DE1559049A1 - Verfahren zum Ein- und Ausschalen von Betondecken sowie dafuer bestimmte Schalung - Google Patents

Verfahren zum Ein- und Ausschalen von Betondecken sowie dafuer bestimmte Schalung

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DE1559049A1 DE19651559049 DE1559049A DE1559049A1 DE 1559049 A1 DE1559049 A1 DE 1559049A1 DE 19651559049 DE19651559049 DE 19651559049 DE 1559049 A DE1559049 A DE 1559049A DE 1559049 A1 DE1559049 A1 DE 1559049A1
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Description

  • "Verfahren zum Ein- und Ausschalen von Betondecken sowie dafür bestimmte Schalu Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren züm Ein- und Ausschalen von Betondecken, insbesondere für Wohn-und Geg,chäfteraumbauten" mittels einer über ein Gerüst-am Boden abzustützenden Deckenschalung. Beim herkömmlichen Einschalen von Betondecken werden in aller-Regel Holzschalungsplatten verwendet, die auf einem sich über die volle Höhe des abzudeckend.en Raumes erstrieckenden, aus relativ eng gestellten Stütz- und Querbalken bestehenden Holzgerüst verlegt Werden. Eine derartige Schalungsbau,vi7eise erfordert einen erheblichen Material- und Uitaufwand, zumal das Schalungsgerüst zu Verwerfungen bzw. Verziehungen neigt und daher durch Nachschlagen von Keilen u-dgl.-wiederholt nachgerichtet werden muß. Um dabei eine wenigstens einigermaßen glattwandige,-#phalungsfläche zu erhälten, müssen die-Holzschalungsplatten se-#r,-sorg-fä#-cItig--verlegt und mit dem Schalungsgerüst innig verbunden werden, was regelmäßig durch Vernageln erfolgt. Das aber ist nicht nur mühsam und zeitraubend, sondern bedingt auch neben dem ohnehin schon durch Verschnitt anfallenden Abfallholz einen zusätzlichen Materialverbrauch, da die genagelten Schalungsplatten häufig splittern und daher nur in begrenztem Umfang wieder zu verwenden sind. Nicht minder umständlich vollzieht sich die Demontage der Deckenschalung und des Schalungsgerüstes. Die Holzschalungsplatten sitzen vielfach so fest an der abgebundenen Betondecke, daß sie nur unter Zuhilfenahme entsprechender Brech- oder Stemmeisen davon gelöst werden können, was wiederum nicht ohne Beschädigung der Schalungsplatten geht. Auch läßt dabei die Oberflächenbeschaffenheit der ausgeschalten Betondecke viel zu wünschen übrig, so daß die Betondecke in jedem Fall noch verputzt werden muß. Schließlich läßt sich auch bei noch so sorgfältiger Errichtung der Deckenschalung nicht vermeiden, daß zwischen den Stoßstellen der Holzschalungsplatten Beton durchtropft bzw. -läuft, der an der ausgeschalten Decke zu entsprechender Gratbildung und auf dem Boden des abzudeckenden Raumes zu unschönen Betonansätzen führt, die beide nur schwierig zu beseitigen sind. Alles in allem bietet das herkömmliche Deckeneinschalen das gewohnte verwirrende und unordentliche Bild von eng gestellten, die gesamte Raumhöhe erfüllenden Gerüstatützen mit herumliegendem Verschnittholz und vielfach durchgesickerter Betonmasse. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde) ein Ver" -fahren zum Ein- und Ausschalen von Betondeckeng insbesonderefür Wohn- und-Geschäftsraumbauten, zu schaffen, das die vorerwähnten Mängel nicht aufweist, vieimehr wesentlich einfach:er'..und kosten- sowie.materialsparender durchzuführen ist-und darüber hinaus eine Betondecke herzustellen-erlaubt, deren Oberfläche vollständig glatt verläuft und qualitätemäßig der von Sichtbeton entspricht bzvi. sie noch übertrifft. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß innerhalb des abzudeckehden, mit mindestens teilweise bereits in voller Höhe errichteten Wänden versehenen Raumes etwa in Kopfhöhe auf paarweise gegenüberstehend aufgestellten Teleskopstützen das aus darauf aufgelegten Längs- und darüber gelegten Querträgern bestehende Gerüst sowie darüber eine aus Aluminium-Schalungsformtafeln zusammenzusetzende Decken-Großflächenschalunggtafel errichtet und letztere zuaammen mit den Gerüstträgern und den ausfahrbaren Stempeln der Teleskopstützen.zu einer hubfähigen Baueinheit verbunden wird, die alsdann mittels eines hydraulischen Huborgans auf die gewünschte Deckenschalungshöhe angehoben und in dieser-Lage durch Arretieren der ausgefahrenen Teleskopstützen gehalten sowie durch Überschalen des zwischen den Wänden und der Decken-Großflächenschalungstafel noch-bestehenden Randspaltes komplettiert wird. Nach dem Gießen und Abbinden der Betondecke wird die vorerwähnte Baueinheit inittels des hydraulischen HuborganE3 -nach Lösen der Teleskopstützen-Arretierungen wieder auf etwa Kopfhöhe abgesenkt und dann soweit abgebaut, daß sie aus dem abgedeckten Raum zu entfernen und zur Deckeneinschalung eines weiteren Raumes unmittelbar zu verwenden ist. Ein solches Deckeneinschalungsverfahren bietet außerordentliche Vorteile: Das in Kopfhöhe erfolgende Zusammensetzen der aus Aluminium-Schalungsformtafeln bestehenden Großflächenschalungstafel kann unter geringstmöglichem Gerüstaufwand bequem vorgenommen werden. Desgleichen bereitet auch das anschließende Anheben der Schalung mittels.des hy- draulischen Huborgans keinerlei Schwierigkeiteng zumal die Stempel der Teleskopstützen während der Hubarbeit gleichzeitig ausfahren. Dabei hat man durch eine Feinverstellung der Teleskopstützenarretierungen die Möglichkeit, die Decken-Großflächenschalungstafel in der gewünschten Deckenschalungehöhe einwandfrei auszurichten. Da der gegossene Deckenbeton an den glattwandigen Aluminium-Schalungsformtafeln nicht haftet, können letztere durch bloß.es Absenken der Schalungsbaueinheit von der abgebundenen Betondecke abgenommen werden, ohne daß es dazu besonderer Lösewerkzeuge bedarf. Zugleich besitzt die entschalte Betondecke eine außerordentlich glatt verlaufende Oberflächel die nicht mehr verputzt zu werden braucht, vielmehr auch bei hohen Qualitäteansprüchen unmittelbar mit einem Farbanstrich versehen werden kann* Da an den Aluminium-Schalungeformtafeln keine Betonrestaanhaften und ihre Oberfläche bei dem vorbeschriebenen Ein- und Ausschalen keinerlei Beschädigungen erfährt# können die Schalungeformtafeln und unter Umständen sogar die gesamte-Großflächenschalungstafel mit ihren Ge rüstträgern unmittelbar weiter verwendet werden, was eine außerordentliche Material-, Arbeits- und Zeitersparnis bedeutet. Die Überschalung des zwischen den Raumwänden und der Decken-Großflächenschalungstafel befindlichen Randspaltes erfolgt vorteilhaft durch Betoplan-Platten, die über aus der Decken-Großflächenschalungstafel.seitlich herausziehbare Stützen abgestützt und entweder bündig mit der Schalungsfläehe verlegt oder aber zwecks Bildung einer Kassettendecke auf den Se.halungstafelrand aufgelegt und hier vorzugsweise mittels eines doppelseitig heschichteten-Klebestreifens aufgeklebt werden.
