DE1540468A1 - Endenabschluss fuer mit einem thermoplastischen Kunststoff,insbesondere mit Polyaethylen,isolierte Hochspannungskabel - Google Patents

Endenabschluss fuer mit einem thermoplastischen Kunststoff,insbesondere mit Polyaethylen,isolierte Hochspannungskabel

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DE1540468A1
DE1540468A1 DE19651540468 DE1540468A DE1540468A1 DE 1540468 A1 DE1540468 A1 DE 1540468A1 DE 19651540468 DE19651540468 DE 19651540468 DE 1540468 A DE1540468 A DE 1540468A DE 1540468 A1 DE1540468 A1 DE 1540468A1
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lobe
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Fuhrmann Dipl-Ing Bernd
Lemmerich Dipl-Phys Jost
Hans Lehrl
Gerhard Ott
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/02Cable terminations
    • H02G15/06Cable terminating boxes, frames or other structures
    • H02G15/064Cable terminating boxes, frames or other structures with devices for relieving electrical stress

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  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Endenabschluß für mit einem thermoplastischen Kunatetoff, insbesondere mit Polyäthylen, isolierte Hochspannungekabel Es ist bekannt, zur Feldsteuerung an den Enden von Masse-, Öl-oder luasdruckkabeln Kondensatorwickelkeulen aus mit einem Isoliermaterial getränkten Papieren mit leitenden oder schwachleitenden Einlagen 2u verwenden. Der Einsatz derartiger Abschlußkeulen auch für Kabel mit einer Kunststoffisolierung, also beispielsweise für polyäthylenisolierte Hochspannungskabel, bereitet jedoch erhebliche Schwierigkeiten infolge der stark unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten der
    Kunststoffisolierung und des für den Endenabschluß verlfjendeten
    Pa-pieres. Das gilt insbesondere dann, wenn bei Belastung des
    Kabels stark wechselnde Temperaturen auftreten, wie es bei-
    spielsweise beim Betrieb von Starkstromkabeln die Regel ist.
    In diesem Fall vrerden nämlich: die auf der kunatatoffisolierten
    ?abelader aufgebrachten Papiere über ihre Reißgrenze hinaus
    gedehnt, so dafl dich Spalte bilden, in denen ein Längsdurch-
    schlag zwischen der. Wickelkeule und der Kabelader eingeleitet
    wird.
    Ferner sind die Dielektrizitätskonatanten z.B. von mit einem
    Isoliermaterial getränktem Papier und Polyäthylen so unter-
    schiedlich, daß eine einwandfreie Peldsteuerung einer aus Papier
    bestehenden Wickelkeule auf einem polyäthylenisolierten Hoch-
    epannungekabel nu:r*,schwer erreicht werden kann. Die Folge davon
    ist eine erhöhte elektrische Beanspruchung der Kabelisolierung.
    Auch. hat man bereite zur Herstellung einer Abschlußkeule für
    kunetotgtfieqlierte bel anstelle von Papier mehrere Lagen
    aus einer schmalen Kunetatoffolle, beispielsweise aus schmalen
    Polyäthyleribändern, vsrwendett die mit den feldsteuernden Ein-
    14,gen und der Leiterisolierung des Hochepannungßkabels ver-
    schweißt werden. Bei höheren Spannungen bereitet jedoch die
    ei..hantfreieerscbr@rü$ der dicken Wickelkeulen große Schvrie-
    rigkei.ten. Bi:t lügenweises Verschweißen schafft zwar weitgehend
    Abhilfe, es erhöht jedoch bei. schmalen Bändern die Gefahr der Verschmutzung der einzelnen Zagen der Wickelkeule und führt außerdem zu langen Fertigungszeiten.
  • Die genannten Schwierigkeiten werden durch die Erfindung überrunden. Gemäß der Erfindung dient als Abschlußkeule ein rohrförmiger Körper, der aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht und der nach vorheriger beckung auf die Isolierung des Leiters aufgeschrumpft ist. Beim Aufschrumpfen des rohrförmigen Körpers auf die Isolierung des Leiters wird ein Druck auf die Leiterisolierung ausgeübt, so daß sich eine innige Verbindung des rohrförmigen Körpers mit der Leitezisolierung ergibt.@Ein solcher Endenabschluß erlaubt die Verwendung vorgefertigter Bauteile, so daß kurze Montagezeiten auf der Baustelle erreicht werden.
