DE1584090C - Türschließer - Google Patents
TürschließerInfo
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- DE1584090C DE1584090C DE1584090C DE 1584090 C DE1584090 C DE 1584090C DE 1584090 C DE1584090 C DE 1584090C
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- door
- arm
- hinge
- bearing pin
- door leaf
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Links
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Türschließer mit einer Druckfeder als Schließfeder, deren eines
Ende an einem an dem Türrahmen befestigten Widerlager und deren anderes Ende an einem im Abstand
vom Scharnier liegenden Widerlager angreift, das am Ende eines am Türflügel anliegenden Armes angeordnet
ist, der mit seinem anderen Ende um einen Lagerbolzen schwenkbar gelagert ist.
Es ist ein Türschließer dieser Art bekanntgeworden, bei dem der Arm von einem Scharnierband und
der Lagerbolzen von einem Scharnierbolzen des Türflügels gebildet ist. Die Kraft der Schließfeder wird
dabei über diesen Scharnierbolzen übertragen, der dadurch zusätzlich belastet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Türschließer der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei dem die von der Schließfeder aufgebrachte Schließkraft weder über die Befestigungsschrauben
des Türschließers noch über ein Scharnier bzw. einen Scharnierbolzen der Tür übertragen wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Arm an einer das feste
Widerlager tragenden, im Abstand vom Scharnier am Türrahmen befestigten Halterung angelenkt ist, wobei
die Achse des Lagerbolzens mit der Achse des Scharniers fluchtet oder nahezu fluchtet.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Arm mit dem Türflügel mittels
einer Einrichtung verbunden ist, die eine begrenzte gleitende Bewegung eines am Türflügel anliegenden
Fortsatzes des Armes auf der Türfläche ermöglicht.
Von Vorteil ist es ferner, wenn das an dem Türrahmen befestigte Widerlager von Stangen gebildet
ist, welche fest mit dem Lagerbolzen verbunden sind.
Wenn der Türschließer eingebaut ist, wird sein ganzes Gewicht somit vom Türrahmen getragen, und
die einzige Berührung zwischen dem Türschließer und dem Türflügel wird durch ein Druckstück oder ein
anderes Widerlager vermittelt, durch welches die Schließkraft übertragen wird. Ein weiterer Vorteil
der Erfindung besteht darin, daß die Türscharniere nicht ständig einer Ausdehnungs- oder Spannkraft
ausgesetzt sind, wie sie bei einem Türschließer auftreten kann, von dem ein Teil an dem Türrahmen und
ein anderer Teil an dem Türflügel angeordnet ist; somit ist es gemäß der Erfindung nicht erforderlich, besonders
kräftige Scharniere vorzusehen.
Die geometrischen Verhältnisse der Anordnung gemäß der Erfindiihgpsihd derart, daß dann, wenn der
Türflügel aus seiner geschlossenen Stellung heraus bewegt wird, die Schließfeder zusammengedrückt
wird, um eine Rückführungskraft auf den Türflügel zu bewirken, und daß bei der vollständig geöffneten
Stellung die Gelenkverbindung zwischen der Schließfeder und dem äußeren Ende des Arms in Fluchtung
mit der ortsfesten Verankerung und dem Lager für den Arm kommen oder sich über diese Fluchtungsstellun«
ein kurzes Stück hinaus bewegen kann, so daß die Schließfeder keine Kraft mehr auf die Tür aufbringt.
Der Türflügel bleibt somit geöffnet, bis er mit der Hand in Richtung auf die geschlossene Stellung
um einen kleinen Winkel gedreht wird.
In den Zeichnungen ist ein Alisführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Rückseite des oberen Teils einer Tür, F i g. 2 im Grundriß die Tür in ihrer geschlossenen
Stellung, wobei die geöffnete Stellung der Tür mit strichpunktierten Linien angedeutet ist,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 2 und .
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 2.
An einem Türpfosten 10 eines Türrahmens ist ein Türflügel 11 durch . Scharniere 12 angebracht. Ein
Arm 13 in Form eines Streifens oder einer Stange aus Metall ist an seinem inneren Ende drehbar auf
einem Lagerbolzen 14 gelagert, der von einer am Türrahmen befestigten ortsfesten Platte oder Halterung
15 getragen wird. Die Achse des Lagerbolzens 14 steht in Fluchtung mit der Achse des Scharniers 12.
Der Arm 13 erstreckt sich über eine gewisse Länge parallel zur Fläche des Türflügels 11 und ist dann
unter einem kleinen Winkel vom Türflügeln weg abgeknickt; er endet in einem Auge 16 zum Aufnehmen
eines Bolzens 17, durch den der Arm 13 mit dem äußeren Ende einer Schließfeder 18 verbunden
werden kann. Der Arm 13 umfaßt einen Fortsatz, der durch einen U-förmig gebogenen Fortsatz 19 gebildet
wird; dieser Fortsatz 19 ist mit dem Arm 13 nahe dem äußeren Ende auf dessen dem Türflügel 11 benachbarter
Seite durch Schweißen oder auf andere Weise verbunden und trägt ein Polster oder Druckstück 25
aus Kunststoff oder einem ähnlichen Material, das einen Bestandteil des Arms 13 bildet und sich an der
Türfläche abstützen kann. Das Druckstück 25 hai einen Schlitz 26, durch den sich eine Kopfschraube 27
erstreckt, welche in den Türflügel 11 eingeschraubt ist, damit der Arm 13 nicht abgehoben werden kann.
Der Schlitz 26 ermöglicht geringe Relativbewegungen zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern zwischen dem
Scharnier 12 und dem Lagerbolzen 14.
Mit dem Lagerbolzen 14 in der ortsfesten Platte oder Halterung 15 sind die inneren Enden von zwei
durch einen senkrechten Abstand getrennten parallelen Stangen 21 verbunden, die sich unter einem stumpfen
Winkel zur Ebene der Tür vom Türrahmen weg erstrecken, wenn der Türflügel 11 geschlossen ist;
dieser stumpfe Winkel beträgt zweckmäßig etwa 115°.
Die Schließfeder 18 bildet eine Verbindung zwischen einem zwischen den freien Enden der Stangen
21 angeordneten Bolzen 23 und dem Auge 16 am äußeren Ende des schwenkbaren Arms 13.
Bei der bevorzugten Ausbildungsform umfaßt die Schließfeder 18 eine Luftfeder 24 in Gestalt eines ein
einziges Rohr umfassenden Dämpfers bekannter Art, welcher die Bewegungen des Türflügels 11 regelt; jedoch
ist es auch möglich, eine Schließfeder einer beliebigen anderen geeigneten Art zu verwenden.
Wenn die Achse des Lagerbolzens 14 an dem Türrahmen genau mit dem Scharnier 12 fluchtet, tritt
keine bemerkbare Relativbewegung zwischen dem Druckstück 25 am äußeren Ende des Fortsatzes 19
des Arms 13 und des Türflügels 11 auf, und in diesem Falle könnte man den Arm fest mit dem Türflügel Il
verbinden, ohne Vorkehrungen zu treffen, um relative Bewegungen zu ermöglichen.
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Türschließer mit einer Druckfeder als Schließfeder, deren eines Ende an einem an dem Türrahmen befestigten Widerlager und deren anderes Ende an einem im Abstand vom Scharnier liegenden Widerlager angreift, das am Ende eines am Türflügel anliegenden Armes angeordnet ist, der mit seinem anderen Ende urri einen Lagerbolzen schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (13) an einerdas feste Widerlager tragenden, im Abstand vom Scharnier (12) am Türrahmen befestigten Halterung (15) angelenkt ist, wobei die Achse des Lagerbolzens (14) mit der Achse des Scharniers (12) fluchtet oder nahezu fluchtet.
- 2. Türschließer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (13) mit dem Türflügel (11) mittels einer Einrichtung verbunden ist, die eine begrenzte gleitende Bewegung eines am Türflügel (11) anliegenden Fortsatzes (19) des Armes (13) auf der Türfläche ermöglicht.
- 3. Türschließer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Türrahmen befestigte Widerlager von Stangen (21) gebildet ist, welche fest mit dem Lagerbolzen (14) verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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