DE1487362C - Verfahren und Einrichtung zur selbst tatigen Auswahl des jeweils bestmöglichen Ubertragungsweges eines Nachrichtensystems - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur selbst tatigen Auswahl des jeweils bestmöglichen Ubertragungsweges eines NachrichtensystemsInfo
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- DE1487362C DE1487362C DE1487362C DE 1487362 C DE1487362 C DE 1487362C DE 1487362 C DE1487362 C DE 1487362C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung und ein Verfahren zur selbsttätigen Auswahl des jeweils
besten Übertragungsweges eines Nachrichtensystems, das mehrere Übertragungswege für eine Nachricht
zwischen einer Sendestation und einer Empfangsstation aufweist. Mit anderen Worten, die Erfindung
betrifft ein Nachrichtensystem, bei welchem eine Nachricht, die an einer Station erzeugt wird, gleichzeitig
über mehrere Nachrichtenwege zu einer Empfangsstation übertragen wird, die selbsttätig einen der Übertragungswege
nach dem Kriterium des bestmöglichen Empfangs des übertragenen Signals auswählt und danach
ständig wieder auswählt. Der Ausdruck »bestmöglicher Empfang« soll hier denjenigen Kanal bezeichnen,
der das größte Signal-Rausch-Verhältnis (Störgeräuschabstand) des ankommenden Signals,
insbesondere eines Tonsignals, gewährleistet. Ein Beispiel eines Nachrichtensystems, bei welchem die
Auswahl des Übertragungsweges gemäß der Erfindung erfolgen kann, ist ein solches, bei dem ein ortsfester
Sprecher an einem Sender in ständiger Verbindung mit den Fahrern einer Mehrzahl von Fahrzeugen mit je
einem Empfänger steht.
Die Schwierigkeiten bei Fahrzeugnachrichtensystemen haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen
und zahlreiche Probleme für die Sprecher aufgeworfen. Zu den Problemen, welche die Wirksamkeit,
Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Nachrichtenübertragung beeinträchtigen können, gehören
insbesondere: Die richtige Auswahl von Sender, Empfänger und Frequenz an entfernten Relaisstationen;
die Auswahl des besten ankommenden Tonsignals, wenn mehrere Relaissender zugleich infolge
Überlappung oder besonderer räumlicher Verhältnisse Signale übertragen; die Schwierigkeiten, die für den
Sprecher an der Empfangsstation auftreten, wenn sich überlappende oder Fading-Tonsignale empfangen
werden, welche den Sprecher ermüden und oftmals Mißverständnisse zwischen dem Sprecher und dem
Fahrer verursachen.
Die gleichen Schwierigkeiten treten auch bei Luft-Boden-, Luft-Luft- und außeratmosphärischen Raum-Boden-
(oder -Luft-) Nachrichtensystemen auf, wobei der Sender, und/oder der bzw. die Empfänger ortsfest
oder beweglich sein können. Solange mehrere Übertragungswege zwischen einer Sendestation und einer
Empfangsstation vorgesehen sind, bietet in der Regel ein Übertragungsweg (mit seinem Empfangskanal)
eine bessere Empfangsmöglichkeit als ein anderer. Dieselben Probleme treten auch bei Datenübertragungssystemen
auf, die naturgemäß-andere als gesprochene Nachrichten senden und mehrere Übertragungswege
benutzen. Zum Beispiel erfordert die Fernmessung von Daten aus Satelliten eine planmäßige
Anordnung zahlreicher Antennen längs der vorgesehenen Bewegungsbahn des Satelliten, wodurch
eine Vielzahl von Übertragungswegen entstehen. Dies trifft auch auf die Übertragung von Fernsehprogrammen
u. dgl. zu, wenn Unterstationen verwendet werden. Auf dem Gebiet der Datenübertragungen und
Überwachungssysteme werden häufig mehrere Übertragungswege benutzt, um einen unter allen Umständen
zuverlässigen Empfang zu gewährleisten.
Bisher wurde die Auswahl des besten Übertragungsweges in der Regel der Bedienungsperson überlassen,
die probeweise von dem einen auf einen anderen Übertragungsweg umschalten mußte, um zu ermitteln,
welcher Übertragungsweg den besten Empfang ergab.
Dabei lag es nahe, den Auswählprozcß, sobald ein Übertragungsweg gefunden war, der eine relativ klare
Übertragung ergab, zunächst abzubrechen, auch wenn ein noch erheblich besserer Kanal bei Fortsetzung des
Prozesses hätte gefunden werden können. Auch lag es nahe, daß die Bedienungsperson einen einmal ausgewählten
Kanal trotz allmählicher Verschlechterung der Übertragung beibehielt, bis schließlich der Empfang
unverständlich wurde, auch wenn bald nach der
ίο Auswahl ein besserer Kanal verfügbar gewesen wäre.
Man war also weitgehend auf die »glückliche Hand« der Bedienungsperson angewiesen.
Es ist bereits bekannt, bei einem mit Frequenzmodulation arbeitenden Nachrichtenübertragungssystem
(nach der USA.-Patentschrift 2 985 755) eine selbsttätige und ständige Suche nach dem jeweils
besten Übertragungskanal zwischen einem Sender und einem Empfänger auf der Basis des maximalen ankommenden
Nachrichtensignals zu bewirken. Auf diese Weise soll eine Ermüdung der Bedienungsperson
vermieden und Zuverlässigkeit und Güte der Nachrichtenverbindung sollen vergrößert werden.
Auch bei dem Nachrichtensystem nach der Erfindung soll selbsttätig der Nachrichtenkanal mit der
besten Verständigung zwischen einem Sender und einem entfernt gelegenen Empfänger ausgewählt werden.
Dabei soll im Gegensatz zu den bekannten Systemen eine Eigenschaft der zu übertragenden Nachricht
selbst zur ständigen Auswahl und Wiederauswahl des besten Sende- und/oder Empfangskanals ausgewertet
werden. Außerdem soll bei einem Nachrichtensystem mit mehreren Übertragungswegen die Sendung
stets auf demjenigen Wege erfolgen, der unmittelbar vor der Sendung den besten Empfang ergab. Mit
anderen Worten:'Es soll der jeweils letzte Nachrichtenübertragungsweg
auf der Basis des unmittelbar vorhergehenden Nachrichtenempfangs gewählt werden, und
der so ausgewählte Weg soll auch zur Rückübertragung zu der Station dienen, welche die Nachricht für
4°< die Auswahl des Übertragungsweges liefert. Außerdem
soll auch das Signal-Rausch-Verhältnis eines empfangenen Signals bestimmt werden können.
Erfindungsgemäß wird hierzu entsprechend dem Anspruch 1 eine bestimmte periodische Eigenschaft
des aus jedem Kanal empfangenen Nachrichtensignals ständig überwacht und dabei ein dem unmittelbar
letzten Verlauf der überwachten Eigenschaft entsprechendes Ausgangssignal gebildet; diese Ausgangssignale
werden miteinander und mit einem Bezugssignal verglichen und dann derjenige Kanal gewählt,
dessen Ausgangssignalamplitude zuerst die Amplitude, des gewählten Bezugssignals erreicht, worauf nach
dem Ablauf eines gewählten Zeitintervalls eine erneute Wahl erfolgt.
Die periodisch verlaufende Eigenschaft, welche überwacht wird, kann eine solche sein, die der empfan-,genen
Nachricht anhaftet oder die der empfangenen Nachricht durch Modulation an der Sendestelle hinzugefügt
wird. In jedem Falle ist der Auswahlprozeß im Prinzip der gleiche.
Als Beispiel soll nachstehend die Erfindung an Hand der Auswahl eines Sprach-Nachrichtenkanals beschrieben
werden. Es wurde gefunden, daß Sprachsignale eine bestimmte eigentümliche periodische
Eigenschaft aufweisen, mittels deren eine Auswahl gemäß der Erfindung getroffen werden kann. Bei der
Sendung gesprochener Nachrichten wird eine Trägerfrequenz bekanntlich mit Tonfrequenzsignalen im
Sender moduliert; dabei wird sie unabsichtlich auch mit Sprachhüllkurvcnsignalen moduliert. Die Sprachhüllkurve
umfaßt Sprachimpulse und Sprachpausen; jeweils ein Sprachimpuls und eine Sprachpause bilden
zusammen eine Sprachhüllkurvenperiode. Es wurde gefunden, daß es eine charakteristische Sprachhüllkurvenfrequenz
von etwa 2 Hz gibt und daß Sprachimpuls und Sprachpause von etwa gleicher Dauer sind.
Das Tonfrequenzsignal ist daher analog einer unterbrochenen fortlaufenden Welle mit Sprachimpulsen
und Sprachpausen, wobei jedes einer Pause entsprechende Intervall die durchschnittliche Dauer von
etwa 1Z4 Sekunde hat. Dieses am Ausgang des Empfangskanals
verfügbare Signal wird einem Sprachhüllkurvenmodulator zugeführt, der ein der Sprachhüllkurvenamplitude
entsprechendes Signal bildet. Der Demodulator hat eine Zeitkonstante für Anstieg und
Abfall, die in der Regel ein Drittel der Sprachpause beträgt, so daß die Spannung an den Ausgangsklemmen
des Demodulators, nachdem sie während des Sprachimpulses auf ein Maximum angestiegen ist, auf
nahezu den Wert Null abfallen kann, bevor die Sprachpause beendet ist.
