DE1574472A1 - Magnetaufzeichnungsvorrichtung mit Gasfilmlagerung - Google Patents
Magnetaufzeichnungsvorrichtung mit GasfilmlagerungInfo
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Description
1 L IAH '^R
Auf dera Gebiet der Magnstaufzeichnung ißt ea seit langem
bekannt,, zwischen dera Aufzeichnungsmedium und dem Magnet«
kopf einen durch ein Gaep wie Luft, gebildeten Schmierfilm in Porra eines las tauf nehmenden Keils vorzusehen,,
wenn sich das Aufzeichnungsmedium und der Magnetkopf
relativ zueinander bewegen· Dieser FiIa soll den Magnet«
kopf an einem Scheuern auf der Oberfläche des AufzeichnungstaediUBie
und somit a» einer Beschädigung dieser Fläche und an einer Beeinträchtigung der Aufzeichnung
und des Herauslesens von Informationen hindern*
BeIa Versuch, eine einwandfreie Auerichtung zwischen der
Magnetkopfanordnung und dem Aufzeichnungsmedium zu ge«
währleisten, wurde bei herkömmlichen Vorrichtungen der
Magnetkopf in einem schwenkbaren Gleitgliedträger angeordnet, der sich bei einer Relativbewegung zwischen dem
Aufzeichnungsmedium und dem Magnetkopf selbst auf die Aufzeichnungsspur ausrichten kaone Diese Art der Lagerung
des Magnetkopfeo unterliegt Jedoch einer Einschränkung bezüglich des MindestabstandeB in welchem er von der
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■; .'■■." . ■-■·... bad
Oberfläche des Aufzeichtiungemediums weggehalten werden
kann, damit der Oaefilm die Magnetkopfanordnung zu tragen vermag,, Dieser Abstand liegt bei Gleitgliedträgern
mit flacher Oberfläche in der Größenordnung von 6elO~^ mm
(250 micro inches)» Wenn der Magnetkopf noch näher an
dao Aufzeichnungsmedium herangebracht werden könnte„ wür~
dti sich ersichtlicherweise die Qualität dee Herauslesen*
der Information aus der Aufzeichnung der Information auf dem Aufzeichnungsmedium zwangsläufig verbessern und
es wäre folglich möglich,, die Dichte der auf dem Auf«
zeiohnungsmedium aufgezeichneten Informationen zu erhöhen,
indem jedem Informatlonselement ein kleinerer Teil der
Aufzeichnungefläche zugeteilt wird» Vereuohe zur Erzielung
dieser wünschenswerten Eigenschaften bestanden darin» daß dem Gleitgliedträger eine gekrümmte statt einer
flachen Oberflächenkonfiguration erteilt wurde, was zu einer Verkleinerung des Abstand« führte, allerdings nur
auf eine Entfernung Tön etwa 2,5 1 3»8*lO**^ ma· Diese
herkömmlichen Anordnungen sind in einer 1962 erschienenen
Veröffentlichung von W0A. Groß unter dem Titel *Gas
Film Lubrication" im einzelnen behandelt.
