DE155751C - - Google Patents

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DE155751C
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rose
suspension
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei den bisherigen Luftkompassen wird die Rose bekanntlich von einem Stift oder einer Spitze getragen, auf welcher der mit der Mitte der Rose fest verbundene Stein (die Aufhängung) ruht. Demzufolge werden die während der Bewegung des Fahrzeuges entstehenden Erschütterungen unmittelbar von dem Stifte auf die Rose übertragen, die hierdurch in eine schwingende Bewegung (»Wande-
io. rung«) um den Stift versetzt wird, was die Ablesung des Kompasses erschwert oder fast unmöglich macht. Man hat nun vorgeschlagen, die Rose mit der Aufhängung durch gespannte, fast wagerechte Fäden zu verbinden, und auch versucht, die Wanderung dadurch zu verhindern, daß die Rose auf der Aufhängung mittels von letzterer ausgehender, in einem Bogen oder rechtem Winkel gebogener Spiralfedern gelagert wurde. Letztere Anordnung ist jedoch praktisch nicht ausgeführt worden, weil durch dieselbe die Übertragung der Erschütterungen des Stiftes auf die Rose auch nicht verhindert werden kann. Diese Federn müssen selbstverständ-Hch, um die Rose tragen zu können, verhältnismäßig starr sein, was gerade zur Übertragung der Schwingungen beiträgt; dazu kommt noch, daß die gebogenen Spiralfedern untereinander nie so gleich an Nachgiebigkeit oder Form hergestellt werden können, daß die Rose wagerecht und vollkommen in der Mittellage ruhen kann, was aber gerade eine unerläßliche Bedingung für eine genaue und fehlerfreie Ablesung ist. Wenn eine dieser Fedem (von denen wenigstens drei vorhanden sein müssen) länger oder schwächer als die anderen ausfällt (was fast immer unvermeidlich ist), so wird die Rose sich exzentrisch zum Stifte einstellen; diese exzentrische Einstellung wirkt in hohem Grade auf die Ablesung am Umkreise der Rose ein, so daß diese Ablesung sehr fehlerhaft werden kann, wenn auch die Exzentrizität verhältnismäßig klein · ist.
Dieser Übelstand wird nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß die Rose auf der Aufhängung mittels gerader, senkrechter, paralleler und gleichlanger Fäden gelagert wird, wodurch die' Rose vollständig wagerecht und konzentrisch zum Stifte getragen wird, wobei auch die Fäden Schwingungen auf die Rose nicht übertragen können, da sie sämtlich den Schwingungen der Rose gleichmäßig gegenwirken.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine nach der Erfindung angeordnete Kompaßrose dargestellt. Die Fassung (Aufhängung) a des Steines ist durch die senkrechten, gleichlangen Aufhängefäden c aus Metall- oder Textilfaser, die von dieser Aufhängung nach unten führen, mit einem in der Mitte der Rose b angebrachten Ring d verbunden. Diese Aufhängefäden c übertragen, wie oben des näheren ausgeführt, die Schwingungen der Aufhängung in fast unmerklicher Weise auf die Rose.
Durch die erzielte Verhinderung der Wanderung der Rose werden die Standfestigkeit und das Beharrungsvermögen derselben vermehrt, während die Abnutzung des Steines und der Spitze vermindert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Aufhängevorrichtung für die Rose an Luftkompassen mittels Fäden oder Drähte, gekennzeichnet durch die senkrechte Anordnung dieser Fäden oder Drähte zwischen der Fassung des Steines und dem in der Mitte der Rose angebrachten Rmg(d), zum Zwecke, die Standfestigkeit der Rose zu erhöhen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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