Auf den Sprachhüllkurvendemodulator folgt ein Integrator, der die Spannung an den Ausgangsklemmen
des Demodulators integriert und eine kurze Anstiegszeit sowie eine im Vergleich zur Sprachhüllkurvenperiode
sehr lange Abfallzeit hat, so daß sein Ausgangssignal in seiner Amplitude zunimmt, wenn
sein Eingangssignal auf aufeinanderfolgenden Sprachimpulsen beruht. Die Abfallzeit des Integrators ist
so gewählt, daß eine gegebene Zahl nacheinander empfangener Sprachimpulse und Sprachpausen die
Ausgangsspannung des Integrators bis auf einen Wert anhebt, der einen bestimmten Bezugspegel überschreitet.
Derjenige Kanal, dessen Integrator zuerst ein Signal bildet, dessen Amplitude gleich dem Bezugspegel oder größer ist, wird als jeweils bester Kanal
ausgewählt. Daraus ist ersichtlich, daß die Amplitude der Integratorausgangsspannung dem unmittelbar
letzten Verlauf des Tonfrequenzsignals, und zwar des Sprachhüllkurvensignals entspricht.
Eine erneute Auswahl erfolgt durch eine einstellbare Zeitgebereinrichtung, die eine vorher getroffene Auswahl
löscht, so daß die erneute Auswahl stattfinden kann. Es sind ferner Einrichtungen zum Überlaufen
der einstellbaren Zeitgebereinrichtungen nach Beendigung einer Sendung vorgesehen; diese sorgen unmittelbar
für eine erneute Auswahl.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert:
F i g. 1 ist ein Blockschema eines Nachrichtensystems
mit einem Kanalwähler gemäß der Erfindung;
F i g. 2 ist ein Blockschema des in F i g. 1 schematisch dargestellten Kanalwählers;
F i g. 3 ist ein Schaltbild zweier in Reihe geschalteter
Netzwerke für die Kanalauswahl, wie sie in F i g. 2 gezeigt sind;
F i g. 4 ist ein Blockschema der zur Kanalauswahl dienenden Netzwerke gemäß Fig. 3;
F i g. 5 zeigt eine Anzahl von Kurvenbildern zur Erläuterung der Ausgangssignale an verschiedenen
Punkten des Schaltbildes nach Fig. 3.
Bei dem in F i g. 1 veranschaulichten, mehrere Übertragungswege aufweisenden Nachrichtensystem
gemäß der Erfindung sind eine Hochfrequenzsende- und Empfangseinrichtung 10, eine mehrere Übertragungswege
darstellende Nachrichtenverbindungsgruppe 12 und eine mehrere Kanäle aufweisende Sende- und
Empfangseinrichtung 14 vorhanden. Wenngleich das dargestellte Nachrichtensystem ein Zweiwegesystem
ist, um eine Nachrichtenübertragung in beiden Richtungen zu ermöglichen, soll es in erster Linie an Hand
der Nachrichtenübertragung vom Sender 10 zum Empfänger 14 erläutert werden, da die Kanalauswahl
bei dieser Betriebsweise auf der Basis der durch die Einrichtung 14 empfangenen Signals erfolgt.
ίο Die Sende-Empfangs-Einrichtung 10 kann mehrere
Sende- und Empfangsgeräte enthalten, von denen eines, das mit 16 bezeichnet ist, gezeigt ist. Dieses
kann ortsfest oder beweglich sein, sei es auf dem Boden oder in der Luft; es sendet bzw. empfängt auf einem
Träger mit der Frequenz /0 modulierte Nachrichten. Beispielsweise kann in der Praxis die Einrichtung 10
die Sende-Empfangs-Geräte einer Gruppe von Taxameterfahrzeugen umfassen, wobei das Sende-Empfangs-Gerät
16 dasjenige eines bestimmten Fahrzeugs ist.
Die mehrere Übertragungswege umfassende Nachrichtenverbindungsgruppe
12 enthält eine entsprechende Anzahl Relaisstationen 18, 19, 20, die in dem für den
Empfang von Nachrichten aus den verschiedenen Sendern interessierenden räumlichen Bereich planmäßig
verteilt sind und diese Nachrichten an das Empfangsgerät 14 weiter vermitteln sollen. Mit anderen
Worten, die Relaisstationen sind im Bereich der vorgesehenen Übertragungswege der Sende-Empfangs-Geräte
angeordnet. Jede Relaisstation empfängt die Nachricht von dem Sender 16 auf der Trägerfrequenz
/0 und überträgt sie auf ihrer eigenen Trägerfrequenz weiter. Zum Beispiel überträgt die Relaisstation 18,
auch als Kanal A bezeichnet, eine Trägerfrequenz fx
weiter, die Relaisstation 19, auch als Kanal B bezeichnet, überträgt auf einer Frequenz /2 weiter und die
Relaisstation 20, auch Kanal C genannt, überträgt auf einer Trägerfrequenz /3 weiter.
Das Gerät 14 umfaßt einen Sender- und Empfängerteil 22 mit einem Sender 23, der Nachrichten auf einer
Trägerfrequenz /4 sendet, einen Empfänger 24, welcher auf die Trägerfrequenz Z1 anspricht, einen Empfänger
25, der auf die Trägerfrequenz /2 anspricht, und einen Empfänger 26, der auf die Trägerfrequenz /3 anspricht.
Die Nachrichtenverbindungsgruppe 12 kann eine Anzahl Drahtleitungen für die Übertragung enthalten,
falls die Sende-Empfangs-Geräte ortsfest sind. Dann ist jeder Empfangskanal direkt mit einer anderen
Übertragungsdrahtleitung zum Sende-Empfangs-Gerät 16 verbunden.
Die Ausgangssignale aus den Empfängern 24, 25 und 26 sind Tonfrequenzsignale, die über die Ausgangsleitungen
32, 33 bzw. 34 einer Kanalwähleinrichtung 28 zugeleitet werden, welche eines der Empfängerausgangssignale
wählt und über ihre Ausgangsleitung 35 zu einer dieses Signal auswertenden Einrichtung 30
leitet. c C:
Die Signalauswertungseinrichtung 30 kann^einen Bildschirm, einen Lautsprecher (wie dargestellt) für
Tonwiedergabe sowie Aufzeichnungsgeräte u. dgl. enthalten, um die empfangene Nachricht auf die gewünschte
Art und Weise nutzbar zu machen. Die Signalauswertungseinrichtung kann, wie dargestellt,
auch ein Mikrofon für Ton- oder Sprachübertragung, das über eine Leitung 31 mit dem Sender 23 verbunden
ist, sowie einen Druckknopfschalter enthalten, der über eine Leitung 36 mit der Kanalwählvorrichtung 28
sowie über eine Leituna 42 mit dem Sender 23 ver-
blinden ist. Die Leitung 31 führt das Tonfrequcnzsignal;
die Leitungen 36 und 42 führen das Scndekommandosignal.
Das Nachriclitensystem gemäß der Erfindung ist
nicht nur zur Auswahl des Empfängers brauchbar, an welchem der mit der besten Verständlichkeit arbeitende
Übertragungs-Empfangskanal endigt, sondern es kann auch eine Einrichtung zur Rückantwort auf
dem vorher gewählten Übertragungsweg, d. h. demjenigen Übertragungsweg, der unmittelbar vor der
Sendung das am besten verständliche Signal aufwies, enthalten. In dem hier behandelten besonderen Falle
ist dies gleichwertig mit der Auswahl des Relaissenders, über den die unmittelbar vorher gesendete Nachricht
empfangen wurde.
Dies geschieht in der Weise, daß das Ausgangssignal des jeweils gewählten Kanals ein Kodesignal
erzeugt, das für diesen Kanal kennzeichnend ist und auf welches die entsprechende Relaisstation anspricht.
Dieses Kodesignal, das nachstehend als »Senderwählkode« bezeichnet wird, wird durch die Ausgangsleitungen
37, 38 und 39, von denen jede einem anderen Empfänger 24, 25 bzw. 26 zugeordnet ist, über das
Oder-Tor 40 und die Leitung 41 an den Sender 23 gelegt, wo es mit dem Tonfrequenzsignal (Leitung 31)
aus der Auswertungsvorrichtung 30 gemischt wird.
Wurde z. B. der Empfänger 24 als bester Kanal gewählt, so wird der zugeordnete Senderwählkode an die
Wählerausgangsleitung 37 gelegt und durch das Oder-Tor 40 über die Leitung 41 zu dem Sender 23 geleitet.
Der Sender sendet die Tonfrequenznachricht zusammen mit dem Senderwählerkode stets dann, wenn ein
Sendekommando an der Ausgangsleitung 36 der Auswertungsvorrichtung 30 vorhanden ist. Dieses Senderwählkodesignal
wählt die Relaisstation 18 auf einer Trägerfrequenz /4 für die Weitersendung zum Sende-Empfangs-Gerät
16 auf der Trägerfrequenz /0.
