DE148304C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J1/00—Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
- H02J1/14—Balancing load and power generation in DC networks
- H02J1/16—Balancing load and power generation in DC networks using energy storage units, e.g. batteries or dynamo-electric machines coupled to flywheels
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- Power Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 148304 KLASSE 21 d.
Der Arbeitsvorgang einer Fördermaschine läßt sich in drei scharf abgegrenzte Teile
zerlegen:
1. die Beschleunigung der in der Fördermaschine enthaltenen Massen samt der Nutzlast
auf die verlangte Fördergeschwindigkeit,
2. die Fahrt mit der verlangten Fördergeschwindigkeit,
3. die Verzögerung der Massen der Fördermaschine am Ende des Hubes, um
von der Fördergeschwindigkeit zum Stillstand zu kommen.
Die Verzögerung erfolgt bei Dampf fördermaschinen in der Regel dadurch, daß man
nach Absperren des Dampfes die zu hebende Nutzlast den zu verzögernden Massen entgegen
wirken läßt; meist muß jedoch eine mechanische Bremse zu Hilfe genommen werden.
Bei elektrischen Fördermaschinen kann man in gleicher Weise verfahren; die Zuhilfenahme
einer mechanischen Bremse bedeutet aber Energie verluste, und es geht daher das
Bestreben dahin, diese Energieverluste dadurch zu vermeiden, daß die zu verzögernden
Massen benutzt werden, den Fördermotor als Dynamo anzutreiben, und so durch Lieferung
nutzbarer Arbeit eine Bremswirkung auszuüben.
Der Fördermotor nach Patent 138387 ist nun unter Umständen nicht fähig, bei gleicher
Drehrichtung einen Bremsstrom zu erzeugen, z. B. ist dazu ein Reihenschaltungsmotor
nicht geeignet. Auch der stromabgebende Teil der Motordynamo muß eine geeignete Schaltung besitzen, um bei gleicher Drehrichtung
stromabgebend und stromaufnehmend wirken zu können; bei einer Reihenschaltungsdynamo
z. B., welche sonst allen dort gestellten Anforderungen entsprechen würde, ist das nicht der Fall. Wie in Patentschrift
!38387 erwähnt, hat es sich als zweckmäßig
erwiesen, den stromabgebenden Teil der ,Motordynamo nicht durch sich selbst erregen
zu lassen, weil dann die Anlaßperiode infolge des allmählichen Anwachsens der elektromotorischen Kraft zu lange ausgedehnt
wird. Weiterhin muß das Feld des Fördermotors nahezu gleichbleibend, jedenfalls in
einer bestimmten Höhe erregt sein, auch wenn zur Änderung seiner Umdrehungszahl die zugeführte Spannung geändert wird.
Alle diese Umstände führen dazu, bei der Schaltung nach Patent 138387 den stromabgebenden
Teil der Motordynamo und den Fördermotor aus - einer besonderen Stromquelle
zu erregen, um ein möglichst schnelles Anlassen und die gewünschte Bremsung des Fördermotors unter Rücklieferung elektrischer
Energie leicht zu erreichen.
Denn man erhält sofort eine Beschleunigung, wenn die elektromotorische Kraft des
(2. Auflage, ausgegeben am 5. April 1905.)
stromabgebenden Teils der Motordynamo über die entsprechende Gegenkraft des Fördermotors
erhöht, eine Bremsung, wenn dieselbe erniedrigt wird.
Wenn nun nicht eine besondere Stromerzeugerstelle vorhanden ist, aus welcher der
Erregerstrom für den Fördermotor und die Motordynamo entnommen werden kann, wird
die Aufstellung einer besonderen Erregerdynamo erforderlich.
Eine besondere Erregerstromquelle wird aber entbehrlich und die Schaltung erheblich
vereinfacht, wenn man, was auch aus rein baulichen Gründen oftmals zweckmäßig ist,
den stromabgebenden Teil der Motordynamo in zwei ungefähr gleich große Teile zerlegt,
welche dann nach dem bekannten Lanhof f er'sehen Differentialsystem geregelt
werden.
Der eine stromabgebende Teil der Motor-, dynamo bleibt ständig in gleicher Höhe erregt,
und speist von seinen Klemmen nicht nur seine eigene Erregung, sondern auch diejenige
des anderen Teils und des Förderas motors.
Der andere Teil der Motordynamo wird nun, wie bekannt, zur Beschleunigung sowohl
als zur Bremsung nach der positiven und negativen Seite erregt und damit der Fördermotor
in dem oben angedeuteten Sinne geregelt.
Selbstverständlich läßt sich diese Einrichtung nicht nur bei Fördermaschinen, sondern
auch bei anderen Anlagen mit stark wechselnder Belastungv z. B. Walzwerken, anwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Anordnung zur Erregung elektrischer Arbeitsmaschinen, insbesondere Fördermaschinen, in Anlagen mit stark wechselnder Belastung nach Patent 138387, dadurch gekennzeichnet, daß ein konstanter Erregerstrom unter Vermeidung einer besonderen Stromquelle von dem stromabgebenden Teil der Motordynamo mit in weiten Grenzen veränderlicher Spannung in der Weise gewonnen wird, daß dieser stromabgebende Teil in bekannter Weise in zwei Erzeugermaschinen unterteilt ist, von denen die eine auf konstanter Spannung gehalten wird und so den Erregerstrom liefern kann, während die andere mit veränderlicher Spannung nach Bedarf diese unterstützt oder ihr entgegen arbeitet.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148304C true DE148304C (de) |
Family
ID=415404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148304D Active DE148304C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148304C (de) |
-
0
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