DE1522467B2 - Vorrichtung zur abbildung eines orginales auf eine fuer den druck bestimmte aufzeichnungsflaeche - Google Patents
Vorrichtung zur abbildung eines orginales auf eine fuer den druck bestimmte aufzeichnungsflaecheInfo
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- G—PHYSICS
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- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
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Description
3 4
reichtums im gerasterten Bild zwei Raster zu ver- Einrichtung der eingangs erwähnten Gattung als
wenden, von denen der eine ein gewöhnlicher Kreuz- Kontaktraster auszubilden, wobei die Anzahl der
raster mit gedeckten Linien ist und der zweite Raster Bildrasterpunkte in den hellen Bereichen verschieden
gedeckte Elemente an den ungedeckten Elementen ist von den Bildrasterpunkten in den dunklen Bedes
Kreuzrasters entsprechenden Stellen und kleinere 5 reichen und der schroffe Wechsel des Bildtones vergedeckte
Elemente an den Schnittpunkten un- mieden wird, sowie ein Verfahren zur Herstellung
gedeckter, sich kreuzender Linien enthält. Beide des erfindungsgemäßen Kontaktrasters anzugeben.
Raster werden nacheinander verwendet, wobei bei Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung der
der Verwendung des Kreuzrasters zunächst runde eingangs erwähnten Gattung dadurch gelöst, daß die
Beugungsscheibchen in Form heller punktförmiger io Bildpunkte mittels eines Kontaktrasters mit zwei
Flecke entstehen und bei der anschließenden Ver- Scharen von Rasterpunkten hergestellt werden und
Wendung des zweiten Rasters komplementär hierzu daß der Dichteverlauf von Punktrand zur Punktan
den vorher hell beleuchteten punktförmigen mitte bei den Rasterpunkten der einen Schar verstellen
dann umgekehrt verhältnismäßig dunkle schieden ist von dem entsprechenden Dichteverlauf
Stellen, wobei das übrige Feld verhältnismäßig un- 15 bei den Punkten der anderen Schar,
beleuchtet bleibt. Der Nachteil liegt vor allem darin, In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung bedaß insoweit eine gewissermaßen gegenläufige trägt der Unterschied des Dichteverlaufes der Raster-Wirkung eintritt, d. h. eine nachträgliche Ab- punkte der einen Schar zu dem Dichteverlauf der Schwächung des Kontrastes. Da der zweite Raster Rasterpunkte der anderen Schar 5 bis 50 %.
zusätzlich kleine schwarze quadratische Rasterpunkte 20 In einer noch weiteren Ausgestaltung der Eraufweist, entstehen zusätzliche Bildrasterpunkte findung sind mindestens die Rasterpunkte der einen durch Beugung, die gegenüber den anderen versetzt Schar kreisförmig oder kreisähnlich ausgebildet,
angeordnet sind. In einer dritten Ausgestaltung der Erfindung sind
beleuchtet bleibt. Der Nachteil liegt vor allem darin, In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung bedaß insoweit eine gewissermaßen gegenläufige trägt der Unterschied des Dichteverlaufes der Raster-Wirkung eintritt, d. h. eine nachträgliche Ab- punkte der einen Schar zu dem Dichteverlauf der Schwächung des Kontrastes. Da der zweite Raster Rasterpunkte der anderen Schar 5 bis 50 %.
zusätzlich kleine schwarze quadratische Rasterpunkte 20 In einer noch weiteren Ausgestaltung der Eraufweist, entstehen zusätzliche Bildrasterpunkte findung sind mindestens die Rasterpunkte der einen durch Beugung, die gegenüber den anderen versetzt Schar kreisförmig oder kreisähnlich ausgebildet,
angeordnet sind. In einer dritten Ausgestaltung der Erfindung sind
Glasgravur-Raster haben jedoch alle den Nachteil, die Rasterpunkte mindestens der einen Schar mehrdaß
sie kompliziert zu handhaben sind und daß zu- 25 oder vieleckig ausgebildet. In einer vierten Aussätzliche
Maßnahmen erforderlich sind, um eine an- gestaltung der Erfindung haben die Rasterpunkte
nähernde tonwertrichtige Aufrasterung eines Originals wenigstens der einen Schar eine längliche Form in
zu erhalten. einer Vorzugsrichtung.
