DE1499503C3 - Wahlmaschine - Google Patents
WahlmaschineInfo
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- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wahlmaschine mit einer Wahltafel, welche der Anzahl der Wahlmöglichkeiten
entsprechende, in waagerechten Zeilen und senkrechten Spalten angeordnete Wahlfelder
aufweist, mit einer in eine Richtung verschiebbaren Auswahlvorrichtung und einer getrieblich mit dieser
verbundenen Vorrichtung zum Betätigen einer für jedes Wahlfeld vorgesehenen Zähleinheit.
Aus der USA.-Patentschrift 3 092 311 ist bereits eine Wahlmaschine der eingangs angegebenen Art
bekannt, in der für jede Spalte der Wahlfelder eine eigene Auswahlvorrichtung verwendet wird. Diese
Auswahlvorrichtung kann dann auf ein bcstimmts Wahlfeld der ihr zugeordneten Spalte eingestellt werden.
Damit diese Einstellung ermöglicht wird, muß für jede Auswahlvorrichtung eine Verschiebungsanordnung
vorgesehen sein, so daß die Maschine bei der üblicherweise erforderlichen großen Spaltenzahl
aufwendig und mechanisch kompliziert ist.
Ferner ist aus der USA.-Patentschrift 2 600 144 eine Registriervorrichtung bekannt, bei der in waagerechten
Zeilen und senkrechten Spalten Zähler angeordnet sind, die von einer Betätigungsvorrichtung
betätigt werden können. Die Betätigungsvorrichtung wird dabei von einem von Hand zu bedienenden
Steuergerät über den jeweiligen Zähler mit Hilfe eines Getriebes und eines Elektromotors bewegt. Da
die Bedienung dieses Steuergeräts sehr kompliziert ist, kann es bei einer Verwendung der bekannten Registriervorrichtung
als Wahlmaschine leicht zu einer falschen Stimmabgabe durch den Wähler kommen, so daß nicht gewährleistet ist, daß tatsächlich der
vom Wähler gewünschte Kandidat oder die gewünschte Partei gewählt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
xo Wahlmaschine derart auszugestalten, daß alle Wahlfelder
mit einer einzigen Auswahlvorrichtung eingestellt werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Auswahlvorrichtung auf einer starren
Leitbahn in einer (vorzugsweise vertikalen) Richtung verschiebbar angeordnet ist und daß die Leitbahn
auf Führungsteilen in einer zur erstta Richtung senkrechten Richtung verschiebbar ist.
Bei der erfindungsgemäß ausgestalteten Wahlmaschine kann der Wähler mit der Auswahlvorrichtung
nicht nur alle Wahlfelder in einer Spalte auswählen,
sondern er kann mit der gleichen Auswahlvorrichtung auch die einzelnen Spalten auswählen, indem er
die Auswahlvorrichtung in einer zur Spaltcnrichtung senkrecht verlaufenden Richtung verschiebt. Der
Wähler kann die Auswahlvorrichtung also beliebig über jedes Wahlfeld auf der Wahltafel einstellen. Die
zur Erzielung dieser universellen Einstellmöglichkeit verwendete Verschiebungsanordnung ist aus wenigen
Teilen aufgebaut, die wenig Platz in Anspruch nehmen, so daß die Abmessungen der Wahlmaschine
klein gehallcn werden können.
Die Bedienung der crfindtingsgemäßen Wahlmaschine
ist äußerst einfach, so daß die Möglichkeit einer falschen Stimmabgabe wesentlich reduziert
wird. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß an einer im Abstand hinter der
Leitbahn starr mit dieser verbundenen Schiene ein mit der Auswahlvorrichtung gekoppelter Läufer zur
Betätigung der hinter der Schiene liegenden Zähleinheiten angeordnet ist.
