DE1598537C - Rotor fur eine Zentrifuge - Google Patents

Rotor fur eine Zentrifuge

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DE1598537C
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rotor
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fixing
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English (en)
Inventor
der Anmelder B04b ist
Original Assignee
Hein, George Norton, San Carlos, Calif (V St A )

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Description

Die Erfindung betrifft einen Rotor für eine Zentrifuge mit einem in eine Aufnahmevorrichtung austauschbar eingesetzten Gemischbehälter für das zu zentrifugierende Gemisch und einer Einrichtung zum Fixieren des mit Fixiergliedern versehenen Gemischbehälters.
Ein derartiger Rotor ist durch die deutsche Auslegeschrift 1150 534 vorbekannt. Dabei wird die Fixierung des Gemischbehälters mittels eines Schraubr Verschlusses vorgenommen.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Zentrifuge, in der der Gemischbehälter in seiner Lage gehalten wird, solange der Rotor umläuft. Dabei soll diese Stellung des Gemischbehälters im Rotor während des gesamten Umlaufs aufrechterhalten bleiben.
Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung dieser Art zu schaffen, welche aus einfachen und billigen Einzelteilen in kosten- und zeitsparender Weise montierbar ist und im Betrieb zwangläufig arbeitet. Dabei soll die Bedienungsperson keine Schwierigkeiten dabei zu überwinden brauchen, den Gemischbehälter im Rotorkörper anzubringen oder ihn auf diesen abzustellen und ihn dann, wenn die Zentrifuge in Ruhestellung ist, wieder abzunehmen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Fixiereinrichtung durch Fliehkraftwirkung betätigbar ist. Der Gemischbehälter wird also nur während der Rotation fixiert.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Rotoranordnung nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Schnitt gemäß der Linie 2-2 in F i g. 1 und
F i g. 3 einen Schnitt durch gewisse in F i g. 2 dargestellte Teile, jedoch in der Stellung, die sie während des Umlaufens einnehmen.
Der Rotorkörper 5 ist schalenförmig ausgebildet, um eine entsprechend konstruierte Membran 6 aufnehmen zu können, welche zweckmäßigerweise aus Gummi gebildet ist. Oberhalb dieser ist ein Gemischbehälter 7 angeordnet, welcher aus Kunststoff geformt ist und an seinem Außenumfang einen Flansch 8 aufweist, welcher an einem ähnlichen Flansch 9 der Membran 6 anliegt.
Ein Deckel 10 des Gemischbehälters 7 ist gleichfalls aus Kunststoffmaterial geformt und ist mit einem zur Achse des Gemischbehälters konzentrischen, sich vom Behälterinneren weg, d. h. nach oben erstreckenden stutzenförmigen Teil 11 versehen. Ein sich nach außen erstreckender Flansch 13 ist am Umfang dieses Deckels vorgesehen und liegt am Flansch 8 an. Ein wie eine umgestülpte Schale ausgebildetes Teil 14 kann vorgesehen und so angeordnet sein, daß es den Deckel 10 überdeckt; dabei weist dieses Teil 14 eine zentrale Öffnung 15 in seinem Bodenteil auf.
Eine Einrichtung zur Fixierung des Gemischbehälters 7 in seiner Lage am Rotorkörper 5 weist kurze Hebelarme 16 von in der Nähe der Peripherie des Rotors schwenkbar gelagerten Hebeln auf. Der Lagerungspunkt ist in der Nähe und wenig oberhalb des Flanschs 13 vorgesehen. Dadurch wird, wie beispielsweise auch in F i g. 3 gezeigt, der lange Hebelarm 17 nach außen geschwenkt. Der kurze Hebelarm 16 gelangt mit seiner Unterkante zur Anlage an der oberen Fläche des Flanschs des Gemischbehälterdeckels und drückt gegen diese, wodurch die gewünschte Stellung des Gemischbehälters relativ zum Rotorkörper erreicht und aufrechterhalten wird.
Die Hebelarme 17 sind dabei mit einer größeren Masse behaftet als die Hebelarme 16. Wenn die Rotationsbewegung des Rotors aufhört, kann der Gemischbehälter 7 einfach vom Rotorkörper 5 abgehoben werden. Während zumindest zwei· Schwenkhebel zur Anwendung kommen sollten, ist es günstiger, vier Schwenkhebel mehr vorzusehen.