In F i g. 2 ist ein Blockschema des Kanalwählers 28 von F i g. 1 dargestellt. Der Kanalwähler 28 umfaßt
drei praktisch identische Kanäle, von denen jeder einem anderen Empfänger zugeordnet ist. Der Einfachheit
halber sind die symbolischen Blöcke, welche für jeden Kanal die £l;ichen sind, mit den gleichen
Bezugszeichen, jeweils ergänzt durch eine Indexbezeichnung A, B oder C, versehen, wobei die jeweilige
Indexbezeichnung dem Wählerkanal A, B oder C entspricht. Es versteht sich von selbst, daß dieses
System mit drei Kanälen hier lediglich ein Beispiel sein Soll und daß auch bedeutend mehr Kanäle verwendet
werden können.
Die Empfängerausgangsleitung 32 des Kanals A ist mit einem Kontakt eines normalerweise geschlossenen
Schalters 59A verbunden, der durch ein Relais 58,4
gesteuert wird. In gleicher Weise sind die Empfängerausgangsleitung 33 des Kanals B und die Empfängerausgangsleitung
34 des Kanals C mit jeweils einem Kontakt eines normalerweise geschlossenen Schalters
59B bzw. 59 C verbunden, die durch Relais 585 bzw. 58 C betätigt werden. Der andere Kontakt der Schalter
59A, 59B bzw. 59 C ist jeweils mit einer gemeinsamen
Kanalwählerausgangsleitung 35 verbunden. Auf diese Weise werden sämtliche abgehenden Tonsignale, bevor
eine Auswahl stattfindet, an die Auswertungseinrichtung 30 gelegt, und es geht nichts von dem Informationsinhalt
verloren. Statt relaisbetätigter Schalter können auch Festkörperschaltvorrichtungen oder
Schalter mit aktiven Elementen verwendet werden.
Die Empfängerausgangsleitung 32 des Kanals A ist außerdem mit einem Wählcrkanal A verbunden,
der in der festgelegten Reihenfolge ein Bandfilter 5OA, einen Sprachverstärker 51/1, eine erste Sprachhüllkurvenwählschaltung
(Demodulator) 52/1, eine zweite Sprachhüllkurvenwählschaltung (Integrator) 53/1 und
einen Vergleicher 54/i enthält. Das Ausgangssignal aus dem Vergleicher 54/1 wird über ein Und-Tor 55^
an die Einstell- oder Steuerklemme eines bistabilen Multivibrators 56/4 gelegt, dessen untere Signalausgangsklemme
wiederum über ein Und-Tor 57/1 an dem Relais 58A liegt. In gleicher Weise sind die Empfängerausgangsleitungen
33 und 34 der Kanäle B bzw. C mit Bandfiltern 505 und 5OC, Sprachverstärkern
515 und 51C, jeweils einer ersten Sprachhüllkurvenwählschaltung
525 bzw. 52 C, einer zweiten Sprachhüllkurvenwählschaltung
535 bzw. 53 C und Vergleichern 545 bzw. 54 C verbunden. Die Ausgangssignale aus den Vergleichern 545 bzw. 54 C werden
über Und-Tore 555 bzw. 55 C an die Einstellklemmen bistabiler Multivibratoren 56 5 bzw. 56 C gelegt, deren
jeweilige untere Ausgangsklemmen über Und-Tore 575 bzw. 57C mit Relais 585 bzw. 58C verbunden
sind.
Von einer Bezugsspännungsquelle 65 führen parallele
Ausgangsleitungen 81 zu den Vergleichern 54/4,
545 und 54C. Die oberen Ausgangsklemmen der bistabilen Multivibratoren 5€>A, 565, 56C sind über ein
Oder-Tor 66 und eine Leitung 83 zu den Und-Toren 51A, 575, 57C geführt; ferner sind sie über eine Leitung
80 und den Inverter 67 über die Leitung 82 zu den Und-Toren 55/1, 555 und 55C geführt. Schließlich
ist die Leitung 80 noch mit jeweils der zweiten Wählschaltung 53/1, 535, 53 C verbunden, um ein
Unterdrückungssignal zu bilden, sowie zu der Einstellklemme eines monostabilen Multivibrators 70. Die
untere Ausgangsklemme des Multivibrators 70 ist mit einem Und-Tor 68 verbunden, dessen Ausgangsleitung
84 zu einem Impulsgenerator 90 führt. Die Ausgangsleitung 89 des Impulsgeneratörs 90 ist mit
den freien Klemmen der Multivibratoren 56A, 565 und 56 C verbunden.
Es ist ferner ein einpoliger Umschalter 72 vorgesehen, der einen Kontakt 85 für Empfang und einen
Kontakt 87 für Sendung besitzt und durch ein Relais71 betätigt wird. Der Schalter 72 liegt normalerweise in
der Empfangsstellung; sein Mittelkontakt ist mit einer Bezugsspannung verbunden, welche logisch richtig
ist. Der Empfangskontakt 85 des Schalters 72 ist mit dem Und-Tor 68 verbunden, während der Sendekontakt
87 über die Leitung 86 an der freien Klemme des Multivibrators 70 und über die Leitung 88 an
Und -Toren 60/4, 605 und 6OC liegt. Die jeweils andere Eingangsklemme dieser Und-Tore ist mit der
entsprechenden oberen Ausgangsklemme der bistabilen Multivibratoren 5SA, 565 und 56 C verbunden.
Die Ausgangsleitungen aus den Und-Toren 6OA, 605 und 6OC sind jeweils mit Senderwählkodesignalgeneratoren
61A, 615 und 61C verbunden, welche das
jeweilige Senderwählkodesignal auf den Ausgangsleitungen 37, 38 und 39 zur Anlegung an das Oder-Tor
40 von F i g. 1 bilden.
In F i g. 3 ist ein Schaltschema der Sprachhüllkurvenwählschaltungen
52 und 53 gezeigt, an welche das Ausgangssignal des Sprachverstärkers 51 angelegt
wird und deren Ausgangssignal dem Vergleicher 54 zugeführt wird.
Das Netzwerk der Schaltung 52 enthält einen Eingangskondensator 100 in Reihenschaltung mit einer
Diode 102 vor dem Eingang eines Verstärkers 105. Je ein Nebenschlußweg führt über eine Diode 101 bzw.
einen Kondensator 103. Diese Nebenschlußwege sind zu beiden Seiten der Diode 102 abgezweigt und an eine
Rückleitung 104 geführt. Der Verstärker 105 ist ein Transistor mit einem Belastungswiderstand 106. Statt
eines solchen Verstärkers lassen sich auch andere Verstärkerausführungen verwenden.
Das Ausgangssignal aus dem Verstärker 105 der Schaltung 52 wird über die Leitung 99 an einen Kondensator
107 der Schaltung 53 gelegt, der in Reihe mit, einer Diode 109 am Eingang eines zweistufigen Verstärkers
115 liegt. Die eine Stufe wird durch einen Transistor 111, die andere durch einen Transistor 112
gebildet. Je ein Nebenschlußweg führt über eine Diode 108 bzw. einen Kondensator 110; die Nebenschlußwege
sind zu beiden Seiten der Diode 109 angeschlossen und mit der Rückleitung 104 verbunden.
Durch die Widerstände 113 und 114 wird eine Belastung der Transistoren 111 und 112 gebildet.
Die Netzwerke 52 und 53 haben je eine Eingangsund eine Ausgangsschaltung in Form einer i?C-Schaltung
mit einer Zeitkonstante; sie spielen bei der praktischen Verwirklichung der Erfindung eine bedeutende
Rolle. Die Netzwerke 52 und 53 können als Sprachhüllkurvendemodulator und Integrator aufgefaßt werden,
wie nachstehend unter Zuhilfenahme von F i g. 4 erläutert werden soll.
Das Netzwerk 52 in F i g. 4 ist gleichwertig der Reihenschaltung einer eine Zeitkonstante aufweisenden
i?C-Schaltung 120, eines Spitzenspannungsdetektors 121, einer eine Zeitkonstante aufweisenden RC-Schaltung
122 und eines Ausgangsverstärkers 123. In gleicher We'ise ist das Netzwerk 53 gleichwertig der
Reihenschaltung einer eine Zeitkonstante aufweisenden jRC-Schaltung 124, eines Spitzenspannungsdetektors
125, einer ÄC-Schaltung mit Zeitkonstante 126 und eines Ausgangsverstärkers 127.
Die in F i g. 4 dargestellten Blöcke des Netzwerks 52 haben folgende Bedeutung: Der Ausgangswiderstand
des Sprachverstärkers 51 (F i g. 2), multipliziert mit der Kapazität des Kondensators 100
(F i g. 3), entspricht einer Zeitkonstanten T1; diese
wird veranschaulicht durch den Block 120. Die Kondensatoren 100 und 103 zusammen mit den Dioden 101
und 102 bilden einen Spitzenspannungsdetektor üblicher Art, der durch den Block 121 veranschaulicht
wird. Der Eingangswiderstand des Verstärkers 105, multipliziert mit der Kapazität des Kondensators 103,
entspricht einer Zeitkonstanten T2; sie wird durch den Block 122 veranschaulicht'. Der Verstärker 105 wird
durch den Block 123 dargestellt.
Die Blöcke des Netzwerkes 53 haben jeweils entsprechende Bedeutung: Der Ausgangswiderstand des
Verstärkers 105, multipliziert mit der Kapazität des Kondensators 107, entspricht einer Zeitkonstanten%';
diese wird dargestellt durch den Block 124. Die Kondensatoren 107 und 110 zusammen mit den Dioden 108
und 109 bilden einen üblichen Spitzenspannungsdetektor, der durch den Block 125 dargestellt wird.