  • Die die Decken-Großflächenschalungstafel bildenden Aluminium-Schalungsformtafeln s-ind erfindungsgemäß so gestaltet, daß sie eine glattwandige, vorzugsweise mit einem Araldit-Überzug'versehene Schalungsfläche besitzeng auf ihrer Rückseite T.-förmige Versteifungerippen und an ihren Längerändern ein Gabelprofil aufweisen, in dessen Zängsnut ein aus Gummi o.d.dg,1.. bestehenderg die gemeinsame Sto#;Euge, zweier Schalun sf.ormtafeln abdeckender Dichtungsstreifen einzu--setzen..ist...,Die so geformten Schalungstafeln und die Abdichtun ihrer Stoßfugen gewährleisten eine praktisch übergang-9 lose Verbindunä der einzelnen Formtafeln und verhindern.ein Einsickern des Betöne in die Stoßfugen.-Daher ist die'ausgeschalte Decken-Oberfläche auch an den Stoßfugen praktisch gratfrei. Etwa dennoch vorhandene Gratansätze können mühelos entfernt werden. Je zwei der vorerwähnten Aluminium-Schalungsformtafeln können mit ihren glattwandigen Schalungsflächen flach nebeneinanderliegend zur Bildung der Gerüstquerträger zusammengesetzt und mittels über ihre paarweise nebeneinanderliegenden gabelförmigen Längeränder geschobener O-Profilschienen miteinander verbunden werden. Dadurch wird nicht nur die Lagerhaltung vereinfacht, sondern zugleich auch eine größere Anpassungsfähigkeit und gute Verbindungsmöglichkeit der Gerüstquerträger mit der Decken-Großflächenschalungstafel erreicht. Die Schalungstafeln werden mit den Querträgern zweckmäßig über Haltewinkel und darin sitzende Schraubbolzen verbunden, deren Schraubmuttern hinter je zwei der auf der Rückseite der Form-tafeln befindliehen T-förmigen Versteifungsrippen greifen. Letztere bieten zugleich die Möglichkeit, an den Rändern der Deckenschalungsformtafel sowie auch der Querträger herausziehbare Stützleisten unterzubringen, mit deren Hilfe die die Randspalt-Überschalung bildenden Betoplan-Platten abgestützt werden. Die Teleskopstützen bestehen vorteilhaft aus einem; Standrohr mit am oberen Ende befindlicher Schraubverstellhülse und einem sich darauf mittels eines umsteckbaren Stützbolzens abstützenden Innenrohr, das an seinem oberen Ende einen Tragsockel besitzt, der mit dem darauf liegendeng z.B. aus-Kantholz bestehenden Längsträger un d dem darüber gelegten Querträger durch Schraubhaken od.dgl. zu verbinden isto Hierdurch wird auf einfache Weise sichergestellty daß die ausfahrbaren Innenrohreder Teles4opstützen an der Hub- und Absenkbewegung der,Schalungsbaueinheit -teilnehmen und mittels der Schraubverstellhülsen der Teleskopstützen die Großflächenschalungstafel. am Schalungsort exakt und bequem ausgerichtet werden kanno Das zum Anheben und Absenken der Schalungsbauein-'heit dienende hydraulische Huborgan besteht vorteilhaft aus e-nem leicht transportablen, mit einem ölvorratsraum, einer Handhebelpumpe und einem Abregelventil versehenen Standzylinder, in dem.ein einseitig beaufschlagbarer Hubkolben tele skopartig ausfahrbar gelagert ist. Ein derartiges Huborgan kann außerordentlich leicht gehandhabt werden. In den meisten Fäl !en kommt manmit einem Huborgan aus. Lediglich bei größeren Betondedken bzw. Schalungsbaueinheiten wird man mehrere solcher Huborgane verwenden.
