DE1586355A1 - Etikettiermaschine - Google Patents

Etikettiermaschine

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Publication number
DE1586355A1
DE1586355A1 DE19671586355 DE1586355A DE1586355A1 DE 1586355 A1 DE1586355 A1 DE 1586355A1 DE 19671586355 DE19671586355 DE 19671586355 DE 1586355 A DE1586355 A DE 1586355A DE 1586355 A1 DE1586355 A1 DE 1586355A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
devices
label
labeling machine
around
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671586355
Other languages
English (en)
Inventor
Bruun Otto Johannes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Andersen & Bruun Ltd
Original Assignee
Andersen & Bruun Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Andersen & Bruun Ltd filed Critical Andersen & Bruun Ltd
Publication of DE1586355A1 publication Critical patent/DE1586355A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/02Affixing labels to elongated objects, e.g. wires, cables, bars, tubes

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Etikettiermaschine Die Erfindung betrifft eine Etikettiermaschine für rohrförmige Verpackungen oder andere, im wesentlicnn zylindrische Gegenstände.
  • Die bei der erfindungsgemäßen Maschine verwendeten Etikette sind mit wärmeaktivem Klebstoff überzogen.
  • Die neue Maschine heizt zunächst jeden Gegenstand auf, führt der Oberfläche des aufgeheizten Gegenstandes ein etikett zu und versetzt dann den Gegenstand in Drehung, so daß das Etikett um den ganzen oder einen Teil des Umfangs des Gegenstandes herumgewickelt und auf diesen aufgrund der durch die Erbitzung des Gegenstandes bewirkten Aktivierung seiner Klebstoffschicht aufgeklebt wird. Anschließend an diesen Vorgang kann dabei ein tubenförmiger Gegenstand auf der Maschine mit einer Verschlußkappe versehen werden.
  • In folgenden Teil der Beschreibung wird eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Etikettiermaschine anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine Vordurahsicht der erfindungsgemäß@@@@@ikettiernaschine; und eine Draufsicht dieser Maschine.
  • Die e@@ @@@@gsgemäße Maschine ist insbesondere zum Etike@@@@@@@ von Tuben geeignet, die beispielsweise für Zahnpa@ta und viele andere Erzeugnisse VerwenduM finden. Jede dieser Tuben oder rohrförmigen Behälter weist einen dünnwendigen zylindrischen Körper auf, der vor dem Füllen an einem Ende offen ist, und an dessen anderem Ende eine kegelstumfförmige Schulter mit einen mittig a@geordneten Bals vorgesehen ist, der zur aufnahme einer Verschlußkappe auf der Außenseite Gewinde autweist.
  • Die Maschine weist ein insgesamt mit 1 bezeichnetes Gestell auf, in dem die nicht ii einzelnen dargestellten Antriebs- und Steuervorrichtungen untergebracht sind. An diesem Gestell ist ein un eine horizontale Achse drehbarer, vertikal angeordneter kreisförmiger Drehtisch 2 angebracht, an dessen Vorderseite beispielsweise zwölf mit gleichem Abstand voneinander angeordnete zylindrische Dorne 3 vorstehen, die in den Körper eines mit einen Etikett zu versehenden Behälters passen. Der Drehtisch wird schrittweise gedreht (in Fig. 1 im Uhrzeigersinn), damit alle Dorne nacheinander in Jede der zwölf Stationen gelangen, die zur Vereinfachung der folgenden Beschreibung mit den Zahlen I bis XII bezeichnet sind.
  • Die Station XII liegt dabei an der oberstea Stelle.
  • Die mit einem Etikett zu versehenden Behälter 4 rollen in einer geneigten Rinne 5 in eine mit dem in der Station X befindlichen Dorn ausgerichtete Stellung, wobei die offenen Enden der Behälter zum Drehtisch hin gerichtet sind. In dieser Station ist eine horizontal in Richtung auf den Drehtisch und von diesem weg bewegliche Ladeeinrichtung 6 angeordnet. wenn ein Dorn in der Station X eu liegen kommt wird die Ladeeinrichtung durch eine Stange 7 betätigt und schiebt den untersten Behälter in der sinne 5 auf diesen Dorns Gelangt der Dorn in die Station II, dann wird der Körper dieses Behälters durch eine mittels eines Brenners 8 auf ihn gerichtete Ganflamme erhitzt, wobei der Dorn in dieser Station um seine Achse gedreht wird, um eine gleichmäßige Erhitzung des Behälterkörpers eu erreichen. Um den Närmeübergang von den BEhältern auf die Maschine zu verringern, sind die Dorne mit wärmeisolierenden Einrichtungen versehen. Üblicherweise besteht jeder Dorn aus drei koaxial angeordneten Schichten: einer mittigen, mit dem Drehtisch und den Einrichtungen zur Drehung des Dorns um seine Achse verbundenen Welle, einer diese elle umgebenden, aus wärmeisolierendem material hergestellten Buchse und einer äußeren, in den Körper des Behälters passenden Metallbuchse.