Wenn die Auswahlvorrichtung der erfindungsgemäßen Wahlmaschine über ein Wahlfeld eingestellt
wird, wird gleichzeitig ein sich synchron mit der Auswählvorrichtung
bewegender Läufer über eine Zähleinheit eingestellt, die dem entsprechenden WahMeld
zugeordnet ist. Beim Betätigen des Wahlmechanismus wird somit die Stimmabgabe des Wählers jeweils
in der dem ausgewählten Wahlfeld zugeordneten Zähleinheit registriert.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Wahlmaschine nach der Erfindung bei zurückgezogenem Vorhang,
F i g. 2 einen durch die Auswahlvorrichtung verlaufenden Vertikalschnitt senkrecht zur Wahltafel,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Stimmabgabe-Auswahlvorrichtung
und ihres Läufers zur Stimmenregistrierung,
Fig. 4 einen Vertikalteilschnitt durch die Auswahlvorrichtung,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Teiles
. der mit der Auswahlvorrichtung zusammenarbeitenden Anordnung,
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht der Anordnung
zum Verschieben der Auswahlvorrichtung, des Läufers sowie von Zähleinrichtungen zum Registrieren
der Stimmen und
5 6
das an der Führungsschiene 68 befestigt (Fig. 1) ist. satz gegen die angelenkte Steuerschiene 88 und
Ein Gehäuse J13 umschließt den Schaft eines Aus- schwenkt sie um ihre vertikale Achse 89, über eine
wahlknopfes 85. ' Kupplung 116 wird dadurch die Achse 89 gedreht
Der Arm 66 weist einen an der Vorderseite an- (Fig. 5). Durch die Drehung der Achse 89 zieht ein
geordneten Führungsabschnitl 81 auf, der mit einem 5 Winkelhebel 117 derart an einem Quergelenk 118,
Schlitz und einer Ausnehmung 82 versehen ist daß sich ein Hebel 120 dreht, wodurch eine An-(Fig.
16), die entsprechende Vorsprünge am Aus- triebsstange 122 veranlaßt wird, sich unter der Vorwahlknopf
85 aufnehmen können. Der Auswahl- spannung einer Feder 123 nach unten zu schwenken
knopf 85 ist an dem Arm 66 derart gehalten, daß er (Fig. 4, 5), so daß sich die Teile nun in der in den
nach innen geschoben werden kann, so daß der Läufer io Fig. 4 und 5 mit gestrichelten Linien gezeigten Stel-58
für eine Betätigung vorgespannt wird. Um zu ver- lung befinden.
hindern, daß der Läufer 58 vorgespannt wird, wenn Um eine horizontale Zentrierung der Druckplatte
die Auswahlvorrichtung 65 nicht auf ein Wahl- 63 relativ zu derjenigen Zähleinheit zu erreichen, die
feld in senkrechter Richtung ausgerichtet ist, ist eine der Wahl des Wählers entspricht, ist eine Kamm-Stcuerschicne
88 auf dem Sockel 62 mit Hilfe einer 15 stange 124 auf dem feststehenden Rahmenteil 76 beAchse
89 befestigt. Die Steuerschiene 88 hat eine festigt (Fig. 2, 4). Die Ausrichtung mit den Arretie-Reihc
senkrecht in einer Linie liegenden Üffnun- rungszähnen der Kammstange 124 erfolgt über ein
gen 90, die nacheinander entsprechend der Höhenla- Zwischenglied 126 (Fig. 5), das schwenkbar am
gen der jeweils zugeordneten Wahlfelder angeordnet Sockel 62 befestigt ist. Das Zwischenglied 126 ist mit
sind, der Auswahlknopf 85 hat eine axial abstehende 20 dem Quergelenk 118 verbunden, und die einzelnen
Nase 92, die in eine der öffnungen 90 hineinragt, Teile sind so angeordnet, daß außer bei erfolgter
