DE155653C - - Google Patents
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- DE155653C DE155653C DENDAT155653D DE155653DA DE155653C DE 155653 C DE155653 C DE 155653C DE NDAT155653 D DENDAT155653 D DE NDAT155653D DE 155653D A DE155653D A DE 155653DA DE 155653 C DE155653 C DE 155653C
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- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C13/00—Details; Accessories
- A45C13/005—Hinges
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- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JV* 155653 KLASSE 336.
Firma J. A. HENCKELS in SOLINGEN.
Gelenkanordnung für Kastendeckel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. September 1903 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft die bekannte Gelenkanordnung für Kastendeckel,
bei welcher zwei seitliche Stangen den Deckel in der Weise mit dem Kasten verbinden, daß
sie an einem Teil in der Mitte und am anderen Teil in einiger Entfernung von der
Mitte drehbar befestigt sind, so daß unter geeigneter Drehung der Deckel so umgelegt
werden kann, daß er unter dem Kasten liegt.
ίο Die bisherigen Einrichtungen dieser Art
haben sich nicht bewährt, da die Verbindung eine sehr lockere ist, der Deckel einen ungenügenden
Halt hat und beim Handhaben das Bestreben zeigt, sich schräg einzustellen.
Nach vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß die beiden
außen sichtbaren Stangen durch eine dritte, außen nicht sichtbare Stange verbunden werden,
die im Kasten drehbar gelagert ist. Die beiden erstgenannten Stangen, welche gleichgerichtete
Arme der letztgenannten bilden, haben somit eine gegenseitige zwangläufige Führung erhalten, so daß der Deckel sich
nicht mehr schräg zum Kasten einstellen kann. Dieser Verbindungsstab kann auch einseitig ausgebaucht werden, wodurch bei
entsprechender Ausbildung der Wandungen des Kanals für diesen Stab letzterer elastisch
in der einen oder anderen Endstellung gehalten wird und somit für den Deckel ein
nachgiebiger Verschluß geschaffen ist. :
Fig. ι zeigt den Kasten in Endansicht und Fig. 2 im Grundriß. Die Fig. 3 und 4 zeigen
den Kasten in einer anderen Stellung in Endansieht und im Grundriß, und Fig. 5 zeigt
den Kasten in Endansicht in einer dritten Stellung. Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Abart
des Kastens.
Bei der dargestellten Ausführung sind die Stangen oder Arme α an dem Deckel b eines
flachen Kästchens c drehbar befestigt. An ihrem anderen Ende sind die Arme α durch
die Stange d miteinander verbunden, welche in geeigneter Entfernung von der Mitte des
Kastens an diesem drehbar gelagert ist. Beim Umlegen des Deckels haben die Arme α somit
einen guten und sicheren Halt. Der Deckel kann sich nicht schräg beim Umlegen einstellen,
sondern wird glatt und gleichmäßig umgelegt. Der Kasten kann auch bei dieser Einrichtung als Ständer benutzt werden, wenn
die Arme α nicht vollkommen herumgedreht werden und somit der Deckel mit einem
Rande sich gegen eine untere Kante des Kastens stützt (Fig. 5).
Bei der in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführung ist die Verbindungsstange d gebogen
oder mit einer Ausbauchung versehen und aus federndem Stahl gefertigt. Sie liegt in
einem Kanal e, welcher unten und zweckmäßig auch oben durch eine ebene Fläche
begrenzt ist und nach der Seite hin entsprechend der Krümniung der Stange d ausgebaucht
ist. Beim Öffnen des Deckels, also bei der Drehung der Stahlstange, muß diese
sich an der ebenen Kanalfläche vorbeibewegen, so daß sie unter Federspannung gerade gerichtet
wird und mithin das Bestreben erhält, in die gekrümmte Lage wieder zurückzukehren.
Dadurch wird der Deckel zum Anlegen gegen den Kasten gebracht und ein nachgiebiger Verschluß erzielt.
Claims (2)
- Patent-Anspruch e:ι. Gelenkanordnung für Kastendeckel mit an jeder Endfläche den Kasten mit dem Deckel verbindenden Stangen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Stangen als zueinander gleichgerichtete Arme (a) eines im Kasten gelagerten Längsstabes (d) ausgebildet sind, der den Armen eine gegenseitige Führung verleiht.
- 2. Gelenkanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (d) in der Mitte einseitig ausgebaucht und in einer Rinne gelagert ist, die oben oder unten durch eine ebene Fläche abgegrenzt ist, so daß beim Drehen des Stabes dieser unter Überwindung der Federspannung sich teilweise oder ganz strecken muß und somit der Deckel in der einen oder anderen Endstellung federnd gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE155653C true DE155653C (de) |
Family
ID=422105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT155653D Active DE155653C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE155653C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE909558C (de) * | 1951-03-08 | 1954-04-22 | Walther Zarges Dipl Ing | Zusammenklappbare Transportkiste |
| DE954677C (de) * | 1952-06-10 | 1956-12-20 | Walther Zarges Dipl Ing | Zusammenklappbarer Transportbehaelter |
-
0
- DE DENDAT155653D patent/DE155653C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE909558C (de) * | 1951-03-08 | 1954-04-22 | Walther Zarges Dipl Ing | Zusammenklappbare Transportkiste |
| DE954677C (de) * | 1952-06-10 | 1956-12-20 | Walther Zarges Dipl Ing | Zusammenklappbarer Transportbehaelter |
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