Gegenüber diesen Glasgravur-Rastern haben die Der erfindungsgemäße Kontaktraster wird unter
seit etwa 1946 bekannten Kontaktraster (A. F. 30 Verwendung einer Blende und eines Glasrasters, die
C y g a χ, Moderne Chemigraphie in Theorie und zwischen einem Film und einer Lichtquelle ange-
Praxis, Polygraph-Verlag, Frankfurt/Main, 1957, ordnet sind, erfindungsgemäß in der Weise her-
S. 153, linke Spalte) den Vorteil der einfacheren gestellt, daß der von der Lichtquelle ausgehende
Handhabung, wobei der Kontaktraster nicht Linien- Lichtstrahl derart aufgeteilt wird, daß der Glasraster
systeme aufweist, sondern vielmehr Rasterpunkte. 35 von wenigstens zwei Strahlenbündeln mit ver-
Den Kontaktrastern liegt die Erkenntnis zugrunde, schiedenen Tonwerten und verschiedenen Farb-
daß das Problem der tonwertrichtigen Aufrasterung dichten durchsetzt wird, die auf dem lichtempfind-
durch eine besondere Bauart des Kontaktraster- liehen Film zwei Scharen von Rasterpunkten ver-
punktes zu lösen ist (Agfa-Repro-Mitteilungen, schiedener Tönung erzeugen und die verschiedene
Hausnachrichten der Agfa-Repro-Fachabteilung, 40 Flächen auf dem Film bedecken.
Heft 18, 1964, 12. Jahrgang, S. 19), wobei der In weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat die
Dichteverlauf vom Punktrand zur Punktmitte in Blende wenigstens zwei öffnungen, die verschiedene
etwa die Gestalt einer Glockenkurve hat. Größen und/oder verschiedene Lichtdurchlässigkeit
Es ist bekannt (deutsche Patentschrift 958 529), aufweisen.
Kontaktraster derart auszubilden, daß die Raster- 45 In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erpunkte
quadratisch oder rund ausgebildet sind und findung hat der Glasraster mindestens zwei Reihen
ihre Mittelpunkte untereinander gleiche Abstände oder Gruppen von lichtdurchlässigen öffnungen
haben. Mit Hilfe derartiger Kontaktraster hergestellte (»Fenstern«) mit unterschiedlicher Apertur und/oder
Bilder zeigen an hellen Bidstellen Bildrasterpunkte unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeit,
mit kleiner Fläche (kleine Punkte), an dunklen Bild- 50 In einer dritten Ausgestaltung der Erfindung weist stellen Bildrasterpunkte mit großen Flächen (große der Glasraster mindestens zwei verschiedene Punkte) und dazwischen Bildrasterpunkte von Gruppen von öffnungen auf, die ihrerseits vermittlerer Flächengröße, die die Zwischentöne wieder- schiedene Farbwerte aufweisen und wobei ein Film geben. verwendet wird, der für diese verschiedenen Farben
mit kleiner Fläche (kleine Punkte), an dunklen Bild- 50 In einer dritten Ausgestaltung der Erfindung weist stellen Bildrasterpunkte mit großen Flächen (große der Glasraster mindestens zwei verschiedene Punkte) und dazwischen Bildrasterpunkte von Gruppen von öffnungen auf, die ihrerseits vermittlerer Flächengröße, die die Zwischentöne wieder- schiedene Farbwerte aufweisen und wobei ein Film geben. verwendet wird, der für diese verschiedenen Farben
Beim Übergang von einem Bildbereich, in dem die 55 eine verschiedene Empfindlichkeit aufweist.
Bildrasterpunkte voneinander isoliert sind, zu einem Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch in
Bildbereich, in dem sich die Bildrasterpunkte gegen- der Weise durchgeführt werden, daß der Film in
seitig berühren, entsteht ein schroffer, durch einen zeitlicher und räumlicher Aufeinanderfolge von
optischen Effekt bedingter Wechsel des Bildtones in mindestens zwei Lichtstrahlenbündeln verschiedener
diesen einzelnen Bildbereichen, der zusätzlich durch 60 Lichtstärke und/oder unterschiedlicher Farbe be-
die zum Drucken verwendeten Farben verstärkt lichtet wird, wobei zur Erzielung der zeitlichen und
wird. Dieser schroffe Übergang stellt eine Unstetig- räumlichen Aufeinanderfolge der Belichtungen einem
keit innerhalb der kontinuierlich abgestuften Bild- der drei Elemente: Blende, Glasraster oder Film,
farbe dar. Dieser schroffe Übergang verursacht in- eine bestimmte Verschiebung gegenüber den anderen
folge des ungleichmäßigen Ansteigens des Farbtones 65 um einen Betrag erteilt wird, der gleich dem halben
in den einzelnen Bildbereichen eine unangenehme Abstand zweier aufeinanderfolgender benachbarter
Bildwirkung. Punkte aus einer der auf dem Film abgebildeten
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rasterpunkten ist.