wenn sich die Auswahlvorrichtung 65 über dem ge- Ausrichtung mit den Arretierungszähnen der Kammwähltcn
Wahlfeld befindet. Dadurch kann der Aus- stange 124 die einzelnen Verbindungsglieder eine
wahlknopf 85 so weit hineingeschoben werden, daß Einwärtsbewegung der Auswahlknopfes 85 blockieder
Läufer 58 vorgespannt wird. Wenn sich die Nase 25 rcn. Somit kann der Auswahlknopf 85 nur in seine
92 nicht mit einer öffnung 90 deckt, ist der Aus- Stimmabgabestellung gedrückt werden, wenn die
wahlknopf 85 blockiert und kann nicht niederge- Auswahlvorrichtung auf ein Wahlfeld horizontal ausdrückt
werden. Der Knopf 85 trägt einen seitlichen gerichtet ist. Jedoch sind die vertikale und die hori-Anschlag
93 (Fig.4), der einen Schalter 94 so betä- zontale Wahlfeldzentriereinrichtung automatisch
tigt, daß eine Lichtquelle 94 A in Betrieb gesetzt 30 selbstzentricrend und unterstützen den Wähler bei
wird, wenn der Knopf 85 in die Spannstellung der Einstellung der Auswahlvorrichtung 65 auf sein
niedergedrückt wird; dadurch erhält der Wähler die gewünschtes Wahlfcld. Die Maschine ist nun für die
Sicherheit, daß seine Stimmabgabc registriert werden Stimmabgabe des Wählers bereit,
wird. Die eigentliche Verschiebungsanordnung der Aus-
Dic Auswahlvorrichtung 65 ist mit dem Läufer 58 35 wählvorrichtung 65 mit dem Läufer 58 und den verso
verbunden, daß sich diese beiden Teile in senk- bindenden Bändern 95, 99 ist in Fig. 3 und 6 scherechter
Richtung gemeinsam miteinander bewegen. malisch dargestellt. Der Läufer 58 folgt exakt einer
Wie aus Fig. 3 und4 zu erkennen ist, sind diese bei- Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Auswahlvordcn
Teile über ein Band 95 miteinander verbunden, richtung 65, und er sorgt damit für eine genaue Ausdas
an einem Ende an dem Arm 66 der Auswahlvor- 40 richtung durch die die Zähleinheit 55 betätigende
richtung 65 befestigt ist. Das Band 95 kann ein Druckplatte 63, wenn der Stellzeiger 77 auf ein
Stahlband sein, wie es üblicherweise als Maßband Wahlfeld eingestellt ist. Die Bandverbindung zwivcrwcndet
wird. Es hat einen gebogenen Querschnitt, sehen der Auswahlvorrichtung 65 und dem Läufer
so daß es bei Belastung in seiner Längsrichtung steif 58 weist kein Spiel auf, das.einen »toten Gang« mit
ist, jedoch leicht hin- und hergebogen werden kann, 45 sich bringt, wie es normalerweise durch die Herstelwenn
es zwischen Führungsschuhen 97, 98 (F i g. 4) lungstoleranzen bei Einrichtungen zur Bewegungsgehalten
ist. übertragung der Fall ist. Das Gegengewicht 100 ist Das andere Ende des Bandes 95 ist an dem einen dazu angebracht, damit die Wirkung der Schwerkraft
Ende eines weiteren Bandes 99 befestigt auf die Auswahlvorrichtung 65 und auf den Läufer
(F i g. 3, 4, 5), und es weist vorzugsweise an der Bcfc- 50 58 im wesentlichen ausgeglichen wird, so daß die
stigungsstelle dieser beiden Bänder ein Gegengewicht Auswahlvorrichtung vom Wähler leicht bewegt wer-100
auf (Fig. 17). Das andere Ende des Bandes 99 den kann und keine Eigenbewegung aus ihrer Gleichist
mit einem Arm des Läufers 58 verbunden, der auf gewichtslage ausführt, die sie in vertikaler Richtung
einer senkrechten, auf der Schiene 60 sitzenden Füll- längs der Leitbahn 67 verschieben könnte.
