DE150808C - - Google Patents

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DE150808C
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oil
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/14Friction clutches with outwardly-movable clutching members co-operating with the inner surface of a drum or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung für eine Reibungskupplung und hat den Zweck, ein Schmieren der Reibungsflächen zwischen den beiden Kupplungshälften zu bewirken, wenn diese entkuppelt sind und eine derselben umläuft, während die andere stillsteht.
Kupplungen, bei denen das Öl während des Umlaufens des die Ölkammer einschließenden Gliedes den Lager- oder Reibungsflächen selbsttätig zufließt und. diese schmiert, sind zur Genüge bekannt.
In vorliegender Erfindung handelt es sich jedoch um eine Vorrichtung, in welcher die Schmierung der Lager- oder Reibungsflächen stets erfolgt, gleichgültig, ob das die ölkammer . einschließende Kupplungsglied sich in Umdrehung oder im Stillstande befindet. In dem ersten Falle wird das Öl mit dem umlaufenden Gehäuse mitgenommen, so daß die in dasselbe eintauchenden inneren Kupplungsglieder die Zuführung des Öles an die Lagerflächen besorgen, indem das Öl im oberen Teil des Gehäuses an diesen inneren Gliedern entlang herabfließt und an die Lagerflächen gelangt, während im zweiten Falle das Öl in dem unteren Teil des Gehäuses sich in Ruhe befindet und die umlaufenden , in das öl eintauchenden inneren Kupplungsglieder bestimmte Mengen davon mitreißen und an die Wandungen der ölkammer schleudern, an denen das öl dann herabtropft und an die Lagerflächen gelangt. Das zwischen die Lagerflächen gelangende
Öl wird in beiden Fällen durch Bohrungen in der auf der Hülse der inneren Kuppelglieder gelagerten Nabe des äußeren Gliedes und in der Hülse selbst in die Ölkammer zurückgeführt, und zwar das eine Mal infolge seiner Fliehkraft und das andere Mal infolge seiner Schwerkraft.
Solche Kreislaufschmierungen sind im' wesentlichen für Losscheiben bekannt. Die Erfindung besteht in der Anwendung und Ausbildung einer solchen Schmiervorrichtung für eine Reibungskupplung.
. Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer mit der Schmiervorrichtung versehenen Reibungskupplung. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. i.
Die Reibungskupplung besteht aus einem äußeren ringförmigen, mit einer Reibungsfläche α versehenen Gliede und inneren Gliedern, die durch einen auf diese ausgeübten Druck in innige Berührung mit der Reibungsfläche α gelangen und dadurch ein Kuppeln der Teile herbeiführen. Die innere Reibungsfläche a des äußeren Gliedes bildet die innere Wand eines hohlen, die beiden zu kuppelnden Wellenteile b und c tragenden, als Ölkammer dienenden Gehäuses, dessen Seitenwände ax a2 mit nabenförmigen Teilen a3 a* ausgerüstet sind, von denen as auf die Welle b fest aufgekeilt ist, während α4 lose auf einer auf die Welle c aufgekeilten Hülse d sitzt, die einen Teil des inneren Kupplungsgliedes bildet. Die die inneren Reibungsglieder e tragenden Zapfen g erstrecken sich durch die Hülse d des inneren Kupplungsgliedes und werden durch in den Hülsen in geeigneter Weise gelagerte Bolzen oder dergl. gehoben oder gesenkt, um ein
Kuppeln der Teile herbeizuführen. Wenn die Glieder miteinander gekuppelt sind und zusammen umlaufen, so ist selbstverständlich eine Schmierung der Lagerflächen nicht erforderlich. Wenn jedoch die Kupplungsglieder entkuppelt sind und eines der Glieder sich dreht, während das andere feststeht, dann findet eine Reibung zwischen den beiden aufeinander gelagerten Kupplungsgliedern statt, und bedarf es einer guten Schmierung, um die Abnutzung der Teile so weit als möglich zu verhindern.
