DE1462C - Spaltverschlufs des Leit- und Laufrades bei Aktions- und Reaktionsturbinen (Zusatz zu dem Patent Nr. 435) - Google Patents

Spaltverschlufs des Leit- und Laufrades bei Aktions- und Reaktionsturbinen (Zusatz zu dem Patent Nr. 435)

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DE1462C
DE1462C DE1462DA DE1462DA DE1462C DE 1462 C DE1462 C DE 1462C DE 1462D A DE1462D A DE 1462DA DE 1462D A DE1462D A DE 1462DA DE 1462 C DE1462 C DE 1462C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B11/00Parts or details not provided for in, or of interest apart from, the preceding groups, e.g. wear-protection couplings, between turbine and generator
    • F03B11/006Sealing arrangements
    • Y02E10/226

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description

Der Spaltverschlufs, dessen Theile in Fig. 4 bezw. Fig. 5 in fast natürlicher Gröfse dargestellt sind, ist dadurch erreicht, dafs ein Ring a, welcher in einer entsprechenden Nuth am Laufrade liegt und durch einige Gummischlauchenden b, Fig. 4, oder auch durch eine genügende Anzahl Spiralfedern b, Fig. 5, etc. eine elastische Unterlage erhält, dicht schliefsend unter die Fläche des Leitrades stöfst, ohne dafs diese Berührung einen nennenswerthen Arbeitsverlust durch Reibung hervorrufen kann. Selbst bei bedeutendem seitlichen Schwanken des Laufrades kann die Berührung nicht schaden, da der Ring α durch die elastische Unterlage vollkommen nachgiebig ist, und letztere bei Annahme einer Eindrückung von z. B. 4 mm noch keinen wesentlichen Druck auf den Ring a ausübt.
Die Dichtung zwischen Laufrad und Ring a wird dadurch erzielt, dafs letzterer so dicht an den spitzen Vorsprung c der Nuth anschliefst, dafs wohl eine Verschiebung des Ringes α nach oben oder unten leicht zulässig, jedoch kein wesentlicher Wasserverlust zwischen Ring α und Vorsprung c stattfinden kann.
Der Verschlufs kann in Anwendung kommen in dem Falle:
1. Dafs das Druckwasser an der Seite d, Fig. 4 bezw. Fig. 5, steht.
2. Dafs dasselbe an der Seite e, Fig. 4 bezw. Fig. 5, steht.
Im ersteren Falle drückt der Wasserdruck den Ring α nicht unter das Leitrad; im letzteren Fall wird derselbe jedoch durch den Wasserdruck unter das Leitrad geprefst; der Arbeitsverlust, welcher hierdurch entsteht, ist aber verschwindend klein.
Der Unterschied zwischen diesem und dem dem Hauptpatent No. 435 zu Grunde liegenden Spaltverschlufs besteht darin, dafs bei ersterem die Dichtung des Ringes α mit dem Laufrade durch den Anschlufs des Ringes α an den Vorsprung c bewirkt wird und das Druckwasser auf die elastische Unterlage des Ringes α keinen Einflufs ausüben kann, während bei letzterem die Dichtung des Ringes a am Laufrade durch den Gummischlauch, welcher zugleich als elastische Unterlage dienen mufs, erfolgt, wobei jedoch das Druckwasser in den Schlauch treten kann, hierdurch denselben ausdehnt und ihn sammt Ring an das Leitrad drückt, wodurch ein gröfserer Reibungsverlust entsteht und aufserdem die Elasticität des Schlauches beeinträchtigt wird.
Dieses gilt bei den Reactionsturbinen, wogegen bei den Actionsturbinen (Turbinen, welche keinen Wasserdruck am Spalt haben, bei denen also nur das Eindringen von Luft verhindert werden soll) beide Verschlüsse gleich vortheilhaft in Anwendung zu bringen sind.
Patent-Anspruch: Die beschriebene und dargestellte Anordnung zur Verschliefsung des Spaltes, welcher zwischen Lauf- und Leitrad bei Actions- und Reactionsturbinen vorhanden ist, durch einen Ring mit elastischer Unterlage in der Weise, dafs kein wesentlicher Wasserverlust stattfindet, jedoch auch kein wesentlicher Arbeitsverlust durch Reibung der Verschlufstheile bei der Bewegung des Laufrades erfolgen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
Klasse 88.
J. HEYN in STETTIN. Spaltverschiurs des Leit- und Laufrades bei Actions- und Reactionsturbinen.
Zusatz-Patent zu No. 435 vom 8.JuIi 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. October 1877 ab. Längste Dauer: 7. Juli 1892,
DE1462DA 1877-10-10 1877-10-10 Spaltverschlufs des Leit- und Laufrades bei Aktions- und Reaktionsturbinen (Zusatz zu dem Patent Nr. 435) Expired - Lifetime DE1462C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1462T 1877-10-10

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DE1462DA Expired - Lifetime DE1462C (de) 1877-10-10 1877-10-10 Spaltverschlufs des Leit- und Laufrades bei Aktions- und Reaktionsturbinen (Zusatz zu dem Patent Nr. 435)

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