DE1449385B2 - Ausleseeinrichtung fur assoziative Speicher - Google Patents

Ausleseeinrichtung fur assoziative Speicher

Info

Publication number
DE1449385B2
DE1449385B2 DE19631449385 DE1449385A DE1449385B2 DE 1449385 B2 DE1449385 B2 DE 1449385B2 DE 19631449385 DE19631449385 DE 19631449385 DE 1449385 A DE1449385 A DE 1449385A DE 1449385 B2 DE1449385 B2 DE 1449385B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
flip
lines
register
word
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19631449385
Other languages
English (en)
Other versions
DE1449385C3 (de
DE1449385A1 (de
Inventor
Harold Emanuel Saratoga Calif. Petersen
Michael Yonkers N.Y. Teig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1449385A1 publication Critical patent/DE1449385A1/de
Publication of DE1449385B2 publication Critical patent/DE1449385B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1449385C3 publication Critical patent/DE1449385C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C15/00Digital stores in which information comprising one or more characteristic parts is written into the store and in which information is read-out by searching for one or more of these characteristic parts, i.e. associative or content-addressed stores
    • G11C15/02Digital stores in which information comprising one or more characteristic parts is written into the store and in which information is read-out by searching for one or more of these characteristic parts, i.e. associative or content-addressed stores using magnetic elements

Landscapes

  • Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)
  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description

3 4
aussetzung, daß die im Speicher enthaltene Informa- gespeicherten Wörtern werden auf horizontalen Bittion so aufgebaut sein muß, daß sich die einzelnen leitungen die Bitsuchsignale parallel zugeführt; das Wörter in mindestens einer Binärstelle unterscheiden, Absuchen aller Wörter erfolgt gleichzeitig. An jeder so daß im Speicher direkt eine eindeutige Kennzeich- Binärposition (Kreuzungsstelle) der Speichermatrix nung der in ihm gespeicherten Wörter gegeben sein 5 wird immer dann ein Strom in die vertikale Wortleimuß (beispielsweise Ordnung der Informationen nach tung induziert, wenn keine Übereinstimmung dieser Lagemummern). Die assoziative Suche erstreckt sich Bitposition mit dem Suchbit vorliegt. Eine stromdann auf die eindeutig zur Kennzeichnung dienenden führende, vertikale Wortleitung kennzeichnet somit Teile des Wortes. Außerdem erfolgt noch eine Ein- eine Nichtübereinstimmung des Wortes mit dem Suchspeicherung der Adressenziffern bei jedem Wort im io wort, während eine nichtstromführende, vertikale Speicher. Mit den verschiedenen Gruppen der supra- Wortleitung kennzeichnend für die Übereinstimmung leitenden Speicherelemente ist ein Satz von Abfrage- des gespeicherten Wortes mit dem Suchwort ist. Es leitern und ein Satz von Ausgangsleitern gekoppelt. erfolgt eine entsprechende Aktivierung der den Wort-Abfrage- und Ausgangsleiter sind in logischer Weise leitungen zugeordneten Worttrigger. Das Auslesen der so miteinander verbunden, daß ein den Abfrageleitern 15 Wörter erfolgt auch wieder durch sukzessives Abzugeführter Satz von Suchsignalen nur dann ein Aus- fragen der Worttrigger, was — wie oben — in bezug gangssignal liefert, wenn die entsprechende Infor- auf die zeitliche Ausnutzung des assoziativen Speichers mationsstellen bei einem Wort im Speicher vorhanden unwirtschaftlich ist.
sind. Es bedeutet eine erhebliche Einschränkung und Hinsichtlich des Standes der Technik läßt sich zueinen großen Nachteil dieses Speichers, daß das Aus- 20 sammenfassend sagen, daß bei der üblichen Betriebslesen mehrerer mit dem Suchwort übereinstimmender weise eines assoziativen Speichers die gespeicherten Wörter aus dem Speicher nicht möglich ist, ja daß Wörter in bezug auf gewisse Suchkriterien (Suchwort) sogar vornherein zur Auflage gemacht ist, daß im abgefragt werden und daß eine Anzeige derjenigen Speicher nur Wörter gespeichert sein dürfen, die sich Wörter, die mit den Suchkriterien übereinstimmen, in ihrer »Kennung« alle voneinander unterscheiden. 25 registriert wird. Mehrfache Übereinstimmungen lassen
Eine größere Systemflexibilität läßt sich erreichen, sich feststellen und auseinanderhalten durch entwenn die Speicherung des »Kennungs «-Teiles des sprechende Aktivierung einer Reihe von Worttriggern, Wortes getrennt durchgeführt wird (französisches die zu einem einzeiligen Register zusammengefaßt Patent 1 235 597). Es ist dann möglich, im Speicher die sind. Durch sukzessives Ansprechen der einzelnen »Kennungs«-Teile und die »Informations«-Teile der 30 Trigger in diesem Register erfolgt das Auslesen der zu speichernden Wörter unabhängig voneinander ein- Wörter, für die im Wortkennungsteil die Übereinzuschreiben und auszulesen und gegebenenfalls ihren Stimmung mit den Suchkriterien festgestellt wurde. Informationsinhalt durch Umschreiben zu verändern. Statt der gesamten Wortlänge können auch nur be-Es erfolgt hier eine sukzessive Durchsuchung der ge- stimmte Wortteile, z. B. der Wortinformationsteil, austrennt gespeicherten Kennungsteile der Wörter in 35 gelesen werden. Die einzelnen Wörter werden im allbezug auf die Suchdaten. Wenn zwischen einem Ken- gemeinen sukzessive aus dem Speicher ausgelesen. Bei nungsteil eines Wortes und dem Suchwort eine Über- den assoziativen Speichern nach dem Stande der Techeinstimmung festgestellt wird, so wird ein zugeord- nik ist die Speicherorganisation derart, daß sich der neter Wortrigger gesetzt, womit das Vorhandensein Speicher organisatorisch nur in zwei Dimensionen ereiner Datenübereinstimmung festgehalten wird. Es ist 40 streckt, d. h., die Wörter liegen in einer Ebene bitalso durchaus zulässig, daß bei mehreren Wörtern eine weise nebeneinander. Der Anruf der Wörter mit Hilfe Übereinstimmung des Wortkennungsteiles mit dem der Suchkriterien erfolgt bitweise und parallel, bei-Suchwort besteht. Zum Auslesen der Wortinforma- spielsweise auf horizontalen Bitleitungen, während die tionsteile werden alle Worttrigger sukzessive abgefragt. einzelnen Binärpositionen eines Wortes entlang den Sobald bei dieser Abfragung ein Worttrigger ange- 45 vertikalen Leitungen liegen. Eine mehrfache Worttroffen wird, der sich in seinem aktivierten Zustand Übereinstimmung wird in einem einzigen, zum Speicher befindet, so erfolgt das Auslesen des diesem Wort- gehörenden Register festgestellt, woraufhin die Übertrigger zugeordneten Wortinformationsteiles. Das einstimmenden Wörter hintereinander ausgelesen sukzessive Abfragen der Worttrigger dauert bei Spei- werden.
