DE154273C - - Google Patents
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- DE154273C DE154273C DENDAT154273D DE154273DA DE154273C DE 154273 C DE154273 C DE 154273C DE NDAT154273 D DENDAT154273 D DE NDAT154273D DE 154273D A DE154273D A DE 154273DA DE 154273 C DE154273 C DE 154273C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B2/00—Preservation of foods or foodstuffs, in general
- A23B2/10—Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with pressure variation, shock, acceleration or shear stress
- A23B2/103—Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with pressure variation, shock, acceleration or shear stress using sub- or super-atmospheric pressures, or pressure variations transmitted by a liquid or gas
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verbesserung des Verfahrens und
der zu seiner Ausführung dienenden Vorrichtung gemäß Patent 153651,
Der dem Haupt-Patent zugrunde liegende Erfindungsgedanke besteht darin, bei der Konservierung
von Nahrungsmitteln ti. dgl. im luftverdünnten Räume durch Einsetzen von
Füllkörpern den zu evakuierenden Raum zu verkleinern, um dann mit wenigen Pumpenstößen
die zur Konservierung notwendige Luftverdünnung herzustellen. Abgesehen davon, daß einzelne Füllkörper verloren gehen
können, erfordert das Einsetzen der Füll-.
körper jedoch auch eine gewisse Geschicklichkeit und ist von der Aufmerksamkeit des
Arbeitenden abhängig.
Um diese Übelstände zu beseitigen, werden gemäß vorliegender Erfindung elastische, durch
eindringende Luft sich aufblähende Füllkörper angewendet, die innerhalb des Speiseschrankes
an dessen Wandungen befestigt sind und beim Aufblähen die Luft aus dem Schranke verdrängen.
In der Zeichnung ist ein mit den neuen Füllkörpern und entsprechenden Rohrleitungen
ausgestatteter Schrank im senkrechten und horizontalen Schnitt (Fig. 1 und 2) schematisch
dargestellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind die Innenwandungen des Speiseschrankes α
mit Gummiblasen/ besetzt. Diese sind durch Rohrstutzen u mit den Rohrleitungen ν verbunden,
die durch Zweigstutzen miteinander in Verbindung stehen und außerhalb des Speiseschrankes angeordnet sind.
Durch das Saugrohr c kann die Luft aus dem Speiseschrank ausgesaugt und durch
Rohr χ in das Rohrsystem ν eingepumpt werden. Ist nun die zu konservierende
Speise, z. B. ein Stück Fleisch, in den Schrank hineingelegt und die Schranktür luftdicht geschlossen
, so pumpt man die Luft aus dem Schrank aus und gleichzeitig in die Rohrleitungen
ν ν ein. Die Folge hiervon ist, daß sich die Gummiblasen/ sehr rasch aufblähen,
wie dies in Fig. 2 angedeutet ist, und nach kurzer Zeit den ganzen freien Raum innerhalb
des Speiseschrankes anfüllen. Diese Arbeit geht spielend leicht vonstatten, da das Aufblähen der Gummiblasen durch das
Absaugen der sie umgebenden Luft erleichtert wird.
Sind die Gummiblasen genügend aufgebläht, so wird die Druckleitung χ geschlossen und
hierbei der Abschlußhahn y so gestellt, daß bei weiterer Pumpenarbeit die aus dem
Schranke abgesaugte Luft ins Freie gelangt.
Nunmehr beginnt die Luftverdünnung im Speiseschrank unter gleichzeitiger Expansion
der Gummiblasen, vorausgesetzt, daß diese überhaupt noch Raum zum Ausdehnen finden.
Ein Zersprengen der Gummiblasen beim Ausdehnen ist ausgeschlossen, da dieselben hierbei
sich eng aneinander legen.
Bei Benutzung dieses neuen Schrankes findet eine Pumparbeit zur Erzielung der
Luftverdünnung statt, die wesentlich geringer ist als wie bei dem Auspumpen der Luft in
der bekannten Weise, da die Pumpe während des größten Teiles ihrer Tätigkeit Luft absaugt,
deren Dichte der Außenluft entspricht, die Belastung des Pumpenkolbens und damit
die Erschwerung der Arbeit mithin erst eintritt, wenn die abgesaugte Luft verdünnt
wird.
Natürlich kann man das geschilderte Verfahren im ersten Teil so abändern, daß während
des Auspumpens der Luft aus dem Speiseschrank die Außenluft frei in die Rohrleitung
ν eintreten kann. Die Außenluft dringt dann in die Gummiblasen f ein und
bläht sie in dem Verhältnis auf, wie die Luft aus dem Speiseschrank ausgesaugt wird, doch
wirkt auch hier die Luftpumpe auf einen Luftraum ein, der beständig mit Luft von
gleicher Dichte wie die Außenluft gefüllt ist, so daß die Arbeit ebenfalls rasch und leicht
vonstatten geht.5^' Erst wenn die Gummiblasen
durch den Druck der Außenluft genügend aufgebläht sind, wird Hahnjr so gestellt, daß
die weitere Pumpenarbeit die gewünschte Luftverdünnung der verbleibenden kleinen
Luftmenge rasch herstellt.
Das geschilderte Verfahren kann auch in der Art abgeändert werden, daß man in dem
ersten Stadium des Verfahrens nur Luft in die Gummiblasen einpumpt, \velche, sich ausdehnend,
die Luft aus dem geschlossenen Speisebehälter verdrängen, der zu diesem Zwecke mit einer verschließbaren Austrittsöffnung
ausgestattet ist. Sind die Luftbälle genügend ausgedehnt, so wird wieder
so gestellt, daß nun die noch in dem Speisebehälter vorhandene Luft mit Hilfe der Luftpumpe
verdünnt werden kann.
Um eine etwa schadhaft gewordene Gummiblase ausschalten zu können, ist es vorteilhaft,
in die Verbindungsstutzen der Blasen mit der Rohrleitung ν einen Hahn 0. dgl.
einzuschalten.
Wenn bisher nur von Gummiblasen gesprachen ist, so soll damit nicht gesagt sein,
daß nur solche Blasen benutzt werden müssen; man kann auch luftdichte Beutel verwenden,
die vor dem Auspumpen der Luft aus dem Schranke schlaff und zusammengefaltet niederhängen,
also wenig Raum einnehmen, dann aber beim Auspumpen der Luft aus dem Schranke durch die in sie eindringende Luft
aufgebläht werden.
Claims (2)
1. Eine Abänderung des durch Patent 153651 geschützten Verfahrens zum
Konservieren von Lebensmitteln u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängung
der Luft durch Aufblasen von an den Innenwandungen des Schrankes verteilten luftdichten Blasen oder Beuteln
geschieht und nach Abschluß der letzteren gegen die Außenluft die noch in dem Speiseschrank befindliche Luft in bekannter
Weise ausgepumpt wird.
2. Behälter zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die an der Innenwandung angeordneten luftdichten Gummiblasen oder Beutel ff) mit einer gegen die
Außenluft abschließbaren Rohrleitung (v) in der Art verbunden sind, daß sie sich
beim Einpumpen von Luft in die Leitung im Innern des Behälters ausdehnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154273C true DE154273C (de) |
Family
ID=420830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154273D Active DE154273C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154273C (de) |
-
0
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