Der Eingangswiderstand des Verstärkers 115, multipliziert mit der Kapazität des Kondensators 110, entspricht
einer Zeitkonstanten τ4; sie wird durch den Block 126 veranschaulicht. Der Verstärker 115 wird
durch den Block 127 dargestellt.
Das Netzwerk 52 wirkt als Sprachhüllkurvendemodulator zur Gewinnung der Sprachcharakteristik, für
welche T1 und u die günstigsten Werte haben. Wenn
das Ausgangssignal des Netzwerkes 52 an die Eingangsklemmen des Netzwerkes 53 gelegt wird, so
wirkt letzteres als Integrator, der einen Spannungswert ergibt, welcher ein Maß für Amplitude und Frequenz
der unmittelbar vorhergehenden eingegebenen Sprachhüllkurve darstellt. Praktisch kann der Integrator als
eine Art Gedächtnisvorrichtung angesehen werden, da für normale, fortlaufende Sprachsignale am Eingang
seine Ausgangsspannung zunimmt, wobei diese Zunähme für dasjenige · Signal, welches das höchste
Signal-zu-Rausch-Verhältnis hat, am größten ist. Die
richtige Auswahl der Zeitkonstanten T3 und T4 ist
äußerst wichtig für die Erzielung dieses Ergebnisses.
Die in F i g. 5 gezeigten Signalwellenformen sind typische Beispiele der am Eingang und Ausgang der
Netzwerke 52 und 53 auftretenden elektrischen Signale. Es sind drei den Verlauf der Spannung gegenüber der
Zeit veranschaulichende Kurven 130, 150 und 170 gezeigt. Die Kurve 130 entspricht dem Ausgangssignal
aus dem Sprachverstärker 51. Sie zeigt in der angegebenen Reihenfolge einen Teil 131, der einem Rauschsignal
(bei Abwesenheit eines Sprachimpulses bzw. während einer Sprachpause) entspricht, einen Teil 132,
der einem Nachrichtensignal, insbesondere einem Sprachimpuls, entspricht, einen Teil 133, der einer
Sprachpause mit Rauschkulisse entspricht, einen Teil 134, der wiederum einem Sprachimpuls entspricht,
einen Teil 135, der einer Sprachpause entspricht, einen Teil 136, der einem Sprachimpuls entspricht, einen
Teil 137, der einer Sprachpause entspricht, und einen Teil 138, der einem Rauschen oder einem ähnlichen
Signal, jedoch keinem Sprachsignal oder doch zumindest keinem üblichen Sprachsignal entspricht. Der
Grund, weswegen der Teil'138 keinem Sprachsignal oder doch zumindest keinem üblichen Sprachsignal
entspricht, liegt in dem NichtVorhandensein von Sprachpausen. Dies kann auf schlechte Sprachübertragung
oder Sprache mit sehr starker Rauschkulisse oder anderweitige überlagerte Störungen zurückzuführen
sein. In jedem Falle entspricht das Kurvenstück 138 einem schlechten, unbrauchbaren Signal, woher es
auch kommen mag.
Die allgemein mit 130 bezeichnete Kurve und speziell deren Teile 132, 134 und 136 entsprechen irgendeiner
Kombination von Tonfrequenzen in einem üblichen Bereich, etwa zwischen 200 und 2000 Hz. Die Signalwellenform
138 kann einer Frequenz oder Frequenzkombination innerhalb des Durchlaßbandes eines
Kanalwählers entsprechen.
Wie bereits gesagt, wurde gefunden, daß Sprachmitteilungen abwechselnd Sprachimpulse'ünd Sprachpausen
enthalten, wie sie durch die Kurvenstücke 132 und 133 angedeutet sind, die sich mit einer Periode T
wiederholen. Innerhalb "der Periode Γ nimmt der Sprachimpuls 132 einen Zeitabschnitt T1 und die
Sprachpause 133 einen Zeitabschnitt T2 ein. Obgleich
die relative Dauer von T1 und T2 zwischen den einzelnen
Sprachhüllkurven schwankt, sind diese Schwankungen verhältnismäßig klein, so daß sie als konstant
angesehen werden können.
Durch Anlegen des der Kurve 130 entsprechenden Tonfrequenzsignals an den Sprachhüllkurvendemodulator
52 wird ein Ausgangssignal auf der Leitung 99 gebildet, wie es durch die Kurve 150 dargestellt wird.
Wenn der Rauschabschnitt 131 an das Netzwerk 52 angelegt wird, ergibt es eine niedrige und nahezu konstante
Ausgangsspannung, wie sie durch das Kurvenstück 151 dargestellt wird. Es ist dies im wesentlichen
die Spannung, auf die der Kondensator 103 (F i g. 3)
aufgeladen wurde.
Die Arbeitsweise eines gewöhnlichen Spitzendetektors (Voltmeter) kann als bekannt vorausgesetzt werden.
Im Hinblick auf die Festlegung der Zeitkonstanten T1 sollen ferner die folgenden Vereinfachungen angenommen
werden: Die von den ersten eineinhalb Perioden der in den Kurvenabschnitten 132, 134 bzw.
136 gezeigten Signalwellenformen in Anspruch genommene Zeit kann vernachlässigt werden, und die
Anstiegs-' und Abfallzeiten der in diesen Kurvenabschnitten gezeigten Signalwellenformen sind so klein,
daß sie gleichfalls vernachlässigt werden können.
Diese beiden Annahmen sind berechtigt im Hinblick darauf, daß die Zeit T1 eines Sprachimpulses mindestens
200mal so groß ist wie die einer Tonfrequenzperiode. Kehrt man nun zur Signalwellenform 150
zurück, und zwar zu deren Teil 151, so zeigt sich, daß die vordere Flanke des Sprachimpulses 132 einen Anstieg
des Ausgangssignals aus dem Netzwerk 52 mit einer durch die Zeitkonstante T1 bestimmten Geschwindigkeit
verursacht. Dies wird durch den Teil 152 der Kurve 150 angedeutet. Wie erinnerlich, ist T1 gleich
dem Ausgangswiderstand des Sprachverstärkers 51 multipliziert mit der Kapazität des Kondensators 100.
Die Überlegung, welche die Auswahl von T1 beherrscht, ist die, daß das Ausgangssignal des Netzwerkes 52
seinen Größtwert innerhalb des Zeitabschnittes T1
erreichen soll. Für alle praktischen Zwecke wird dies dadurch erfüllt, daß T1 gleich oder kleiner als ein
Drittel von T1 gewählt wird. Das bedeutet, daß der Ausgangswiderstand des Sprachverstärkers 51 recht
niedrig sein soll.
Eine zweite Überlegung ist, daß der Größtwert der Ausgangsspannung des Netzwerkes 52 so hoch wie
möglich sein soll, im Idealfalle gleich dem Betrag von Spitze zu Spitze des Sprachimpulssignals. Dies wiederum
wird dadurch erreicht, daß das Verhältnis der Kapazitätswerte der Kondensatoren 100 und 103
gleich 1 gemacht wird.
Verständlicherweise stellt die Kurve 150 den Durchschnittswert
der Ausgangsspannung dar. Diesem Durchschnittswert ist die bekannte Welligkeit eines
Spitzenspannüngsdetektors überlagert. Nach Verstreichen eines Zeitintervalls, das gleich oder größer
als das Dreifache von T1 ist, wird der Maximalwert
praktisch erreicht, wie er durch den Teil 152 dargestellt wird. Dieser Maximalwert (in Volt) beträgt
Ausgangssignals aus dem Netzwerk 52 bilden. Hin·; Prüfung der Gleichung (1) ergibt, daß diese Differenz
praktisch am größten und dem Idealfall entsprechend ist, wenn /?,-„ = 0. Dies bildet einen weiteren Grund
dafür, den Alisgangswiderstand des Sprachverstärkers 51 niedrig zu halten.
Nach dem Ende des Sprachteils 132 der Kurve 130 nimmt das Eingangssignal die durch das Kurvenstück
133 veranschaulichte Form an und verursacht eine Entladung des Kondensators 103, deren Geschwindigkeit
durch die Zeitkonstante T2 bestimmt wird, die, wie
schon erwähnt, gleich der Kapazität des Kondensators 103 multipliziert mit dem Eingangswiderstand des
Verstärkers 105 ist. Das Ausgangssignal aus dem Netz-
1S werk 52 während der Anlegung des Signalteils 133
wird durch den Teil 153 der Kurve 150 gezeigt. Ändert sich das Eingangssignal, wie durch die Teile 134, 135,
136 und 137 der Kurve 130 angedeutet, so ändert sich das entsprechende Ausgangssignal aus dem Netzwerk
52 so, wie es durch die entsprechenden Teile 154, 155, 156 und 157 der Kurve 150 gezeigt wird. Für ein Eingangssignal,
wie es durch den Teil 138 der Kurve 130 gezeigt wird, wird das entsprechende Ausgangssignal
durch den Teil 158 der Kurve 150 veranschaulicht.