rungsschienc 104 gleitet, die in ihrer Lage der Füll- 55 Die in den Fig. 3 und 6 schematisch dargestellte
rungsschicne 68 entspricht, auf der wiederum der Verschiebungsanordnung für die Auswahlvorrich-Arm
66 der Auswahlvorrichtung gleitet. Das Band tung 65 mit ihrem Läufer 58 kann auch so ausgebil-99
läuft außerdem durch Führungsschuhe 105, 106 dct sein, wie in Fig. 7 dargestellt ist. An Stelle der
(Fig. 4), die auf dem Sockel 62 befestigt sind. Die untereinander verbundenen Bänder 95, 99 wird da-Druckplatlc
63 ist an dem Läufer 58 so angebracht, 60 bei ein einziges Band 210 verwendet, das durch einen
daß sie sich bei einer Einstellung des Stellzeigers 77 Führungsschuh läuft, der unter der Wahltafel 40 anübcr
einem vom Wähler gewünschten Wahlfcld mit geordnet ist, ähnlich wie in dem Ausführungsbeispiel
dem Kolben 56, der dem ausgewählten Wahlfeld ent- von Fig. 6. Das Band 210 läuft dann über eine Rolle
sprechenden Zähleinheit 55 in Deckung befindet. 212 hinter der Wahltafel 40 und von hier nach unten,
Wird der Auswahlknopf 85 so weit in die der gc- C5 wo es an der Vorderseite der Zähleinrichtung 50 am
wünschten Stimmabgabc, entsprechende Lagt; cingc- Lniifci 58 befestigt ist, der auf der auf der senkrechdiückt,
daß die Lichtquelle 94A aufleuchtet, so Um ,Schiene 60 sitzenden Führungsschiene 104 glcidiückt
sich ein auf dem Knopf 85 hriiiulli'clin An- tct. Auf diese Weise können Aufwärts-und Abwärts-
F i g. 7, 8, 9 Ansichten entsprechend F i g. 5, wobei
jedoch andere Ausführungsformen der Verschiebungsanordnung für die Auswahlvorrichtung und der
Läufer dargestellt sind.
Die Wahlmaschine von Fig. I ist in einer leicht
verschließbaren und dichten Kabine angeordnet. Damit die Maschine für ihre Verwendung bereit gemacht
wird, werden vordere Türflügel aufgeschwenkt, so daß sie parallel nach außen abstehen,
worauf sie in ihrer Lage durch eine obere Querstangc und eine Vorhangstange festgehalten werden. Dann
werden zwei Vorhänge an der Vorhangstange aufgehängt und mit einem Zugkabcl verbunden, das wiederum
mit einem Wählerbctätigungshebel 30 verbunden ist. Der Wählerbetätigungshcbcl 30 wird durch
den Wähler, nachdem er die Kabine betreten hat, aus seiner Ruhelage ausgeschwenkt und anschließend
wieder in seine Ruhelage zurückgeschwenkt, wenn der Wähler mit dem Eintragen seiner Stimme fertig
ist und die Kabine verläßt. Auf diese Weise schaffen die Türflügel und die Anordnung des Vorhangs zusammen
eine Vorrichtungtung, welche den Wähler während der ganzen Zeitdauer vollkommen abschließt,
während der er eine Stimmabgabe-Auswahlvorrichtung betätigt. Dadurch ist eine vollkommene
Geheimhaltung der Stimmabgabe sichergestellt.
