DE1574482C - Verfahren und Einrichtung zur Erstel lung eines Laufzeitspeichers - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Erstel lung eines LaufzeitspeichersInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und einheitlich verbundenen Gebildes Torsionsdrahteine
Einrichtung zur Erstellung eines Laufzeitspei- Metallband-Paare erleichtert wird,
chers, dessen zwischen einem elektromechanischen Unter Heranziehung dieser vorgeschlagenen Maß-Schallpulssender einerseits und einem ebenfalls nahmen wird durch das erfindungsgemäße Verfahren elektromechanischen Schallpulsempfänger anderer- 5 die Herstellung eines einwandfreien Laufzeitspeichers seits verlegter, die mechanische Laufzeitstrecke dar- wesentlich erleichtert, dadurch, daß der Torsionsslellender Torsionsdraht mit seinen beiden Enden an draht einerseits und die Metallband-Paare andererden Randbercich einer Grundplatte geführt und dort seits einzeln in ihrer endgültigen Lage, Ausformung beidenends mit je einem die Torsionsschwingungen bzw. mit der endgültigen Einspannkraft auf der bewirkenden, dem Schallpulssender bzw. dem Schall- io Grundplatte festgelegt und danach erst miteinander pulsempfänger zugehörigen, longitudinal schwing- mechanisch verbunden werden. Es wird dadurch gebaren Metallband-Paar mechanisch verbunden ist, währleistet, daß die Schwingungsträger (Torsionsfür Fernmelde-, insbesondere für Zeitmultiplexan- draht und Metallband-Paare) während dein Herlagen, stellungsverfahren und im fertigen Zustand mit
chers, dessen zwischen einem elektromechanischen Unter Heranziehung dieser vorgeschlagenen Maß-Schallpulssender einerseits und einem ebenfalls nahmen wird durch das erfindungsgemäße Verfahren elektromechanischen Schallpulsempfänger anderer- 5 die Herstellung eines einwandfreien Laufzeitspeichers seits verlegter, die mechanische Laufzeitstrecke dar- wesentlich erleichtert, dadurch, daß der Torsionsslellender Torsionsdraht mit seinen beiden Enden an draht einerseits und die Metallband-Paare andererden Randbercich einer Grundplatte geführt und dort seits einzeln in ihrer endgültigen Lage, Ausformung beidenends mit je einem die Torsionsschwingungen bzw. mit der endgültigen Einspannkraft auf der bewirkenden, dem Schallpulssender bzw. dem Schall- io Grundplatte festgelegt und danach erst miteinander pulsempfänger zugehörigen, longitudinal schwing- mechanisch verbunden werden. Es wird dadurch gebaren Metallband-Paar mechanisch verbunden ist, währleistet, daß die Schwingungsträger (Torsionsfür Fernmelde-, insbesondere für Zeitmultiplexan- draht und Metallband-Paare) während dein Herlagen, stellungsverfahren und im fertigen Zustand mit
Bei Laufzeitspeichern der vorgenannten Art ist es 15 keinerlei Verwindungen oder Verspannungen behafbekannt,
einen die mechanische Laufzeitstrecke dar- tet sind, dadurch, daß der Torsionsdraht in entsprestellenden
Torsionsdraht z. B. in Form einer Wendel chender, von seiner Länge abhängiger Ausformung
auf einer Grundplatte festzulegen und die Enden des derart in Halterungen auf der Grundplatte arretiert
Torsionsdrahtes an je ein Metallband-Paar an- ist, daß seine Enden die freien Enden der mit der
zusehweißen, welche Metallband-Paare ihrerseits so- 20 endgültigen Spannkraft in Spannblöcken eingenannte
Wandlerspulen durchlaufen und schließlich gespannten Metallband-Paare am Randbereich der
in schwingungsabsorbierenden sogenannten Sümpfen Grundplatte noch lose überkreuzen und an dieser gut
enden. Durch die eingangsseitigen Wandlerspulen zugänglichen Stelle in einfacher Weise z. B. mittels
werden in dem zugehörigen Metallband-Paar einer Schweißvorrichtung die mechanische Verbinlongitudinal-Schwingungen
erzeugt, die wiederum in 25 dung durchgeführt werden kann. An diesen Verdem
Torsionsdraht Drehimpulse entstehen lassen, fahrensschritt können sich selbstverständlich in derwelche
Drehimpulse sich auf dem Torsionsdraht fort- selben vorteilhaften Weise weitere Verfallrensschritte,
pflanzen und auf der Ausgangsseile umgekehrt wie z. B. Schleifvorgänge, anschließen,