Die Wahl der Zeitkonstanten τ, ist abhängig von der Überlegung, daß sie kurz sein soll im Vergleich zur
Sprachpause T3 und lang im Vergleich zur längsten
Periode der Tonfrequenzsignale in dem Sprachimpulsabschnitt. Diese Bedingungen werden erfüllt durch die
Wahl von
= —- Sekunden.
3
3
= ein ■
R0 + 2 Rin
worin
e0 =. durchschnittliche Ausgangsspannung des Netzwerks
52 nach Verstreichen von 3mal T1,
ein = Betrag von Spitze zu Spitze des Sprachimpulseingangssignals,
R0 = Ausgangswiderstand des Sprachverstärkers 51,
Rtn = Eingangswiderstand des Verstärkers 105.
Dies zeigt, daß die Differenz R52 zwischen seinem
größten und kleinsten Pegel und die Fähigkeit des Netzwerkes zur Wiederholung dieser Differenz bei
Anwesenheit wiederholter Sprachimpuls-Sprachpausen-Eineanassienale
das Maß für die Brauchbarkeit des Das Ausgangssignal aus der Wählschaltung 52,
das durch die Kurve 150 veranschaulicht wird, wird an die Wählschaltung 53 gelegt, die, wie schon erläutert,
eine integrierende Wirkung dadurch ausübt, daß sie ein Ausgangssignal bildet, das im wesentlichen
ein Gleichstrom ist, dessen Größe proportional der unmittelbar letzten und zur Zeit vorherrschenden
Amplitude und Frequenz des Ausgangssignals aus dem Netzwerk 52 ist. Bei der Anlegung des Signalteils
151 der Kurve 150 bildet das Netzwerk 53 kein Ausgangssignal, wie durch den Teil 171 der Kurve 170
veranschaulicht wird, weil das Ausgangssignal aus dem Netzwerk 52 konstant bleibt. Wenn die Spannungsamplitude des angelegten Signals ansteigt, wie es
durch das Kurvenstück 152 angedeutet wird, wird der Kondensator 110 auf einen der größten Amplitude
des Kurvenstückes 152 entsprechenden Spannungswert aufgeladen. Die Anstiegsgeschwindigkeit wird
bestimmt durch T1 und T3. Da diese beide sehr klein
sind im Vergleich zu der Sprachhüllkurvenperiode T, kann τ3 gleich T1 gewählt werden. Der Anstieg des
Ausgangssignals wird durch den Kurvenabschnitt 172 dargestellt und folgt im wesentlichen T1. Wie schon
erwähnt, ist die Zeitkonstante T3 gleich der Kapazität
des Kondensators 107, multipliziert mit dem Ausgangswiderstand des Verstärkers 105.
Hat der Kurventeil 172 seinen Größtwert im Punkt 173 erreicht, der das Ende des zunehmenden
Teils von 152 markiert, so beginnt sich der Kondensator 110 mit einer durch die Zeitkonstante T1 bestimmten
Geschwindigkeit zu entladen, wobei r4 gleich der Kapazität des Kondensators 110, multipliziert
mit dem Eingangswiderstand des Ausgangs-
11 12
Verstärkers 115, ist, wie dies durch das Kurvenstück Π4 das Kapazitätsverhältnis der Kondensatoren 107 und
veranschaulicht ist. 110 in dem Netzwerk 53;
Die Zeitkonstante T1 wird so gewählt, daß sich der
Kondensator 110 nur bis zu einem vorbestimmten =
Bruchteil seiner größten Spannung innerhalb des 5 CIlO 3
Zeitintervalls T entlädt, so daß beim Beginn des
Zeitintervalls T entlädt, so daß beim Beginn des
nächsten Zyklus der Kondensator 110 noch eine ist ein typisches Beispiel für ein derartiges Kapazitäts-Spannung
behält, wie sie durch den Punkt 175 der verhältnis.
Kurve 110 bezeichnet wird. Dadurch bildet das Die Amplitude jedes Spannungsanstiegs 172, 176
Netzwerk 53 einen Speicher, der ein Maß für den *° und 180 ist proportional dem Produkt aus der Am-
unmittelbar zurückliegenden Verlauf des Sprach- plitude des Eingangssignals, dem erwähnten Kapazitäts-
hüllkurvensignals liefert. · verhältnis und einem Faktor, der durch den vorher-
Während der zweiten Periode T, d. h. während die gehenden Pegel der Ausgangsspannung des Netz-Signalsteile
154 und 155 an das Netzwerk 53 angelegt werks 53 bestimmt wird.
werden, wird der Kondensator 110 zuerst, wie durch »5 Die Abfallgeschwindigkeit der Kurvenstücke 174
den Teil 176 gezeigt, auf einen neuen Größtwert und 178 ihrerseits wird bestimmt durch T4; ein typischer
entsprechend dem Punkt 177 aufgeladen; danach Wert dieser Zeitkonstante liegt etwa zwischen der
beginnt seine Entladung entsprechend dem Kurven- zweifachen und der fünffachen Dauer der Sprachhüllstück
178. Am Ende der zweiten Periode T behält kurvenperiode T.
der Kondensator 110 eine Ladung entsprechend dem 20 Wenn das Ausgangssignal aus dem Netzwerk 53
am Punkt 179 gezeigten Spannungspegel. den Bezugsspannungspegel, wie er durch die Bezugs-
Während der dritten Periode, wenn der Signalteil 156 Spannungsquelle 65 festgelegt wird, erreicht, wird ein
an das Netzwerk 53 gelegt wird, lädt sich der Kon- Wählsignal von dem Vergleicher 54 erzeugt. Sobald
densator 110 wieder auf, und seine Spannung nimmt die ankommenden Tonsignale aus den verschiedenen
zu, wie der Signalteil 180 erkennen läßt, bis sie einen 25 Empfängern an die zugeordneten Sprachwählschalwählbaren
Bezugsspannungspegel erreicht, der durch tungen angelegt werden, ist der Kanal, der ein Wähldie
gestrichelte Linie 181 markiert ist. Dieser Pegel signal bildet, derjenige, dessen Signal-Rausch-Verwird
durch die Spannungsquelle 65 von F i g. 2 hältnis das höchste ist. Das ergibt sich unmittelbar
festgelegt, und der Punkt 182 bezeichnet diejenige daraus, daß das Ausgangssignal aus der Sprachwähl-Zeit,
zu der das Ausgangssignal aus der Wählschaltung 3° schaltung der Differenz zwischen der Amplitude des
53 gleich der Bezugsspannung aus der Spannungs- Tonsignals, wie sie durch das Kurvenstück 132 verquelle
65 ist; zu diesem Zeitpunkt bildet der Ver- anschaulicht wird, und dem Rauschsignal, dem das
gleicher 54 ein Ausgangssignal. Der Teil 183 be- Kurvenstück 131 entspricht, direkt proportional ist.
zeichnet eine Abnahme des Alisgangssignals des Die Netzwerke 52 und 53 bilden daher auch eine
Netzwerks 53, die durch einen Unterdrückungsvorgang 35 Einrichtung zur Bestimmung des Signal-Rauschverursacht
ist, der seinerseits durch das Ausgangssignal Verhältnisses der ankommenden Signale wenigstens
aus dem Vergleicher 54 ausgelöst wird. auf dem Wege des Vergleichs.
Die Nützlichkeit des Netzwerkes 53 läßt sich er- Die obengenannten Kriterien für die Auswahl von
messen an seiner Fähigkeit, den in einer Sprachhüll- T1, T2, T3 und T4 gelten gan_z allgemein und passen in
kurve enthaltenen Informationsinhalt, der von dem 4o gleicher Weise für die Übertragung anderer InNetzwerk
52 geliefert wird, in Form einer Spannung formationen als Sprachsignale. Solange, allgemein
zu speichern, die in Abhängigkeit;; und zwar in gesprochen, die übertragenen Informationen eine
alleiniger Abhängigkeit von einer Folge von Sprach- periodische Eigenschaft oder Charakteristik haben,
hüllkurveneingangssignalen größer wird. erlaubt diese eine Demodulation und nachfolgende
Der Teil 185 der Kurve 170 veranschaulicht das 45 Integration, um eine Meßgröße für den unmittelbar
Ansprechen des Netzwerkes 53 auf jede andere Art zuletzt stattgefundenen Verlauf zu bilden, die als Maß
von Eingabe statt einer Folge von Sprachhüllkurven. für die Verständlichkeit oder das Signal-Rausch-
Der Teil 158 bildet das Ausgangssignal des Netz- Verhältnis dienen kann.
Werkes 52 ab und kann entweder einen abnormal Der Spannungspegel aus der Bezugsspannungslangen
Sprachimpuls oder ein verlängertes Stör- 5° quelle 65, wie er durch die gestrichelte Linie 181 vergeräusch
oder einen Sprachimpuls ohne Sprachpause anschaulicht wird, wird 'so gewählt, daß eine bedarstellen.