Wenn der Wähler die Kabine der in F i g. 1 dargestellten Wahlmaschine betritt, sieht er sich einer
Wahltafel 40 gegenüber, auf welcher entsprechend den Wahlmöglichkeiten viele in waagrechten Zeilen
und senkrechten Spalten angeordnete Wahlfelder angeordnet sind, die beispielsweise mit Namen von Parteien
und Kandidaten und/oder Fragen oder Vorschlägen u. dgl. beschriftet sind. Vor der Wahltafel
40 befindet sich eine senkrechte Leitbahn 67, die von Hand quer über die Wahltafel von einer Seite auf die
andere Seite verschiebbar ist. Diese Leitbahn 67 trägt eine in senkrechter Richtung verschiebbare Stimmabgabe-Auswahlvorrichtung
65, auf der zur Handsteuerung durch den Wähler ein Handknopf angebracht ist. Der Wähler kann die Stimhiabgabe-Auswahlvorrichtung
durch geeignetes Verschieben an jede Stelle der Wahltafel bewegen. Nach richtiger Einstellung
eines Stellzeigers der Auswahlvorrichtung über dasjenige Wahlfeld auf der Wahltafel, das der erwünschten
Stimmabgabe entspricht, kann der Knopf von Hand nach innen gedrückt werden, wodurch die Maschine
zum nachfolgenden Registrieren der abgegebenen Stimme voreingestellt wird. Durch eine Bewegung
des Wählerbetätigungshebels 30 von Hand zurück in seine Ruhelage erfolgt dann die Registrierung
der abgegebenen Stimme. Die Stimmabgabe-Auswahlvorrichtung 65 wird in ihre Ruhelage zurückgebracht.
Dann werden schließlich die Vorhängc geöffnet, wonach der Wähler die Kabine verlassen kann.
Der Betätigungshebel 30 und die Stimmabgabe-Auswahlvorrichtung 65 sind beide normalerweise in ihrer
Ruhelage durch Verriegelungen blockiert, und die den Betätigungshebel 30 steuernde Verriegelung
kann nur unter der Steuerung eines Eintrittsknopfes freigegeben werden, der von außerhalb der Maschine
durch einen Wahlbeamten betätigt wird, wenn dieser die Gewißheit hat, daß der in die Kabine eintretende
Wähler dazu berechtigt ist.
Auf der Wahltafel 40 sind mehrere senkrechte Führungen 42 angebracht, in die senkrechte Wahlstreifen
eingepaßt sind, die jeweils eine Spalte bilden, in der eine Zahl, ein Parteinahme sowie darunter
eine Folge von Kandidaten-Namen oder irgendeine auswählbare Angabe für den Wähler aufgezeichnet
sind. Jeder Wahlstreifen ist von einem zugehörigen, transparenten Deckstreifen überdeckt, auf dem Markierungsbereiche
erscheinen, die jeweils einem Kandidaten-Namen entsprechen. Die Markierungsbereiche
sind so angeordnet, daß die gewünschte Stimme abgegeben wird, wenn ein Stellzeiger 77 der
Stimmabgabe-Auswahlvorrichtung 65 auf diejenige
lu Markierung eingestellt ist, welche dem Wunsche des
Wälilers entspricht. Um das Einführen von Wahlsti'eifen
zu erleichtern, wie es mit jeder neuen Wahl erforderlich ist, kann die Wahltafel 40 einfach nach
vorn um ihre Unterkante relativ zu einer Lagerschiene 48 gekippt werden (Fig. 2, 4) die einen Teil
des Rahmens der Maschine bildet.
Die Registrierung der abgegebenen Stimmen -erfolgt
mit Hilfe einer Zähleinrichtung 50 aus aufsummierenden Zähleinheiten 55 (Fig. 3,4) die an der
hinteren Seite der Maschine parallel zur Wahltafel 40 angebracht ist. Jede Zähleinheit 55 weist einen KoI1
ben 56 auf, der von ihr derart absteht, daß er mit Hilfe eines Läufers 58 betätigt werden kann, der
senkrecht verschiebbar auf einer Schiene 60 ängeordnet ist, die senkrecht von einem Sockel 62 nach oben
ragt, der sich zusammen mit der Auswahlvorrichtung 65 in horizontaler Richtung bewegt (Fig. 4). Der
Läufer 58 wird dadurch für einen Betätigungsvorgang vorgespannt, daß auf einen Steuerknopf auf der
Auswahlvorrichtung 65 gedrückt wird. Der Läufer 58 hat eine durch eine Feder vorgespannte Druckplatte
63, die den Kolben 65 einer Zähleinheit 55 zur Registrierung entsprechend der Stimmabgabe des
Wählers betätigt, wenn sich die Auswahlvorrichtung 65 auf ihrer Markierung befindet.