schließlich wieder in longitudinal-Schwingungen um- Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfingcwandelt und von den ausgangsseitigen Wandler- 30 dungsgemäßen Verfahrens wird der die mechanische spulen in elektrische Impulse umgesetzt werden. Die Laufzeitstreeke darstellende Torsionsdraht mit einer eingangsseitigen Wandlerspulen zusammen mit dem durch die Größe der Laufzeit bestimmten Länge auf zugehörigen Metallband-Paar werden als elektro- der Grundplatte festgelegt. Dies wird ermöglicht mechanischer Schallpulssender und die ausgangssei- durch die schon beim Arretieren der einzelnen tigen Wandlerspulen mit dem zugehörigen Metall- 35 Schwingungsträger gegebenen Justiermöglichkeiten band-Paar werden als elektromechanischer Schall- und vermindert zusätzlich noch die mechanische Bepulseinpfängcr bezeichnet. Bei derartigen mechani- anspruchung der einzeln schon festgelegten Schwinschen Laufzeilspeichern muß besondere Sorgfalt auf gungsträger, wie sie z.B. bei der Kreuzung des Tordie den Torsionsdraht mit den Metallband-Paaren sionsdrahtes entstehen könnte.
schließlich wieder in longitudinal-Schwingungen um- Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfingcwandelt und von den ausgangsseitigen Wandler- 30 dungsgemäßen Verfahrens wird der die mechanische spulen in elektrische Impulse umgesetzt werden. Die Laufzeitstreeke darstellende Torsionsdraht mit einer eingangsseitigen Wandlerspulen zusammen mit dem durch die Größe der Laufzeit bestimmten Länge auf zugehörigen Metallband-Paar werden als elektro- der Grundplatte festgelegt. Dies wird ermöglicht mechanischer Schallpulssender und die ausgangssei- durch die schon beim Arretieren der einzelnen tigen Wandlerspulen mit dem zugehörigen Metall- 35 Schwingungsträger gegebenen Justiermöglichkeiten band-Paar werden als elektromechanischer Schall- und vermindert zusätzlich noch die mechanische Bepulseinpfängcr bezeichnet. Bei derartigen mechani- anspruchung der einzeln schon festgelegten Schwinschen Laufzeilspeichern muß besondere Sorgfalt auf gungsträger, wie sie z.B. bei der Kreuzung des Tordie den Torsionsdraht mit den Metallband-Paaren sionsdrahtes entstehen könnte.
verbindenden mechanischen Verbindungsstellen ge- 40 Gemäß einer anderen Ausgestaltung des erfin-
legl werden, da an diesen Stellen eine exakte und dungsgemäßen Verfahrens wird der Torsionsdraht in
kontrollierbare Umwandlung der longitudinal- auf der Grundplatte entsprechend der Länge und
Schwingungen in Drehimpulse und umgekehrt erfol- der dadurch zu bestimmenden Ausformung verstell-
gen soll. Insbesondere müssen Verformungen oder baren Halterungen festgelegt. Dadurch kann ein
Spannungsstellen an den kontrahierenden Schwin- 45 Grundplatten-Typ in universeller Weise für annä-
giingsträgern, bedingt etwa durch Schweißarbeiten, hemd sämtliche vorkommende Torsionsdraht-Längen
möglichst vermieden, zumindest aber durch entspre- verwendet werden.
chende Nacharbeiten beseitigt werden. Man hat des- Eine Einrichtung zur Durchführung des erfin-
halb bisher das Gebilde Torsionsdrahl-Metallband- dungsgemäßen Verfahrens ist so ausgestaltet, daß zur
Paare erst nach mikroskopisch genauer Erstellung der 50 mechanischen Verbindung des Torsionsdrahtes mit
mechanischen Verbindung, also im fertigen Zustand den Metallband-Paaren auf die Verbindungsstelle
auf der Grundplatte des Lauf/eilspeichers festgelegt. beidseitig heranführbare Schweißelektroden verwen-
Dabei war man zwar bei der Schaffung und evenlu- det werden und daß in weiterer Ausgestaltung die-
ellen Nacharbeitung der Verbindungsstellen, z. B. der scr Einrichtung die Grundplatte in Höhe der Ver-
Sehweißvcrbindungen, räumlich nicht beengt, jedoch 55 bindungsslellen Aussparungen aufweist, durch welche
mußte man beim Aufbringen und Festlegen ties ge- hindurch die zur mechanischen Verbindung und zu
nuiinlen Gebildes auf der Grundplatte Verwindungeii einer eventuellen Nacharbeitung der fertigen Verbin-
des Torsionsdrahles und/oder der Meiallband-Paare dungsstelle notwendigen Werkzeuge an die Verbin-
in Kauf nehmen. Selbst leichte Verwindungeii bzw. dungsslellen gebracht werden können.