5 6
Der erfindungsgemäße Kontaktraster weist gegen- Scharen von Bildrasterpunkten A und B erhalten,
über bekannten Kontaktrastern erhebliche Vorteile die so angeordnet sind, daß jeder Bildrasterpunkt B
auf, da bei seiner Verwendung seine Wirkung be- zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bildrastersonders
in den Halbton- und Dunkeltonbereichen punkten Λΐ zu liegen kommt. Mit dem erfindungsverdoppelt
wird, so daß auf diese Weise die Details 5 gemäßen Kontaktraster wird erreicht, daß bei hellen
besser in Erscheinung treten. Hinzu kommt, daß Bildtönen er wie ein bekannter Raster arbeitet, bei
innerhalb der lichten Bildbereiche bei Verwendung dunklen Bildstellen aber infolge des Eingreifens der
des erfindungsgemäßen Kontaktrasters Abtönungen Bildrasterpunkte der zweiten Schar sich ein netz-(Tonänderungen)
schärfer und sichtbarer als bei be- förmiges Rasterbild gemäß den F i g. 2 bis 5 ergibt,
kannten Kontaktrastern herausgearbeitet werden, da io Mit dem erfindungsgemäßen Kontaktraster können
in diesen lichten Bereichen nur mehr eine Punkt- also für denselben Halbton auf jedem Quadratgruppe
übrigbleibt, wodurch Details der Ton- Zentimeter zwei untereinander verschiedene Scharen
übergänge bzw. des Ansteigens von Tönen in diesem von Bildrasterpunkten erzeugt werden, wodurch eine
hellen Bereich besser herausgearbeitet werden. Der Wiedergabe von Abstufungen der Tönung mit
Tonwert der einzelnen Bereiche eines gerasterten 15 größerer Weichheit möglich wird, als dies mit beBildes
wird also sowohl durch die verschiedene kannten Kontaktrastern der Fall ist.
Größe der Bildrasterpunkte als auch durch die An- Dieser Sachverhalt wird an Hand der Fig. 16 zahl der pro Flächeneinheit vorhandenen Raster- bis 19 nochmals erläutert,
punkte bestimmt. In den Fig. 16 und 17 ist ein Querschnitt durch
Größe der Bildrasterpunkte als auch durch die An- Dieser Sachverhalt wird an Hand der Fig. 16 zahl der pro Flächeneinheit vorhandenen Raster- bis 19 nochmals erläutert,
punkte bestimmt. In den Fig. 16 und 17 ist ein Querschnitt durch
Ein weiterer besonderer Vorteil des erfindungs- 20 einen an sich bekannten Kontaktraster dargestellt,
gemäßen Kontaktrasters besteht darin, daß er eine dessen Rasterpunkte mit R 1 bezeichnet sind und
Verflachung der Lichter, wie sie besonders bei deren Dichteverlauf im Profil, d. h. der Schwärzungs-
Rotationsoffsetdruck in Erscheinung tritt, verhindert. verlauf, schraffiert dargestellt ist. Wird dieser Raster
Falls erfindungsgemäß die Rasterelemente wenig- gleichmäßig mit einer bestimmten Bestrahlungsstärke
stens der einen Schar eine längliche Form in einer 25 beleuchtet, so entstehen auf dem unterhalb des
Vorzugsrichtung aufweisen, wird in der Wiedergabe Kontaktrasters befindlichen Film Bildkontaktrastervon
Farbtönen eine größere Gleichmäßigkeit oder punkte R1; die Bestrahlungsstärke ist symbolisch
Kontinuität erreicht, da hierdurch die schroffen durch die gestrichelte LmIeL1 in Fig. 16 dargestellt.