  • Weitere Einzelheiten des neuen Schalungsverfahrens sowie der dazu bestimmten Schalung seien an Hand eines in der Zeichnung teilweise schematisch dargestellten Aüsführungebeispi-eles beschrieben* Dabei zeigt Fig..1 die in Kopfhöhe errichtete Deckenschalung in seitlicher Ansicht, Figo 2 die auf die gewünschte Höhe angehobene Deckenschalung mit bereits gegossener Betondeck,e, Figo 3 eine der Figo 2 entsprechende Teilansicht in vergrößerter Darstellung, Figo 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV der Fig- 3 und Fißo 5 eine seitliche Teilansicht zu Fig. 1. In dem mit der Betondecke 1 zu versehenden Raum 2, der zumindest teilweise bereits in voller Höhe errichtete Wände 3 besitztg wird - wie Fig. 1 zeigt - etwa in Kopfhöhe die Deckensehalung mit dem zugehörigen Gerüst errichtet. Hierzu werden bei dem dargestellten Ausführungebeispiel zunächst sechs Teleskopstützen 4 aufgestellt, und zwar je eine in der Nähe der Raumecken und die beiden übrigen an den gegenüberliegenden Wandmitten. Die Teleakopatützen bestehen zweckmäßig aus dem Standrohr 5 mit der an seinem oberen Ende befindlichen Schraubverstellbüchse 6 und dem Innrohr 7, das mehrere Stecklöcher 8 sowie den umsteckbaren Stützbolzen 9 aufweist, übe r den sich das Innenrohr 7 an der Schraubverstellbüchse 6 des Standrohres 5 abstützt.Die Schraubverstellbüchse 6 ermöglicht eine entsprechende Feinverstellung des Innenrohres 7. Letzteres ist an seinem oberen Ende mit dem Tragsockel 10 versehen. Auf diese Tragsockel je zweier sich paarweise gegenüberstehender Teleskopstützen 4 werden die aus Kanthölzern bestehenden Gerüstlängsträger 11 aufgelegty von denen im vorliegenden Ausführungebeispiel insgesamt drei vorhanden sind, nämlich zwei äußere in der Nähe der Seitenwände verlaufende und der mittig angeordnetel.dargeste-llte längsträger 11. Über die Längsträger 11-werden alsdann die Querträger 12 gelegt, deren Beschaffenheit am besten aus Fig-. 3 hervorgeh-IG. Sie bestehen,aus Zwei Aluminium-Schalungsformtafeln 13,-die mit ihren glattwandigen.Schalungeflächen flach nebeneinanderliegend zu samm.engesetzt und mittels über ih re paarweise nebeneinanderliegendeng gabelförmi;-gen Längsränder 13' geschobener O-Profilschienen-14 miteinander verbunden sind. Auf der Rückseite der Schaltungeformtafeln 13 befinden sich T-förmige VersteifungsripPen 13"-Zwischen jelzwei solcher Versteifungsrippen 13't sindan den Enden der Querträger 12 Stützleisten 15 verschieblich gelagert. Nach dem Auflegen der Querträger 12 auf die Längsträger 11 werden die Träger an ihren Auflagestellen auf den Tragsockeln 10 der Teleakopstütz'en'4 fest miteinander verbunden, und zwar in der aus Zig- 3 ersichtlichen Weise mit Hilfe je zweier-Schraubhaken 16, die einerseits über die Versteifungsrippen 13l#I der Querträger 1,2 greifen und'anderers-,eite durch diaSockelplatte 10 hindurchgehen, wo sie mit Hilfe der Muttern 17 verspannt.sinde Damit ist das Gefertigg-gOtellte --.