ehern großen Fassungsvermögens naturgemäß ver- 50 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Abfrage-
hältnismäßig lange. Da es im Wesen der Suche be- und Auslesemittel für dreidimensionale assoziative
gründet ist, daß immer nur wenige Übereinstimmungen Speicher zu schaffen. In einem dreidimensionalen
zwischen Suchwort und Wortkennungsteil vorliegen Speicher wird die Lage eines Wortes durch eine ebene
und infolgedessen auch nur wenige Worttrigger akti- Matrix, d. h. durch zwei Dimensionen definiert
viert sind, so ist leicht einzusehen, daß die zeitliche 55 (m · η-Matrix), während sich die Binärpositionen jedes
Ausnutzung dieses assoziativen Speichers in hohem Wortes in der dritten Dimension (z) erstrecken. Es ist
Maße unwirtschaftlich ist. mit dieser Erfindung auch beabsichtigt, das Auslesen
Eine hohe Systemflexibilität wird bei einem asso- der in Übereinstimmung mit den Suchkriterien fest-
ziativen Speicher auch dadurch erreicht, daß der zur gestellten Wörter mit möglichst geringem Zeitaufwand
Datenassoziation dienende Wortkennungsteil durch 60 zu bewerkstelligen, d. h. an Stelle einer zeitraubenden,
selektive Maskierung eines Suchwortes gebildet wird Stufe für Stufe erfolgenden Ausleseaktivierung ein
(französisches Patent 1 311 882). Eine getrennte Spei- Überspringen von solchen Triggern zu bewirken, die cherung von Wortkennungsteil und Wortinformations- keine Übereinstimmung anzeigen. Es soll ferner einem teil wird dadurch überflüssig. Außerdem kann die weiteren, in der Praxis erwachsenen Bedürfnis Rech-Suchdatenassoziation mit beliebigen Binärstellen der 65 nung getragen werden, durch das selektive Abgrenzen
gesamten Wortlänge der gespeicherten Wörter durch- vorherbestimmter Teile des Speichers eine Untergeführt werden. Dieser assoziative Speicher kann mit drückung des Auslesens auch übereinstimmender magnetischen Speicherelementen aufgebaut sein. Den Wörter aus den abgegrenzten Speicherteilen zu be-
5 6
wirken. Anders ausgedrückt soll das Auslesen von Entnahme übereinstimmender Datenwörter eine Folge-Wörtern aus einem assoziativen Speicher abhängig leiterschaltung von, mit deren Hilfe alle nicht eine gemacht werden von der selektiven Einstellung von Übereinstimmung markierenden Positionen über-Speicherelementen in einer weiteren Speicherebene, Sprüngen werden können, so daß dadurch eine erwobei die Einstellungen dieser Speicherelemente den 5 höhte Entnahmegeschwindigkeit gewährleistet ist.
Wortadressen entsprechen. Dem assoziativen Speicher Eine Ausleseeinrichtung für einen assoziativ und wird gewissermaßen die Adressierungseigenschaft eines zerstörungsfrei auslesbaren dreidimensionalen Kernkonventionellen Speichers überlagert. Es sollen also speicher mit matrixförmiger Wortspeicherung in bestimmte Teile des assoziativen Speichers isoliert m Spalten und η Zeilen unter Erstreckung der Binäroder abgegrenzt werden können, so daß das Auslesen io stellen der gespeicherten Wörter in der dritten Dimeneines mit den Suchkriterien übereinstimmenden Wortes sion, wobei jedem Matrix-Adressenplatz eines mit den innerhalb oder außerhalb des abgegrenzten Gebietes Suchkriterien als übereinstimmend festgestellten Wordes Speichers zugelassen oder unterdrückt werden tes ein aktiviertes Markierungselement in einem ebenkann. . falls m Spalten und η Zeilen aufweisenden Markie-
Die praktische Bedeutung der Abgrenzungseigen- 15 rungskernspeicher zugeordnet ist, kennzeichnet sich schaft bei einem assoziativen Speicher sei an einem gemäß der Erfindung dadurch, daß den Spalten und konkreten Beispiel kurz aufgezeigt. Im Speicher kann den Zeilen des Markierungsspeichers je ein Spalteneine große Anzahl von Namen und Adressen enthalten Weiterrückregister und ein Zeilenweiterrückregister sein, beispielsweise die Namen und Adressen der zugeordnet ist, die je mindestens so viele Registerstufen Abonnenten einer großen Anzahl von Zeitschriften 20 aufweisen, wie Spalten m bzw. Zeilen η in dem Markie- und anderen Veröffentlichungen. Eine Abgrenzebene rungsspeicher vorgesehen sind, und daß — zum kann dazu benutzt werden, um die Speicheradressen Adressenauslesen aus dem Markierungsspeicher im der Abonnenten einer bestimmten Zeitschrift zu Wege der Parallelaktivierung der Spalten und der speichern. Es kann dann wünschenswert sein, zwei Serienaktivierung der Zeilen desselben und zum Liefern Abonnentenlisten (entsprechend den Abgrenzebenen) 25 der Auslesetreiberströme der Spalten und der Zeilen zu benützen und sie in den verschiedensten Weisen des dreidimensionalen Wortspeichers zwecks Auszu manipulieren. Der Speicher kann im Hinblick auf lesens eines zuvor den Suchkriterien als übereinstimdie erste Abonnentenliste abgefragt werden, danach mend festgestellten Wortes aus dem Wortspeicher — können die Abonnenten der ersten Liste mit denen der die Ausgangsleitungen der Weiterrückregister als zweiten Liste verglichen werden, um festzustellen, 3° Treiberleitungen die Markierspeicherspaltenkerne und welche Abonnenten in beiden Listen eingeschrieben die Spaltenkerne und Zeilenkerne des dreidimensiosind. Die erste Liste kann nach dem Vorhandensein nalen Wortspeichers durchsetzen und daß die Spaltenvon Namen abgesucht werden, die auf einer oder ausleseleitungen und die Zeilenausleseleitungen des mehreren anderen Listen stehen, nach dem Vorhanden- Markierungsspeichers über Markierungs-Flip-Flopsein von Namen, die auf einer weiteren Liste, aber 35 Register und Und-Stufen mit den Eingangsklemmen nicht auf einer dritten Liste stehen oder nach solchen, der Spalten- bzw. Zeilen-Weiterrück-Register-Stufen die in einer von zwei weiteren Listen stehen. verbunden sind, wobei die Weiterrückregister aus in
Von praktischer Bedeutung ist ferner die Möglich- Serie geschalteten Binärstufen bestehende Verschiebekeit der Herbeiführung einer logischen Kombination register sind, in denen ein in einer Binärstufe gespeider Daten aus der Speicherebene zur Abgrenzung 4° chertes, den Einstellungszustand charakterisierendes (Abgrenzebene) und aus der Speicherebene, in der die Signal »1« unter Überspringen der nächstfolgenden, übereinstimmenden Worte markiert sind (Markie- zuvor nicht voraktivierten Binärstufen auf die dann rungsebene). Dadurch kann das wahlweise Auslesen folgende zuvor aktivierte Binärstufe unter Löschung eines Wortes von dem gleichzeitigen Vorhandensein der übertragenden Binärstufe übertragen wird,
entsprechender gespeicherter Anzeigen in der Markie- 45 Der durch die Erfindung erreichte technische Fortrungsebene und in allen Abgrenzebenen abhängig schritt ist darin zu sehen, daß bei der assoziativen Angemacht werden; zum mindesten kann es abhängig sein steuerung auch mehrere Markierelemente ansteuerbar von dem Vorhandensein in wenigstens einer Abgrenz- sind und eine entsprechende Anzeige erreichbar ist, so ebene oder in nur einer Abgrenzebene. daß eine sequenzielle Datenentnahme möglich ist, so
Durch die französische Patentschrift 1 308 900 ist es 50 daß die Durchführung von Suchkriterien im Sinne
bereits bekanntgeworden, bei einem dreidimensionalen mehrfacher Übereinstimmungen ermöglicht ist.