  • In der dargestellten Ausführungsform ist in der Station I eine zusätzliche Heizvorrichtung vorgesehen, um den Hals des Behälters, an dem das Metall dicker ist als an dem Körper des Behälters vorzuwärmen, und eine Abkühlung des dem Hals benachbarten Teils des Körpers beim abschließenden Erhitzen in Station 11 und damit möglicherweise ein nicht zufriedenstellendes Kleben des Etiketts an dieser Stelle zu verhindern.
  • Diese zusätzliche, nicht in jedem Fall notwendige Heizvorrichtung besteht aus einem elektrisch beheizten Puffer 9, der in Richtung auf den Drehtisch und von diesen weg bewegt werden kann. Der Puffer wird mit dem Halsende des Behälters in Druckberührung gebracht, wahrend der Behälter in der Station I feststeht.
  • In der Station IV wird der Behälter mit einen auf seiner Innenfläche mit wärmeaktivem Klebstoff überzogenen EtIkett versehen, das so bemessen sein kann, daß die gesamte zylindrische Oberfläche des Körpers bedeckt wird. Ein Streifen von bereits bedrucktem und mit Klebstoff versehenen Etikettmaterial ist in Form einer Spule aufgewickelt und in der Maschine bei 10 angeordnet. Bei Jeder Teildrehung des Drebtisches wird ein einen einzelnen Etikett entsprechender Streifen von der Spule abgezogen. Der Streifen wird dann mittels einer pfleunatisch betätigten Bremsvorrichtung 11, die von einer auf Markierungen des vorbeigeführten Etikettstreifens ansprechenden fotoelektrischen Einrichtung 12 gesteuert wird, gegen eine weitere Bewegung festgeklemmt. Das Ende des Streifens wird = abgeschnitten, um ein Etikett zu bilden, das, wie bei 13 gezeigt ist, seitlich so Dorn geschoben wird, daß seine Vorderkante mit dem K5rper des Jetzt in der Station IV befindlichen Behälters in Berürhung kommt, Der diesen Behälter tragende Dorn wird dann in Drehung versetzt, so daß das Etikett us den Umfang des Behälters herumgewickelt wird0 Eine Walze 14 trägt sum dichten Anlegen des Etiketts e3m Behälter bei. Der vorher aufgeheizte Behälter gibt die zur Aktivierung des Klebstoffs auf dem Etikett erforderlicbe Wärmemenge ab, so daß das Etikett rest auf die stand des Behälters aufgeklebt wird.
  • Da die Klebwirkung n. von der Verdampfung von Wasser oder einem anderen Lösungsmittel aus dem Klebstoff abhängt, können die Etikette sowohl aus nicht porösem Blättmaterial, insbesondere aus Metallfolien, als auch aus porösem Material, wie z.B. Papier, hergestellt sein. Die Verwendung von aus nicht poröSen Material hergestellten Stiketten bringt bekanntlich erhebliche Schwierigkeiten mit sich, wenn der Klebstoff ein Verdampfen eines Lösungsmittels erfordert, un wirksam zu werden.
  • ;.enn es erforderlich ist, kann die Maschine mit nicht gezeigten Einrichtungen zu: Glätten von an den zuerst mit dem Gegenstand in Berührung kommenden Teil des Etiketts auftretenden Falten ausgerilstet werden.
  • Solche Falten treten insbesondere bei aus Metallfolien hergestellten Etiketten auf. Die Glättungseinrichtungen können in der Station V vorgesehen sein, in der der Gegenstand noch eine ausreichend hohe Temperatur hat, so daß der wärmeaktive Klebstoff auf den Etikett flüssig genug gehalten wird, um ein leichtes Gleiten des Etiketts zu ermöglichen. Die Glättungseinrichtung kann beispielsweise Bürsten aufweisen, die in Berührung mit den mit einen Ltikett versehenen Gegenstand gedrückt werden, wobei entweder die Bürsten oder der Gegenstand oder beide gedreht werden.