Übergänge des Farbtones von einem Bereich mit Wird die Bestrahlungsstärke erhöht, was in Fig. 17
voneinander isolierten, sich gegenseitig nicht be- 30 durch die gestrichelte Linie L2 dargestellt ist, so entrührenden
Punkten in einen Bereich mit einander stehen vergrößerte Bildrasterpunkte R'v
gegenseitig berührenden Punkten gleichmäßiger und In Fig. 18 und 19 ist der entsprechende Dichteabgestufter erfolgt, weil sich die Vereinigung jedes verlauf der Rasterpunkte R2 und R11 der beiden Punktes mit einem benachbarten Punkt über zwei Scharen des erfindungsgemäßen Kontaktrasters darsehr viel weniger auffällige Ubergangsstufen voll- 35 gestellt, d. h., die maximale Dichte (Schwärzung zieht. Durch diese größere Gleichmäßigkeit und oder Farbdichte) ist maximal in den Punkten R2 Kontinuität der wiedergegebenen Bildtöne wird eine größer als in den Punkten R3. Wird dieser Raster weichere und feinere Wiedergabe der jeweiligen Bild- gleichmäßig mit einer bestimmten Bestrahlungsfarbe in den einzelnen Bereichen ermöglicht. stärke L2 beleuchtet, die durch die gestrichelte
gegenseitig berührenden Punkten gleichmäßiger und In Fig. 18 und 19 ist der entsprechende Dichteabgestufter erfolgt, weil sich die Vereinigung jedes verlauf der Rasterpunkte R2 und R11 der beiden Punktes mit einem benachbarten Punkt über zwei Scharen des erfindungsgemäßen Kontaktrasters darsehr viel weniger auffällige Ubergangsstufen voll- 35 gestellt, d. h., die maximale Dichte (Schwärzung zieht. Durch diese größere Gleichmäßigkeit und oder Farbdichte) ist maximal in den Punkten R2 Kontinuität der wiedergegebenen Bildtöne wird eine größer als in den Punkten R3. Wird dieser Raster weichere und feinere Wiedergabe der jeweiligen Bild- gleichmäßig mit einer bestimmten Bestrahlungsfarbe in den einzelnen Bereichen ermöglicht. stärke L2 beleuchtet, die durch die gestrichelte
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung 40 Linie M3 dargestellt ist, so werden auf einem unterwerden
an Hand von Ausführungsbeispielen gemäß halb des Kontaktrasters befindlichen Film Bildrasterder
Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen punkte A erzeugt. Bei Erhöhung der Bestrahlungs-
Fig. 1 bis 5 schematisch und in vergrößertem stärke, die in Fig. 19 mit der gestrichelten LinieM4
Maßstab einen Bildausschnitt eines mit einem er- dargestellt ist, entstehen auf dem Film zusätzliche
findungsgemäßen Kontaktraster erzeugten gerasterten 45 Bildrasterpunkte B, während gleichzeitig die Bild-Bildes
mit einer Reihe von verschiedenen Tonwerten rasterpunkte A eine größere Ausdehnung erfahren,
zugeordneten Punkten, Aus den Fig. 6 bis 10 geht hervor, daß die BiId-
Fig. 6 bis 10 ähnlich wie in Fig. 1 bis 5 einen rasterpunkte A und B quadratisch sind und mit
Bildausschnitt eines mit einem anderen Ausführungs- ihren Seiten parallel zueinander angeordnet sind,
beispiel des erfindungsgemäßen Kontaktrasters er- 50 Die Vereinigung der Punkte erfolgt hierbei entlang
zeugten Rasterbildes, der gesamten Länge der Seiten der zugeordneten
Fig. 11 bis 15 wie in Fig. 1 bis 5 einen Bild- Punkte (Fig. 10). Diese Ausbildungsform des er-
ausschnitt eines mit einem dritten Ausführungs- findungsgemäßen Kontaktrasters wird besonders
beispiel eines erfindungsgemäßen Kontaktrasters er- vorteilhaft beim Rotationskupfertiefdruckverfahren
zeugten gerasterten Bildes und 55 (Rotationsheliogravüre) verwendet.
Fig. 16 bis 17 die Wirkungsweise eines an sich Die Fig. 11 bis 15 zeigen Bildrasterpunkte A
bekannten Kontaktrasters, und B mit rhombischer Form, die mit ihren Haupt-
Fig. 18 bis 19 die Wirkungsweise des erfindungs- achsen parallel zu der VordrucksrichtungX-X ausgemäßen
Kontaktrasters; gerichtet sind. Die Vereinigung der Bildrasterpunkte
F i g. 20 erläutert das erfindungsgemäße Verfahren. 60 einer Reihe mit den Bildrasterpunkten der nächsten
Gemäß F i g. 1 bis 5 weist ein mit Hilfe eines er- Reihe erfolgt hierbei zuerst entlang der Achse X-X
findungsgemäßen Kontaktrasters gerastertes Bild (Fig. 13) und anschließend entlang der zur
zwei Scharen regelmäßig ausgebildeter Bildraster- Achse X-X senkrechten Achse der Bildrasterpunkte
punkte A und B auf, die so angeordnet sind, daß die (Fig. 14,15).