Die Erfindung betrifft eine Magnetaufzeichnung·vorrichtung
mit einer neuartigen Magnetkopfanordnung« die duroh einen
Gasfila in einem Abstand in der Größenordnung von
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BAD
Oe65rlO 'J mm vom Aufzeichnungsmedium gehalten werden
kann und hierdurch die Erzielung einer sehr hohen Auf-2sichnuiigsdichte
gewähr!« lafcet ■_■
Diese Vorrichtung iat spesiell zur Verwendung in Verbindung
mit einem neuartigen Aufzeichnungsmedium geeignet t dessen
Oberfläche schleifende bzw. scheuernde Eigenschaften besitzt,, um die Magnetkopfanordnung in die Lage zu ver=
setzenF durch einen dünnen Gasfilm getragen zu werden,
und um die Magnetkopffläche sauber und in Ausrichtung
auf daβ Aufzeichnungsmediua zu halten*
Genauer gesagt, betrifft die Erfindung eine Magnetkopfanordnung mit einen herkömmlichen GIeitgliedträger, der
derart schwenkbar an einer Halterung montiert istc daß
er während seiner Relativbewegung gegenüber den Auf=
zeichnungemedlun von dessen Oberfläche einen relativ
großen Abstand von beispielsweise 12,7•10*°-' am besitzto
Dieser Gleitgliedträger dient als stabile Plattfora für eine freitragend angeordnete Federp an deren freiem Ende
ein zweiter, kleinerer Gleitgliedträger angebracht 1st, in welchen der Magnetkopf einbezogen 1st, Die Magnet-»
oxydfläche des Aufzeichnungsmediums enthält ein Schleifmittel, welches von der Oberfläche des zweiten Gleitgliedträgers
Material abzunehmen vermag, wenn letzterer auf
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BAD
/ HH I
dem Aufzeichnungsmedium entlangschleift» Die freitragende Feder besitzt eine derart ausgewählte Pederkennung
und Anfange-Durchbiegung, daß sie den zweiten Gleitglied·
träger einschließlich dee von diesem getragenen Magneto
kopfs gegen die Oberfläche des Aufzeichnungsaediums zu
drängen versag, doch reichen diese Kräfte nicht aus, um ein Durchscheuern des Hagnetkopfes durch das Schleifmittel
bis auf einen Punkt zuzulassenp an welchem der Kern-Luftspalt
des Magnetkopfen zerstört werden würde« Infolge
dieser Anordnung wird der zweite Gleitgliedträger bis zum Erreichen eines frei "schwebenden" Zustand· geläppt,
wenn seine Fläche soweit abgenutzt ist, dad sie parallel
zum benachbarten Aufzeichnungsmedium liegt und wenn die
durch die Feder und den zweiten Gleitgliedträger ausgeübte Belagtungskraft von einem Gasfilmlager getragen werden kann,
was bei einer Gasfilmdicke von nahezu KuIl der Fall 1st«,
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Er»
findung anhand der Zeichnung näher erläutert» Es zeigen:
Flg. 1 eine sohematlsche Darstellung der verschiedenen
Bauteile einer Luftlager-Magnetkopfanordnung mit
den Merkmalen der Erfindung und
-5. 109831/1591
Fig,, 2 eine ßchematische Darstellung zur Veranschaulichung der verschiedenen Parameter zur Gewähre=,
leistung einer parallelen Lage der Gleitglied-fläche
gegenüber der Oberfläche dea Aufzeichnungsmediums bei der Gasfilmdicke Null·
Fig» 1 veranschaulicht zwei relativ zueinander bewegbare.
Anordnungen,, von denen die eine aus einem Aufzeichnungsmedium 16 besteht und die andere eine Halterung 10B beispielsweise einen Hagnetkopf-Tragarm 10f aufweist^ an
v/elcher über bei 2Λ angedeutete herkömmliche Mittel ein
Gleitgliedträger 12 schwenkbar befestigt iete wobei die
Aufgabe der Schwenkverbindung darin besteht,, die Schwierigkeiten bsi der Gewährleistung einer genauen Ausrichtung
zwischen dem Gleitgliedträger und dem Aufzeichnungsmedium 16 auszuschalten. Der Gleitgliedträger 12 1st so angeordnet