  • Vorteilhaft ist es auch, den rohrförmigen Körper mit der Isolierung des Leiters zusätzlich zu verschweißen. Dabei kann der rohrförmige Körper aus mehreren lagen einer Folie bestehen, deren Breite gleich der Länge der Abschlußkeule ist, so daß die bei der Verwendung von schmalen bändern auftretenden Schwierigkeiten vermieden sind. Das gilt inebesondere für den hierbei erforderlichen hohen Zeitaufwand und der Möglichkeit des Einwickelns größerer Mengen Luft und Fremdkörper. Man kann aber auch so vorgehen, daß bei einem aus mehreren Lagen einer Folie bestehenden rohrförmigen Körper die ersten Lagen untereinander verschrveißt und anschließend die weiteren Zagen aufgewickelt werden, so daß sich eine Abschlußkeule ergibt, die auf Zager gehalten und je nach Bedarf an der Montagestelle auf die Leiterisolierung aufgeschoben und mit dieser verschweißt .werden kann.
  • Besteht der rohrförmige Körper in Durchführung des Erfindungsgedankens aus mehreren Zagen übereinander gewickelter Folien, so empfiehlt es sich, zur Verbesserung der Verschweißbarkeit der Folien dem thermoplastischen Kunststoff 1 bis 10y6 flüssige aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe zuzusetzen. Bei genügend hoher Dosierung dieser Zusatzstoffe werden diese bei Raumtemperatur wieder ausgeschwitzt, so daß etwa vorhandene Spalte oder Hohlräume zwischen den einzelnen Folien ausgefüllt werden.
  • In an sich bekannter Weise können in den als Abschlußkeule verwendeten rohrförmigen Körper leitende Einlagen eingebettet sein. Zur. Sicherstellung einer einwandfreien Verbindung zwischen diesen Einlagen und dem thermoplastischen Kunststoff des rohrförmigen Körpers hat es sich als vorteilhaft erwiesen, einen Klebstoff, beispielsweise auf der Basis eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisates, zu verwenden.
  • Die Erfindung sei an Hand der in den Figuren 1 und 2 als Ausführungsbeispiele dargestellten Abschlußkeulen an polyäthylenisolierten Hochspannungskabeln näher erläutert. Der heiter 1 des Hochspannungskabels ist, wie in der Figur 1 dargestellt, von der Isolierung 2 umgeben, die aus Polyäthylen besteht und von dem leitenden Schirm 3 überdeckt ist. Als Endenabschluß ist die Absahlußkeule ¢- vorgesehen, die aus mehreren Lagen einer Polyäthylenfolie besteht, die vor dem Aufwickeln auf die Isolierung 2 des Leiters 1 gereckt wird. Eine solche Reckung der Folie hat zur Folge, daf> diese bei-an den Aufwickelvorgang sich anschließender Erwärmung auf die Isolierung auf sdhrump-f- und damit mit der Isolierung des Leiters eine innige Verbindung bildet. tim den Zeitaufwand zum Wickeln der Abschlußkeule 4 möglichst niedrig,zu halten und gleichzeitig die Gefahr des Einwickelns von Luft und Fremdkörpern weitgehend herabzusetzen, ist die Breite der die A bschlußkeule bildenden Polyäthylenfolie gleich der hänge der Abschlußkeule gewählt. Damit sich nach dem Aufwickeln e.1-Folie und gegebenenfalls erfolgtem Verschweißen der einzelnen .Lagen die in der Figur 1 dargestellte äußere Form des Endenabschlusses ergibt, wird das dem metallischen Schirm 3 zugekehrte ende der Abschlußkeule et beispielsweise durch Abraspeln konisch ausgebildet. Auf den konisch ausgebildeten Teil wird zur Potentialsteuerung der leitende Belag 5 aufgebracht, der mit dem metallischen Schirm 3 verbunden und bis auf 'die Abschlußkeule q heraufgezogen wird.
  • Anstatt die einzelnen Zagen der Polyäthylenfolie unmittelbar auf die Isolierung 2 des Leiters 1 aufzuwickeln, kann man aauch so vorgehen, daß zunächst einige Zagen der Folie mitein,nder verschweißt und anschließend auf ein so gebi,Idetes Rähr die restlichen Lagen aufgewickelt werden. Eine solche .voZgefertigte Abschlußkeule kann auf Lager gehalten und nach Bedarf am Montageort über das Kabel geschoben und nach dem Aufschrumpfen mit der Isolierung verschweißt vrerden.