Verspannungen verändern aber in nicht mehr kon- 60 Das erfindungsgemäße Verfahren sowie eine Ein-
trollicrbarer Weise die später in dem Torsionsdraht richtung zur Durchführung dieses Verfahrens werden
und in den Metallband-Paaren zu übertragenden an Hand eines Ausführungsbeispieles nachstehend
Impulse und führen /um Ausschuß des gesamten beschrieben. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
l.auf/eitspeichers. Fig. I handelt es sich um einen Laufzeitspeicher,
I is ist nun vorgeschlagen worden, diese kritischen 65 dessen eigentliche mechanische Laufzeitstrecke aus
Verbindungsstellen an gut zugängliche Stellen der einem Draht 1 besteht, der, aus temperaturkompen-
Grundplaüc, nämlich an den Randbereich der Grund- sierlem Material hergestellt, Torsionspulse mit großer
platte /u legen, so daß eine Nachbearbeitung des Konstanz der Fortpflanzungsgeschwindigkeit zu lei-
ten vermag. Der wendelförmig auf einer Grundplatte 2 festgelegte Torsionsdraht 1 ist mit seinen
Enden einerseits an einem elektromechanischen Schallpulssender 3 und andererseits an einem elektromechanischen
Schallpulsempfänger 4 angeschlossen. Auf Grund dessen, daß in dem Torsionsdraht 1
Torsionsschwingungen übertragen werden sollen, bestehen der Schallpulssender 3 wie auch der Schallpulsempfänger
4 aus zwei übereinander angeordneten, in der F i g. 1 nicht näher gezeigten Spulen und
aus je einem diese Spulen durchlaufenden, magnetostriktiv beeinflußbaren Metall band-Paar 31
bzw. 41 sowie aus je einem Spannblock 32 bzw. 42, welche aus einem reflexionsabsorbierenden Material
hergestellt sind und in welchen die Metallband-Paare 31 bzw. 41 eingespannt sind. Diese Anordnung ist
in der F i g. 2 schematisch dargestellt. Mit 33 bzw. mit 43 bei dem Schallpulsempfänger 4 sind hierbei
die vorgenannten Spulen, die in der Fig. 2 nur schematisch
angedeutet sind, bezeichnet, durch welche Spulen die einzelnen Metallbänder des zugehörigen
Metallband-Paares (z.B. 31, Fig. 2) hindurchgeführt sind. In der Fig. 2 ist ebenfalls schematisch angedeutet,
in welcher Weise das Metallband-Paar, z. B. 31 in dem Spannblock 32, welcher auch als »Sumpf« bezeichnet
wird, eingespannt ist. Diese Spannblöcke 32 und 42 dienen dazu, die in Gegentakt durch die Spulen
33 bzw. 43 in den in bekannter Weise vormagnetisierten Metallband-Paaren 31 bzw. 41 erzeugten
Longitudinal-Schwingungen zu absorbieren, d. h. deren Reflexion an der Einspannstelle zu verhindern.
