an der oberen Wand der Ausnehmung einen zum Zahnhalter hin auskragenden Ansatz aufweist.
Bei einem Baggerzahn dieser Art (USA.-Patenlschrift 2 762 139) werden die Wände der Ausnehmung während des Baggerbetriebes durch die auftretenden Beanspruchungen auseinandergespreizt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Baggerzahn der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein Spreizen der Wände der Ausnehmung verhindert wird.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß die untere Wand einen zum Zahnhalter hin auskragenden Ansatz aufweist und die Ansätze von einem den Zahnhalter umgreifenden Verstärkungsring umgeben sind.
Hierdurch können Beanspruchungskonzentralionen im Bereich des Überganges zwischen Zahnspitze und Zahnhalter herabgesetzt, ein vorzeitiges Brechen des Zahnhaltcrs verhindert und Verformungen der Wände der Zahnspitze herabgesetzt werden.
Zweckmäßig ist der Baggerzahn so ausgebildet, daß der Verstärkungsring an den Seiten des Baggerzahnes zwischen Anschlägen des Zahnhalters und den dem Zahnhalter zugewandten Enden der seitlichen Wände liegt. Der Verstärkungsring kann aber auch obere und untere über die oberen und unteren Wände der Ausnehmung hinausragende, am Zahnhaltcr anliegende Lappen aufweisen.
Zwei Ausführungsbeispiele eines Baggerzahnes nach der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Baggerzahnes mit einer keilförmigen Zahnspitze,
F i g. 2 eine bruchstückweise vergrößerte Ansicht des Baggerzahnes innerhalb des Kreises in Fig. 1, wobei der Baggerzahn und ein Verstärkungsring im Schnitt dargestellt sind,
F i g. 3 die keilförmige Ausnehmung der Zahnspitze des Baggerzahncs in schaubildlicher Ansicht,
Fig.4 einen Verstärkungsring in schaubildlicher Ansicht,
F i g. 5 eine Schnittansicht in der Ebene 5-5 in Fig. 2,
F i g. 6 eine Längsschnittansicht einer anderen Ausführungsform desBaggerzahnes an einem Zahnhalter, wie er bei Schaufelladern verwendet wird, wobei der Zahnhalter in Seitenansicht gezeigt ist,
F i g. 7 eine teilweise Draufsicht und teilweise Schnittansicht des Baggerzahnes und
F i g. 8 einen mit oberen und unteren Lappen versehenen Verslärkungsring in schaubildlicher Ansicht.
Ein Baggerzahn weist eine an einem Zahnhalter 1 befestigte keilförmige Zahnspitze 10 auf. Der Zahnhaltcr 1 ist an einem Werkzeughalter befestigt, der an einem Traktor angebaut ist. Der Zahnhalter 1 weist ein nach vorn gerichtetes, abwärts geneigtes unteres Endteil 2 auf, das in einem keilförmigen Ende 3 endet.
Obere und untere Flächen 4 und 5 des keilförmigen Endes 3 laufen in einem verhältnismäßig spitzen Winkel zusammen. In einem Bereich 6 zwischen dem unteren Endteil 2 und dem keilförmigen Ende 3 gehen die unteren und oberen Flächen des unteren Endteils 2 in die oberen und unteren Flächen 4,5 des keilförmigen Endes 3 des Zahnhalters 1 über. Seitliche Flächen 7 des keilförmigen Endes 3 laufen in einem spitzeren Winkel als die oberen und unteren Flächen 4 und 5 zusammen. Im Bereich 6 ist der Zahnhalter 1 mit seitlichen Anschlägen 8 versehen, die Hohlkehlen 9 aufweisen, um Beanspruchungskonzentrationen zwischen Zahnhalter 1 und Zahnspitze 10 zu verringern.
Am keilförmigen Ende 3 ist die keilförmige Zahnspitze 10 auswechselbar befestigt, die eine keilförmige Ausnehmung 11 aufweist, die dem keilförmigen Ende 3 des Zahnhalters 1 angepaßt ist. Die Zahnspitze 10 endet in einer ebenen Schneide 12. Die Ausnehmung 11 wird von oberen, unteren und seitlichen Wänden gebildet. Die dem Zahnhalter 1 zugewandten Enden der Wände der Ausnehmung 11 weisen Anschlage 13 auf. Die oberen und unteren Wände der Ausnehmung 11 der Zahnspitze 10 sind mit Ansätzen
14 versehen, die an den oberen und unteren Flächen 4
und 5 des keilförmigen Endes 3 anliegen. Das keil- ("\ förmige Ende 3 ist mit einer Querbohrung 15 und die seitlichen Wände der Zahnspitze 10 sind mit Öffnungen 16 versehen, die mit der Querbohrung 15 fluchten, so daß die Öffnungen 16 und die Querbohrung 15 einen Haltestift 17 aufnehmen können. Die ■ Anschläge 8 und 13 liegen einander gegenüber und in einem solchen Abstand voneinander, daß sie einen Verstärkungsring 18 zwischen sich aufnehmen können. Der Verstärkungsring 18 ist rechteckig ausgebildet und weist Seitenteile 19 und Querteile 20 auf, die die Ansätze 14 umgreifen und wenigstens teilweise an den Anschlägen 13 anliegen.
Die Zahnspitze 10 kann auf dem Zahnhalter 1 befestigt werden, indem zunächst der Verstärkungsring 18 über die Ansätze 14 gelegt wird, wonach die Zahnspitze 10 so weit auf das keilförmige Ende 3 geschoben wird, bis die Öffnungen 16 mit der Querbohrung
15 fluchten, so daß dann der Haltestift 17 eingesetzt werden kann.
Im Baggerbetrieb unterliegt der Baggerzahn abwärts und aufwärts gerichteten Belastungen, die durch den Pfeil 21 in F i g. 2 angedeutet sind. Der Ver-Stärkungsring 18 ist aus hochfestem Stahl hergestellt, so daß insbesondere seine Seitenteile 19 eine hohe Zugfestigkeit haben. Der Verstärkungsring 18 umgreift die Ansätze 14, um die oberen und unteren Wände der Ausnehmung 11 daran zu hindern, sich auf Grund der durch den Pfeil 21 angedeuteten Kräfte zu spreizen.
Auf der Oberseite des Zahnhalters 1 ist eine Abriebverstärkung 22 angebracht. Die Abriebverstärkung22 ist mit einem Ansatz 23 versehen, der in eine Tülle hineinpaßt, welche in dem Zahnhalter 1 ausgebildet ist. Der Ansatz 23 wird von Haltestiften 17 gehalten. Die Abriebverstärkung 22 bietet einen Abriebschutz für die Oberseite des Verstärkungsringes 18 und das daran anstoßende Ende der Zahnspitze 10.
Bei dem in den F i g. 6,7 und 8 gezeigten Baggerzahn ist eine austauschbare Zahnspitze 27 an einem Zahnhalter 24 befestigt, der von der Art ist, wie er üblicherweise bei Schaufelladern verwendet wird. Der Zahnhalter 24 weist ein keilförmiges Ende 25 auf und ist mit Seitenanschlägen 26 versehen. Die Zahnspitze 27 ist ähnlich ausgebildet wie die Zahnspitze 10, da
sie ebenfalls eine keilförmige Ausnehmung 28 aufweist, die dem keilförmigen Ende 25 angepaßt ist. Am vorderen Ende der Zahnspitze 27 ist eine Grabkante 29 vorgesehen. Die offene Seite der Ausnehmung 28 ist mit einem Umfangsanschlag 30 versehen, welcher obere und untere Ansätze 31 aufweist, die an den entsprechenden Flächen des keilförmigen Endes 25 anliegen. Wie bei dem zuerst beschriebenen Baggerzahn ist das keilförmige Ende 25 mit einer Querbohrung 15 und die Zahnspitze 27 mit dazu passenden öffnungen 16 und einem Haltestift 17 versehen.
Um das keilförmige Ende 25 herum und in Eingriff mit dem Umfangsanschlag 30 befindet sich ein Verstärkungsring 32 mit Seitenstegen 33 von hoher Zugfestigkeit und oberen und unteren Lappen 34. Die vorderen Enden der Lappen 34 umgreifen die Ansätze 31 und die rückwärtigen Enden der Lappen 34 erstrecken sich auf den Zahnhalter 24 zu und liegen an den oberen und unteren Flächen des keilförmigen Endes 25 des Zahnhalters 24. Beim Verstärkungsring 32 sind die oberen und unteren Lappen 34 so ausgebildet, daß sie im Baggerbetrieb abgerieben werden, wie durch die gestrichelte Linie 35 in F i g. 6 gezeigt ist. Der Abrieb der Lappen 34 erfolgt zugleich mit dem Abrieb der Zahnspitze 27, wie dies durch die gestrichelte Linie 36 in F ig. 6 gezeigt ist. Wenn solch ein Abrieb erfolgt ist, können sowohl die Zahnspitze 27 als auch der Verstärkungsring 32 umgedreht werden. Unter gewissen Betriebsbedingungen erfolgt der Abrieb hauptsächlich auf der Unterseite des Baggerzahns, und etwa bei der Benutzung als Straßenaufreißzahn kann die Abnutzung hauptsächlich auf sei-" ner Oberseite gegeben sein. Entsprechend der auftretenden Beanspruchung können der Verstärkungsring und die Zahnspitze 27 umgewendet werden, um die Lebensdauer zu verlängern.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Baggerzahn mit einer keilförmigen Zahnspitze, die an ihrem an einem Zahnhalter anschließbaren Ende eine von. oberen, unteren und seitlichen Wänden gebildete keilförmige Ausnehmung aufweist, an dem der Ausnehmung angepaßten keilförmigen Ende des Zahnhalters auswechselbar befestigt ist und an der oberen Wand der Ausnehmung einen zum Zahnhalter hin auskragenden Ansatz aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Wand einen zum Zahnhalter (1) hin auskragenden Ansatz (14) aufweist und die· Ansätze (14) von einem den
ao Zahnhalter (1)· umgreifenden Verstärkungsring (18) umgeben sind.
2. Baggerzahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsring (18) an den Seiten des Baggerzahnes zwischen Anschlägen (8) des Zahnhalters (1) und den dem Zahnhalter (1) zugewandten Enden der seitlichen Wände liegt
3. Baggerzahn nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ver-Stärkungsring (18) obere und untere über die oberen und unteren Wände der Ausnehmung hinausragende, am Zahnhalter (1) anliegende Lappen (34) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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