Was auch immer seine Natur oder sein Ur- stimmte Zahl aufeinanderfolgender Sprachimpulse
sprung sein mag, das Ansprechen des Netzwerkes 53 und Sprachpausen erforderlich sind, bevor das
besteht, wie durch das Kurvenstück 185 gezeigt wird, Ausgangssignal aus der Wählschaltung 53 bis auf
zunächst in einem Anstieg, auf den ein Abfall nach 55 den Pegel der Bezugsspannung ansteigt. Wie in.
einer Exponentialkurve folgt. Mit anderen Worten: Fig. 5 gezeigt, wurde bei diesem Beispiel der Span--Irgendeine
Eingabe, welche nicht; ;die zu einer Sprach- nungspegel 181 so gewählt, daß drei aufeinanderhüllkurve
gehörende Charakteristik besitzt, ist nicht in folgende Sprachimpulsperioden erforderlich sind, um
der Lage, ein Ausgangssignal von Bedeutung aus dem die Ausgangsspannung der Wählschaltung auf einen
Netzwerk 53 hervorzubringen. 6° Punkt oberhalb des Bezugsspannungspegels zu bringen.
Die Eigentümlichkeit eines allmählichen Aufbaues Statt dessen kann der Bezugsspannungspegel aber auch
in Abhängigkeit von der richtigen Eingabe kommt so bemessen werden, daß noch mehr oder noch weniger
dadurch zustande, daß die maximale Amplitude jedes aufeinanderfolgende Perioden für die Auslösung
Spannungsanstiegs 172, 176 und 180 in dem Kurven- erforderlich sind.
stück 170 überwacht und mit der durch die Kurven- 65 Natürlich nimmt, wenn das Signal-Rausch-Verstücke
174 und 178 veranschaulichten Geschwindigkeit hältnis des Tonsignals kleiner wird, auch die durch
des Abfallens koordiniert wird. Die maximale Am- jeden Sprachimpuls auf den Kondensator 110 geplitude
jedes Spannungsanstiegs wird bestimmt durch brachte Ladung ab, und dementsprechend können
mehr aufeinanderfolgende Sprachimpulse erforderlich sein, um die Ausgangsspannung der Wählschallung
auf den Bezugsspannungspegel anzuheben. Solange jedoch die Entladung während einer Periode nicht
die während einer Periode hinzugefügte Ladung übersteigt, wird gegebenenfalls die Ausgangsspannung
weiter aufgebaut, um ein Wählsignal zu bilden. Während die während einer jeden Periode hinzugefügte
Ladung von dem Signal-Rausch-Verhältnis abhängt, ist die Entladungsgeschwindigkeit lediglich
eine Funktion der Zeitkonstanten T4.
Die obige Erläuterung von F i g. 5 bezieht sich speziell auf die Auswahl eines Tonsignalkanals.
Dieses Auswahlverfahren kann bei jedem Signal benutzt werden, das, sei es verschlüsselt oder dem
Signal selbst anhaftend, eine periodische Charakteristik besitzt. Alles, was hierzu notwendig ist, ist die
Auswahl der Zeitkonstanten T1 und T3 in solcher
Weise, daß die Charakteristik demoduliert wird, und die Auswahl der Zeitkonstanten T3 und T4 so,
daß die aufeinanderfolgenden Hüllkurvenwechsel die Ausgangsspannung so lange vergrößern, wie das
wiederhergestellte oder demodulierte Hüllkurvensignal ein brauchbares Empfangssignal anzeigt.
Im Betriebe und unter der Annahme, daß gerade der Sendebetrieb durch ein Sende-Empfangs-Gerät,
wie das Gerät 16 von Fig. 1 beginnt, wird das Nachrichtensignal auf eine Trägerfrequenz /0 moduliert
und an die Relaisstationen 18, 19 und 20 zwecks Weitersendung auf Trägerfrequenzen J1, /2 und /3
gesendet. Die Empfänger 24, 25 und 26 sprechen auf jeweils eine dieser Trägerfrequenzen an und
demcdulieren diese, um die gesendete Nachricht wiederzugewinnen. Besteht das Nachrichtensignal
aus Sprache, so sind die Ausgangssignale des Empfängers Tonfrequenzsignale. Der Einfachheit halber
werden diese Tonfrequenzsignale hier als Tonsignale der Kanäle A, B, C bezeichnet, die über die Leitungen
32, 33 bzw. 34 den verschiedenen Kanälen des Wählers 28 zugeführt werden.
Wie am besten aus F i g. 2 zu sehen ist, werden die Leitungen 32, 33 und 34 direkt über normalerweise
geschlossene Schalter 59A, 595 und 59C an die Wählerausgangsleitung 35 gelegt, so daß vor
Durchführung einer Wahl sämtliche Empfänger mit der Auswertungsvorrichtung 30 verbunden sind. Die
Auswahl eines bestimmten Kanals erfolgt durch Öffnen der Schalter 59 der nicht gewählten Kanäle,
während der Schalter des gewählten Kanals in seiner normalen, geschlossenen Stellung verbleibt. Auf diese
Weise entsteht kein Verlust an empfangener Information, bevor die Auswahl erfolgt.
Jedes Empfängertonsignal wird außerdem an einen der Wählerkanäle gelegt, wo die Tonsignale durch
übliche Bandfilter 5OA, SOB und 5OC gefiltert werden,
deren Frequenzbreite für Sprachübertragung etwa von 2C0 bis 2CC0 Hz reichen kann. Die gefilterten
Tonsignale werden dann durch übliche Sprachverstärker 51A, 51B lind 51C verstärkt und an Sprachhüllkurvendemcdulatorschaltungen
51A, 525, 52C und Integratorschaltungen 53A, 535 und 53C gelegt.
Da, wie angenommen werden kann, vor Durchführung einer Wahl die bistabilen Multivibratoren
56 A, 56B und 56 C sich alle in der O-Stellung befinden,
in welcher die obere Ausgangsklemme 0-Signal führt, wird kein Signal durch das Oder-Tor 66 durchgelassen,
um die Netzwerke 53/4, 535 unf 53C zu sperren.
Dementsprechend bilden die Netzwerke 52>A, 535
und 53C je ein Ausgangssignal, wie es in Verbindung mit der Kurve 170 von Fig. 5 gezeigt und erläutert ist.
Aus der Spannungsquelle 65 gelangt eine Bezugsspannung über die Leitung 81 an die Vergleicher 54A,
545 und 54C. Sobald eines der Integrationsnetzwerke 53A, 535 und 53C eine Ausgangsspannung
bildet, welche den Bezugsspannungspegel 181 erreicht oder überschreitet, bildet der zugeordnete \'ergleicher
54 ein Kanalwählsignal'auf ,seiner Ausgangsleitung. Wie schon erwähnt, ist vor der Einstellung jedes
Multivibrators 56 das Signal auf der. Leitung 80 ein Fehlsignal. Der mit der Leitung 80 verbundene
Inverter 67 formt das Fehlsignal in ein 1-Signal auf
seiner Ausgangsleitung 82 um, welches die Und-Tore 55,4, 555 und 55C zur Wirkung bringt.
Angenommen, daß der Vergleicher 54/1 vor den anderen Vergleichern ein Kanalwählsignal bildet,
so läuft dieses Wählsignal über das Und-Tor 55Λ, um den bistabilen Multivibrator 56 A einzustellen,
der somit seine 0- und 1-Ausgangssignale umkehr und an seiner oberen Klemme 1-Potential und an
seiner unteren Klemme 0-Potential führt. Das 1-Ausgangssignal
des Multivibrators 56.4 läuft durch das Oder-Tor-66 und wird über die Leitung 83 an die
Und-Tore 57A, 575 und 57C gelegt. Da die durch die
Multivibratoren 565 und 56C an die Und-Tore 575 und 57 C gelegten Signale gleichfalls 1-Signale sind,
bilden diese Tore ein Ausgangssignal, welches die Relais 585 und 58C erregt und dadurch die Schalter
595 und 59C öffnet, um den Empfänger 5 und den Empfänger C von der Kanalwählerausgangsleitung 35
abzuschalten, so daß eine Auswahl erfolgt. Das über das Oder-Tor 66 an das Und-Tor 57Λ gelegte 1-Signal
läuft nicht durch dieses Und-Tor, um das Relais 58 A zu betätigen, da das durch den Multivibrator 56,4
gelieferte Signal ein 0-Signal ist.
Das durch das Oder-Tor 66 durchgelassene und an die Leitung 80 gelegte 1-Signal wird durch den
Inverter 67 in ein 0-Signal verwandelt und sperrt die Und-Tore 55 A, 555 und 55 C; dadurch wird jedes
anschließend abgeleitete Kanalwählsignal gehindert, die Kanalauswahl zu ändern. Mit anderen Worten,
es ist keine weitere Auswahl möglich, bis die Und-Tore 55 A, 55B und 55C erneut durchlässig werden.
Das 1-Signal aus dem Oder-Tor 66 wird auch dazu benutzt, die Schaltungen 53 A, 535 und 53C über die
Leitung 80 zu sperren, so daß die Integratorausgangsspannungen Null bleiben, bis eine neue Auswahl
gewünscht wird.
Das 1-Signal aus dem Oder-Tor 66 wird auch dazu benutzt, einen monostabilen Multivibrator 70 einzustellen,
der eine Verzögerung, nachstehend Wahlverzögerung genannt, entsprechend dem zwischen
Wahl und Wiederwahl gewünschten Zeitintervall bewirkt. Die durch den Multivibrator 70 bewirkte
Wahlverzögerung kann zwischen -ginigen Sekunden und einigen Minuten betragen.; sie hängt ganz von
demÜbermittlungsvorgang und seinen Bedingungen ab.