Die Auswahlvorrichtung 65 (Fig. 4) ist mit einem Arm 66 versehen, der mit Hilfe einer Führungsschiene
68 verschiebbar auf der, senkrecht verlaufenden Leitbahn 67 sitzt. Die Leitbahn 67 ist an ihrer
Oberseite relativ zu der hinteren senkrechten Schiene 60 mit Hilfe einer Platte 69 befestigt (F i g. 2). An ih- '
rer Unterseite ist die Leitbahn 67 auf dem Sockel 62 befestigt. Sie ist dadurch vor der hinteren Schiene 60
und parallel zu ihr angeordnet. Der Sockel 62 ist mit Hilfe einer Schlittenplatte 71 gelagert, die Rollen 72,
74 trägt, die eine an einem Rahmenteil 76 der Maschine befestigte runde Laufschiene 75 umgreifen
(Fig. 4). Auf diese Weise ist die Auswahlvorrichtung
65 so angeordnet, daß sie die Wahltafel 40 in horizontaler Richtung in ihrem ganzen Ausmaß überstreichen
kann. An ihrem oberen Ende gleitet die senkrechte Schiene 60 an Rollen 79 zwischen Führungsteilen
78 (F i g. 2). Zur Erleichterung der Verschiebung der Auswahlvorrichtung 65 durch den
Wäliler kann außerdem ein Handgriff 80 vorgesehen sein.
Die Anordnung der senkrechten Lagerschienen, bestehend aus der Schiene 60, der Leitbahn 67 und·
der Führungsschiene 68 umfaßt die Wahltafel 40 derart, daß sie in horizontaler Richtung frei über ihr
gleiten kann. Außerdem ist die Auswahlvorrichtung 65 derart gelagert, daß sie von Hand in senkrechter
Richtung auf der Führungsschiene 68 bewegt werden kann. Der Stellzeiger 77 für die Auswahlvorrichtung
65 ist auf einem transparenten Ansatz des Armes 66' aufgedruckt. Der Stellzeiger 77 ist bei seiner Verschiebung
von einem Gehäuse 112 aus Plexiglas oder aus einem anderen durchsichtigen Material umgeben,
bewegungen der Auswahlvorrichtung 65 durchgeführt werden, die exakt ebensolche Bewegungen des
Läufers 58 zur Folge haben.
In F i g. 8 ist eine weitere Ausführung dargestellt, die die Auswahlvorrichtung 65 und den Läufer 58
miteinander über eine senkrechte Strebe 214 verbindet. Die Zähleinrichtung 50 ist in diesem Falle über
oder unter (s. F i g. 8) der Wahltafel 40 angeordnet. Die Auswahlvorr'ch^ung 65 ist auf einer senkrechten
Schiene gelagert, die auf der horizontal beweglichen Schlittenplatte 72 sitzt; die Auswahlvorrichtung 65
kann auf diese Weise den ganzen Bereich der Wahltafel 40 überstreichen. Der Läufer 58, der starr unter
der Auswahlvorrichtung 65 sitzt, überstreicht auf ähnliche Weise den Bereich· der Zählbank 50. Auf
diese Weise kann die Zähleinrichtung innerhalb des Sockels der Wahlmaschine angeordnet sein und sie
kann vorzugsweise an ihrer oberen Kante 215, der TJnterkante der Wahltafel 40 benachbart, angelenkt
sein, so daß sie nach außen geschwenkt werden kann, wie in Fig. 8 mit gestrichelten Linien dargestellt ist.