e das er im Betrieb einen verhältnismäßig großen
Abstand von der Oberfläche des Aufzelchnuagsmediums 16
besitzt, der an der Hinterkante des Gleitgliedträgers 12
in der Größenordnung von 12,7·1Ο~3 nu liegt· Dieser rergleiohswelse
große AbBtend läßt weltgehende Abweichungen
der relativen Flachheit des Aufzelchnungsmediums zu und führt zu einem Gasfilm, der sich so verhält, als wäre er
inkompressibel. Bei an einem Schwenkpunkt aufgehängtem
Gleitgliedträger 12 liegt der die Lagerung tragende Druck-
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. 6
Mittelpunkt auf der Schwenklinie„ Bei einer etwa auftretenden Änderung, die bestrebt istc den Druckraittelpunkt
von der Schwenklinie weg zu verlagern, wird ein Kraftmoment
erzeugt& welches die Neigung des Gleitgliedträgers
entsprechend ändert. Durch diese Neigungsänderung wird der Druckmittelpunkt zur Schwenklinie zurückverlagert
und kehrt das System in einen ausbalanzierten Zustand zurück. Im Batrieb, mit einen inkompressible!! Gasfiln besteht
eine Eigenschaft des schwenkbar aufgehängten Gleitgliedträgers 12 darinπ daß er eine konstante Pilmdloken»
abnähme über seine Länge hinweg gewährleistet· Diese Eigenschaft ist auf Seite 4-, Zeilen 5-7, der eingangs
genannten Veröffentlichung in einzelnen erläuterte In
Anwendung auf die Erfindung wird diese Pllmdickenabnahae
als das Verhältnis des Abstände h^ vom Aufzeichnungeioediue
an der Vorderkante des Gleitglitdträgero 12, d.h. derjenigen Kante« an welcher er das Aufzeiohnungenedlua 16
bei seiner Relativbewegung diesen gegenüber als erstes ■berührt", zum Abstand h2 Tom Aufzeichnungsmedium an der
Hinterkante des Gleitgliedträgers 12 definiert. Aus Pig. 1 ist ersichtlich, daß bei konstant bleibendem Ver~.
hältnis Ji1Ih2 eine Linie 15 ton der Ebene der Unterseite
des Gleitglied trägers 12 ausf gesogen werden kann, welche die Oberfläche des Aufzelchnungsmediume an einem Punkt A
Bchneideto Dieser Punkt A befindet eich In einen festen
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BAD
»1.
—P
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Abstand von der Hinterkante des GIe X tgi ledträge rs 12 und
bleibt über den ganzen Bereich unterschiedlicher Neigungswinkel
des Gleitgliedträgers konstant, für welche die Voraussetzung des lnkompressiblen Gaefilms zutrifft.
Ersichtlicherweiee bildet der Gleitgliedträger 12 somit
in bezug auf den Punkt A eine stabile, freibewegliche bzw* "schwebende" Flattformr so daß der Punkt A als fester
Bezugspunkt auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums
in einem festen Abstand τοη der Hinterkante des Gleitglied=
trägere 12 aufrechterhalten bleibt«, Dieser feste Bezugspunkt A bietet einen passenden Punkt, von welchem aus
ein Aufzeichnungskopf entwickelt werden kann, der in einem außerordentlich engen und unveränderbaren Abstand
γόη der Oberfläche des Aufzeichnungsoediume angeordnet ist,.
Erfindungageaäß 1st ein zweites, kleineres, das eigentliche
Gleitglied tragendes Trägerglied 18 mit einer Breite B am freien Ende einer freitragend angeordneten Feder 20'
montiert, deren anderes Ende vorzugsweise an einem unmittelbar über dem Bezugspunkt A liegenden Punkt A1 an
einer Verlängerung 13 des Gleitgliedträgers 12 befestigt
ist. Da sich der Befestigungspunkt A1 unmittelbar über
dem Bezugspunkt A befindet, ist dieses Trägerglied 18 nahezu unabhängig von etwaigen kleinen Änderungen des Abstandes
des Gleitgliedträgers 12 von der Oberfläche dee
Aufselchnungsoedluns.