Kernspeicher zur Erleichterung des Auffindens eines Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
gespeicherten Wortes den sieben zur Speicherung von Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
sieben Bits vorgesehenen Speicherebenen eine achte beschrieben. Es zeigt
Ebene zur Aufnahme eines Markierungsbits zuzu- 55 F i g. 1 das Blockdiagramm der erfindungsgemäßen
ordnen, der angibt, ob eine derartige Speicherstelle Ausleseeinrichtung für einen assoziativen Speicher,
frei oder belegt ist und dadurch die Zeit zum Aufsuchen F i g. 2 die Anordnung der F i g. 2 A bis 2 F zuein-
einer freien Speicherstelle verkleinert. ander, die zusammengesetzt das Schaltungsschema der
In der Zeitschrift »IBM Journal«, 1961, S. 106 und Ausleseeinrichtung ergeben,
folgende, ist in einem Assoziativspeicher eine Markier- 60 F i g. 3 die Anordnung der Fig. 3 A und 3B zuein-
matrix zugeordnet, in welchem die datenmäßige Über- ander, die einen bestimmten Teil (Markierungsspeicher,
einstimmung eines Datenwortes mit einem Suchwort Abgrenzspeicher, Zwischenregister, Torregister) des
markiert wird. Es läßt sich dadurch die Adresse eines Schaltungsschemas einer erweiterten Ausleseeinrich-
Wortes durch Auslesen der Detektormatrix und An- tung mit zwei Abgrenzspeichern darstellen,
zeige in einem Zeilen-Spalten-Register feststellen. 65 F i g. 4 eine erste Variante bestimmter Schaltungs-
Ein Assoziativspeicher gemäß der Zeitschrift »Elec- teile, insbesondere der Torregister im Ausführungs-
tronics«, 1962, S. 31 bis 36, sieht, unter Anwendung beispiel nach F i g. 3 und
von flächenmäßigen Kryotronspeicherelementen, zur F i g. 5 eine zweite Variante bestimmte Schaltungs-
7 8
teile, insbesondere der Torregister im Ausführungs- bunden. Über die Leitungen 48-49, 50-51, 52-53 ist beispiel nach F i g. 3. dieses Register mit dem «-Weiterrückregister 56 ver-
Im großen und ganzen besteht das System aus einem bunden. Die Ausgänge des «-Registers 56 werden über Speicher, der eine Markierungsebene enthält, min- die Leitungen 58, die Oder-Schaltungen 60 und die destens eine Abgrenzebene sowie zwei Schiebere- 5 Treiberstufen 62 den Koinzidenzwählleitungen 64 zugister. Zunächst wird der Speicher unter Berücksichti- geführt, um dort auf ein Zusammenwirken mit den gung verschiedener Kriterien abgefragt und die Ausgängen der Koinzidenzleitungen 34 das Auslesen Adressen derjenigen Wörter, die mit diesen Ab- von Wörtern aus dem Speicher 10 zu bewirken. Eine fragekriterien übereinstimmen, werden in der Mar- Koinzidenz des Signals an einer Leitung 64 und an kierungsebene gespeichert. Die vielfachen Spalten io einer Leitung 34 bewirkt das Auslesen eines an der der Markierungsebene werden dann parallel zueinander Kreuzung der beiden Leitungen liegenden Wortes, abgefragt, und in Abhängigkeit von den Spalten, in Ein weiterer Ausgang des «-Registers 56 gelangt
denen dann Adressen gespeichert sind, wird ein Spalten- über die Leitung 66 parallel zu den Oder-Schaltungen schieberegister eingestellt. Zur gleichen Zeit wird ein 68 und 70. Die Ausgangssignale der Oder-Schaltungen Reihenschieberegister in Abhängigkeit von den Reihen, 15 68 und 70 bewirken den Beginn des Abfragevorgangs die die gewünschten Daten enthalten, eingestellt. Das der nächsten m-Spalte in der Ebene 12, die einen ein-Reihenschieberegister wird zurückgestellt und darauf- stellten Speicherkern enthält und gleichzeitig eine hin die Spalten nacheinander in Reihe abgefragt. Die Rückstellung des «-Markierungsregisters 46. Nachdem erste Spalte wird zunächst abgefragt, und entsprechend der Vorgang des Auslesens aller in der Markierungsden Adressen in dieser ersten Spalte werden lediglich 20 ebene 12 eingetragenen Worte beendet ist, betätigt ein die ihnen entsprechenden Reihenschieberegister ein- Ausgangssignal des «-Registers 18 über die Leitung 72 gestellt. Dann werden die Reihenregister ausgefragt ein die Beendigung anzeigendes Endanzeigegerät 74. und die entsprechenden Worte im Speicher abgelesen. Es ist eine « · m-Abgrenzebene 80 vorgesehen,
Nach dem Auslesen der ersten Spalte wird die zweite welche ähnlich der Markierungsebene 12 ist. Darin Spalte abgefragt und die Reihenschieberegister wieder- 25 werden die zur Abgrenzung notwendigen Daten eingeum eingestellt. Das Auslesen Spalte für Spalte wird tragen, und zwar durch Mittel, die in F i g. 1 nicht fortgesetzt, bis alle Spalten ausgelesen sind. Daraufhin gezeigt sind. Dadurch werden Spalten und Zeilen der wird ein Anzeigegerät zur Anzeige der Beendigung des Markierungsebene 12 abgegrenzt und als Folge davon Auslesevorganges betätigt. während einer bestimmten Ausleseoperation ignoriert.
Zum Gebrauch zusammen mit der Markierungs- 3° Über die Leitungen 82, die über die Schalter 84 Verebene können eine oder mehrere Abgrenzebenen vor- längerungen der Leitungen 42 sind, ist die Ebene 80 gesehen sein. Die Abgrenzebenen können so eingestellt mit der Markierungsebene 12 verbunden. Über eine sein, daß das Auslesen gewisser Bereiche des Speichers Gruppe von Leitungen 86 ist die Abgrenzungsebene 80 unterdrückt werden kann, obwohl die Markierungs- mit einem zur m-Abgrenzungsebene zugeordneten ebene anzeigt, daß in ihnen Daten vorhanden sind, die 35 Abgrenz-Register 88 verbunden, das identisch wie das den Abfragekriterien entsprechen. m-Markierungsregister 14 ausgebildet ist. Über die
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines Assoziativ- Leitungen90-91 ist das Abgrenzregister88 mit der Speichers mit der erfindungsgemäßen Ausleseeinrich- m-Abgrenzungsebene zugeordneten Torschaltungen 94 tung. Der einer κ · m-Matrix entsprechende Speicher 10 verbunden, welche im folgenden als m-Tore 94 bekann beispielsweise ein Magnetkernspeicher sein, der 40 zeichnet werden. Es sei darauf hingewiesen, daß 36 Bits speichern kann, wenn die Wörter in Form einer Gruppen von Mehrfachschaltern 96 und 98 so einge-6 · 6-Matrix angeordnet sind. Dann ist « = 6 und stellt werden können, daß über die Leitungen 23-24 m = 6. Eine « · m-Markierungsebene 12, die ein Teil bzw. 23'-24' die m-Torschaltungen 94 in den Schaltdes Speichers 10 sein kann, speichert die Überein- kreis zwischen dem m-Markierungsregister 14 und Stimmungsmarkierung, die auf eine Abfrage des 45 dem m-Weiterrückregister 18 eingeschaltet werden Speichers 10 hin oder auf irgendeine andere Weise können.
empfangen wird. Die Ebene 12 hat sechs senkrechte Ein der Abgrenzungsebene zugeordnetes n-Abgrenz-
Spalten m und sechs waagerechte Zeilen «. Ein der register 100 ist mit der Abgrenzungsebene 80 über eine Markierungsebene zugeordnetes Markierungsregister Gruppe von Leitungen 102 verbunden. Das «-Abgrenz-14, das mit der Markierungsebene durch Leitungen 16 50 register 100 ist im Aufbau mit dem m-Abgrenzverbunden ist, registriert diejenigen aus den m Spalten register 88 identisch. Das Abgrenzregister 100 ist mit der Markierungsebene 12, in denen Daten gespeichert der der Abgrenzebene zugeordneten Torschaltung 104 sind. . über die Leitung 106-107 verbunden. Die «-Torschal-
Ein m-Weiterrückregister 18, das über die Leitungen tungen 104 sind im Aufbau identisch mit den m-Tor-21-22, 23-24, 25-26 mit dem Markierungsregister 14 55 schaltungen 94. Die H-Torschaltungen 104 können verbunden ist, regelt das Zeilenweise Abfragen der durch Gruppen von Mehrfachschaltern 108 und 110 m Spalten. Die Ausgänge des m-Registers 18 werden wahlweise über die Leitungen 50-51 und 5O'-51' durch mehrere Leitungen 28 über die Oder-Schaltun- zwischen das «-Markierungsregister 46 und das gen 30 und die Treiberstufen 32 den Koinzidenzwähl- «-Weiterrückregister 56 geschaltet werden,
leitungen 34 des Speichers 10 zugeführt, um dort im 60 Jedesmal, wenn ein Wort aus dem Speicher 10 aus-Zusammenwirken mit Signalen von anderen Koinzi- gelesen wird, gelangt ein Signal über eine Leitung denzleitungen das Auslesen der Worte zu bewirken. an die Oder-Schaltung 115 und über eine Leitung Die Ausgänge des m-Registers 18 gelangen ebenso über an die Oder-Schaltung 118. Das Ausgangssignal der die Leitungen 36, die Oder-Schaltungen 38 und die Oder-Schaltung 118 wird dazu verwendet, um über die Treiberstufen 40 an die Leitungen 42, um ein zeilen- 65 Leitung 120 das «-Weiterrückregister 56 weiterzuweises Abfragen der Markierungsebene 12 zu bewirken. schalten. Ein zweiter Eingang zu der Oder-Schaltung
Über mehrere Leitungen 44 ist die Markierungsebene 118 kann über den Schalter 122 betätigt werden, der 12 ebenso mit einem «-Markierungsregister 46 ver- von Hand betätigt werden kann oder auf irgendeine
9 10