In einem Bereich beispielsweise, in dem es eine große Zahl von Ausbreitungshindernissen gibt und
die Nachrichtenübermittlung von sich schnell bewegenden Objekten ausgeht, ist eine kürzere Wahlverzögerung
erwünscht, da ein Übertragungsweg rascher gesperrt wird als in einem glatten, unbehinderten
Ausbreitungsbereich mit langsam beweglichen Objekten.
Der Betrieb des monostabilen Multivibrators 70 steht im Zusammenhans mit der Wirkung des Schalters
72. Der Schalter 72 kann zwangläufig zusammen mit dem sogenannten Sendedruckknopf am Mikrofon der
Bedienungsperson in der Auswertungsvorrichtung 30 betätigt werden; er ist in seiner Empfangsstellung
gezeigt, welche dem Empfangsbetrieb der Empfängereinrichtung 14 entspricht.
Beim Empfangsbetrieb ist es erwünscht, daß der monostabile Multivibrator 70 nach jeder Wahl eine
bestimmte Verzögerung erzeugt und nach dieser Verzögerung ein Signal hervorbringt, um den Kanalwähler
28 für einen neuen Wählvorgang vorzubereiten. Ferner ist es erwünscht, daß eine Bedienungsperson,
wenn sie auf eine eintreffende Nachricht antwortet, indem sie den Sendedruckknopf betätigt, während
die Wahlverzögerung noch abläuft, über den vorher gewählten Kanal sendet, da auf diese Weise die für
die Sendung günstigste Relaisstation benutzt wird. Um dies zu erreichen, muß der restliche Teil der
Wahlverzögerung ausgelöscht und die Wahl so lange aufrechterhalten werden, wie die Sendung dauert.
Die Bedienungsperson behält auf diese Weise den bestmöglichen Übermittlungsweg. Schließlich ist es
erwünscht, daß beim Ende der Sendung der Bedienungsperson, wenn der Schalter 72 in seine
Empfangsstellung zurückkehrt, die Wahl unmittelbar gelöscht wird. Der Grund für die Löschung der
Wahl verzögerung liegt darin, daß die Bedienungsperson
unmittelbar nach der Sendung eine sofortige Neuwahl einzuleiten hat.
Diesen Forderungen entspricht die in F i g. 2 dargestellte Einrichtung, bei der das Zurückstellen der
Multivibratoren 56 verhindert ist, wenn sich der Schalter 72 in der Sendestellung befindet, und die
Multivibratoren zurückgestellt werden, sobald der Schalter 72 wieder in die Empfangsstellung gelangt.
Wie bereits erläutert wurde, bewirkt ein 1-Signal aus dem Oder-Tor 66 die Einstellung des monostabilen
Multivibrators 70 und zugleich die Einleitung einer Wahlverzögerung. Die untere Klemme des Multivibrators
70 ist nunmehr auf 0-Potential und sperrt das Und-Tor 68. Nach Verstreichen der Wahlverzögerung
gelangt die untere Klemme auf 1-Potential und bewirkt die Eingabe eines 1-Signals in das
Und-Tor 68. Da sich der Schalter 72 in seiner Empfangsstellung befindet, liefert er auch ein 1-Signal
zum Eingang des Und-Tors 68, das nun durchlässig ist und einen Rückstellimpuls an alle Multivibratoren 56
über den Impulsgenerator 90 legt; dadurch wird der Multivibrator 56/i zurückgestellt. Praktisch kann der
Impulsgenerator so ausgebildet sein, daß er einen kurzen Rückstellimpuls in Abhängigkeit von der vorderen
Flanke des 1-Signals bildet.
Durch das Zurückstellen des Multivibrators 56Λ wird das Oder-Tor 66 dazu gebracht, ein 0-Signal
zu bilden, das die Und-Tore575 und 57 C sperrt. Dies hat das Abfallen der Relais 585 und 58 C zur
Folge, so daß sich die Schalter 595 und 59C schließen.
Durch das 0-Signal aus dem Oder-Tor 66 wird das Sperrsignal von den Netzwerken 53 Λ, 535 und 53 C
weggenommen. Ferner wird durch den Inverter 67 das 0-Signal in ein 1-Signal umgewandelt, um die
Und-Tore 55A, 555 und 55 C zu öffnen. Dadurch
wird der Wähler für eine neue Wahl vorbereitet.
Durch das Drücken des Sendedruckknopfes seitens der Bedienungsperson wird ein 1-Signal auf die
Leitung 36 des Relais 71 gegeben, welches den Schalter 72 umlegt. Wurde beispielsweise der Kanal A gewählt
und war die Wahlverzögerung unmittelbar vor der Umschaltung des Schalters 72 von der Empfangsin
die Sendestellung wirksam, so erscheint ein 1-Signal
auf der Leitung 86 und stellt den monostabilen Multivibrator 70 zurück. Seine untere Klemme erhält
1-Potential und sucht das Und-Tor 68 zu öffnen, kann dies aber nicht wegen der Abwesenheit des
erforderlichen zweiten 1-Signals am Eingang.
Inzwischen liefert der Schalter 72 ein 1-Signal über die Leitung 88 zu den Und-Toren 60,4, 605 und 6OC.
Da der Kanal A gewählt wurde, sind nun zwei 1-Signale
am Eingang des Und-Tors 60Λ vorhanden. Dadurch wird das Tor 60 geöffnet und der Senderwählkodegenerator
61A zur Wirkung gebracht. Der Generator 61A erzeugt das Senderwählkodesignal auf der
Leitung 37, das über das Oder-Tor 40 an den Sender 23 geleitet wird. Dieser wiederum leitet das Signal zu
allen Relaisstationen und wählt eine davon in Abhängigkeit von dem Kode für die Weitersendung zum
endgültigen Ziel.
Sobald die Bedienungsperson den Sendedruckknopf freigibt, erscheint ein 0-Signal auf der Leitung 36
des Relais 71, das den Schalter 72 in seine Empfangs: stellung zurückkehren läßt und die Anlegung eines
1-Signals an das Und-Tor 68 bewirkt. Da der Multivibrator 70 gleichfalls ein 1-Signal liefert, ist das Tor
geöffnet, und es wird ein Rückstellimpuls erzeugt, der die vorherige Wahl auslöscht und den Kanalwähler 28
wieder in Bereitschaft für eine neue Wahl versetzt.
Es wird hier also ein Kanalwählsystem angegeben, das für eine wechselseitige Verbindung zwischen einem
Mehrkanal-Hauptempfänger- und Sendersystem und einer Vielzahl beweglicher oder weitverstreuter Sende-Empfangs-Geräte
Verwendung finden kann, die mit dem Hauptsystemundurch eine Mehrzahl von Übertragungswegen
verbunden sind. Das System wurde beschrieben am Beispiel der Auswahl eines Tonsignals
an Hand des Kriteriums, daß die durchschnittliche Sprachnachricht Sprachimpulse und Sprachpausen bei
einer Frequenz von etwa 2 Hz umfaßt; jedoch kann die Erfindung auch in Verbindung mit dem Empfang
anderer Arten von Informationen benutzt werden, wobei die Empfangsqualität an Hand eines beliebigen
periodischen Kriteriums erkennbar gemacht und verglichen werden kann.
So ist es z. B. bei Impulssendungen oder in Amplitudenmodulationssystemen
nur erforderlich, daß die Trägerfrequenz nach einem periodischen Schema verschlüsselt wird, so daß die Amplitude, Frequenz
oder Phase des ankommenden Signals in einen Gleichstrom umgeformt werden kann, der eine Anzeige
der Amplitude der empfangenen Nachricht ermöglicht und umgekehrt proportional der mit dem Beginn
des Empfangs begonnenen Zeitspanne ist. Auch hier des Empfangs begonnen Zeitspanne ist. Auch hier
wird die Auswahl auf Grund der Feststellung getroffen, welcher Kanal eine Ausgangsspannung liefert, die
noch über einen willkürlich gewählten Bezugspegel hinausgeht. Dadurch wird zwar nicht gewährleistete
daß der gewählte Kanal eine hervorragend gute Sendung oder einen hervorragend guten Empfang
der Nachricht ergibt, wohl aber wird gewährleistet, daß der gewählte Kanal der bestmögliche von allen
verfügbaren Kanälen ist.
Zum Beispiel kann bei Datenübertragungssystemen, die einen Impulszug benutzen, bei dem die Impulsbreite
die Nachricht darstellt, der Raum zwischen aufeinanderfolgenden Nachrichtenimpulsen für die
Kanalauswahl benutzt werden. Für ein solches
009 540/137
Datenübertragungssystem entspricht der Nachrichtenimpuls
dem Sprachimpuls, und der Raum zwischen aufeinanderfolgenden Nachrichtenimpulsen entspricht
der Sprachpause. Der Umstand, daß der Nachrichtenimpuls eine veränderbare Breite aufweist, ist unwichtig,
da alle ankommenden Impulszüge, abgesehen von ihrer Verständlichkeit, miteinander identisch sind.
