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Etikettiermaschine Die Erfindung betrifft eine Etikettiermaschine
für rohrförmige Verpackungen oder andere, im wesentlicnn zylindrische Gegenstände.
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Die bei der erfindungsgemäßen Maschine verwendeten Etikette sind mit
wärmeaktivem Klebstoff überzogen.
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Die neue Maschine heizt zunächst jeden Gegenstand auf, führt der Oberfläche
des aufgeheizten Gegenstandes ein etikett zu und versetzt dann den Gegenstand in
Drehung, so daß das Etikett um den ganzen oder einen Teil des Umfangs des Gegenstandes
herumgewickelt
und auf diesen aufgrund der durch die Erbitzung
des Gegenstandes bewirkten Aktivierung seiner Klebstoffschicht aufgeklebt wird.
Anschließend an diesen Vorgang kann dabei ein tubenförmiger Gegenstand auf der Maschine
mit einer Verschlußkappe versehen werden.
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In folgenden Teil der Beschreibung wird eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Etikettiermaschine anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine Vordurahsicht
der erfindungsgemäß@@@@@ikettiernaschine; und eine Draufsicht dieser Maschine.
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Die e@@ @@@@gsgemäße Maschine ist insbesondere zum Etike@@@@@@@ von
Tuben geeignet, die beispielsweise für Zahnpa@ta und viele andere Erzeugnisse VerwenduM
finden. Jede dieser Tuben oder rohrförmigen Behälter weist einen dünnwendigen zylindrischen
Körper auf, der vor dem Füllen an einem Ende offen ist, und an dessen anderem Ende
eine kegelstumfförmige Schulter mit einen mittig a@geordneten Bals vorgesehen ist,
der zur aufnahme einer Verschlußkappe auf der Außenseite Gewinde autweist.
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Die Maschine weist ein insgesamt mit 1 bezeichnetes Gestell auf, in
dem die nicht ii einzelnen dargestellten Antriebs- und Steuervorrichtungen untergebracht
sind. An diesem Gestell ist ein un eine horizontale Achse drehbarer, vertikal angeordneter
kreisförmiger Drehtisch 2 angebracht, an dessen Vorderseite beispielsweise zwölf
mit gleichem Abstand voneinander angeordnete zylindrische Dorne 3 vorstehen, die
in den Körper eines mit einen Etikett zu versehenden Behälters passen. Der Drehtisch
wird schrittweise gedreht (in Fig. 1 im Uhrzeigersinn), damit alle Dorne nacheinander
in Jede der zwölf Stationen gelangen, die zur Vereinfachung der folgenden Beschreibung
mit den Zahlen I bis XII bezeichnet sind.
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Die Station XII liegt dabei an der oberstea Stelle.
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Die mit einem Etikett zu versehenden Behälter 4 rollen in einer geneigten
Rinne 5 in eine mit dem in der Station X befindlichen Dorn ausgerichtete Stellung,
wobei die offenen Enden der Behälter zum Drehtisch hin gerichtet sind. In dieser
Station ist eine horizontal in Richtung auf den Drehtisch und von diesem weg bewegliche
Ladeeinrichtung 6 angeordnet. wenn ein Dorn in der Station X eu liegen kommt wird
die Ladeeinrichtung durch eine Stange 7 betätigt und
schiebt den
untersten Behälter in der sinne 5 auf diesen Dorns Gelangt der Dorn in die Station
II, dann wird der Körper dieses Behälters durch eine mittels eines Brenners 8 auf
ihn gerichtete Ganflamme erhitzt, wobei der Dorn in dieser Station um seine Achse
gedreht wird, um eine gleichmäßige Erhitzung des Behälterkörpers eu erreichen. Um
den Närmeübergang von den BEhältern auf die Maschine zu verringern, sind die Dorne
mit wärmeisolierenden Einrichtungen versehen. Üblicherweise besteht jeder Dorn aus
drei koaxial angeordneten Schichten: einer mittigen, mit dem Drehtisch und den Einrichtungen
zur Drehung des Dorns um seine Achse verbundenen Welle, einer diese elle umgebenden,
aus wärmeisolierendem material hergestellten Buchse und einer äußeren, in den Körper
des Behälters passenden Metallbuchse.
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In der dargestellten Ausführungsform ist in der Station I eine zusätzliche
Heizvorrichtung vorgesehen, um den Hals des Behälters, an dem das Metall dicker
ist als an dem Körper des Behälters vorzuwärmen, und eine Abkühlung des dem Hals
benachbarten Teils des Körpers beim abschließenden Erhitzen in Station 11 und damit
möglicherweise ein nicht zufriedenstellendes Kleben des Etiketts an dieser Stelle
zu verhindern.
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Diese zusätzliche, nicht in jedem Fall notwendige Heizvorrichtung
besteht aus einem elektrisch beheizten Puffer 9, der in Richtung auf den Drehtisch
und von diesen weg bewegt werden kann. Der Puffer wird mit dem Halsende des Behälters
in Druckberührung gebracht, wahrend der Behälter in der Station I feststeht.
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In der Station IV wird der Behälter mit einen auf seiner Innenfläche
mit wärmeaktivem Klebstoff überzogenen EtIkett versehen, das so bemessen sein kann,
daß die gesamte zylindrische Oberfläche des Körpers bedeckt wird. Ein Streifen von
bereits bedrucktem und mit Klebstoff versehenen Etikettmaterial ist in Form einer
Spule aufgewickelt und in der Maschine bei 10 angeordnet. Bei Jeder Teildrehung
des Drebtisches wird ein einen einzelnen Etikett entsprechender Streifen von der
Spule abgezogen. Der Streifen wird dann mittels einer pfleunatisch betätigten Bremsvorrichtung
11, die von einer auf Markierungen des vorbeigeführten Etikettstreifens ansprechenden
fotoelektrischen Einrichtung 12 gesteuert wird, gegen eine weitere Bewegung festgeklemmt.
Das Ende des Streifens wird = abgeschnitten, um ein Etikett zu bilden, das, wie
bei 13 gezeigt ist, seitlich so Dorn
geschoben wird, daß seine Vorderkante
mit dem K5rper des Jetzt in der Station IV befindlichen Behälters in Berürhung kommt,
Der diesen Behälter tragende Dorn wird dann in Drehung versetzt, so daß das Etikett
us den Umfang des Behälters herumgewickelt wird0 Eine Walze 14 trägt sum dichten
Anlegen des Etiketts e3m Behälter bei. Der vorher aufgeheizte Behälter gibt die
zur Aktivierung des Klebstoffs auf dem Etikett erforderlicbe Wärmemenge ab, so daß
das Etikett rest auf die stand des Behälters aufgeklebt wird.
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Da die Klebwirkung n. von der Verdampfung von Wasser oder einem anderen
Lösungsmittel aus dem Klebstoff abhängt, können die Etikette sowohl aus nicht porösem
Blättmaterial, insbesondere aus Metallfolien, als auch aus porösem Material, wie
z.B. Papier, hergestellt sein. Die Verwendung von aus nicht poröSen Material hergestellten
Stiketten bringt bekanntlich erhebliche Schwierigkeiten mit sich, wenn der Klebstoff
ein Verdampfen eines Lösungsmittels erfordert, un wirksam zu werden.
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;.enn es erforderlich ist, kann die Maschine mit nicht gezeigten Einrichtungen
zu: Glätten von an den zuerst mit dem Gegenstand in Berührung kommenden Teil des
Etiketts
auftretenden Falten ausgerilstet werden.
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Solche Falten treten insbesondere bei aus Metallfolien hergestellten
Etiketten auf. Die Glättungseinrichtungen können in der Station V vorgesehen sein,
in der der Gegenstand noch eine ausreichend hohe Temperatur hat, so daß der wärmeaktive
Klebstoff auf den Etikett flüssig genug gehalten wird, um ein leichtes Gleiten des
Etiketts zu ermöglichen. Die Glättungseinrichtung kann beispielsweise Bürsten aufweisen,
die in Berührung mit den mit einen Ltikett versehenen Gegenstand gedrückt werden,
wobei entweder die Bürsten oder der Gegenstand oder beide gedreht werden.
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In Station VI wird eine mit Gewinde versehene Verschlußkappe 15 auf
en Hals des mit einem Etikett su verschenden Behälters aufgesetzt. Ein Vorrat dieser
Vorschlußkappen befindet sich in de Bobiilter 16, der in Schwingung versetzt wird
und die Verschlußkappen einer Rinne 17 zuführt, in der sie in einer Reihe entlang
wandern. Die Rinne 17 endet Ner der Station Of, und die an Boden dieser Rinne befindliche
Verschlußkappe wird gegen eine Drehung festgehalten und von nicht gezeigten pneumatischen
Einrichtungen gegen den mit Gewinde versehenen Hals des in dieser Station befindlichen
Behälters gedrückt,
wobei dieser Behälter dann um seine eigene Achse
gedreht wird, um die Verschlußkappe auf den Hals auf zuschrauben. Wenn ein Dorn
die Stellung VIII erreicht, dann wird der von ihm getragene Behalter von einer in
ähnlicher Weise wie die Ladeeinrichtung 6 und die Stange 7 arbeitenden Vorrichtung
18 abgesogen und fällt auf das obere Ende einer geneigten Ausßtoßrinne 19.
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Die als Beispiel beschriebene Maschine und der beschriebene Arbeitsvorgang
können in mancher Rtnsicht abgeändert werden. So können z.B. die Etikette den gesamten
zylindrischen Körper mit oder ohne Bildung einer Überlappung umgeben; sie können
aber auch nur einen Teil des Körpers bedecken lind Jede gewünschte Größe und Form
haben.
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Der Grad der Aufheizung des Behälters vor den Aufbringen des Etiketts
kann durch Verstellung des Gasflusses zu der Flainine oder, wenn das erforderlich
ist, dadurch erreicht werden, daß der Behälter in mehr als einer Station aufgeheizt
wird. Anstatt den Behälter direkt ru beheizen, kann die Wärme auch auf den den Behälter
tragenden Dorn und von dort auf den Behälter übertragen werden. In den Fällen, in
denen
die mit Etiketten zu versehenden Behälter nicht so ausgebildet
sind, daß sie in der beschriebenen Weise auf Dorne aufgeschoben werden können, können
diese Dorne durch geeignete, diese Behälter erfassende Haltevorrichtungen ersetzt
werden.