Art Weiterrückimpulse an das «-Weiterrückregister 56 unabhängig in beiden Kernen stattfindet, so daß ein gelangen lassen kann. In ähnlicher Weise ist ein Schal- gespeichertes Bit zweimal ausgelesen werden kann,
ter 124 vorgesehen, um durch die Oder-Schaltung 68 Die Ströme in den Zeilenleseleitungen 16 gelangen an das w-Weiterrückregister 18 einen Witerrückimpuls an die Flip-Flops 14-1 bis 14-6 des m-Markierungszu geben. Es ist ein Paar von Schaltern 126 und 128 S registers 14 und setzen sie in ihre »1 «-Zustände. Die in vorgesehen, mit deren Hilfe die Register 88, 14, 100 den Zeilenleseleitungen 44 induzierten Ströme ge- und 46 zurückgestellt werden können. Die Rückstel- langen auf ähnliche Weise an die Flip-Flops 46-1 bis lungsimpulse gelangen an die Register 100 und 46 über 46-6 des «-Markierungsregisters 46. Jedes Flip-Flop, die Oder-Schaltungen 70. Ein Schalter 130 ist vorge- das in seinen »1 «-Zustand gebracht wird, sendet ein sehen, um einen anfänglichen Abfrageimpuls parallel io Ausgangssignal über die entsprechenden Leitungen 21, an alle Oder-Schaltungen 38 über die Leitungen 132 23 und 25 an das m-Weiterrückregister 18. Jedes Flipzu geben. Flop 14, das nicht in seinem »1 «-Zustand ist, sendet In den Fig. 2A bis 2F ist eine vorzugsweise Aus- ebenfalls ein Signal an das w-Register 18, allerdings führungsform der Auslesevorrichtung dargestellt, die über die Leitungen 22, 24 und 26. Auf diese Weise wird schematisch in F i g. 1 gezeigt ist. Fig. 2 zeigt die 15 immer eine der Leitungsgruppen 21-23-25 oder 22-24-26 Anordnung der F i g. 2 A bis 2 F zueinander in Form Strom führen, während die andere keinen Strom führt, eines Zusammenstellschemas. In gleicher Weise sind die dem »0«- bzw. »1 «-Zustand Während die Ausführungsform nach F ig. 2 A bis 2 F des n-Markierungsregisters 46 entsprechenden Ausdie Werte « = 6 und m = 6 zur Grundlage hat und in gänge über die Leitungsgruppen 48, 50, 52 bzw. 49, der gezeigten Darstellung ein Kernspeicherwerk auf- 20 51, 53 mit dem «-Weiterrückregister 56 verbunden,
weist, ist es selbstverständlich, daß dies nur zu Erläute- Bevor mit der Beschreibung der gesamten Schalrungszwecken geschieht. Normalerweise können viel tungsanordnung fortgefahren wird, seien die m- und größere Speicherwerke verwendet werden und die ver- «-Weiterrückregister 18 und 56 beschrieben. Da die schiedensten Änderungen, wie z. B. die Verwendung Register 18 und 56 identisch sind, wird„die Beschreianderer Speicherelemente ist möglich, ohne vom 25 bung eines der beiden für beide genügen. Das m-Ke-Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. gister 18 enthält sieben Flip-Flops 150-1 bis 170-7. An Das System wird nun zunächst ohne die Benützung der Unterseite der Flip-Flops sind ihre einer 0 und der Abgrenzebene 80 geschildert. Aus diesem Grunde einer 1 entsprechenden Eingangsöffnungen angeordnet, .sind die Schalter 84 (Fig. 2E), 96, 98 (Fig. 2B), und die einer 0 und einer 1 entsprechenden Ausgangs- 108 und 110 (F i g. 2D) in den Stellungen, in denen sie 30 öffnungen sind auf der Oberseite angeordnet. Die Flipin den genannten Figuren gezeigt sind. Flops 150 sind herkömmlicher Art. Sie schalten in Am Anfang des Abfragevorganges wird der Speicher ihren 1-Zustand, wenn am 1-Eingang ein Signal wirknach dem üblichen assoziativen Speicherverfahren ab- sam wird. Im 1-Zustand wird an dem der 1 entsprechengefragt, und dabei werden die Kerne in der Markie- den Ausgang ein Signal erzeugt. In ähnlicher Weise rungsebene 12 entsprechend den zum Auslesen vor- 35 schaltet ein Signal an dem der 0 entsprechenden Eingesehenen Wörtern gesetzt. Um das Auslesen der ge- gang das Flip-Flop in seinen 0-Zustand und schafft wünschten Wörter aus dem Speicher 10 zu beginnen, somit ein Ausgangssignal an der der 0 entsprechenden werden die Schalter 126 und 128 (F i g. 2A und 2C) Ausgangsklemme. Die Flip-Flops 150-1 bis 150-6 enteinen Augenblick lang geschlossen, um die Register 88, sprechen den sechs Spalten von Kernen in der Mar- 14, 100 und 46 in ihre 0-Zustände zu bringen. 40 kierungsebene 12, wohingegen das Flip-Flop 150-7 Der Schalter 130 (F i g. 2E) wird für einen kurzen auf das am Ausgang des Flip-Flops 150-6 erscheinende Zeitpunkt geschlossen, um von einer durch die An- Signal reagiert und anzeigt, daß alle sechs Spalten der schlußklemme 140 dargestellten Stromquelle her über Markierungsebene 12 abgefragt worden sind.
die Leitungen 132 parallel an die Eingänge der sechs Es ist nicht notwendig, die Register 18 und 56 in ihre Oder-Schaltungen 38 ein Signal zu geben. Der Aus- 45 0-Zustände zurückzustellen, da diese Register entgang der Oder-Schaltungen geht zu den sechs Treiber- sprechend den Ausgangssignalen der Ebenen 12 und 80 stufen 40, die auf die sechs Leitungen 42 der m Spalten eingestellt werden. Zum Start des m-Registers 18 wird der Markierungsebene 12 arbeiten und dann über die der Schalter 124 (F i g. 2B) geschlossen und somit ein Schalter 84 an Erde gelegt sind. In jedem Kern in der Impuls von der Spannungsquelle, die durch die An-Ebene 12, der in seinem eingestellten Zustand ist, indu- 50 schlußklemme 152 dargestellt ist, durch die Oderziert ein Strom in der jeweiligen Abfrageleitung 42 Schaltung 68 auf die Leitung 154 gegeben. Die Leieinen Strom in den entsprechenden Spaltenlese- tung 154 trennt sich in zwei Leitungen 156 und 158. Es leitungen 16 und Zeilenleseleitungen 44. Die Kerne hängt von der in der Markierungsebene 12 gespeicherder Ebenen 12 und 80 sind zerstörungsfrei auslesbar, ten Information ab, ob an einer oder mehrerer der beispielsweise in der Art, wie sie in dem Artikel von 55 Leitungen 25 ein Signal liegt. Liegt an einer Leitung 25 V. L. N e w h ο u s e in »Proceedings of the IRE«, ein Signal, so wirkt ein Impuls am Eingang der Leitung November 1957, S. 1484 bis 1492, beschrieben ist. 154 so, daß er das erste Flip-Flop 150 in seinen 1-Zu-Darin ist ein Kern beschrieben, bei dem das Anlegen stand schaltet. Liegt ein Signal an der ersten Leieines Magnetisierungsimpulses, der wesentlich größer tung 25-1, so bewirkt das Signal an der Leitung 158 die als die Koerzitivkraft ist, keinen dauernden Wechsel 60 Öffnung der Und-Torschaltung 160-1, und dasselbe der Magnetisierung hervorruft, vorausgesetzt, daß die Signal an der Leitung 156 bewirkt zusammen mit dem Dauer des Impulses genügend kurz ist. Andere passende von der Und-Schaltung 160-1 kommenden Signal die Kerne, bei denen die Information ohne Zerstörung Öffnung der Und-Schaltung 162-1, wodurch das Signal ausgelesen werden kann, sind Magnetkerne mit mehre- zu dem 1-Eingang des Flip-Flops 150-1 gelangt,
ren Öffnungen oder Anordnungen, bei denen zwei 65 Liegt an der Leitung 25-1 kein Signal, dann muß ein Kerne je Bit verwendet werden, bei denen die Kerne solches an der Leitung 26-1 liegen, die mit der der 0 zwar so ausgelesen werden, daß die in ihnen gespeicherte entsprechenden Anschlußklemme des gleichen Flip-Information zerstört wird, aber der Auslesevorgang Flops 14-1 verbunden ist, welches Signale zur Leitung
11 12
23-1 aussendet. Daher gelangt ein Signal auf Leitung 58 Leitung 158 ermöglicht, daß das Signal auf der Leidurch die Und-Schaltung 164-1, durch eine Oder-Schal- tung 25-1 durch die Und-Schaltung 160-1 hindurchtung 166-1 zur Und-Schaltung 160-2. Dort bewirkt es, gelangt. Das Signal an der Leitung 156 ermöglicht, daß ein an Leitung 25-2 liegendes Signal an die Und- daß das Ausgangssignal der Und-Schaltung 160-1 Schaltung 162-2 gelangt und von dort an die der 1 ent- 5 durch die Und-Schaltung 162-1 an den einer 1 entsprechende Eingangsklemme des Flip-Flops 150-2 ge- sprechenden Eingang des Flip-Flops 150-1 gelangt, langt. Wenn kein Signal auf der Leitung 25-2 liegt, so dieses Flip-Flop in seinen 1-Zustand bringt und somit wird eines auf der Leitung 26-2 liegen und somit das ein Signal an den entsprechenden Leitungen 28-1 und Signal auf Leitung 158 durch die Und-Schaltung 164-2 36-1 erzeugt und ein Signal an die Und-Schaltung 170-1 leiten. Auf diese Weise ist ersichtlich, daß ein auf die io und die Oder-Schaltung 166-1 liefert. Der Schalter 122 Leitung 154 gegebenes Signal über die Leitung 158 (Fig. 2D) ist zu diesem Zeitpunkt nicht geschlossen, die Und-Schaltungen 164, die Oder-Schaltungen 166 Daher gelangen keine Signale an die Leitungen 58. an diejenige erste Und-Schaltung 160 gelangt, die einer Liegt ein Signal an der Leitung 34-1 (F i g. 2F), aber Leitung 25-1 bis 25-6 zugeordnet ist, welche ent- nicht an der Leitung 64 (F i g. 2F), so wird diese aus sprechend einer 1 am Ausgang eines Markierungs-Flip- 15 dem Speicher 10 ausgelesene Information nicht beFlops 14-1 bis 14-6 Strom führt. einflußt.