In der Muffe oder in dem Nabenteil α'λ des Gehäuses ist am äußeren Ende eine ringförmige Nut ί° angeordnet, von der schräge Bohrungen f in die ölkammer führen. Durch diese Nut und Bohrungen kann das öl indie ölkammer eingeführt werden, während die Kupplungsglieder gekuppelt sind und sich in Bewegung befinden. Befindet sich nun das äußere Glied in Umdrehung, während das andere innere Kupplungsglied mit dem Wellenteil c stillsteht, so wird das während der Umdrehung des äußeren Kupplungs-
gliedes mitgenommene Öl die in die Ölkammer hineinragenden inneren Reibungsglieder e und die dieselben unterstützenden Zapfen g bespülen und in dem oberen Teil des Gehäuses längs dieser Zapfen auf die Lager-
flächen herabfließen. Das Öl gelangt dann an die am inneren Ende der Hülse d angeordnete Verstärkung, welche gegen die innere Reibungsfläche der Nabe α* anliegt. Während das äußere Glied umläuft, wird das Öl durch die Fugen zwischen dem umlaufenden äußeren Gliede, also der Nabe α4, und der feststehenden Hülse d sich verteilen und schließlich gegen das äußere Ende der Hülse gelangen, an welchem eine ringförmige Nut ί3 in der Nabe a4 des äußeren Gliedes angeordnet ist. Von hier wird das öl, während das äußere Glied weiter umläuft, durch in der Nabe α4 angeordnete, in die ölkammer mündende Bohrungen oder Kanäle t4 in-
folge seiner Fliehkraft in die Ölkammer zurückgeführt, so daß ein Kreislauf des Öles aus der ölkammer zwischen den Reibungsflächen in die äußere ringförmige Nut ί3 und aus dieser durch die schrägen Bohrungen t4 in
die ölkammer zurück stattfindet. Dasjenige öl, welches etwa aus der ringförmigen Nut t* der äußeren Fläche an der Hülse entlang bis an die Welle c gelangt, soll sich in einer in der Hülse d angeordneten ringförmigen Nut t sammeln. Es gelangt aus der letzteren durch in der Hülse nach dem äußeren Umfang derselben verlaufende weitere schräge Bohrungen tl zwischen die Lagerflächen der Nabe a4.
Wenn das äußere Glied sich in Ruhe befindet, verbleibt das öl im unteren Teile der ölkammer. Die in das Öl hineinragenden inneren Kupplungsglieder reißen, während sie umlaufen, eine bestimmte Menge Öles mit sich fort und schleudern sie gegen die inneren Wandungen der Ölkammer. Im oberen Teil dieser ölkammer fließt dann das an die Wandungen geschleuderte Öl an den letzteren entlang und gelangt gegen die Reibungsflächen zwischen der Nabe α4 und der Hülse d. Hier tritt es durch die Fugen zwischen den Lagerflächen und gelangt in die äußere ringförmige Nut tB, in welcher es infolge, seiner Schwerkraft auf den Boden dieser Nut herabfließt, worauf es durch die unteren schrägen Bohrungen ί4 in die Ölkammer zurückgeführt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Schmiervorrichtung für Reibungskupplungen mit einer in dem äußeren Kupplungsgliede eingeschlossenen Ölkammer und in den Kupplungsgliedern angeordneten Bohrungen, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn das äußere Kupplungsglied (a a[ λ2 a3 a4) umläuft und das innere (d e g) stillsteht, das von dem ersteren mitgenommene Öl die in dasselbe eintauchenden inneren Kupplungsglieder (e g) go bespült, so daß es im oberen Teil der Ölkammer an den letzteren entlang herabfließt und an die Gleitflächen gelangt, worauf es von einer ringförmigen Nut ff') der auf der Hülse (d) des inneren Gliedes sitzenden Nabe 4) aufgefangen und durch schräge Bohrungen ft4) der Nabe fa4) infolge der Wirkung" der Fliehkraft in die Ölkammer zurückgeführt wird, während, wenn das äußere Glied stillsteht und das innere umläuft, die- inneren Kupplungsglieder fe g) das im unteren Teil der Ölkammer befindliche Öl mitreißen und es an die Wandungen der Ölkammer schleudern, so daß es an den Wandungen entlang herabtropft und wieder an die Lagerflächen gelangt, worauf es von der ringförmigen Nut ft3) aufgefangen wird, in ihr infolge seiner Schwerkraft herab- und durch die unteren Bohrungen ft4) in die Ölkammer zurückfließt.
2. Schmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das etwa aus der Nut ft3) entweichende und in die Nut ft) gelangende Öl durch die Wirkung der Fliehkraft mittels der Bohrungen ft[) in der Hülse (d) wieder zur Gleitfläche zurückgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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