DE152607C - - Google Patents
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- DE152607C DE152607C DENDAT152607D DE152607DA DE152607C DE 152607 C DE152607 C DE 152607C DE NDAT152607 D DENDAT152607 D DE NDAT152607D DE 152607D A DE152607D A DE 152607DA DE 152607 C DE152607 C DE 152607C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/30—Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC
- H01H51/32—Frequency relays; Mechanically-tuned relays
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Indicating Measured Values (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE
Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Übertragung des Resonanzverlaufes
eines mechanischen schwingenden Systemes auf ein Zeigerinstrument o. dgl., zum Zwecke, eine Abweichung von der verlangten
Frequenz oder damit zusammenhängenden Tourenzahl von Maschinen an beliebigem Ort kenntlich zu machen oder zu
registrieren.
ίο Es wird hierbei die aus der Lehre von den erzwungenen Schwingungen bekannte
Erscheinung des beim Passieren der Konsonanzstelle stattfindenden sogenannten Phasensprunges
praktisch verwertet. Ist die Erregerfrequenz unter der Konsonanzstelle, so beträgt der Phasenabstand zwischen Erregerperiode
und Schwingungsperiode nur wenig mehr als o°, ist sie darüber, so beträgt er
fast i8o°. Das Vergrößern des Phasenab-Standes geht in der Nähe der Konsonanzstelle
fast so plötzlich vor sich, als die Resonanzschwingungen anwachsen und wieder abnehmen.
Die Erfindung besteht darinj diese schnelle
Phasenänderung zum Hervorbringen einer entsprechenden Phasenänderung eines von dem schwingenden System direkt abhängigen
Stromes zu benutzen, indem entweder durch Umschalten eines Gleichstromes oder durch
magnetische Induktion o. dgl. ein wellenförmiger Hilfsstrom erzeugt wird, dessen Phasenänderung
gegenüber einem gleichperiodischen Strom von konstanter Phase auf bekanntem Wege erkennbar gemacht wird.
Eine Ausführungsform ist durch Fig. 1 angedeutet. Der Wechselstrom von η Perioden
wird an den Klemmen α und c eingeleitet und durchfließt die Erregerspule w einer auf
die gleiche Schwingungszahl abgestimmten Stimmgabel, welche infolge der von der Batterie b bezw. der Spule g ausgehenden
einseitigen Polarisation des Erregermagneten zum Ansprechen kommt. Zwei an der Stimmgabel
befestigte Schleifkontakte C1 und C2
befinden sich in der Ruhelage derartig vor einem Umschalter u, daß sie keinen Strom
abnehmen, während sie beim Schwingen die Spule d des Zeigerinstrumentes mit den Kontakten
des Umschalters u in Verbindung bringen und den Gleichstrom der Batterie b
in Wechselstrom von η Perioden umsetzen, dessen Phase bei maximaler Resonanz um 90 °
gegen den Wechselstrom der Spule f verschoben ist. Infolgedessen findet erst bei
Unter- bezw. Überschreitung der Konsonanzstelle ein Ausschlag statt, der nach Größe
und Richtung den Konsonanzabstand anzeigt, sobald man die Spannung kennt und bei der
Eichung des Zeigerinstrumentes, welches also direkt Polwechsel und Tourenzahlen abgiebt,
berücksichtigt. Im übrigen wird die Nulllage des Instrumentes von Spannungsschwankungen
gar nicht, die übrigen Angaben nur sehr unwesentlich beeinflußt.
Eine andere Ausführungsform (Fig. 2) macht die Gleichstromquelle überflüssig. Die
einseitige Polarisation wird durch Zufügen eines permanenten Magneten erzielt, so daß
das kombinierte Feld in der Weise einseitig über der Abscissenachse X0 pulsiert, wie es
Fig. 3 zeigt. Als Hilfsstrom für das bewegliche System dient ein Zweig der Stromschleife
des erregenden Wechselstromes, etwa in der in Fig. 2 angedeuteten Weise. Der von α nach c fließende Strom teilt sich bei b
in die Schleife, deren einer Teil Z1 aus dem
induktionsfreien Widerstand rx besteht, der andere durch den induktionsfreien Widerstand
r2, das leitende Verbindungsstück ν
des freien Stimmgabelendes s und die bewegliche Spule d eines Zeigerinstrumentes (System
Deprez d'Arsonval o. dgl.) gebildet wird. Das Verbindungsstück ν befindet sich in der
Ruhelage in der Stromschlußstellung, die es beim Schwingen während einer halben Schwingungs-
bezw. Stromperiode beibehält, während es in der zweiten Hälfte der Schwingung den
Strom unterbricht. Bei Konsonanz bezw. Maximalresonanz wird wegen des Phasenabstandes
von 900 das in Fig. 3 eingeklammerte, . auf die Ache X1 bezogene Stück ρ des Wechselstromes
durch die Spule d geleitet, der in einer bestimmten Richtung gemessene magnetische
Mittelwert ist bei 900 Phasenabstand gleich Null, während er bei jeder anderen,
zu einem bestimmten Konsonanzabstand gehörigen Phase einen positiven oder negativen
Mittelwert annimmt, der das Instrument zu einem Ausschlag nach links oder rechts
veranlaßt, dessen Größe nur von der Stromspannung abhängt. Auch diese Anordnung eignet sich zur Konstruktion eines direkt
zeigenden Geschwindigkeitsmessers für die Nähe des normalen Betriebes.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Übertragung des Resonanzgxades eines mechanischen schwingenden Systemes auf ein Anzeigeinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß die Phase eines von dem schwingenden Resonanzsysteme erzeugten oder beeinflußten wellenförmigen Hilfsstromes eine dem Phasensprung des Resonanzsystemes entsprechende Änderung erfährt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE152607C true DE152607C (de) |
Family
ID=419319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT152607D Active DE152607C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE152607C (de) |
-
0
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