Die Schwenkhebel können derart gelagert sein, daß sie einfach und schnell entfernt werden können, und dürfen keine Behinderung des Gemischbehälters und seiner Teile darstellen. Zu diesem Zwecke kann ein Aufsatzring 18 vorgesehen sein, welcher durch eine Schraubverbindung am Rotor gehalten ist. Sein oberer Teil ist mit einer sich radial nach innen öffnenden Ringnut 19 versehen. Diese nimmt einen Draht 20 auf, welcher die Tendenz hat, den Umfang des von ihm gebildeten Kreises zu vergrößern und dadurch einen Sitz innerhalb der Ringnut einzunehmen. Der, Draht erstreckt sich durch Öffnungen in den Schwenkhebeln und bildet dadurch eine Schwenklagerung für diese. Wie insbesondere in F i g. 1 dargestellt, wird der die Ringnut aufweisende Teil des Aufsatzringes an den Stellen durch Schlitze 21 unterbrochen, an denen die' Schwenkhebel angeordnet sind. Die Breite dieser Schlitze ist größer als die der Schwenkhebel. Entsprechend sind diese in der Lage, frei aus der in F i g. 2 dargestellten Lage nach außen in die in F i g. 3 dargestellte Lage zu schwingen und wieder in ihre Ausgangslage zurückzukehren. Vorzugsweise weist der Aufsatzring einen sich radial nach innen erstreckenden Flansch 22 auf, welcher zwischen den Flanschen 8 und 9 angeordnet ist, um so eine feste Anordnung zu bilden.
Auf diese Art ist der Rotor mit Rotorkörper und Gemischbehälter gegenüber dem Aufsatzring und den von diesem getragenen Teilen ortsfest. Der Gemischbehälter 7 kann in seine Lage auf dem Rotorkörper 5 gebracht und unmittelbar danach die Betätigung der Zentrifuge eingeleitet werden. Sobald die Rotationsbewegung beginnt, schwingen die Hebelarme 16 nach innen und halten den Gemischbehälter fest. Nachdem die Rotationsbewegung zum Ende gekommen ist, kann der Deckel abgenommen werden.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Rotor für eine Zentrifuge mit einem in eine Aufnahmevorrichtung austauschbar eingesetzten Gemischbehälter für das zu zentrifugierende Gemisch und einer Einrichtung zum Fixieren des mit Fixiergliedern versehenen Gemischbehälters, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiereinrichtung (16,17) durch Fliehkraftwirkung betätigbar ist.
2. Rotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotorkörper (5) eine Anlagefläche (22) für die Fixierglieder (13) des Gemischbehälters (7, 10) und daß die Fixiereinrichtung (16, 17) Klemmglieder (16) aufweist, welche bei Rotation des Rotors über die Fixierglieder (13) des Gemischbehälters (7, 10) greifen und sie gegen die Anlagefläche (22) drücken.
3. Rotor nach einem der vorhergehenden An-
Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierglieder (13) des Gemischbehälters (7,10) als sich um die Außenoberfläche des Gemischbehälters erstreckender durchgehender Flansch (13) ausgebildet sind.
4. Rotor nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmglieder (16) nahe der Anlagefläche (22) des Rotorkörpers (5) angeordnet sind.
5. Rotor nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmglieder als Schwenkhebel (16,17) ausgebildet sind, dessen Arm (16) als Klemmglied wirkt, das von dem durch Fliehkraftwirkung verschwenkbaren Hebelarm (17) auf den Flansch des Gemischbehälters gedrückt wird.
6. Rotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Fixierglied (13) des Gemischbehälters (7,10) in Wirkverbindung tretende Hebelarm (16) des Schwenkhebels (16,17) kürzer ist als dessen freier Hebelarm (17).
7. Rotor nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwenkachse für die Schwenkhebel (16,17) ein Draht (20) vorgesehen ist, welcher in einer am Rotorkörper (5) vorgesehenen, zu dessen Drehachse konzentrischen Ringnut (19) angeordnet ist und sich jeweils durch eine Querbohrung in den Schwenkhebeln (16,17) erstreckt.
8. Rotor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Rotorkörper (5) ein Aufsatzring (18) angeordnet ist, welcher eine sich von einer Innenoberfläche radial nach außen erstrekkende Ringnut (19) aufweist, in welcher der Draht (20) angeordnet ist, und daß der Aufsatzring (18) Durchtrittsschlitze (21) für die Schwenkhebel (16,17) aufweist, in denen diese um den Draht (20) herum verschwenkbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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