DE1459925C - Gebäude aus vorgefertigten Bauteilen - Google Patents
Gebäude aus vorgefertigten BauteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gebäude aus vorgefertigten Bauteilen mit auf Fundamentplatten abgestützten
Säulen, auf denen Dachträger gelagert sind, an die zwischen den Säulen angeordnete lotrechte Wände
angehängt sind.
Bei Gebäuden der genannten Art ist es wichtig, daß die Säulen so eingestellt, ausgerichtet und einander
zugeordnet werden, daß die Dachträger genau waagerecht und die zwischen den Säulen angeordneten
Wände genau lotrecht ausgerichtet sind. Es sind Gebäude dieser Art bekannt, bei denen Stellmittel,
mit denen das vorstehende Problem in befriedigender Weise gelöst werden kann, nicht vorhanden
sind.
Es sind weiter Vorrichtungen zum Einstellen der
Säulen von Gebäuden bekanntgeworden (USA.-Patentschrift 2 446 949), bei denen ein mit einer Fußplatte
auf der Unterlage aufgesetzter Schuh das untere Ende der Säule aufnimmt, die in Abstand hiervon
durch paarweise einander zugeordnete einstellbare Klemmbacken festgeklemmt und auf diese Weise in
ihre genaue Lage eingestellt werden kann. Der Aufbau dieser bekannten Einstellvorrichtungen ist aufwendig;
außerdem ist es erforderlich, die zum Spannen der Klemmbacken verwendeten Schraubenanordnungen
immer wieder zu überprüfen und evtl. nachzustellen, weil diese Schraubenanordnungen beispielsweise
durch Bodenvibrationen sich lockern können. Es ist also eine dauernde Wartung notwendig.
"Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Gebäude der eingangs genannten Art die Abstützung
der Säulen auf der Fundamentplatte mit Mitteln übersichtlichen, einfachen Aufbaus derart zu
bewerkstelligen, daß die auf den Säulen gelagerten Dachträger in waagerechter Ebene und die an den
Dachträgern angehängten, zwischen den Säulen angeordneten Wände sowie die Säulen in lotrechter
Richtung auf einfache Weise ein- und dauerhaft festgestellt werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß zum Einstellen der Säulen in
waagerechter Ebene jeweils an dem Säulenfuß in Säulenlängsrichtung vorstehende Ankerbolzen angeordnet
sind, die an ihren unteren Enden in Blöcken eingebettet sind, die in Aussparungen der Fundamentplatte
gelagert sind, wobei die Aussparungen, in der Draufsicht gesehen, größer als die Blöcke sind und
der nach Einstellen der Säulen in waagerechter Ebene verbleibende Zwischenraum mit Ortbeton ausfüllbar
ist, und daß zum lotrechten Ausrichten und Höhenverstellen der Säulen jeweils an dem Säulenfuß eine
Platte befestigt ist, die auf an die Ankerbolzen geschraubte Haltemuttern abgestützt und nach Einstellen
der Stützen durch Gegenmuttern an den Ankerbolzen feststellbar ist.
Diese Ausbildung hat folgende Vorteile. Die Einstellmittel sind sehr einfach im Aufbau. Mit dem Einstellen
der Säulen wird erreicht, daß die Dachträger und die zwischen den Säulen anzuordnenden Wandplatten
ohne weitere Einstellung montiert werden . können. Das Gebäude kann nach beliebigen Richtungen
erweitert werden, ohne daß irgendeine Umwandlung oder Anpassung von Bauteilen erforderlich
ist. Als Folge des vorgenannten Vorteils ergibt sich, daß die Bauteile des Anfangsgebäudes durch diese
es erweiternden Bauteile unmittelbar beansprucht •werden können, wobei eine große Anpassungsfähigkeit
und Nachgiebigkeit der Bauteile hinsichtlich ihrer Verwendungsmöglichkeit gesichert ist. Das Auseinandernehmen
und Zusammenbauen des Gebäudes kann ohne Schaden für die Bauteile erfolgen. Die Grundriß- bzw. Seitenanordnung des Gebäudes geschieht
nach einem Raster, der die Verwendung von genormten Bauteilen ermöglicht.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel des Gebäudes nach der Erfindung erläutert. Es
zeigt
ίο Fig. 1 einen Teil des Gebäudes in einer Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht auf einen Schnitt in der
Ebene 2-2 der Fig. 1; . '
Fig. 3 eine Säule in einer Seitenansicht,
Fig. 4 einen Schnitt in der Ebene 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt in der Ebene 5-5 der Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt in der Ebene 6-6 der Fig. 3, F i g. 7 einen Schnitt in der Ebene 7-7 der F i g. 3, F i g. 8 eine lotrechte Wand des Gebäudes in einem ao Schnitt in der Ebene 8-8 der Fig. 1.
Fig. 4 einen Schnitt in der Ebene 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt in der Ebene 5-5 der Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt in der Ebene 6-6 der Fig. 3, F i g. 7 einen Schnitt in der Ebene 7-7 der F i g. 3, F i g. 8 eine lotrechte Wand des Gebäudes in einem ao Schnitt in der Ebene 8-8 der Fig. 1.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Gebäudeteil ist
aus vorgefertigten Bauteilen gebildet, mit Säulen 1, die sich auf Fundamentplatten 2 abstützen, die am
Boden befestigt sind. Weiterhin weist der Gebäude-
a5 teil lotrechte Wände 3 zwischen den Säulen 1 und
von den Säulen getragene Dachträger 4 mit einer
■ Dachhaut 5 auf. Der Gebäudeteil gehört zu einer
nicht dargestellten Gebäudeeinheit, die nach einem bestimmten Raster unterteilt ist, z. B. jeweils in Quadrate
mit 12 m langen Seiten.