  • In Station VI wird eine mit Gewinde versehene Verschlußkappe 15 auf en Hals des mit einem Etikett su verschenden Behälters aufgesetzt. Ein Vorrat dieser Vorschlußkappen befindet sich in de Bobiilter 16, der in Schwingung versetzt wird und die Verschlußkappen einer Rinne 17 zuführt, in der sie in einer Reihe entlang wandern. Die Rinne 17 endet Ner der Station Of, und die an Boden dieser Rinne befindliche Verschlußkappe wird gegen eine Drehung festgehalten und von nicht gezeigten pneumatischen Einrichtungen gegen den mit Gewinde versehenen Hals des in dieser Station befindlichen Behälters gedrückt, wobei dieser Behälter dann um seine eigene Achse gedreht wird, um die Verschlußkappe auf den Hals auf zuschrauben. Wenn ein Dorn die Stellung VIII erreicht, dann wird der von ihm getragene Behalter von einer in ähnlicher Weise wie die Ladeeinrichtung 6 und die Stange 7 arbeitenden Vorrichtung 18 abgesogen und fällt auf das obere Ende einer geneigten Ausßtoßrinne 19.
  • Die als Beispiel beschriebene Maschine und der beschriebene Arbeitsvorgang können in mancher Rtnsicht abgeändert werden. So können z.B. die Etikette den gesamten zylindrischen Körper mit oder ohne Bildung einer Überlappung umgeben; sie können aber auch nur einen Teil des Körpers bedecken lind Jede gewünschte Größe und Form haben.
  • Der Grad der Aufheizung des Behälters vor den Aufbringen des Etiketts kann durch Verstellung des Gasflusses zu der Flainine oder, wenn das erforderlich ist, dadurch erreicht werden, daß der Behälter in mehr als einer Station aufgeheizt wird. Anstatt den Behälter direkt ru beheizen, kann die Wärme auch auf den den Behälter tragenden Dorn und von dort auf den Behälter übertragen werden. In den Fällen, in denen die mit Etiketten zu versehenden Behälter nicht so ausgebildet sind, daß sie in der beschriebenen Weise auf Dorne aufgeschoben werden können, können diese Dorne durch geeignete, diese Behälter erfassende Haltevorrichtungen ersetzt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche na Etikettiermaschine für rohrförnige Verpackungen oder andere, im wesentlichen zylindrische Gegenstände, gekennzeichnet durch eine Heizvorrichtung(8) für die Gegenstände (4); eine ein Ende eines mit einem wärmeaktiven Klebstoff versehenen Etiketts in Berührung mit der zylindrischen Oberfläche des Gegenstands drückende Einrichtung (14); und eine den Gegenstand um seine Achse drehende und dabei das Etikett mit seiner durch Aufheizung des Gegenstandes aktivierten Klebstoffschicht um den ganzen oder einen Teil des Umfangs des Gegenstands herumlegende Vorrichtung.
  2. 2. Etikettiermaschine. nach Anspruch 1, gekennseichnet durch einen eine Anzahl von in gleichen Abständen voneinander angeordneten, die mit Etiketten zu versehenden Gegenstände haltenden Vorrichtungen (3) tragenden Drehtisch (2), wobei jede Vorrichtung (3) unabhängig vom Drehtisch (2) drehbar ist; Einrichtungen zur schrittweisen Drehung des Drehtisches, um die Vorrichtungen (3) nacheinander in eine Anzahl von 8tationen (z.B. 1 - XII) zu bewegen; eine seitlich einer dieser Stationen (x) angeordnete, einen Gegenstand aus einer Rinne (5) auf eine zugeordnete Vorrichtung (3) schiebende Ladevorrichtung (6) einen auf die Außenseite des in einer zweiten Station (II) auf der Vorrichtung (3) sitsenden Gegenstandes einwirk@nden Heizvorrichtung (8), sowie Einrichtungen zur Drehung der Vorrichtung (3) in dieser Station; eine in einer dritten Station (ist) vorgesehene, ein Etikett (13) mit dem auf der Vorrichtung befindlichen Gegenstand in Beruhrung bringende Einrichtungen (14) und eine sur Drehung dieser Vorrichtung (3) dienende Einrichtung zum Herumlegen des Etiketts um den Gegenstand; und eine vierte Station (VIII), in der die Gegenstände von den Vorrichtungsn (3) entfernt werden.
  3. 3. Etikettiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen (3) Dorne sind.
  4. 40 Etikettiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer weiteren, zwischen der ersten und dritten Station (X und II) gelegenen Station (I) ein gegen eine Stirnfläche des Gegenstands drückender, aufgeheizter Puffer (9) vorgesehen ist.
  5. 5. Etikettiermaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der dritten und vierten Station (1V und YIZI) Einrichtungen zum Aufschrauben einer mit Gewinde versehenen Verschlußkappe (15) auf den in dieser Station (VII) gedrehten Gegenstand vorgesehen sind.
    L e e r s e i t e
DE19671586355 1967-11-03 1967-11-03 Etikettiermaschine Pending DE1586355A1 (de)

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DEA0057268 1967-11-03

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