Bildrasterpunkte A und B sich mit ihren Ecken 65 Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung
gegenüberstehen. des erfindungsgemäßen Kontaktrasters wird im
Wie aus den Fig. 1 bis 5 hervorgeht, werden folgenden an Hand der Fig. 20 näher erläutert,
mittels eines erfindungsgemäßen Kontaktrasters zwei Die verwendete Einrichtung weist eine Licht-
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quelle L, eine Blende H mit zwei bzw. mehreren üblicher Weise hergestellten Bildraster kleine Punkte
öffnungen H1, H2.. .Hn mit bestimmtem Rand auf, erscheinen) Details besser wiederzugeben, da hiereinen
Glasraster R mit einem geeigneten Netz oder durch Abstufungen des Tonwertes nicht allein durch
Gitter von Linien und einen Film bzw. einen durch- Verkleinerung der von diesen Punkten bedeckten
sichtigen Filmträger K mit einer lichtempfindlichen 5 Fläche, sondern gleichzeitig auch durch VerSchicht
Kl. schwinden der Punkte der anderen Punktgruppe
Die Blendenöffnungen H1 und H9 der Blende oder -gruppen, die eine kleinere Fläche bedecken,
haben unterschiedliche Flächengröße und/oder unter- wiedergegeben werden,
unterschiedliche Werte und/oder verschiedene Farbe. Das beschriebene Verfahren zur Herstellung des
Der Glasraster R ist zwischen der Blende H und io erfindungsgemäßen Kontaktrasters kann aber noch
dem Film K angeordnet. Der Abstand 5 zwischen in vorteilhafter Weise abgewandelt werden,
dem Glasraster R und dem Film K ist so gewählt, Bei einer ersten vorteilhaften Weiterbildung dieses daß auf dem Film K zwei Scharen von Punkten A erfindungsgemäßen Verfahrens weist der Glas- und B erzeugt werden, wobei jede Schar auf dem raster R zwei Gruppen oder Reihen gegeneinander Film K einen bestimmten Bereich bedeckt und wobei 15 versetzt angeordneter Fenster von verschiedener die Umicindungen der einzelnen Punkte den Um- Größe und/oder unterschiedlicher Lichtdurchlässigrissen der Öffnungen H1 und H2 in der Blende ent- keit und/oder verschiedener Farbe auf. In den beiden sprechen. Falls diese Öffnungen kreisrund sind, so letztgenannten Fällen wird, vorausgesetzt, die beiden werden auch kreisrunde Punkte auf dem Film K er- Gruppen von Rasteröffnungen haben dieselbe zeugt. Entsprechendes gilt für den Fall, daß die 20 Apertur, gemäß der Erfindung ein Film K verBlendenöffnungen elliptisch oder rhombisch sind. wendet, der für die eine Farbe empfindlicher ist als
dem Glasraster R und dem Film K ist so gewählt, Bei einer ersten vorteilhaften Weiterbildung dieses daß auf dem Film K zwei Scharen von Punkten A erfindungsgemäßen Verfahrens weist der Glas- und B erzeugt werden, wobei jede Schar auf dem raster R zwei Gruppen oder Reihen gegeneinander Film K einen bestimmten Bereich bedeckt und wobei 15 versetzt angeordneter Fenster von verschiedener die Umicindungen der einzelnen Punkte den Um- Größe und/oder unterschiedlicher Lichtdurchlässigrissen der Öffnungen H1 und H2 in der Blende ent- keit und/oder verschiedener Farbe auf. In den beiden sprechen. Falls diese Öffnungen kreisrund sind, so letztgenannten Fällen wird, vorausgesetzt, die beiden werden auch kreisrunde Punkte auf dem Film K er- Gruppen von Rasteröffnungen haben dieselbe zeugt. Entsprechendes gilt für den Fall, daß die 20 Apertur, gemäß der Erfindung ein Film K verBlendenöffnungen elliptisch oder rhombisch sind. wendet, der für die eine Farbe empfindlicher ist als
Für den Fall, daß ein Film K mit geringem Kon- für die andere. Offensichtlich wird in diesem Falle
trast verwendet wird und falls das durch die durch- eine Blende H mit nur einer einzigen Öffnung versichtigen
Elemente oder Flächen des Glasrasters R wendet.
hindurchgehende Licht überall dieselbe Belichtungs- 25 Bei einer weiteren vorteilhaften Abwandlung des
stärke hervorruft, werden auf dem Film K zwei erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt die Belichtung
Scharen von Punkten A und B erzeugt, deren eine des Filmes K zeitlich und räumlich aufeinandergrößere
und deren andere kleinere Punkte enthält, folgend durch wenigstens zwei Lichtstrahlenbündel
aber unterschiedliche verteilte Farbdichte haben, mit verschiedener Lichtstärke und/oder verschiedener
nämlich einen dunklen Mittelbereich oder Kern, 30 Farbe. Dabei wird der Film K nacheinander durch
eine vollständig durchscheinende Randzone (ge- von der Blende H mit einer oder mehreren öffnunringste
Farbdichte), wobei zwischen diesen beiden gen H1, H2... Hn kommendes, durch den Glas-Bereichen
die Farbdichte vom Kern nach der Rand- raster R hindurchtretendes Licht derart belichtet,
zone zu abnimmt. daß durch die erste Belichtung auf dem Film K die
Anschließend wird der in dieser Weise belichtete 35 Punkte A der einen Schar erzeugt werden. AnFilm
K in an sich bekannter Weise entwickelt, fixiert, schließend wird einer der drei Teile, Blende H, Glasgehärtet, gewaschen und getrocknet. Der erfindungs- raster R und Film K, derart gegenüber den anderen
gemäße Raster ergibt eine Bildrasterung mit zwei Teilen verschoben, daß die Rasteröffnungen oder
Scharen von Punkten A und B, wobei jedes Paar A, B -fenster in die freien Räume zwischen zwei benachdieser
Punkte einen gegebenen Tonwert einer jeweils 40 barten, durch die vorhergehende Belichtung erverv
endeten Bildfarbe wiedergibt. Dabei bedeckt ein zeugten Punkten A auf dem Film abgebildet werden,
großer Punkt A zusammen mit einem kleinen Auf diese Weise werden auf dem Film A die
Punkt B eine Gesamtfläche, die gleich der von einem Punkte B der anderen Schar erzeugt. Es ist ersichteinzigen
Punkt eines bekannten Rasters bedeckten lieh, daß hierbei auch in der umgekehrten Reihen-Fläche
ist, der dem gegebenen Farbton entspricht. 45 folge vorgegangen werden kann.
Die Erfindung besteht demnach unter anderem Gemäß einer dritten vorteilhaften Abwandlung
darin, daß bei Verwendung des in der beschriebenen des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Film
Weise hergestellten erfindungsgemäßen Kontakt- mit einem schmalen hellen Lichtstrahl belichtet,
rasters ein gegebener Tonwert im allgemeinen durch dessen Durchmesser der Größe eines einzelnen zu
zwei Scharen A, B wiedergegeben werden kann, von 50 erzeugenden Punktes entspricht; dabei werden nachdenen
zumindest eine Punktgruppe eine von der einander so viele derartige Belichtungen vorgeanderen
Punktgruppe verschiedene Fläche einnimmt, nommen, wie die Gesamtzahl der Punkte der beiden
und daß daher die gesamte von einem Punkt- Punktgruppen oder Reihen beträgt. In diesem Falle
paar A, B aus den verschiedenen Punktreihen be- kann auf die Verwendung des Glasrasters R verdeckte
Fläche der Fläche entspricht, die ein einziger 55 ziehtet werden. Die Belichtung jedes einzelnen
isolierter Punkt einnimmt, der mittels eines bekannten Punktes kann verschieden lang sein und mittels verRasters
zur Wiedergabe desselben Tonwertes erzeugt schiedener Farben erfolgen. Werden verschiedene
wird. Durch diese Aufteilung eines einzelnen Punktes Farben für derartige Belichtungen verwendet, so
gemäß der Erfindung in wenigstens zwei Punkte, die wird ebenso wie bei der beschriebenen ersten vorzusammen
die gleiche Fläche bedecken wie dieser 60 teilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Vereinzelne
Punkt, wird eine detailreichere Wiedergabe fahrens ein Film K benutzt, der für verschiedene
ermöglicht. Insbesondere bietet die unterschiedliche Farben verschiedene Empfindlichkeit aufweist.