. Ist nun das Flip-Flop 150-1 in seinem 1-Zustand, Als nächstes wird der Schalter 128 (Fig. 2C) vorso gelangt sein Ausgang zu der Und-Schaltung 170-1 übergehend geschlossen, um die Flip-Flop-Einheit 46 und der Oder-Schaltung 166-1. Die 0-Ausgänge der zurückzustellen. Das Signal auf der Leitung 36-1 gefolgenden Flip-Flops 150 gelangen jeweils zu den Und- 20 langt an die Oder-Schaltung 38-1, und über die Treiber-Schaltungen 170 des auf sie folgenden Flip-Flops. stufe 40-1 gelangt somit ein Impuls auf die Leitung
Die Torschaltungen 170 bewirken das Abschalten 42-1. Das Signal an Leitung 42-1 geht an den Über-
eines Flip-Flops, wenn der nächstfolgende Impuls auf schneidungspunkten mit den Leitungen 44-2, 44-3,
die Leitung 156 gegeben wird. Nach Einstellung des 44-4 mit der Leitung 16-1 durch eingestellte Kerne und
ersten Flip-Flops 150 durch einen Impuls von der 25 induziert somit Ströme in den drei genannten Leitungen
Leitung 154, wird die nächste darauffolgende Und- 44. Der Strom in der Leitung 16-1 ist überflüssig, da
Schaltung 160 über die Oder-Schaltung 166 betätigt, das Flip-Flop 14-1 vorher in seinen 1-Zustand ge-
die den in seinem 1-Zustand sich befindlichen Flip- bracht und nicht mehr zurückgestellt worden war. Die
Flop 150 entspricht. Auf diese Weise sind weitere Ströme in den Leitungen 44-2, 44-3 und 44-4 stellen die
Impulse auf der Leitung 158 überflüssig, wohingegen 30 entsprechenden Flip-Flops 46-2, 46-3 und 46-4 in ihre
dieselben Impulse auf der Leitung 156 die Umschaltung 1-Zustände. Der Ausgang des Flip-Flops 46-2 liegt
des eingeschalteten Flip-Flops 150 und die Einschal- über die Leitung 50-2 am Eingang der Und-Schaltung
tung des nächsten Flip-Flops 150 bewirken. 160-2 des Registers 56. Der Schalter 122 wird vorüber-
Der Ausgang eines betätigten Flip-Flops 150-1 bis gehend geschlossen, um so ein Weiterrücksignal über
150-6 gelangt über oben beschriebenen Oder-Schaltun- 35 die Oder-Schaltungen 118 und die Leitung 120 wirk-
gen 38 und Treiber 40 an die Leitungen 42 der Markie- sam werden zu lassen. Die Leitung 120 trennt sich in
rungsebene 12 und über die Oder-Schaltungen 30 und die Leitungen 156' und 158'. Da an der Leitung 52-1
Treiber 32 an die entsprechenden Leitungen 34. Beim kein Signal ist, rückt das Signal auf der Leitung 158'
Betrieb werden aufeinanderfolgende Weiterrücksignale weiter vor, wie das bereits beschrieben wurde, und er-
über die Leitung 66 an das «-Register 56 und durch die 40 möglicht es so dem an Leitung 52-2 liegenden Signal
Oder-Schaltung 68 an die Leitung 154 gelegt und schal- durch die Und-Schaltung 160-2' an die Und-Schaltung
ten so das m-Register 18 vor, bis die letzte m-Spalte, 162-2' zu gelangen, wo es durch das gleichzeitige Vorhan-
welche einen eingestellten Kern enthält, ausgelesen ist. densein eines Signals auf Leitung 156' zum 1-Eingang
Die Anzeigevorrichtung 74 kann aus einer Klingel, der Flip-Flop Schaltung 150-2' gelangt und dieses
einem Licht, einem Relais, einem Schalter od. ä. be- 45 Flip-Flop demgemäß in seinen 1-Zustand bringt,
stehen. Die Flip-Flops 150-1 im m-Register 18 und 150-2'
Die Wirkungsweise des «-Registers 56 ist identisch. im «-Register 56 sind nun in ihrem 1-Zustand und geben
Die entsprechenden Bauelemente sind ähnlich wie daher Signale ab auf die Leitungen 28-1 und 58-2.
diejenigen in der Einheit 18 bezeichnet; sie sind ledig- Koinzidenzströme auf den Leitungen 34-1 und 64-2
lieh noch mit einem Strich versehen. Zur weiteren 50 (F i g. 2F) lesen nun das Wort aus dem Speicher 10
Beschreibung des Systems sei angenommen, daß aus, dessen Adresse durch die Überschneidung dieser
lediglich die Kerne, die in F i g. 2 E dunkel in den beiden Leitungen definiert ist. Der Ausleseimpuls wird
Spalten 1, 3, 5 und 6 und in den Zeilen 1,2, 3,4, 5 und 6 über die Leitung 113-1 an die Oder-Schaltung 115 und
der Ebene 12 eingezeichnet sind, sich in ihrem einge- über die Leitung 117 an die Oder-Schaltung 118
stellten Zustand befinden und somit Wörtern ent- 55 gelegt.
sprechen, die aus dem Speicher 10 ausgelesen werden Der Verschiebeimpuls von der Oder-Schaltung 18 sollen. Der Schalter 130 (F i g. 2E) wird vorüber- an die Leitungen 156' und 158' stellt das Flip-Flop gehend geschlossen, und die durch die Leitungen 42 150-3 in seinen 1-Zustand und das Flip-Flop 150-2' fließenden Ströme induzieren nun Impulse in den Lei- wieder auf den ursprünglichen 0-Zustand zurück, tungen 16-1, 16-3, 16-5, 16-6, 44-1, 44-2, 44-3, 44-4, 60 Das Wort, das an der Überschneidung der Linien 34-1 44-5 und 44-6. Demgemäß werden die Flip-Flops 14-1. und 64-3 gespeichert ist, wird ausgelesen. Das dadurch 14-3, 14-5, 14-6, 46-1, 46-2, 46-3, 46-4, 46-5 und 46-6 hervorgerufene Signal auf der Leitung 113-1 rückt das in ihre 1-Zustände umgeworfen und über die Leitun- «-Register 56 um einen Schritt weiter, um so das Flipgen 25-1, 25-3, 25-5, 25-6, 26-2 und 26-4 gelangen nun Flop 150-4' einzustellen und das Flip-Flop 150-3' Signale an das »!-Register 18, durch die Leitungen 65 zurückzustellen. Das entsprechende Wort wird nun 52-1,52-2,52-3,52-4,52-5 und 52-6 an das «-Register 56. aus dem Speicher 10 ausgelesen.