Dadurch ergibt sich eine leichtere Ablesung des gesamten Ergebnisses am Ende der Wahlzeit. In F i g. 9
ist ein weiteres Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, wobei die Zähleinrichtung 50 hinter der
Wahltafel 40 angeordnet ist, jedoch derart, daß die obere Seite der Wahltafel 40 der Unterseite der Zähleinrichtung
50 gegenüberliegt. Die Zähleinheiten 55, die in der Zähleinrichtung .50 enthalten sind, werden
numerisch in umgekehrter Reihenfolge zu den Wahlfeldern auf der Wahltafel 40 von unten nach oben
gekennnzeichnet. Die Auswahlvorrichtung 65 und der Läufer 58 können somit über ein einziges Band
216 untereinander verbunden sein, das um Rollen 217, 218 läuft, so daß sich der Läufer 58 nach unten
bewegt, wenn die Auswahlvorrichtung 65 nach oben geschoben wird und umgekehrt. Weil die Zähleinrichtung
50 umgekehrt zur Wahltafel 40 angeordnet ist, wird die Wahlstimme des Wählers auf der entsprechenden
Zähleinheit registriert.
Es ist zwar unter Bezugnahme auf die F i g. 3 und 6 die Verwendung eines Gegengewichts 100 vorgeschlagen,
das die Aufgabe hat, die Gewichte der Auswahlvorrichtung und des Läufers auszugleichen,
so daß die Auswahlvorrichtung unabhängig von der eingestellten Höhenlage praktisch im Gleichgewicht
bleibt, jedoch können zu diesem Zweck auch andere Anordnungen vorgesehen werden. Beispielsweise
kann beabsichtigt sein, daß die Auswahlvorrichtung langsam nach unten bis zum unteren Ende der Leitbahn
gleitet, oder daß sie automatisch zu deren oberen Ende hochläuft, wenn sie vom Wähler losgelassen
wird. Zur Erreichung dieser Funktionsweise kann ein entsprechendes Gegengewicht und/oder
eine Federanordnung mit der Auswahlvorrichtung verbunden sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409623/15
Claims (4)
1. Wahlmaschine mit einer Wahltafel, weiche der Anzahl der Wahlmöglichkeiten entsprechende,
in waagerechten Zeilen und senkrechten Spalten angeordnete Wahlfelder aufweist, mit
einer in eine Richtung verschiebbaren Auswahlvorrichtung und einer getrieblich mit dieser verbundenen
Vorrichtung zum Betätigen einer für jedes Wahlfeld vorgesehenen Zähleinheit, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlvorrichtung
(65) auf einer starren Leitbahn (67) in einer (vorzugsweise vertikalen) Richtung
verschiebbar angeordnet ist und daß die Leitbahn (67) auf Führungsteilen in einer zur ersten Richtung
senkrechten Richtung verschiebbar ist.
2. Wahlmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer im Abstand hinter
der Leitbahn (67) starr mit dieser verbundenen Schiene (60) ein mit der Auswahlvorrichtung (65)
gekoppelter Läufer (58) zur Betätigung der hinter der Schiene (60) liegenden Zähleinheiten (55) angeordnet
ist.
3. Wahlmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schiene (60) eine
Führungsschiene (104) zur Verschiebung des Läufers (58) in einer (vorzugsweise vertikalen)
Richtung befestigt ist.
4. Wahlmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kopplung der
Auswahlvorrichtung (65) und des Läufers (58) ein eine Schlaufe bildendes, flexibles Band (95,
99, 210) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA0050508 | 1965-10-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1499503A1 DE1499503A1 (de) | 1969-08-07 |
| DE1499503B2 DE1499503B2 (de) | 1973-11-08 |
| DE1499503C3 true DE1499503C3 (de) | 1974-06-06 |
Family
ID=6937437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651499503 Expired DE1499503C3 (de) | 1965-10-15 | 1965-10-15 | Wahlmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1499503C3 (de) |
-
1965
- 1965-10-15 DE DE19651499503 patent/DE1499503C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1499503B2 (de) | 1973-11-08 |
| DE1499503A1 (de) | 1969-08-07 |
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| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |