DE160858C - - Google Patents

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DE160858C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17DPIPE-LINE SYSTEMS; PIPE-LINES
    • F17D5/00Protection or supervision of installations
    • F17D5/02Preventing, monitoring, or locating loss
    • F17D5/04Preventing, monitoring, or locating loss by means of a signalling fluid enclosed in a double wall

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVl 160858 KLASSE 85 d.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schutzrohr für durch Mauerwerk hindurchtretende Gas- und Wasserleitungsrohre, welches den Zweck hat, bei eintretenden Rohrbrüchen das Eindringen von Gas oder Wasser in die Häuser zu hindern und Brüche von Rohren durch das ins Freie strömende Gas oder Wasser selbsttätig anzuzeigen.
Es kommt vielfach vor, daß durch Boden-Senkungen, wie sie namentlich bei der Anlage von Kanalisationen eintreten können, Gas- oder Wasserrohre brechen oder undicht werden. Da nun häufig die Mauerdurchlässe unsorgfältig ausgeführt werden und infolgedessen nicht dicht an das Rohr anschließen, so dringt das ausströmende Gas oder Wasser durch den Boden in den Keller des Gebäudes und verbreitet sich von dort aus in die übrigen Räume, was zu Unglücksfällen infolge Gasexplosionen oder Wasserunterspülungen Anlaß gegeben hat.
Namentlich bei Frostwetter kann das Wasser oder Gas nicht durch die gefrorene Erde nach oben entweichen und ist daher gezwungen, seinen Weg durch den Rohrgraben in die Häuser zu nehmen.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, durch ein im Mauerwerk gelagertes Schutzrohr die Versorgungsrohre nicht nur vor der Berührung mit scharfkantigen Steinen, nassem Mörtel und dergl. zu bewahren, wodurch ebenfalls Brüche und Durchrostungen entstehen können, sondern auch das ausströmende Gas oder Wasser ins Freie abzuführen, sobald infolge von Bodensenkungen ein Bruch an der Durchtrittsstelle eintreten sollte.
Der Erfindungsgegenstand ist in beiliegender Zeichnung im Längsschnitt dargestellt.
In das Kellermauerwerk des Gebäudes ist ein gußeisernes Rohr α von genügender Weite dicht eingelassen und in ihm fest verankert. Dieses Rohr ist nach der Außenseite des Gebäudes hin offen, nach der Kellerseite hin aber durch einen aufgepaßten Deckel b dicht verschlossen. Der Deckel b trägt Stopfbüchsen c und d für das Gas- und Wasserleitungsrohr e und f, welche diese Rohre in bekannter Weise dicht umschließen. An dem Rohr α ist außerhalb des Gebäudes ein Stutzen g angeordnet, der mit einem eisernen Rohr h dicht verbunden ist. Das Rohr h ist oben in die Mauer zurückgeführt und mündet hier etwas oberhalb des Erdbodens ins Freie. Die Mündung ist durch ein Sieb i verschlossen, damit nicht Steine oder dergl. hineingelangen können.
Wenn nun ein Rohrbruch an der Durchtrittsstelle eintritt, so wird das austretende Gas oder Wasser nicht in die Kellerräume des Gebäudes eindringen können; es wird vielmehr daran durch den Rohrverschluß gegen den Keller verhindert, wohl aber wird es durch das Rohr h nach oben steigen und ins Freie ausströmen; dort werden Vorübergehende durch den Gasgeruch oder das ausströmende Wasser auf die Undichtigkeit aufmerksam gemacht.
Die Vorrichtung ermöglicht also, selbst
geringfügige, erst im Entstehen begriffene Brüche sofort zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu treffen.
von
bei

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    orrichtung zur Unschädlichmachung Brüchen an Gas- und Wasserrohren Durchtritt durch Mauerwerk, dadurch gekennzeichnet, daß in das Grundmauerwerk des Gebäudes ein mit einem ins Freie führenden Stutzen versehenes Rohr zur Aufnahme der in das Haus führenden Rohrleitungen eingelassen ist, durch welches diese vollkommen dicht gegen den Kellerraum abgeschlossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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