Claims (18)
1. Verfahren zur selbsttätigen Auswahl des jeweils bestmöglichen Übertragungsweges für ein
Nachrichtensignal, insbesondere Tonfrequenzsignal, zwischen einem Sender oder Sende-Empfänger,
mehreren Übertragungswegen mit je einem Sende-Empfänger und einem Mehrkanal-Empfänger
oder -Sende-Empfänger eines Nachrichtensystems, dadurch gekennzeichnet, daß die
über die verfügbaren verschiedenen Wege (A, B, C) gleichzeitig übertragenen Nachrichtensignale (130)
vor ihrer empfangsseitigen Auswertung in bezug auf eine ihnen anhaftende periodische Eigenschaft,
beispielsweise eine ihnen überlagerte Frequenz, demoduliert (150) und anschließend integriert werden,
so daß die integrierten Signale (170) je ein Abbild des Verlaufs dieser periodischen Eigenschaft auf
den einzelnen Übertragungswegen während der unmittelbar zurückliegenden Zeit darstellen, daß
dann die Amplitude der den einzelnen Übertragungswegen (A, B, C) zugeordneten integrierten
Signale mit einer bestimmten Bezugsspannung (181) verglichen und dasjenige integrierte Signal ermittelt
wird, dessen Amplitude zuerst den Wert der Bezugsspannung erreicht oder überschreitet,
und daß das über denjenigen Nachrichtenkanal, der dem so ermittelten integrierten Signal zugeordnet
ist, übertragene Nachrichtensignal ausgewertet wird (F i g. 1 und 5).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem zur Übertragung von
z. B. Sprachsignalen dienenden Nachrichtensystem das dem Nachrichtensignal (130) anhaftende,
durch die natürlichen Nachrichtenimpulse (132, 134, 136) und Impulspausen (131, 133, 135, 137)
gebildete Hüllkurvensignal (150), das bei Sprache eine Frequenz von etwa 2 Hz aufweist, als zu
demodulierende und danach zu integrierende Signalfrequenz benutzt wird (F i g. 5).
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Empfänger zu demodulierende
und danach zu integrierende Signalfrequenz dem zu übertragenden Nachrichtensignal
am Sender zusätzlich aufmoduliert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Demodulation einer
periodisch wiederkehrenden Eigenschaft der Nachrichtensignale auf jedem Kanal eine den
entsprechend periodischen Amplitudenvergrößerungen der demodulierten Signale entsprechende
Ladung in getrennten Speichervorrichtung ;n angesammelt
und jeweils ein vorbestimmter Ϋ:ο e tsatz
der so angesammelten Ladung mit einer Geschwindigkeit entladen wird, die so gewählt ist,
daß der Betrag des während des Zeitinte1 valls
zwischen dem jeweiligen normalen Wiede1 au" re en
der periodisch wiederkehrenden Eigens ha ■. ausgespeicherten
Ladungsteils kleiner ist a s die bei einer normalen Amplitudenzunahme des d modulierten
Signals gespeicherte Ladung, und c'aß die in jeder Speichervorrichtung angesammelte Ladung
ständig mit einer bestimmten Bezugsspannung verglichen und ein Wählsignal gebildet wird,
sobald ei nc gespeicherte Ladung die Bezugsspannung erreicht oder übersteigt, worauf der Kanal, der
das Wählsignal hervorgebracht hat, für den Anschluß an eine Auswertungsvorrichtung ausgewählt
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Übertragung von Sprache
als Nachrichtensignal die Geschwindigkeit der Entladung einer Zeitkonstanten (τ4) von etwa
1 bis 2 Sekunden entspricht (F i g. 5).
6. Einrichtung zut Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß am Mehrkanal-Empfänger bzw. -Sende-Empfänger (14) für jeden Empfangskanal (A, B, C) eine Demodulationseinrichtung
(52) zur Bildung eines der dem Nachrichtensignal (130) anhaftenden Eigenschaft entsprechenden
periodischen Signals (150) und eine Integrationsvorrichtung (53) für dieses Signal,
deren Speicher eine Entladungszeitkonstante (τ4) hat, die größer ist als eine Periode (T) der periodischen
Eigenschaft, sowie ein Vergleicher (54) in Reihe angeordnet sind, der zum Vergleich des
jeweiligen integrierten Signals (170) mit einer gemeinsamen Bezugsspannung (65 bzw. 181) und
zur Auswahl desjenigen Kanals dient, dessen Integrationssignal in seiner Amplitude als erstes
die Bezugsspannung erreicht oder übersteigt, indem er ein diesem Kanal entsprechendes Kanalwählsignal
bildet, und daß jeder Empfangskanal durch eine auf das Kanalwählsignal ansprechende
Schaltvorrichtung (58, 59) mit einer allen Kanälen gemeinsamen Auswertungsvorrichtung (30) koppelbar
ist (F i g. 1 bis 5).
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungszeitkonstante
(τ4) des Speichers der Integrationsvorrichtung (53)
einstellbar ist (F i g. 3 und 5).
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Schaltungselemente
am Eingang des Demodulators (52) bestimmte Zeitkonstante (τ4) kürzer ist als die
Dauer eines Nachrichtensignalimpulses (T1) und die durch die Schaltungselemente am Ausgang des
Demodulators bestimmte Zeitkonstante (τ2) kürzer ist als die Dauer einer Nachrichtensignalpause
(T2; Fig. 3 und 5).
9. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Schaltungs« lemente
am Eingang der Integrationsvorrichtun<v f53)
bestimmte Zeitkonstante (T1) kürzer ist Is 'i
Dauer eines Nachrichtensignalimp:lies (T η 1
die durch die Schaltungselemente am / s. η; der Integrationsvorrichtung bestimmte . itkonstante
(τ4) .länger ist als die Gesa t J .1 er
eines Nachrichtensignalimpulses und einer Nichrichtensignalpause
(T1 und T2; F i g. 3 und 5).
10. Einrichtung nach Anspruch 6, c'adu'c 1 £ekennzeichnet,
daß jede Integration: ν rric'if ng '53) durch eine auf das Kanalwählsig al ai s
>: ch . e Unterdrückungsvorrichtung außer Wirkung s.Lzbar
ist (F i g. 2).
11. Einrichtung nach Anspruch 6 und 10, gekennzeichnet durch eine auf das Kanalwählsignal
ansprechende Verzögerungseinrichtung (70), die
nach Verstreichen einer einstellbaren Zeitspanne nach dem Auftreten des Kanalwählsignals ein
Signal für die erneute Wahl eines Kanals bildet, durch welches, die Unterdrückungsvorrichtung für
die Integrationsvorrichtungen (53) außer Wirkung gesetzt wird und sämtliche Empfängerkanäle (A, B,
C) über die ihnen zugeordneten Schaltvorrichtungen (58, 59) an die Auswertungsvorrichtung (30) gelegt
werden (F i g. 2). ι
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß die Dauer des Unterdrückungssignals, an dessen Ende das Signal für eine erneute
Kanalwahl gegeben wird, ebenfalls einstellbar ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß für Sprachsignalübertragung
das Demodulatornetzwerk (52) Zeitkonstanten (T1 bzw. T2) für Anstieg und Abfall von weniger
als 1J6 Sekunde und das Integratornetzwerk (53)
eine Zeitkonstante (τ3) für Anstieg von weniger als Vs Sekunde und eine für Abfall (T4) von mehr
als 1 Sekunde hat (Fig. 3 und 5).
14. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (58, 59)
zunächst alle Empfängerkanäle mit der Auswertungsvorrichtung (30) verbindet und beim
Auftreten des Kanalwählsignals alle Empfängerkanäle bis auf den gewählten abtrennt (F i g. 2).
15. Einrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine auf das Kanalwählsignal
ansprechende Steuervorrichtung, durch welche das Unterdrückungssignal und eine vorbestimmte
Zeit später das Kanalneuwahlsignal erzeugt werden, die in allen Integrationsvorrichtungen vorgesehene
Unterdrückungsvorrichtungen steuern.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung
sowohl der Sendestation als auch der Empfangsstation als Sende-Empfänger die gleichen
Übertraglingswege für beide Sendevorrichtungen vorgesehen sind und der Rücksender bei und
während seiner Einschaltung ein Haltesignal und bei seiner Ausschaltung ein weiteres Neuwahlsignal
erzeugt und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von dem Haltesignal die
Wegnahme des Unterdrückungssignals von der Unterdrückungseinrichtung und die Anlegung des
Neuwahlsignals an die Schaltvorrichtung während des Vorhandenseins des Haltesignals verhindert,
während das weitere Neuwahlsignal an die Schalteinrichtung gelegt wird, um alle Empfängerkanäle
mit der Auswertungsvorrichtung zu verbinden.
17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfallzeitkonstante (T4)
der Integrationsvorrichtung (53) so hoch gewählt ist, daß bei Empfang normaler Sprachsignale die
Amplitudenabnahme zwischen zwei aufeinander-. folgenden Amplitudenanstiegen infolge des Abfalles
kleiner ist als die Amplitudenzunahme infolge des zweiten Amplitudenanstiegs (Fig. 3 und 5).
18. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausgangszeitkonstante (T1 bzw. T2) der Demodulatorvorrichtung
(52) und die Eingangszeitkonstante (τ3) der
Integrationsvorrichtung (53) kurzer als l/4 Sekunde
und länger als 1I100 Sekunde sind und die Ausgangszeitkonstante
(t4) der Integralionsvorrxhtung (53) größer als 1 Sekunde und kürzer als
10 Sekunden ist (F i g. 3 und 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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