DE158331C - - Google Patents

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DE158331C
DE158331C DENDAT158331D DE158331DA DE158331C DE 158331 C DE158331 C DE 158331C DE NDAT158331 D DENDAT158331 D DE NDAT158331D DE 158331D A DE158331D A DE 158331DA DE 158331 C DE158331 C DE 158331C
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prisms
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/16Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 158331 KLASSE 42 h.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Prismendoppelfernrohr mit in einem vom Fernrohrgehäuse getrennten Prismenstuhl sitzenden Porroprismen und mit Objektiven von großer relativer Öffnung und bezweckt ..die Erzielung großer Stabilität für das Instrument und bequemer Bearbeitungsbedingungen für die Prismenauflagerflächeu.
Eine große relative Öffnung des Objektivs
ίο setzt die Heranrückung" der Prismen an die Okulare voraus, sofern nicht Prismen von sehr großen Abmessungen Anwendung finden - sollen. Eine derartige Heranrückung der Prismen an die Okulare ist aber ohne wesentliehe Erschwerung der Bearbeitung" der Auflagerflächen der Prismen nur möglich, wenn, wie beispielsweise bei dem sogenannten Pentapristna, in jedem Einzelrohr nur eine Auflagerfläche, die dem Okular oder dem Objektiv zugekehrt ist, zu bearbeiten ist. Die Anwendung von Prismen von der Art des Pentaprisma für Prismenfernrohre bietet aber gewisse Nachteile gegenüber der Verwendung von Porroprismen, welche zum Teil in der schwierigeren Herstellung der Pentaprismen beruhen. Wenn aber für das Instrument Porroprismen Anwendung finden sollen, welche sich durch die große Einfachheit ihrer Herstellung empfehlen, so ist die bequeme Bearbeitung der dem Objektiv zugekehrten Prismenfläche durch die Objektivöffnung des Fernrohrtubus nur möglich, wenn.
der Fernrohrtubus bis nahe an das" Okularende heran ungebührlich weit gemacht wird. Dieser Mangel ließe sich zwar unschwer dadurch vermeiden, daß man die Fernrohrkörper, welche bei den üblichen Prismenfernrohren vom Okular bis zum Objektiv im wesentlichen zylindrisch durchlaufen, verkürzt und an dieselben getrennte Objektivtuben ansetzt. Hierdurch würde jedoch die Stabilität des Instrumentes leiden.
Gemäß vorliegender Erfindung werden nun die auftretenden Schwierigkeiten unter Benutzung besonderer, vom Fernrohrgehäuse getrennter Prismenstühle dadurch vermieden, daß die Gehäuse der Einzelfernrohre mit nach dem Okularende zu offenen, kapselartigen Erweiterungen ausgerüstet werden, in welche die Prismenstühle mit den Prismen vom Okularende her eingesetzt werden können.
Bei dieser Anordnung können infolge der Herausnehmbarkeit der Prismenstühle die Basisflächen der Prismen bequem bearbeitet werden. Ferner können die Fernrohrgehäuse aus einem Stück sehr stabil verfertigt werden. Endlich lassen sich sogar die Prismen, ohne sie in ihrer Lage zu verrücken, aus dem Gehäuse herausnehmen und nach erfolgter Reinigung wieder in das Gehäuse einsetzen.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt das Doppelfernrohr in Seitenansicht, teilweise geschnitten.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der einen Hälfte des Doppelfernrohres von der Mittelachse aus gesehen.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch das Instrum ent.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen den Prismenträger.
Der Fernrohrkörper besteht aus einer Kapsel g mit sich daran anschließendem Objektivtubus mit Objektiv a. Die Kapsel g dient zur Aufnahme des Prismenträgers e, der in entsprechenden Unterfräsungen die Prismen c, d der bekannten Porro'schen Art trägt. Der Prismenträgere ist mit Nasen f versehen, die sich in Nuten des Gehäuses g einzusetzen vermögen. Die Prismen c, d sind an ihrem Träger so angeordnet, daß der rechte Winkel des durch die Prismen gebildeten Dreiecks nach innen gerichtet ist. ao Ein Deckel h dient zur Verbindung des Prismenträgers mit dem Gehäuse und zum Abschluß.
Die oberen Gelenkarme greifen nahe an den Scheitelpunkten der rechten Winkel der durch die Prismen gebildeten Dreiecke an und fallen daher besonders kurz aus.
Die Anordnung der Prismen nahe dem Okularende erhöht die Genauigkeit der Einstellung durch ineinander greifende Nasen und Nuten infolge der Verkürzung des Abstandes der Prismen von der Befestigungsstelle und gestattet zugleich die Anwendung großer Objektive bei kleinen Prismen, da der vom Objektiv kommende Strahlenkegel an dieser Stelle nur noch einen kleinen Querschnitt hat. Die Demontierung und Wiederzusammensetzung des Instrumentes erfolgt in einfachster Weise dadurch, daß zum Zweck der Demontierung der Deckel h gelöst und der Prismenträger herausgenommen wird, während bei der Wiederzusammensetzung· nur erforderlich ist, den Prismenstuhl wieder so einzusetzen, daß die Nuten f in die zugeordneten Nuten des Gehäuses eingreifen, um darauf den Prismenstuhl in dieser Lage durch Befestigung des Deckels h zu sichern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Prismendoppelfernrohr mit in einem vom Fernrohrgeliäuse getrennten Prismenstuhl sitzenden Porroprismen und mit Objektiven von großer relativer Öffnung, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßigerweise die Okulare tragenden Prismenstühle in die nach dem Okularende zu offenen, kapselartigen Erweiterungen des Fernrohrgehäuses vom Okularende her eingesetzt sind, zum Zweck der Erzielung großer Stabilität bei bequemen Bearbeitungsbedingungen für die Prismenauflagerflächen.
2. Prismendoppelfernrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prismenstühle in den dieselben aufnehmenden kapselartigen Erweiterungen des Gehäuses so angeordnet sind, daß die rechten Winkel der von den Prismen gebildeten Dreiecke nach innen gekehrt sind, zum Zweck der Erzielung" möglichst geringer Breite des Instrumentes und kurzer, die Stabilität erhöhender Gelenkarme.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT158331D Active DE158331C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3411429A (en) * 1966-12-09 1968-11-19 Ismael G Saldana Conditioning and lifting means for nixtamal to feed a mill

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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