Jede Säule 1 aus bewehrtem Beton hat einen Querschnitt in Kreuzform mit vier symmetrischen Armen,
wie sich aus Fig. 5 und 6 ergibt, und weist eine axiale Bohrung 6 auf, die sich zentral über die ganze
Höhe der Säule erstreckt. Eine Platte 7, ebenfalls in Kreuzform, ist am Fuß der Säule 1 mit Hilfe von
Eisen 8 befestigt, die jeweils in einem der Arme der Säule eingebettet sind. Die Eisen 8 sind an Platten 9
angeschweißt, die mit der Platte 7 fest verbunden 4" sind. Vier Rohrstücke 10, die ebenfalls mit der
Platte 7 fest verbunden sind, sind untereinander durch Eisen 11 verbunden, die rechtwinklig zueinander
verlaufen und die teilweise in der Säule 1 ein-** gebettet und in der Mitte an einem Rohr 12 befestigt
sind, das der zentralen Bohrung 6 entspricht und mit dieser zusammenfällt. Die Platte 7 ist an den den
Rohrstücken 10 entsprechenden Stellen durchbohrt, um auf diese Weise Ankerbolzen 13 hindurchgehen
zu lassen, die zur Befestigung des Fußes der Säule so an der Fundamentplatte 2 aus Beton dienen. Die
Ankerbolzen 13 haben einen Kopf 14, der in einem, z. B. keilförmigen Block 15 aus Beton eingebettet ist,
der mit Zwischenraum 16 in einer entsprechenden Aussparung 17 in der Fundamentplatte 2 aufgenommen
ist. Die oberen Enden der Ankerbolzen 13 nehmen jeweils eine in der Höhe verstellbare Haltemutter
18 auf, auf der die Platte 7 aufliegt. Die Haltemuttern
19 gestatten es, den Fuß der Säule mit den Ankerbolzen 13 zu verspannen, sobald die Einstellung der
Höhe der Haltemuttern 18 vorgenommen worden ist.
Die Stellung des Fußes jeder Säule 1 gegenüber der
Fundamentplatte 2 kann in dem Zwischenraum 16 dadurch eingestellt werden, daß man die Blöcke 15
verstellt. Sobald die gewünschte Stellung hergestellt worden ist, wird Ortbeton in den Zwischenraum 16
eingegossen, derart, daß die Fundamentplatte 2 und die Blöcke 15 einen einzigen Block bilden.
Die lotrechte Umstellung der Säule I wird durcli
Drehen der Haltemuttern 18 erreicht, die dann durch Gegenmuttern 19 festgestellt werden.
Der obere Teil der Säule 1 besitzt einen Kopf 20, der aus vier U-Eisen 21 besteht, die paarweise einander
gegenüberliegen und hierbei ein Kreuz bilden, dessen zentraler Teil hohl ist und dessen Arme durch
die Schenkel der U-Eisen 21 gebildet sind, wobei auf diese Weise äußere Kanäle gebildet werden, die dazu
dienen, die Enden der Dachträger 4 aufzunehmen, wie in F i g. 1 gezeigt ist. Der Kopf 20 ist am oberen
Ende der Säule 1 mit Hilfe von Rundeisen 22 befestigt, die an die U-Eisen 21 angeschweißt (F i g. 7)
und im Beton der Säule eingebettet sind.
Nach dem lotrechten Höheneinstellen der Säulen und dem waagerechten Einstellen der Füße der Saulen
gegenüber den Grundplatten 2 in einem Abstand voneinander, der genau der Länge der Dachträger 4
entspricht, können die Dachträger 4 in die Kanäle der entsprechenden U-Eisen des Kopfes 20 gleitend
eingesetzt werden.
Die Dachträger 4 dienen dazu, die lotrechten Wände 3 zu halten. Zu diesem Zweck sind Stangen 24
mit rundem Querschnitt (Fig. 8), die parallel zur Längsachse der Dachträger 4 verlaufen, in seitlichen
Randteilen 25 der unteren Gurtung dieser Dachträger 4 eingebettet, und die Tafeln 3', welche die
Wände 3 bilden, weisen an ihrem oberen Rand Haken 26 auf, die von außen her um die Stangen 24 greifen,
so daß auf diese Weise die Tafeln an den Dachträgern 4 aufgehängt sind.
Claims (2)
1. Gebäude aus vorgefertigten Bauteilen mit auf Fundamentplatten abgestützten Säulen, auf
denen Dachträger gelagert sind, an die zwischen den Säulen angeordnete lotrechte Wände angehängt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen der Säulen (1) in waagerechter Ebene jeweils an dem Säulenfuß in Säulenlängsrichtung
vorstehende Ankerbolzen (13) angeordnet sind, die an ihren unteren Enden in Blöcken (15) eingebettet sind, die in Aussparungen
(17) der Fundamentplatte (2) gelagert sind, wobei die Aussparungen (17), in der Draufsicht
gesehen, größer als die Blöcke (15) sind und der nach Einstellen der Säulen (1) in waagerechter
Ebene verbleibende Zwischenraum (16) mit Ortbeton ausfüllbar ist, und daß zum lotrechten Ausrichten
und Höhenverstellen der Säulen (1) jeweils an dem Säulenfuß eine Platte (7) befestigt
ist, die auf an die Ankerbolzen (13) geschraubte Haltemuttern (18) abgestützt und nach Einstellen
der Stützen durch Gegenmuttern (19) an den Ankerbolzen (13) feststellbar ist.
2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Säule (1) im Querschnitt die
Gestalt eines Kreuzes mit vier symmetrischen Armen aufweist, an die die Ankerbolzen (13) angeschlossen
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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