BAD 109831/1591 ft
Die Feder 20 ißt so angeordnet t daß die Bewegung des
Aufzeichnungsmediums 16 von ihrem freien Ende in Richtung auf ihr gshaltertee Ende erfolgt. Bezüglich dejr optimalen
Art und l/eiss der Befestigung des Trägerglieds 18 längs
der Feder 20 läßt sich keine absolut gültige Regel aufstellen« Es hat sich jedoch herauagestelltp daß eine
Filmdlckenabnahrse im Verhältnis Ji1Ih2 3 2 für die Erzielung einer guten Gaslagerung zufriedenstellend ieto Bei
Anwendung dieses Verhältnisses und in Kenntnis der herkömmlichen Durchbiegungsfonael für freitragende Träger
läßt sich mathematisch bestimmenp daß das Trägerglied 18
einwandfrei in einem Abstand 1 vom festen Ende der Feder 20 angeordnet werden kann, welcher das. Eineinhalbfaohe
der Breite B des Trägerglieds beträgt« Diese Dimensionen sind in Fig· 1 eingezeichnet«
Auf ein· Schwenklageranordnung für das Trägerglied 18
wurde zugunsten einer Aufhängung an einer freitragenden Feder verzichtet, da die Aufgabe der Erfindung darin besteht,
das Trägerglied 18 in sehr engem Abstand von der Oberfläche des Aufzeiohnungsnediums 16 zu halten. Wenn
das Trägerglied 18 schwenkbar aufgehängt wäre«.würde sich
die Filmdickenabnahae dem Wert 1 annähern» wenn sich das Trägerglied der Oberfläche des Aufzeiohnungeaedluas
nähert, und würde der tragende Gasfilmkeil verlorengehen,
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BAD ORIGINAL^·
während das Trägerglied und das Aufzeichnungsmedium noch voneinander getrennt wären« Dies würde ein Zusammen«
brechen des tragenden Gasfilms und ein Aufprallen des
Trägerglieds auf das Aufzeichnungsmedium zur Folge haben.
Die freitragende Feder 20 ermöglicht eine Konstanthaltung der Pilmdickenabnahme unabhängig vom Abstand zwischen dem
Trägerglied 18 und dem Aufzeichnungsmedium 16· Die Fläche des Trägerglieds 18 kommt nur bei Filmdicke Null in
parallele Lage zur Oberfläche des Aufzeichnungsmediums. Ia folgenden 1st die Art und Weise beschrieben, auf welche
absolute Parallelität bei Ptladicke Null erzielt wird»
Zur Venaeidung der Notwendigkeit dner übermäeigen Prä«
zision der Oberfläche des Aufzeichnungemediums 16 wird das Trägerglied 18 mit einer sehr kleinen Gleitlagerfläche
ausgebildet· Bei einer solohen Anordnimg nimmt die Stirnfläche
des Magnetkerns einen beträchtlichen Teil dieser'
Lagerflache, wenn nicht sogar die ganze Lagerflache ein·
Ein typischer Nagnetkern kann beispielsweise eine Breite In der Größenordnung von 1,3 an besitzen. Bei der Herstellung
derart kleiner Bauteile,.die einen Abstand ton nur etwa 0,65* 10™·^ mm vom Aufzeichnungsmedium besitzen
sollen, treten unweigerlich MaSabweichungen auf, die,
obgleich iie verhältnismäßig klein sind, für die Leistung
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°]
-10«
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-ίο-
der Gasf Umlagerung dee Ti?ägerglleds kritisch sind.