-Anschließend werden auf die Querträger 12 die die eigentliche Deckenschalung bildenden Aluminium-Schalungsformtafelh-13 aufgelegt9 die von- gleicher Beschaffenheit--sind wie die jeweile zu zweit die QWerträger bildend-en Sohalungeformtafeln. Zwischen die zusammenstoßenden gabelförmigen Enden 131 der Schalungstafeln wird je ein aus Gummi od.dgl. bestehender Dichtungsstreifen 18 eingelegt, der die Stoßfuge 19 einwandfrei abdichtet. Mit Hilfe einer Spannzwinge od.dglo können die Deckenschalungsforintafeln 13 fest gegeneinander gedrückt werden. Anschließend werden die Deckenschalungstafeln 13 mit den Querträgern 12 verbunden. Das geschieht mittels der in Fige 3 dargestellten Haltewinkel 20 und der daran befindlichen Schraubbolzen 21, deren Schraubmuttern 22 eine flachrhombische Gestalt besitzen, so daß sie zwischen je zwei Versteifungerippen lY' mühelos eingeführt und darin nach leichtem Verdrehen gehalten werden, nämlich durch Hintergreifen der T-Profile 13". Bemerkt sei in diesem Zusammenhang, daß nicht unbedingt jede einzelne Aluminium-Schalungsformtafel 13 mit den.Querträgern 12 verbunden werden muß. Vielmehr genügt es in den meisten Fällen, wenn dazu lediglich die außen liegenden Formtafeln 13 mit den Querträgern 12 verbunden werdeno Die auf die vorbesela-tiebene Weise in Kopfhöhe errichtete Deckenschalung stellt eine hubfähige Baueinheit dar, die nunmehr mühelos mi-t Hilfe des in den Fig, 1 und 2 dargestellten hydraulischen Huborgans auf die gewünschte Decken" schalungshöhe angehoben werden kann" Dieses Huborgan 23 besteht aus einem leicht tranaportablen Standzylinder 24, der einen entsprechenden Ölvorrateraum, eine mittels des Handhebeln 25 zu betätigende Pumpe und ein Abregelventil 26 auf- -weist. Im Standzylinder 24 ist der Hubko,lben 27 teleskopartig ausfahrbar gelagert. Er ist durch das Drucköl einseitig zu beaufschlagen, wozu das Abregelventil 26 in Sperr-' stellung gebracht und der Handhebel 25 für dile Pumparbeit betätigt wird. Das Huborgan 23 wird vorzugsweise mittig unter den mittler en Längsträger 11 gestellt, an dem die am ausfahrbaren Hubkolben 27 befindliche Sockelplatte 27' -angreift. Alsdann kann mit der Hubarbeit begonnen werdeng die völlig mühelos verläuft, zumal die.Deckenschalung an den mit ausfahrenden Teleskopstützen 4 hinreichend geführt ist. Sobald die Decken-Großflächenschalungstafel 29 die gewünschte Höhe gemäß Flg. 2 erreicht hat,. werden die an den-Teleskopstützen 4 befindlichen Stützbolzen 9 entsprechend umgesteckt und danach die Schraubverstellbüchsen 6 gegen die Bolzen 9 ver stellt, wodurch das Gewicht der Deckenschalung von den Teleskopstützen 4 aufgenommen und das hydraulische Huborgan 23 entlastet #idrd. Mit Hilfe der Schraubverstellbüchsen 6 kann- die Deckenschalungstafel 29 mühelos justiert werden. An Stelle des hydraulischen Huborgans 23,wird sodann eine andere Teleskopstütze 4 gesetzt, um die Schalung während des Betongleßens auch mittig ei-eher abstützen zu können. Bevor mit dem Gießen der Betondeck-,9 begonnen werden kann-, braucht jetzt lediglich noch der zwischen den Wänden 3 und der #Decken-Grogflächenschalungstafel 29 be-L"indliehe Randepalt Überschalt zu werden. Zu diesem Zweck werden die ir- den Schalungsfo=tafeln 13 befindlichen Stützleisten 15.bzw. 151 bis zum Anschlag an die Wände herausgezogen und darauf die Zwischenstücke 30 bzwo 301 aufgelegtg auf die alsdann die Betoplan-Platten 31 aufgesetzt werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Betoplan-Platten 31 auf die Ränder*der Großflächenschalungstafel aufgelegt und hier vorzugsweise mittels eines doppelseitig beschichteten Klebestreifens angeklebt. Dadurch entsteht nach dem Ausschalen eine Kassetten-Decke. Ebenso gut ist es aber auch möglich, die Betoplan-Platten so zu verlegen, daß sie bündig mit der Schalungsgroßflächentafel verlaufen. Gegebenenfalls