Der Schalter 124 (Fig. 2B) wird vorübergehend Da keine weiteren Flip-Flops 46 in ihren 1-Zustand
geschlossen, und das dadurch erzeugte Signal an der eingestellt wurden, stellt der Verschiebeimpuls auf den
13 14
Leitungen 156' und 158' das Flip-Flop 150-7' in seinen rungsebene 12 Adressen gespeichert sind, welche in
1-Zustand und erzeugt auf diese Weise ein Ausgangs- diesen unterdrückten Gebieten des Speichers 10 liegen,
signal auf der Leitung 66, welches an die Oder-Schal- In einem derartigen Fall wird das unterdrückte Gebiet
tungen 68 und 70 gelangt. Das Ausgangssignal von der abgegrenzt, und die Abfragevorrichtung überspringt
Oder-Schaltung 70 stellt die Flip-Flop Einheit 46 5 diese Gebiete automatisch.
zurück. Das Ausgangssignal der Oder-Schaltung 68 Es sei angenommen, daß es gewünscht wird, die
gelangt an die Leitungen 156 und 158 und schaltet Spalten 2, 3 und 4 und die Zeilen 2, 4 und 6 der Mar-
so das nächste Flip-Flop 150, welches mit einem Flip- kierungsebene 12 in dem vorher erläuterten Sinn abzu-
Flop 14, welches in seinem 1-Zustand ist, verbunden grenzen. Um dies zu erreichen, wird mindestens ein
ist, in seinen 1-Zustand. i.o Kern in den nicht abgegrenzten Spalten 1, 5 und 6 und
Im vorliegenden Beispiel ist das nächste Flip-Flop den nicht abgegrenzten Zeilen 1, 3 und 5 der Ab-14, das in seinen 1-Zustand gebracht wurde, das Flip- grenzungsebene 80 eingestellt. Weiterhin wird verlangt, Flop 14-3. Daher gelangt ein Ausgangssignal an die daß kein Kern in den abgegrenzten Reihen und Spalten Leitung 36-3 durch die Oder-Schaltung 38-3 und die eingestellt wird. Offensichtlich können die Verbin-Treiberschaltung 40-3 an die Leitung 42-3 und indu- 15 düngen zu den 0- und 1-Eingängen oder die Ausgänge ziert Ausgangssignale an den Leitungen 44-1, 44-2 und von den 0- und 1-Ausgängen der Flip-Flop-Einheiten 44-4 und stellt die Flip-Flops 46-1, 46-2 und 46-4 in 88 und 100 vertauscht werden. Dadurch werden sich ihre 1-Zustände. Ebenso wird in der Leitung 16-3 ein die eingestellten Kerne in den Reihen und Spalten Strom induziert, aber er ist überflüssig, da das Flip- befinden, die abgegrenzt werden sollen.
. Flop 14-3 sich bereits in seinem 1-Zustand befindet. 20 Demgemäß werden nun also die in der Ebene 80
Vorübergehend wird nun der Schalter 122 (F ig. 2D) schwarz ausgezogenen Kerne in ihren eingestellten geschlossen, um auf diese Weise einen Verschiebe- Zustand gebracht. Weiterhin sei angenommen, daß impuls durch die Oder-Schaltung 118 an das «-Register in der Ebene 12 die Kerne wie im vorangegangenen 56 zu legen. Dieser Impuls bringt das Flip-Flop 150-1' Beispiel des Auslesens aus einem assoziativen Speicher in seinen 1-Zustand. Nun bewirkt die Koinzidenz der 25 eingestellt werden. Die Schalter 84,96,98,108 und 110 Impulse auf den Leitungen 34-3 und 64-1 den Auslöse- sind nun umgestellt. Vorübergehend werden nun die Vorgang für das Wort, welches im Speicher an der ent- Schalter 126 und 128 geschlossen, um die Flip-Flopsprechenden Adresse steht. Das dadurch bewirkte Aus- Einheiten 88, 14, 100 und 46 zurückzustellen. Der gangssignal auf Leitung 113-3 gelangt an die Oder- Schalter 130 wird vorübergehend geschlossen, um alle Schaltung 115, durch die Oder-Schaltung 118 und 30 Spalten der Ebene 12 abzufragen, und, wie im vorheribewirkt eine Umschaltung des Flip-Flops 150-1' in gen Beispiel, werden nun an den Leitungen 16-1, 16-3, seinen 0-Zustand und eine Umschaltung des Flip- 16-5, 16-6, 44-1, 44-2, 44-3, 44-4, 44-5 und 44-6 AusFlops 150-2' in seinen 1-Zustand. Zu diesem Zeitpunkt gangssignale erzeugt, welche entsprechende Flip-Flops bewirkt dann eine Koinzidenz der Impulse auf den Lei- 14 und 46 in ihre 1-Zustände bringen. Die Signale an tungen 34-3 und 64-2 den Auslesevorgang für das im 35 den Leitungen 42 fließen durch die Schalter 84, die Speicher 10 an der entsprechenden Adresse stehende Leitungen 82 und die diesen zugeordneten Spalten der Wort. Das «-Register 56 wird um eins weitergerückt, Abgrenzungsebene 80. Der Strom, der durch die Abum die Einstellung des Flip-Flops 150-4' zu verändern, grenzebene 80 fließt, induziert Ströme in den Leitungen und verursacht dadurch, daß das entsprechende Wort 86-1, 86-5, 86-6, 102-1, 102-3 und 102-5.
ausgelesen wird. Da keine weiteren Flip-Flops 46 im 40 Demgemäß werden nun die Flip-Flops 88-1, 88-5, 1-Zustand sind, wird der resultierende Ausgangs- 88-6, 100-1, 100-3 und 100-5 in ihre 1-Zustände geimpuls von der Oder-Schaltung 115 zurückgekoppelt, bracht. In der Torschalteinheit94 (Fig. 2B) sind die um das Flip-Flop 150-7' umzuschalten, die Flip-Flop- mit ungeraden Nummern hinter dem Strich bezeich-Einheit46 zurückzustellen und das m-Register 18 neten Tore Und-Schaltungen, also die Torschaltungen weiterzurücken. 45 94-1, 94-3, 94-5 usw. Die mit geraden Nummern be-
Auf diese Weise werden die τη-Spalten 5 und 6 der zeichneten Torschaltungen 94-2, 94-4, 94-6 usf. sind
Ebene 12 nacheinander abgefragt, indem die ent- Oder-Schaltungen. Die Und-Schaltungen 94 sind mit
sprechenden Flip-Flops 46 eingestellt werden. Jedes- den 1-Ausgängen der Flip-Flops 88 und 14 verbunden,
mal, wenn ein Flip-Flop 46 eingestellt wird, wird der wohingegen die Oder-Schaltungen 94 mit den 0-Aus-
Schalter 122 geschlossen, um das reihenweise Vorrücken 50 gangen der Flip-Flops 88 und 14 verbunden sind. In
des «-Registers 56 und den daraus hervorgehenden ähnlicher Weise sind in der Torschaltungseinheit 104
Auslesevorgang der Wörter aus dem Speicher 10 zu die mit ungeraden Nummern bezeichneten Und-
starten. Schaltungen 104 mit den 1-Ausgängen der Flip-Flops
Wenn die letzte m-Spalte vollkommen ausgelesen 100 und 46 verbunden, wohingegen die mit geraden
ist, so bewirkt der resultierende Ausgangsimpuls von 55 Nummern bezeichneten Oder-Schaltungen 104 mit den
Speicher 10 über das Register 56 und die Leitung 66 0-Ausgängen der Flip-Flops 100 und 46 verbunden
das Weiterrücken des /w-Registers 18, um somit das . sind.
