DE145440C - - Google Patents

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DE145440C
DE145440C DE1902145440D DE145440DA DE145440C DE 145440 C DE145440 C DE 145440C DE 1902145440 D DE1902145440 D DE 1902145440D DE 145440D A DE145440D A DE 145440DA DE 145440 C DE145440 C DE 145440C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02NELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H02N1/00Electrostatic generators or motors using a solid moving electrostatic charge carrier
    • H02N1/06Influence generators
    • H02N1/08Influence generators with conductive charge carrier, i.e. capacitor machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

afta'u>et (i cf]&vi ααά&η fenηfo,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit der vorliegenden Erfindung wird bezweckt, den zusammengesetzten, aus mehreren Scheiben bestehenden Influenzmaschinen aller bisher bekannten Systeme eine in theoretischer und praktischer Hinsicht vollkommenere Anordnung zu geben,., als es bisher der Fall ist, :nd dadurch die Leistungsfähigkeit einer vlaschine von bestimmter Größe zu erhöhen. Die neue Anordnung, wodurch dieses er-, möglicht wird, ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht und besteht darin, daß bei einer Influenzmaschine die umlaufenden Scheiben, die auf jeder Seite unmittelbar neben einer festen oder in entgegengesetzter % Richtung beweglichen Scheibe liegen, aus je zwei lose aufeinander liegenden oder in geringem Abstande voneinander befindlichen Einzelscheiben aus Isolationsmäterial bestehen, zwischen denen sich schmale Metallsektoren . befinden, die an Stelle der Saugkämme das Aus- bezw. Einströmen der Elektrizität aus ihren Kanten auf die inneren Oberflächen der Einzelscheiben bewirken. Zu diesem Zwecke stehen sämtliche in einer der Achsrichtung parallelen Linie liegenden Sektoren miteinander in leitender Verbindung und werden gemeinsam an dem Sektor der äußersten Scheibe oder einem besonderen mit. den Sektoren verbundenen Kollektorknopf polarisiert.
Gegenüber den bisher bekannten mehrscheibigen Influenzmaschinen besitzt die Kondensatormaschine eine zweite wirksame Oberfläche, welche wie die erste die aus demselben Sektor der ersten Oberfläche ausströmende, jedoch von der zweiten Seite her influenzierte Elektrizität auffängt, mitführt und vermöge ihrer zugehörigen Ebonitscheibe vor dem Überströmen auf die benachbarte feste oder entgegengesetzt kreisende Scheibe bewahrt.
Im folgenden wird die Erfindung in ihrer Anwendung auf die Influenzmaschinen von Voß-Töpler eingehend beschrieben.
Auf den nach Art einer Riemscheibe ausgebildeten zylindrischen Körper aus Ebonit a (Fig. ι und 2) oder statt dessen auch auf eine mit Isoliermaterial verkleidete Trommel aus Gußeisen oder Stahl sind eine Anzahl Scheiben c (Ankerscheiben) geschoben, die durch die isolierenden Ringe d von passender Dicke in dem gewünschten Abstande voneinander durch ihre eigene Reibung oder durch Verschrauben befestigt sind.
In ähnlicher Weise sind in den zylindrischen Körper b aus.Ebonit (oder aus Stahlguß mit isolierender innerer Verkleidung) eine Reihe von Scheiben C1 (Erregerscheiben) geschoben, die ebenfalls durch isolierende Ringe Cl1 von passender Dicke in dem gleichen Abstand wie die Ankerscheiben voneinander gehalten sind. '
Die so zueinander befestigten Seheiben '. werden derart montiert, daß konzentrisch und abwechselnd je eine Anker- und Erregerscheibe nebeneinander zu liegen kommen, was z. ,B. auf die Weise ausgeführt werden kann, daß der Erreger aus zwei gleichen, getrennten Hälften hergestellt wird, die in der Zeichnung von links und rechts bei e über den fertig montierten Anker zusammengeschoben und befestigt werden.
Jede Ankerscheibe c, in Fig. 2 der Einfachheit ,,halber im Schnitt nur durch eine
gerade Linie angedeutet, besteht aus zwei gleichen kartondicken Ebonitscheiben/(Fig. 3), die durch den etwa 1. mm dicken Ebonitring g in geringer Entfernung voneinander gehalten werden oder auch mit Hinweglassung des Ringes g unmittelbar aufeinander liegen. Zwischen die beiden Scheiben ist eine große Anzahl schmaler Sektoren Iv aus dünnem Metallblech oder Stanniol angebracht, von denen jeder vermittels der schmalen radialen Verbindung i mit einem Draht / in Verbindung steht, der parallel zur Achsrichtung auf der Zyliiiderfläche der Trommel α hinlaufend in einem runden wohlgeglätteten Metallknopf k