Zum Zwecke der Festlegung des Torsionsdrahtes 1 auf der Grundplatte 2 sind Halterungen 5 vorgesehen,
die in kreuzweise verlaufenden Schlitzen 6 der Grundplatte 2 geführt und festgestellt werden können. Dadurch
ist es möglich, die Lage der Halterungen 6 der Länge des jeweils verwendeten Torsionsdrahtes 1
bzw. wie im Ausführungsbeispiel der durch die Länge des Torsionsdrahtes 1 bestimmten Weite der Drahtwendel
durch Verstellen der Halterungen 5 genauer anzupassen. Ein und derselbe Grundplatten-Typ
kann also für Torsionsdrähte verschiedenster Drahtlängen universell verwendet werden. Die Halterungen
5 bestehen aus Einzelelementen, die für die verschiedenen Lagen der Drahtwendel Führungsnuten
aufweisen. Diese Einzelelemente können paarweise zusammengestellt werden, wobei die Einzelelemcnte-Paare
die entsprechenden Drahtabschnitte der durch den Torsionsdraht 1 gebildeten Drahtwendel zwischen
sich aufnehmen, wie dies in Fig. 1 an einigen Beispielen angedeutet ist. Die beiden Enden des Torsionsdrahtes
1 sollen nun mit den freien Enden der Melallband-Paare 31 und 41 in der an Hand der
F i g. 2 verdeutlichten Weise mechanisch verbunden werden. Das erfindungsgemäße Verfahren sieht nun
vor, daß vor dem eigentlichen Verbindungsvorgang, z. B. vor einem Schweißvorgang, der Torsionsdraht 1
einerseits und die Metallband-Paare 31 und 41 andererseits einzeln in ihrer endgültigen, in F i g. 1 dargestellten
Lage, Ausformung (z. B. in Form einer Wendel) bzw. mit der endgültigen Einspannkraft
(z. B- in den Spannblöcken 32 und 42) auf der Grundplatte 2 festgelegt und danach erst miteinander mechanisch
verbunden werden. Dies wird in besonders vorteilhafter Weise dadurch möglich gemacht, daß
die Enden des Torsionsdrahtes 1 am Randbereich der Grundplatte 2 zuletzt in Halterungen 7 gehaltert sind
und sich dann über Aussparungen 8 der Grundplatte 2 erstrecken, wo sie die Enden der Metallband-Paare
31 und 41 kreuzen. Nach der endgültigen Festlegung des Torsionsdrahtes 1 einerseits und der
Metallband-Paare 31 und 41 andererseits kann nun, erleichtert durch das Vorhandensein der Aussparungen
8, die mechanische Verbindung durchgeführt werden. In vorteilhafter Weise geschieht dies durch zwei
auf die Verbindungsstelle beidseitig heranführbare Schweißelektroden, wie sie in Fig. 2 mit 9 und 10
bezeichnet sind. An den eigentlichen Verbindungsvorgang können sich, wiederum begünstigt durch das
Vorhandensein von Aussparungen 8, z. B. Schleifvorgänge od. dgl. anschließen.
Claims (5)
1. Verfahren zur Erstellung eines Laufzeitspeichers, dessen zwischen einem elektromechanischen
Schallpulssender einerseits und einem ebenfalls elektromechanischen Schallpulsempfänger
andererseits verlegter, die mechanische Laufzeitstrecke darstellender Torsionsdraht mit seinen
beiden Enden an den Randbereich einer Grund-
■ platte geführt und dort beidenends mit je einem die Torsionsschwingungen bewirkenden, dem
Schallpulssender bzw. dem Schallpulsempfänger zugehörigen, longitudinal schwingbaren Metallband-Paar
mechanisch verbunden ist, für Fernmelde-, insbesondere für Zeitmultiplexanlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Torsionsdraht (1) einerseits und die Metallband-Paare
(31 und 41) andererseits einzeln in ihrer endgültigen Lage, Ausformung bzw. mit der endgültigen
Einspannkraft auf der Grundplatte (2) festgelegt und danach erst miteinander mechanisch
verbunden werden.
.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die mechanische Laufzeilstrecke
darstellende Torsionsdraht (1) mit einer durch die Größe der Laufzeit bestimmten Länge
auf der Grundplatte (2) festgelegt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsionsdralu
(1) in auf der Grundplatte (2) entsprechend der Länge und der dadurch zu bestimmenden Ausformung
verstellbaren Halterungen (5) festgelegt wird.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur mechanischen Verbindung des Torsionsdrahtes (1) mit den Metallband-Paaren (31 und
41) auf die Verbindungsstelle beidseitig hcranführbare
Schweißelektroden (9 und 10) verwendet werden.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2)
in Höhe der Verbindungsstellen Aussparungen (8) aufweist, durch welche hindurch die zur mechanischen
Verbindung und zu einer eventuellen Nacharbeiiung der fertigen Verbindungsstelle
notwendigen Werkzeuge an die Verbindungsstellen gebracht werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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