Flip-Flop 150-7 einzustellen, welches ein Ausgangs- Das Flip-Flop 14-1 ist in seinen 1-Zustand gebracht, signal auf Leitung 72 erzeugt, das zum Anzeigegerät 74 und daher liegt nun von dessen Ausgang her am Einfür die Beendigung des Lesevorgangs gelangt und dort 60 gang der Und-Schaltung 94-1 ein Signal. Die Flipanzeigt, daß alle Wörter, die eingestellten Kernen in Flop-Schaltung 88-1 ist ebenfalls in ihrem 1-Zustand, der Markierungsebene 12 entsprechen, ausgelesen und daher liegt von dort her ein weiteres Eingangsworden sind. signal an der Und-Schaltung 94. Somit gelangt das
Im folgenden sei nun die Betriebsweise des Ab- von der Flip-Flop-Schaltung 44-1 kommende Signal
grenzens von bestimmten Speicherfeldern beschrieben. 65 an die Flip-Flop-Schaltung 150-1 und stellt diese in
Unter besonderen Bedingungen mag es erwünscht ihren 1-Zustand, sobald das Verschiebesignal durch
sein, daß das Auslesen bestimmter Teile des Speichers Schließen des Schalters 124 erzeugt wird. Die Wirkung
10 verhindert würde, selbst dann, wenn in der Markie- der Ströme durch die Leitungen 44 und 102 ist nun
15 16
unbedeutend, da die Flip-Flop-Einheiten 100 und 46 den Leitungen 34-5 und 64-1 entsprechende Wort wird
auf ihren O-Zustand durch Schließen des Schalters 128 aus dem Speicher 10 ausgelesen.
(F ig. 2C) zurückgestellt werden. Der Ausgangs- Da Zeile 2 der Ebene 80 abgegrenzt wurde und das
impuls des Flip-Flops 150-1 liegt über die Leitung 36-1 Flip-Flop 100-2 nicht eingestellt ist, ist die Einstellung
an der Ober-Schaltung 38-1, von dort über die Treiber- 5 des Flip-Flops 46-2 unwirksam. Das Flip-Flop 100-3
schaltung 40-1 an der Leitung 42-1. Wieder werden und das Flip-Flop 46-3 sind beide eingestellt, so daß
nun Ausgangsimpulse auf den Leitungen 16-1, 86-1, das den Leitungen 34-5 und 64-3 entsprechende Wort
44-2, 44-3, 44-4, 102-1, 103-3 und 102-5 erzeugt, um ausgelesen wird. Die 4 ist abgegrenzt und wird daher
die entsprechenden Flip-Flops in den Einheiten 100 übersprungen. Die Flip-Flops 100-5 und 46-5 sind
und 46 in ihren 1-Zustand zu bringen. Die Flip-Flop- io beide eingestellt, so daß das den Leitungen 34-5 und
Einheiten 88-1 und 14-1 werden nicht zurückgestellt. 64-5 entsprechende Wort ausgelesen wird. Weder das
Der Schalter 122 wird nun geschlossen, um so ein Flip-Flop 100-6 noch das Flip-Flop 46-6 ist in seinem Verschiebesignal zu erzeugen. Da die Flip-Flop- eingestellten Zustand, und das Verschiebesignal, Schaltung 150-3' die erste der Flip-Flop-Schaltungen welches dem Auslesen des Wortes an der Überschnei- 150' ist, die den Flip-Flops 100 und 46, die beide in 15 dung der Leitungen 34-5 und 64-5 folgt, stellt nun das ihrem 1-Zustand sind, entspricht, bewirkt das auf den Flip-Flop 150-7' um, es erzeugt so ein Ausgangssignal Leitungen 156' und 158' fortschreitende Signal eine zur Rückstellung an der Oder-Schaltung 70 und ein Umstellung des Flip-Flops 150-3' in seinen 1-Zustand. Verschiebesignal an dem m-Register 18. Der Verschiebe-Zu diesem Zeitpunkt ist das Flip-Flop 150-1 immer impuls stellt das Flip-Flop 150-6 ein. Die darausfolnoch in seinem 1-Zustand, und auf Grund der Koinzi- ao gende Abfrage der Spalte 6 der Ebenen 12 und 80 denz von Signalen auf den Leitungen 34-1 und 64-3 stellt die Flip-Flops 46-3, 46-6 und 100-1 ein. Die Flipwird nun bei der entsprechenden Adresse das Wort aus Flops 14-6 und 88-6 bleiben in ihrem eingestellten dem Speicher 10 ausgelesen. Das resultierende Aus- Zustand.
gangssignal sendet einen Verschiebeimpuls über die Wird der Schalter 122 (F i g. 2D) geschlossen, dann Leitung 117 an das «-Register 56. Das Verschiebe- 35 können die Signale in den Leitungen 156' und 158' signal geht dann weiter entlang der Leitungen 156' keine Koinzidenz der Flip-Flops 46 und 100 fest- und 158', in das «-Register 56 und sucht die nächste stellen. Daraufhin wird das Flip-Flop 150-7' in seinen Registerposition auf, welche den Flip-Flops 100 und 1-Zustand gebracht. Das Ausgangssignal des Flip- 46, die beiden in ihren 1-Zuständen sind, entspricht. Flops 150-7' stellt die Flip-Flop-Einheit 46 und 100 Wie bei dem aufgeführten Beispiel gibt es keine Koin- 30 zurück und rückt das /M-Register 18 einen Schritt zidenz derartiger Flip-Flops, die sich in ihrem 1-Zu- weiter und stellt so das Flip-Flop 150-7 in seinen eingestand befinden, und das Signal pflanzt sich durch die stellten Zustand ein. Der Ausgang des Flip-Flops 150-7 Und-Schaltungen 164' und die Oder-Schaltungen 166 zeigt die Beendigung des Betriebes an.
fort und stellt das Flip-Flop 150-7' in seinen 1-Zustand. Im folgenden sei nun die Betriebsweise mehrerer Ein Verschiebesignal über die Leitung 66 stellt die 35 Abgrenzebenen beschrieben:
Flip-Flop-Einheit 100 und 46 zurück und gibt ein Ver- In den F i g. 3 A und 3 B, ist eine Abänderung eines
schiebesignal an das /«-Register 18. Teils des Systems, wie es in den F i g. 2 A bis 2 F ver-
Die verbleibenden Flip-Flops 14, die sich in ihrem anschaulicht wurde, beschrieben. Darin ist eine Mar-
1-Zustand befinden, sind die Flip-Flops 14-3,14-5 und kierungsebene 112, ähnlich der Markierungsebene 12
14-6. Die restlichen Flip-Flops88, die sich in ihrem 40 nach Fig. 2E und zwei Abgrenzebenen 180 und 280
1-Zustand befinden, sind die Flip-Flops 88-5 und 88-6. gezeigt, die beide ähnliche der Abgrenzebene 80 in
Wie in dem Fall der Flip-Flop Einheiten 100 und 46, F i g. 2 E sind. Die Veranschaulichung in F i g. 3 ist
muß eine Koinzidenz der 1-Zustände in den ent- von etwas schmalerem Maßstab. Es gelten « = 3 und
sprechenden Flip-Flops 88 und 14 vorhanden sein, m = 3, wohingegen die Illustration nach F i g. 2 A
um ein entsprechendes Flip-Flop 150 in seinen 1-Zu- 45 bis 2F an Hand der Dimensionsangaben « = 6 und
stand zu bringen. Auf diese Weise können die Flip- m = 6 vor sich geht. Der Einfachheit des Vergleichs
Flops 150-5 und 150-6 in ihre 1-Zustände gebracht mit der Ausführungsform nach Fig. 2A bis 2F
werden. Daher pflanzt sich das Verschiebesignal durch halber sei angenommen, daß die drei «-Leitungen und
die Oder-Schaltung 68 und das m-Register 18 hindurch die drei /«-Leitungen aus jeder Ebene 112,180 und 280
fort, um das Flip-Flop 150-5 in seinen 1-Zustand zu 50 je den ersten drei Leitungen in der Ausführungsform
stellen und erzeugt dadurch ein Ausgangssignal auf nach Fi g. 2 A bis 2 F entsprechen,
den Leitungen 28-5 und 36-5. Das Signal in Leitung Diese Ausführungsform zeigt, wie ein sehr nütz-
36-5 gelangt durch die Oder-Schaltung 38-5, die Trei- liches und neuartiges System dadurch geschaffen
berschaltung 40-5 an die Leitungen 42-5 und 82-5. werden kann, daß der Inhalt einer Markierungsebene
Die Signale in den Leitungen 42-5 und 82-5 induzieren 55 mit dem Inhalt von einer oder mehrerer Abgrenzungs-
Ausgangssignale in den Leitungen 16-5 und 86-5, die ebenen verglichen wird.