endigt. .
In ähnlicher Weise werden die Erregerscheiben C1 aus je zwei dünnen, aufeinander liegenden Ebonitscheiben, gebildet, zwischen denen die Papierbelege m wie bei der Influenzmaschine von Voß angebracht sind und wie oben durch eine metallische Verlängerung und einen. auf der Zylinderfläche des Körpers b hinlaufenden Metallstreifen oder Draht mit den zwei in die Bürsten η auslaufenden Bürstenträgern ο in leitender Verbindung stehen.
Statt. die Knöpfe k an dem zylindrischen Körper α anzubringen, empfiehlt es sich, den in Fig. 2 gezeichneten Ankerscheiben c noch eine weitere Reihe Ankerscheiben t (Fig. 4, Schnitt) außerhalb der Erregerscheiben hinzuzufügen , die Knöpfe Ar1 auf die Sektoren dieser Scheibe selbst zu befestigen, und durch ein Loch in derselben nach außen durchragen und dort von den Bürsten nps bestreichen zu lassen.
Die Erregung der Ankerscheiben wird durch die Knöpfe k und die beim Umlauf des Ankers sie bestreichenden Bürsten ρ des Querkonduktors q bewirkt, ferner die Erregung der Papierbelege m durch die Bürsten η und die Elektrisierung der Konduktoren r durch die Bürsten s, wie aus dem Diagramm (Fig· S) hervorgeht, das man sich als eine Abwicklung der bei e auseinander geschnittenen Anker- und Erregerscheiben zu denken hat. Die von den Belegen m der Erregerscheiben abgestoßenen gleichnamigen Elektrizitäten auf den inneren Oberflächen der Ankerscheiben // werden vermittels der Sektoren h eingesaugt und vermittels der Verbindungen /, der Kollektorknöpfe k und der Bürsten s in die als Elektroden dienenden Metallkugeln r getrieben, zwischen denen sich bei rascher Drehung der Scheiben ihre Potentiale durch ununterbrochenen kräftigen Funkenstrom von gleichzeitig großer Schlagweite ausgleichen können.
In .derselben Weise, wie bei der Voß'schen Influenzmaschine die festen Scheiben nach Wimshurst durch in entgegengesetzter Richtung laufende ersetzt werden können, ist es auch hier der Fall. Fig. 6 und 7 zeigt eine solche Anordnung, die bezüglich ihrer Wirkungsweise mit den ähnlichen Maschinen von Wimshurst vollkommen übereinstimmt. Wie bei diesen werden die entgegengesetzt kreisenden Scheiben 11 bei der vorliegenden Maschine in .,dem Zwischenraum zwischen ihren zwei Einzelscheiben ν (Fig. 8) in gleicher Weise mit Sektoren versehen wie die Scheiben f in Fig. 3. Die Erregung dieser Scheiben u findet an den Kollektorknöpfen w statt und ist dieselbe wie bei den zwei einfachen entgegengesetzt laufenden Scheiben der Influenzmaschinen von Wimshurst (Fig. 9).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Aus mehreren Scheiben zusammengesetzte Influenzmaschine, bei der jede umlaufende Ankerscheibe zwischen je zwei festen oder in entgegengesetzter Richtung laufenden Erregerscheiben in unmittelbarer Nähe derselben angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerscheiben aus je zwei aufeinander liegenden oder in geringem Abstande voneinander befindlichen Einzelscheiben aus Isolationsmaterial bestehen, zwischen denen sich schmale Metallsektoren befinden, die an Stelle der Saugkämme das Aus-. bezw. Einströmen der Elektrizität aus ihren Kanten auf die inneren Oberflächen der Eirizelscheiben bewirken, zu welchem Zwecke sämtliche in einer der Achsrichtung parallelen Linie liegenden Sektoren miteinander, in leitender Verbindung stehen und gemeinsam an dem Sektor der äußersten Scheibe oder an einem besonderen mit den Sektoren verbundenen Kollektorknopf polarisiert werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1902145440D 1902-07-17 1902-07-17 Expired - Lifetime DE145440C (de)

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AT18918D AT18918B (de) 1902-07-17 1903-11-26 Kondensatormaschine.

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DE145440C true DE145440C (de)

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ID=412781

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DE1902145440D Expired - Lifetime DE145440C (de) 1902-07-17 1902-07-17

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DE (1) DE145440C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750914C (de) * 1939-06-15 1945-01-31 Gleichstromhoechstspannungszaehler

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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