Damit sich ®in<5 eine derart kleine TrägergU ied„er verwen=
dende Vorrichtung selbst Justieren kann* ist vorgesehen,
daß die Magnetoxyd-Oberfläche des Aui'zeichnvmgsnedluma
einen schleifenden bzw. scheuernden Bestandteil enthält,
welcher- das Aufzeichnungsmedium in die Lage versetzt^
die Fläche des Trägerglleda 18 abzureiben bzw, anzu·
schleifen« Bei der Ausführungsfona der Erfindung gemäß
Figc 1 besitzt die Feuer 20 so hohe Federkennung, daß sie
einer Gesamt-Betriebadurchbiegung von etwa 0P25 mm unter»
werfen werden kann. Infolgedessen bleibt das Trägerglied
18 noch in Berührung mit der schleifenden Oberfläche des Aufzeichnungsmediums 16, während, der Gleitgliedträger 12
von einem verhältnismäßig dicken Gasfilm getragen wird« Hierdurch wird das Trägerglied 18 derart geläppt, daß
seine Fläche bei der Gasfilmdicke Null parallel zur Oberfläche des Aufzeichnungsmediums 16 zu liegen kommt
Die Federkennung ist so ausgelegt, daß an einem bestimmten
Punkt, bevor der Magnet kopf-lAift spalt vollständig durchgescheuert worden ist, die durch dag Trägerglied 18
auf die Oberfläche des Aufzelohmmgsmedlums ausgeübte
Belastungekraft gleich Null ist. An einem bestimeten
Punkt vor Erreichen der Belastung Null gelangt das Träger» glied 18 in einen Zustand, in welchem ee durch einen
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«tu
BAD OBlGlNAU
äußerst·· dünnen Gasfiisrj getragen v/erden kann«
Die vorstehende Beschreibung der Belastungakraft der
Feder wird noch deutlicher anhand der Darstellung von Pig* 2, in welches* ein Magnetkern 22 achematisch darge»
stellt ist, der, wenn nicht den gesamtenf eo doch suminded'c·
eisen Ha-ipfctsil des !Trägsrglieds 18 gemäß Figo 1
bildet» Dex* Magnetkern 22 let dicht übsr einer ein Schleif
mittel enthaltenden Oberfläche des Aufzeichnungsmediume
angeordnet^ welche sich in die durch den Pfeil angedeutete Richtung bewegt. Der Magnetkern 22 wird durch eine der
Feder 20 gemäß Fig« 1 äquivalente und auf die allgemein
bei 2k angedeutete Weise gehalterte Feder N in Berührung
mit dem Aufzeichnungsmedium 16 gedrängt. Die Feder^Be^
lastungskraft ist echeeatlsoh bei P angedeutet« Die Fe~
derkennung der Feder N 1st so gewählt, daß der Federäuesehlag
zum Beaufschlagungspünkt wesentlich kleiner ist als der Magnetkern-Luftopalt d. Infolge des Scheuern»
des Magnetkerns 22 auf der schleifenden Oberfläche des Aufzeichnungsmediuras wird seine Unterseite abgetragenρ
wodurch sich die Feder N ausdehnt und sich hierbei ihre'
Belaetungskraft P vermindertp bis sie schließlich den
Wert Mull erreicht. Dieser Zustand wird erreicht, bevor
der Luftspalt d des Magnetkerns 22 durchgescheuert ist«- >
Vor Erreichen dieses Punkts wird der Gasfilm bereite in
109831/1591 bw
.12.
die Lage -?rersetstf den Magnetkern 22 in berührungsfreier
Lage gegenüber dem Aufzeichnungsmedium 16 zu halten.
Die vorstehende Beschreibung der Aufgabe eines schleifen«?
den AufzeichnuEgera@diu2H3 ißt auf das Merkmal der erfin«
dungsgemäßen Vorrichtung gerichtet, daß das Trägerglied
18 seine Lag© selbst einjustiert,, so daß es auf dem Gae«
film zu "schweben" vermag«, Diese Anordnung dient Jedoch
gleichzeitig auch der Reinigung9 falls das Trägerglied 18
aus irgend einem Grund in der Welse mit dem Aufzeichnungsmedium 16 in Berührung kommen sollte, daß Magnetoxyd«
oder andere Schmutzteliehen an ihm haften bleiben· Beim
Fehlen einer solchen Reinigungeeinrichtung würde durch die Ansammlung solcher Teilchen die Konfiguration des
Tragerglied« derart verändert werden, daß die Punktion des Gasfilme zerstört werden würde; hierbei könnte das
Trägerglied in Daue!»berührung alt der Oberfläche de« Auf»
zeichnungsmedlums gelangen und könnte schließlich das
Aufzeichnungsmedium oder der Magnetkopf zerstört werden· Dieser nachteilige Umstand wird jedoch durch die Schleif«
wirkung der Oberfläche des Aufzeichnungemediums vermieden, die jegliche Premdstoffβ, die sich am Trägerglied; ansa*eeln
können, wegschleift bzw. abstreift.