können auf die Schalungstafel 29 dann auch noch Formstücke aufgelegt werden, um im Beton entsprechende Aussparungen für z.B. Lampensockel, Leuchtenkanäle u.dgl. zu erzielen* Alsdann kann mit dem Gießen der Betondecke begonnen werden. Sobald der Beton abgebunden hat, wird die mittig aufgestellte Teleskopstütze entfernt und an ihre Stelle das hydraulische 9u4organ 23 wieder aufgestellt. Der Hubkolben 27 mit seiner Sockelplatte 27' wird bis dicht unter den Längsträger 11 gefahren. Sodann werden die Arretierungen der Teleskopstützen 4 durch Zurückdrehen der Schraubverstellbüchsen 6 und Zurückstecken der Steckbolzen 9 gelöst. Alsdann kann durch leichtes Öffnen des Abregelventile 26 die Deckenschalüng in ihrer Gesamtheit über den langeam einfahrenden Hubkolben 27 abgesenkt-werden. Da der Beton an den vorzugsweise mit einem kraldit-Überzug versehenen Aluminium- Schalungsformtafeln nicht haftet, kann das Absenken der Schalungsbaueinheit ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Lösewerkzeuge völlig mühelos vorgenommen werden, während andererseits an der gegossenen Betonde cke eine überaus glattverlaufende Oberfläche zurückbleibt, die güte.mäßig der von Si-chtbeton entspricht bzw. sie noch übertrifft.
  • In derwieder'auf etwa Kopfhöhe abgesenkten Stellung kann die Deckenschalung leicht dementiert werden. Sofern der abgedeckte Raum noch genügend weite Mauer- bzw. Fensterdurchbrüöhe hat,- braucht die Deckenschalung unter Umständen nur teilweise abgebaut zu werdenp um alsdann seitlieh verfahren und beispielsweise mittels eines Baukranes an einen neuen Einsatzart gebracht werden-zu können. Da die Deckenschalung praktisch unverschmutzt istp kann sie unmittelbarwi ederverwendet werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: #9 Verfahren zum Ein- und Ausschalen von Betondecken, insbesondere für Wohn- und Geschäftsraumbauten, mittels einer über ein Gerüst am Boden abzustützenden Deckenschalung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t p daß innerhalb des abzudeckenden, mit mindestens teilweise bereits in voller Höhe errichteten Wänden (3) versehenen Raumes (2) etwa in Kopfhöhe auf paarweise gegenüberstehend aufgestellten Teleskopstützen (4) das aus darauf aufgelegten Längs- und darüber gelegten Querträgern (11 bzw. 12) bestehende Gerüst sowie darüber eine aus mehreren Aluminium-Schalungeformtafeln'(13) zusammenzusetzende Decken-Großflächenschalungstafel (29) errichtet und letztere zusammen mit den Gerüstträgern und den ausfahrbaren Stempeln der Teleskopstützen zu einer hubfähigen Baueinheit verbunden wirdp die alsdann mittels eines hydraulischen Huborgans (23) auf die gewünschte Deckenschalungehöhe angehoben-und in dieser Lage durch Arretieren der ausgefahrenen Teleakopatützen (4) gehalten sowie durch ÜberBehalen des.zwischen den Wänden und der Decken-Großflächenschalungstafel noch bestehenden Randspaltes komplettiert wird, und daß diese Baueinheit nach dem Gießen und Abbinden der Betondecke (1) mittels des hydraulischen Huborgans-nach Lösen der-Teleskopstützen-Arretierungen wieder auf etwa Köpfhöhe abgesenkt und dann soweit abgebaut wird, daß sie aus dem abgedeckten Raum zu entfernen und unmittelbar weiter zu verwenden ist. 2ö Verfahren nach Anspruch 19 d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t 9 daß die Überschalung des zwischen den Raumwänd'ein (3) und der Decken-Großflächenschalungstafel (29) befindlichen Handspaltes durch Betoplan-Platten (31) erfolgt, die über aus der Großflächenschalungstafel seitlich herausziehbare Stützen (159 159 abgestützt und entweder bündig mit ihrer Schalungefläche verlegt oder aber zwecks Bildung einer Kassettendecke auf dem Schalungstafelrand aufgelegt und hi er vorzugsweise mittels eines doppelseitig beschichteten Klebestreifens aufgeklebt werden.