Größe der erfindungsgemäßen Teilpunkte, die zu- Der erfindungsgemäße Kontaktraster dient vor sammen einem Einzelpunkt in einem mit einem be- allem zur Verwendung in der Reproduktionstechnik, kannten Kontaktraster erzeugten Bildraster ent- 65 insbesondere im Hoch-, Flach- und Tiefdruck, wie sprechen, den besonderen Vorteil, in den hellen Autotypie, Kupfertiefdruck (Rotations- und Schnell-Bildbereichen des gerasterten Bildes (wo also im in pressen-Heliogravüre), Rotationsoffsetdruck od. dgl.
Größe der erfindungsgemäßen Teilpunkte, die zu- Der erfindungsgemäße Kontaktraster dient vor sammen einem Einzelpunkt in einem mit einem be- allem zur Verwendung in der Reproduktionstechnik, kannten Kontaktraster erzeugten Bildraster ent- 65 insbesondere im Hoch-, Flach- und Tiefdruck, wie sprechen, den besonderen Vorteil, in den hellen Autotypie, Kupfertiefdruck (Rotations- und Schnell-Bildbereichen des gerasterten Bildes (wo also im in pressen-Heliogravüre), Rotationsoffsetdruck od. dgl.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 209 537/349
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Abbildung eines Originals aufeinanderfolgender benachbarter Punkte aus
auf eine für den Druck bestimmte Aufzeichnungs- 5 einer der auf dem Film abgebildeten Scharen ist.
fläche, auf der zwei Scharen gegeneinander versetzt angeordneter Bildrasterpunkte unterschiedlicher
Größe entstehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildpunkte mittels eines
Kontaktrasters mit zwei Scharen von Raster- io
punkten hergestellt werden und daß der Dichteverlauf von Punktrand zur Punktmitte bei den
punkten hergestellt werden und daß der Dichteverlauf von Punktrand zur Punktmitte bei den
Rasterpunkten der einen Schar verschieden ist Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ab-
vom entsprechenden Dichteverlauf der Raster- bildung eines Originals auf eine für den Druck bepunkte
der anderen Schar. i5 stimmte Aufzeichnungsfläche, auf der zwei Scharen
2. Kontaktraster nach Anspruch 1, dadurch gegeneinander versetzt angeordneter Bildrasterpunkte
gekennzeichnet, daß der Unterschied des Dichte- unterschiedlicher Größe entstehen, sowie ein Ververlaufes
der Rasterpunkte der einen Schar zu fahren zur Herstellung dieser Vorrichtung.
dem Dichteverlauf der Rasterpunkte der anderen Vorrichtungen dieser Art sind an sich bereits beSchar
5 bis 50 % beträgt. 20 kannt und können in zwei Gruppen eingeteilt wer-
3. Kontaktraster nach Anspruch 1 oder 2, da- den, nämlich Glasgravur-Raster und Kontaktraster,
durch gekennzeichnet, daß die Rasterpunkte Glasgravur-Raster bestehen im Prinzip aus einer
mindestens der einen Schar kreisförmig oder Glasplatte mit lichtdurchlässigen Öffnungen, die z. B.
kreisähnlich ausgebildet sind. von sich schneidenden Linienpaaren gebildet werden.
4. Kontaktraster nach Anspruch 1 oder 2, da- 25 Kennzeichnend für derartige Glasgravur-Raster
durch gekennzeichnet, daß die Rasterpunkte ist, daß diese Öffnungen jeweils in ihren einzelnen
mindestens der einen Schar mehr- oder vieleckig Bereichen das auftreffende Licht gleichmäßig hinausgebildet
sind. durchtreten lassen.
5. Kontaktraster nach Anspruch 1 oder 2, da- Es ist bekannt (deutsche Patentschrift 104 112),
durch gekennzeichnet, daß die Rasterpunkte 30 einen Glasgravur-Raster in der Weise als Schachwenigstens
der einen Schar eine längliche Form brettraster auszubilden, daß zwei sogenannte Kreuzin
einer Vorzugsrichtung haben. raster aufeinander angeordnet werden, so daß große
6. Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung undurchsichtige Quadrate entstehen, an welche entnach
einem oder mehreren der Ansprüche Ibis 5, sprechend kleinere durchsichtige Quadrate anwobei
zwischen einem Film und einer Lichtquelle 35 grenzen, wobei die undurchsichtigen Quadrate derart
eine Blende und ein Glasraster angeordnet sind, angeordnet sind, daß sich ihre Ecken überdecken,
dadurch gekennzeichnet, daß der von der Licht- also ineinandergreifen.