  • Zur Verbesserung der Verschweiftarkeit der einzelnen Lagen der verwendeten Folie untereinander bzw. mit der Isolierung des Leiters werden dem Polienmaterial 1 bis 10% flüssige aliphatische oder aromatische Kahlenwasserstoffe, wie Paraffinöl, Polyigohutylen bzii', nodecylbenzol oder niedermolekulare Destillü*!,-der Friedel--Krafts--Synthese mit mehr als einem Benzolring im Molekül zugesetzt. Diese Zusatzstoffe verbessern jedoch nicht nur die Verschweißbarkeit, sondern seri tzen bei genügend hoher Doeieeung der Zusatsatoffe bei. Raumtemperatur diese-wieder aus, so daß etwaige gebildete Spalte oder Hohlräume ausgefüllt werden. Infolge der guten dielektrischen Eigenschaften homogenisieren diese Zusatzstoffe.mIthin die Abschlußkeule, so daß Feldver- , E zerrungenAurch den Sprung der Dielektrizitätskonstanten an Spalten oder Hohlräumen vermieden sind.
  • Um ein Aufwickeln von mehreren hqpn einer Pdyäthylenfolie auf die Kabelisolierung 2 zur Herstellung eines Endenabschlusses überhaupt zu vermeiden und damit den Fertigungsaufwand weiter zu verringern, ist bei dem in der Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel auf der den Leiter 1 umgebenden Isolierung 2 aus Polyäthylen der ebenfalls aus Polyäthylen bestehende rohrförmige massive Körper 6 nach vorheriger Reckung aufgeschrumpft. Diesem rohrförmigen Körper, der als vorgefertigtes Bauteil verwendet werden kann, wird man zweckmäßxgerweise bereits vor dem Aufschrumpfen auf die Isolierung 2 den Leiters 9 die in der Pigur dargestellte Form geben, so daß Nachbearbeitungen entfallen. An seinem dem leitenden Schirm 3 zugekehrten Ende ist der massive Körper 6 konisch ausgebildet und mit dem leitenden 8elag.7 versehen, der sich an den metallischen Schirm 3 der Isolierung anschließt.
  • Zum Schutz des Polyäthylens den massiven Körpers6 gegen äußere $inflüese, etwa zur Verhinderung einer Oxydation seiner Oberfiäche, dient der entsprechend geformte zweite rohrförmige Körper 8, der auf den massiven Körper 6 aufgeschoben ist. Als äußere Form und als zusätzlicher Schutz gegen Verunreinigungen, etwa durch Staubpartikel., ist der transparente Schlauch 9 aus gelluloseacetat vorgesehen, der gleichzeitig einen zusätzlichen Druck auf den massiven Körper 6 ausübt,@so daß dieser infolge der beim Erwärmen einsetzenden Schrumpfung dicht mit der Isolierung 2 den Leiters verbunden wird. Ein solcher transparenter schlauch kann auch bei dem in der Figur 1 dargestellter .AUsführungebeispiel. verwendet werden, indem er nach dem Aufächrumpfen der Abschlußkeule auf die Isolierung 2 über diese herübergezogen wird.
  • Sind neben dem leitenden Belag 5 bzw. 7 in der Abschlußkeule leitende Einlagen eingebettet, die zur Potentialsteuerung verwendet werden, so wird zur Sicherstellung einer einwandfreien Verbindung zwischen dem Polyäthylen und den leitenden Einlagen ein Haftvermittler verwendet. Ein solcher Haftvermittler kann beispielsweise äuf Metacrylsäurebasis aufgebaut sein. Solche Haftvermittler kommen aber auch dann zur Anwendung, wenn auf bereits längere Zeit im Betrieb gewesene Kabel aus Polyäthylen Garnituren aufgebracht werden sollen, die ebenfalls aus Polyäthylen bestehen. Da die Oberfläche solcher Kabel nämlich meist schwach oxydiert ist, wird zur Verbindung des schwachpolaren mit dem unpolaren Material eine Zwischenschicht benötigt. So kann in diesen Fall ebenso wie zur Verbindung der leitenden Einlagen mit dem Polyäthylen ein Klebstoff auf der Basis eines .Butadien-Styrol-Mischpolymerisates vervtendet :werden, das mit einem Acryl-Peroxyd vernetzt ist.