-3- Schalung zur Durchführung des Verfahrens nach den'Ansprüchen 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h - n e t daß die die Decken-Großflächenschalungstafel (29) bildenden Aluminium-Schalungeformtafeln (13) eine glattwandige, vorzugsweise mit einem Axaldit-Überzug versehene Schalungsflächet auf ihrer Rückseite T-förmige VersteifungsriPPen (13") und an ihren Längerändern ein Gabelprofil (131) besitzen, in deren Längsnut ein aus Gummi od,dgle bestehender, die gemeinsame Stoßfuge (19) zweier Schalungsformtafeln abdeckender Dichtungsstreifen (18) einzusetzen ist. 4. Schalung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t daß je zwei Aluminium-Schalungsformtafeln (13) mit ihren glattwandigen Schalungsflächen flach nebeneinanderliegend zur Bildung der Gerüstquerträger (12) zusammengesetzt und mittels über ihre paarweise nebeneinanderliegendeng gabelförmigen Längsränder (13') geschobener O-Profilschienen (14) miteinander verbunden sind* 5o Schalung nach den Ansprüchen 3 und 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t g daß die Deckenschalungstafeln (13) mit den Querträgern (12) über Haltewinkel (20) und darin sitzende Schraubbolzen (21) verbunden eindg deren Schraubmuttern (22) hinter je zwei der auf der Rückseite der Formtafeln (13) befindlichen T-förmigen VersteifungsriPPen (13") greifen-6. Schalung nach den Ansprüchen 3 bis 59 d a d u r c h g #e - k e n n z e i c h n e t 9 daß-an den Enden der Deckenschalungsformtafeln (13) sowie auch der Querträger (12) herausziehbare Stützleisten (151 bzw. 15) zwischen je zwei benachbarten T-förmigen Versteifungsrippen (13") gelagert sindo 7, Schalung nach den Ansprüchen 3 bis 69 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t 9 daß die Teleskopstützen (4) aus einem Standrohr (5) mit am oberen Ende befindlicher Schraubverstellhülse (6) und einem sich darauf mittels eines umsteckbaren Stützbolzens (9) abstützenden Innenrohr (7) bes,tehen, das an seinem oberen-Ende einen Tragsockel (10) besitzt, der mit dem darauf aufliegenden, -z..B. aus Kantholz bestehenden längsträger (11) und dem darüber gelegten Querträgpr (12).durch Schraubhaken (16) od.dgl-. zu verbinden.isto-8. Schalung nach den Ansprüchen 3 bis 79 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das hydraulische Huborgaxi (23) aus einem leicht transportabl.en, mit einem Ölvorratsr.aum, einer Handhebelpumpe und einem Abregelventil (26) versehenen Standzylinder (24) besteht"in dem ein einseitig beaufschlagbarer Hubkolben (27) teleskopartig-ausfahrbar gelagert ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT396752B (de) * 1991-03-19 1993-11-25 Passavant Werke Rotationssymmetrischer abscheidebehälter für leicht- und sinkstoffe aus abwässern
EP2450501A1 (de) 2010-11-08 2012-05-09 B Nova (Sas) Vorrichtung zum Verschieben einer Verschalungsplattform für eine Bodenplatte und/oder einen Balkon
FR3012498A1 (fr) * 2013-10-25 2015-05-01 Alphi Etai telescopique motorise

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