quelle ausgehende Lichtstrahl derart aufgeteilt Es ist auch bekannt (deutsche Patentschrift
wird, daß der Glasraster von wenigstens zwei 293 218), einen Glasgravur-Raster als sogenannten
Strahlenbündeln mit verschiedenen Tonwerten 40 Kreuzraster auszubilden, dessen Kreuzungen mehr
und verschiedenen Farbdichten durchsetzt wird, oder weniger durchscheinenden Stellen enthalten, so
die auf dem lichtempfindlichen Film zwei unter- daß es nicht erforderlich ist, mit mehreren Kreuz-
schiedliche Scharen von Rasterpunkten erzeugen. rastern zu arbeiten, um ein gerastertes Bild zu er-
7. Verfahren nach Anspruch 6, gekennzeichnet zeugen, bei dem eine kleinere Anzahl von sogenanndurch
eine Blende mit wenigstens zwei öffnun- 45 ten Druckelementen (Bildrasterpunkten) in den
gen, die verschiedene Größen und/oder ver- hellen Bereichen als in den Schatten und den
schiedene Lichtdurchlässigkeit aufweisen. Zwischentönen vorhanden ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6, gekennzeichnet Es ist auch bekannt (deutsche Patentschrift
durch einen Glasraster mit mindestens zwei 410 829), bei einem Glasgravur-Raster zwei sich
Reihen oder Gruppen von öffnungen mit unter- 50 unter einem Winkel schneidende Linienlagen zu verschiedlicher
Apertur und/oder unterschiedlicher wenden, wobei jede der beiden Linienlagen auf einer
Lichtdurchlässigkeit. Glasplatte angeordnet ist und beide Platten derart
9. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet miteinander zusammengekittet sind, daß Rasterdurch
einen Glasraster mit mindestens zwei ver- punkte verschiedener Größe vorhanden sind,
schiedenen Scharen von öffnungen, die ver- 55 Derartige Raster haben ebenfalls die Wirkung, daß schiedene Farbwerte aufweisen, und einen Film, die pro Flächeneinheit erzeugte Anzahl von BiIdder für diese verschiedenen Farben verschiedene rasterpunkten von der Helligkeit bzw. dem Tonwert Empfindlichkeit hat. in den einzelnen Bereichen des zu rasternden
schiedenen Scharen von öffnungen, die ver- 55 Derartige Raster haben ebenfalls die Wirkung, daß schiedene Farbwerte aufweisen, und einen Film, die pro Flächeneinheit erzeugte Anzahl von BiIdder für diese verschiedenen Farben verschiedene rasterpunkten von der Helligkeit bzw. dem Tonwert Empfindlichkeit hat. in den einzelnen Bereichen des zu rasternden
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Originals abhängt.
Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß 60 Es ist weiterhin bekannt (deutsche Patentschrift
der Film in zeitlicher und räumlicher Auf- 362 952), einen Glasgravur-Raster in der Weise auseinanderfolge
von mindestens zwei Lichtstrahlen- zubilden, daß er in einer durchscheinenden Schicht
bündeln verschiedener Lichtstärke und/oder abwechselnd runde glasklare öffnungen und runde
unterschiedlicher Farbe belichtet wird. undurchsichtige Flecke enthält, wodurch gegenüber
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch ge- 65 Kreuzlinienrastern eine vollkommenere Wiedergabe
kennzeichnet, daß zur Erzielung der zeitlichen der Tonwerte erzielt wird.
und räumlichen Aufeinanderfolge der Belichtun- Weiterhin ist es bekannt (schweizerische Patentgen
einem der drei Elemente, Blende, Glasraster schrift 48 368), zur Erzielung eines größeren Ton-
Applications Claiming Priority (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1721365 | 1965-07-31 | ||
| IT10765 | 1965-07-31 | ||
| IT10765 | 1965-07-31 | ||
| IT30366 | 1966-01-07 | ||
| IT1320066 | 1966-01-07 | ||
| IT1320066 | 1966-01-07 | ||
| DEB0088269 | 1966-07-30 | ||
| NL6710527A NL6710527A (de) | 1965-07-31 | 1967-07-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1522467A1 DE1522467A1 (de) | 1970-02-19 |
| DE1522467B2 true DE1522467B2 (de) | 1972-09-07 |
| DE1522467C DE1522467C (de) | 1973-03-22 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1522467A1 (de) | 1970-02-19 |
| NL6710527A (de) | 1969-01-30 |
| IT724616A (de) | |
| GB1155861A (en) | 1969-06-25 |
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|---|---|---|---|
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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