Claims (11)

  1. F a t e n t a n s_p r ü c h e 1. Fndenabachluß für mit einem thermeplastisehen Kunststoff, insbesondere mit Polyäthylen, isolierte Hochspannungskabel, bei denen Jeder Leiter fron einer Abschlußkeule umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, da..' als Abschlußkeule ein rohrförmiger Körper dient, der aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht und der.nach vorheriger Reckeng auf die Isolierung des Leiters aufgeschrumpft ist.
  2. 2. Endenabschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Körper mit der Isolierung des Leiters verschweißt Ist.
  3. 3. Endenabschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Körper aus mehreren Lagen einer Folie besteht; die lägenweise miteinander verschweißt hnd.
  4. 4. Endenabschluß nach Anspruch-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Folie gleich der Länge der Abschlüßkeule ist.
  5. 5. Endenabschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht, 'der 1 bis 10% flüssige aliphatische oder aromatische Kohlen-Wasserstoffe zugesetzt sind. 6.
  6. Endenabschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Körper an seinem dem Leiterende abgekehrten Ende konisch ausgeb.
  7. Ildet ist. ?.
  8. Endenabschlup nach Anspruch fi, dadurch gekennzeichnet, -daß das konische Ende des rohrförmigen Körpern mit einem leitenden Belag versehen ist. B. .
  9. Endenabdchluz nach Anspruch ?, dadurch gekennzeichnet, daß der leitende Belag'von einer weiteren, vorzugsweise als Rohr ausgebildeten Isolierschicht aus einem thermoplastischen Kunststoff Uberdeckt ist.
  10. Endenabschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Folien leitende Einlagen eingebettet sind. 10. Jgndenabschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, äaß zur Verbeqeerung der Hatbfeetigkeit zwischen den leitenden Einlagen und den Folien ein Haftvermittler, beispielsweise auf Metacrylsäurebasis, verwendet ist.
  11. 11. Endenabschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Folien mit den metallischen Einlagen ein Klebstoff, beispielsweise auf der Basis eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisates, verwendet ist.
DE19651540468 1965-07-08 1965-07-08 Endenabschluss fuer mit einem thermoplastischen kunststoff, insbesondere mit polyaethylen, isolierte hochspannungskabel Withdrawn DE1540468B2 (de)

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DE1540468B2 DE1540468B2 (de) 1972-05-18

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0028201A1 (de) * 1979-10-30 1981-05-06 Siemens Aktiengesellschaft Steuerelement für Hochspannungsgeräte und Verfahren zur Herstellung eines Steuerelementes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0028201A1 (de) * 1979-10-30 1981-05-06 Siemens Aktiengesellschaft Steuerelement für Hochspannungsgeräte und Verfahren zur Herstellung eines Steuerelementes

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