Die vorstehend dargestellte und beschriebene Ausführungs-109831/1591
BAD ORIGINAL -13-
1S7A412
form der Erfindung soll nur ale Belepiel für eine bevor«
zugte Art der Verwlrlclichung der Erfindung verstanden werden und keineβfalle die Hdgllchkeit einschränken, hohe
Aufzeichnungsdichten bei Aufrechterhaltung der Qualität
der Einschreibung und He reue le sung τοη Informationen anwenden
zu können. Obgleich beispielhaft nur ein einziger Hagnetkern dargestellt und beschrieben ist» kann die
Hagnetkopfanordnung selbstverständlich auoh mehrere Rag»
netkerne enthalten. Ersiohtlioherweise sind dea Fachmann
zahlreiche Änderungen und Abwandlungen der beschriebenen Ausführungsform möglich, ohne das der Rahmen und der
Grundgedanke der Erfindung verlassen werden·
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Claims (2)
- Patentansprüche1» Magnetaufzeichnungsvorrichtung, die einen Gasfilm zur Ausrichtung eines Hagnetkerns im Abstand τοπ einen AufzeichnungBKedium bei einer Relativbewegung zwischen beiden verwendet, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Halterung (10Ϊ ein Gleitgliedträger (12) schwenkbar aufgehängt 1st, welcher während seiner Relativbewegung gegenüber dem Aufzeichnungsmedium (16) von letzterem einen solchen Abstand besitzt, daß zwischen beiden ein lasttragender Gasfilm erzeugt wird, und an welchem das eine Ende einer Feder (20) befestigt ist, die an ihrem anderen Ende ein den Magnetkern (22) enthaltendes Tragglied (18) trägt, welches duroh den Gasfilm in einem Abstand vom Aufzeichnungsmedium gehalten wird, der kleiner ist als der Abstand des Gleltgliedtragers (12) Tom Aufzeichnungsmedium.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch lp dadurch gekennzeichnet, das die Feder (20) freitragend gehaltert und so angeeignet 1st, daß sich das Aufzeichnungsmedium (16) von den mit dem Trägerglied (18) verbundenen freien Bade der Feder in Richtung.auf das mit dem Gleitgliedtriger (12) verbundene Pederende zu bewegt.109831/1591 -*5-PAD ORIGINAL3« Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2„ dadurch gekenn« zeichnet, daß die Feder (20) en einem Punkt (A1) einer über die Ebene der dem Aufzeichnungsmedium (16) züge« kehrten Unterseite hinausragenden Verlängerung (13) des Gleitgliedträgers (12) angebracht ist, welcher sich unmittelbar über dem Punkt (A) auf dea AufzeIch« nungsaediua befindet, an dea eine gedachte Verlängerung(15) der Unterseite des Gleitgliedträgers das Auf« zeichnungsnedluB schneiden würde«4* Vorrichtung naoh eines der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das das Aufseiehnungsaedlua(16) eine ein Schleif mittel enthaltende Hagnetoxyd« fläche aufweist·vorangehenden5· Vorrichtung naoh eine« der/Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daa der Magnetkern (22) In an sich be* kannter Weise ein·« Luftspalt (d) aufweist und die Feder (20) eine solche Pederkennung besitzt, dai wfihrend des Abriebe des Trigergllede (18) die auf letzteres ausgeübte Belastungskraft bis auf Hull Tor· rlngert wird, bevor der Hagnetkern über dl· ganze Erstreokung seines Luftspalt· abgeschliffen ist.BAD ORIGINAL 10 9831/1591Lee r se i t e
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