beide überflüssig sind, da die entsprechenden Flip- Die Markierungsebene 112 und die Abgrenzungs-Flops 14-5 und 88-5 sich bereits in ihren 1-Zuständen ebenen 180 und 280 werden gleichzeitig von Signalen befinden. Auch werden in den Leitungen 44-1, 44-2, abgefragt, die über Leitungen 142 gehen, die den 44-3, 44-4, 44-5, 102-1, 102-3, 102-5 Ströme induziert. 60 Leitungen 42-82 in Fi g. 2 E entsprechen. Es sei nun Die Flip-Flops 46-1,46-2,46-3,46-4, 46-5,100-1,100-3 angenommen, daß die Kerne Al, A3, AS, A6 und A9 und 100-5 werden in ihre 1-Zustände gebracht. Der in der Ebene 112 sich in ihrem eingestellten Zustand Schalter 122 ist geschlossen, um so am «-Register 56 befinden. Weiterhin sei angenommen, daß die Kerne Bl, ein Verschiebesignal zu erzeugen. Dieses Signal pflanzt B3, BS und B9 in Ebene 180 und die Kerne Cl, C5, C6 sich über die Leitungen 156' und 158' fort und sucht 65 und C9 in Ebene 280 sich in ihrem eingestellten Zueine Flip-Flop-Stellung, die übereinstimmend einge- stand befinden. .
stellten Flip-Flops 100 und 46 entspricht. Das erste Die «-Ausgänge der Ebene 112 sind mit den Leiderartige Flip-Flop ist das Flip-Flop 150-1', und das tungen 144-1, 144-2, 144-3 mit den 1-Eingängen ent-
17 18
sprechender Flip-Flops 146-1, 146-2 und 146-3 ver- Auf diese Weise kann beispielsweise gesehen wer-
bunden. Ähnlich sind die /«-Ausgänge mit den Lei- den, daß die Koinzidenz von Signalen der «-Leitungen tungen 116-1, 116-2 und 116-3 und über diese mit den 144-1, 202-1 und 302-1 ein Ausgangssignal von der 1-Eingängen der Flip-Flops 114-1, 114-2 und 114-3 Und-Schaltung 204-1 erzeugt, welches somit das Reverbunden. 5 gister56 vorbereitet. Auf gleiche Weise erzeugt die Die «-Ausgänge 202 und 302 der Ebenen 180 bzw. Koinzidenz der Ausgänge der /«-Leitungen 116-1, 280 sind in ähnlicher Weise mit den 1-Eingängen der 186-1 und 286-1 ein Ausgangssignal von der Undentsprechenden Flip-Flops 200 und 300 verbunden. Schaltung 194-1, die die erste Stufe des Registers 18 Die /«-Ausgänge 186 und 286 der Ebenen 180 und 280 vorbereitet. Sind nun die ersten Stufen beider Register sind mit den 1-Eingängen der Flip-Flops 188 und 288 io 18 und 56 eingestellt, dann wird der Auslesevorgang verbunden. Wie im Falle der Flip-Flop-Einheiten 88 aus einer entsprechenden Adresse des Speichers 10 und 14 in F i g. 2 A und 2 B ist eine gemeinsame Rück- bewirkt. Wenn keine vorausgehende Koinzidenz der stelleistung 190 für die /«-Flip-Flop-Einheiten 114, 188 Ausgangssignale erfolgt ist, werden die Oder-Schal- und 288 vorgesehen. In ähnlicher Weise ist eine ge- tungen 194 oder 204 betätigt und bewirken, daß die meinsame Rückstelleitung 192 für die «-Flip-Flop- 15 Abfrageimpulse, die an den Registern 18 und 56 liegen, Einheiten 146, 200 und 300 vorgesehen. zu den nächsten Stufen, welche vorbereitet sind, weiter-
Eine Torschaltungseinheit 194, die im allgemeinen gerückt werden.
in ihrer Funktion der Torschaltungseinheit 94 in Offensichtlich können Schalter vorgesehen werden,
F i g. 2 entspricht, liegt zwischen den m-Flip-Flop um wahlweise entweder eine beide oder der Abgrenz-Einheiten 114, 188 und 288 und dem /«-Register 18. 20 ebenen 180 und 280 in diesen Vorgang miteinzube-In ähnlicher Weise liegt eine Torschaltungseinheit 204, ziehen.
die im allgemeinen der Torschaltungseinheit 104 in Sind die Kerne so eingestellt, wie das in F i g. 3
F i g. 2 entspricht, zwischen den n-Flip-Flops 146,114, gezeigt ist, so tritt eine Koinzidenz eingestellter Kerne 200, 188, 300 und 288 und den Register-Flip-Flop- in allen drei Ebenen bei den folgenden -drei Kombi-Einheiten 146, 200, 300 und dem «-Register 56. 25 na.tionena.ui: Al, Bl, Cl; A5, B5, C5und A9,B9,C9. Die Und-Schaltungen 204-1, 204-3 und 204-5 haben Demgemäß werden die drei Wörter, die den Adressen als Eingänge die 1-Ausgänge der n-Flip-Flops 146, 200 Al, A5 und A9 entsprechen, aus dem Speicher in der und 300 und das in folgender Weise: mit Bezug auf F i g. 2 beschriebenen Weise ausgelesen.
In F i g. 4 sind zwei Schaltblöcke 294 und 304 ge-
146-1, 200-1, 300-1 verbunden mit Und 204-1 30 zeigt, die die Schaltblöcke 194 bzw. 204 in F i g. 3 er-146-2, 200-2, 300-2 verbunden mit Und 204-3 setzen können. Diese Ausführungsform der Erfindung
146-2, 200-3, 300-3 verbunden mit Und 204-5 erläutert eine weitere Variation des Systems, wo der
Inhalt der Markierungsebene und die Inhalte der Ab-
Die Oder-Schaltungen 204-2, 204-4 und 204-6 haben grenzungsebenen 180 und 280 miteinander verglichen als Eingänge die 0-Ausgänge der /i-Flip-Flops 146, 200 35 werden.
und 300, und zwar wie folgt: Die Eingänge der Schaltblöcke 294 und 304 sind
dieselben wie die Eingänge zu den Blöcken 194 und 204
146-1, 200-1, 300-1 verbunden mit Oder 204-2 in F i g. 3. Diese Eingänge sind 0- und 1-Ausgänge der
146-2, 200-2, 300-2 verbunden mit Oder 204-4 Flip-Flops 114, 146, 188, 200, 288 und 300, welche als
146-3, 200-3, 300-3 verbunden mit Oder 204-6 40 solche am linken Rand der F i g. 4 eingezeichnet sind.
Im Schaltkreis 304 sind drei mit 310-1, 310-2 und
Die Und-Schaltungen 194-1, 194-3 und 194-5 haben 310-3 bezeichnete Oder-Schaltungen vorgesehen. Die als Eingänge die 1-Ausgänge der /«-Flip-Flops 114,188 Oder-Schaltung 310-1 hat als Eingänge den 1-Ausgang und 288, und zwar wie folgt: der Flip-Flops 200-1 und 300-1. Die Oder-Schaltung
45 310-2 hat als Eingang die 1-Ausgänge der Flip-Flops
114-1, 188-1, 288-1 verbunden mit Und 194-1 200-2 und 300-2. Die Oder-Schaltung 310-3 hat als
114-2, 188-2, 288-2 verbunden mit Und 194-3 Eingänge die 1-Ausgänge der Flip-Flops 200-3 und
114-3, 188-3, 288-3 verbunden mit Und 194-5 300-3.
Im Block 294 sind drei Oder-Schaltungen 312-1,
Die Oder-Schaltungen 194-2,194-4 und 194-6 haben 50 312-2 und 312-3 vorgesehen. Die Oder-Schaltung 312-1 als Eingänge die 0-Ausgänge der /«-Flip-Flops 114,188 hat als Eingänge die 1-Ausgänge der Flip-Flops 188-1, und 288, und zwar wie folgt: und 288-1. Die Oder-Schaltung 312-2 hat als Eingänge
die 1-Ausgänge der Flip-Flops 188-2 und 288-2. Die
114-1, 188-1, 288-1 verbunden mit Oder 194-2 Oder-Schaltung 312-3 hat als Eingänge die 1-Ausgänge
114-2, 188-2, 288-2 verbunden mit Oder 194-4 55 der Flip-Flops 188-3 und 288-3.
114-3, 188-3, 288-3 verbunden mit Oder 194-6 Dadurch ist offensichtlich, daß eine gegebene Oder-
Schaltung 310 oder 312 ein Ausgangssignal erzeugt,
Die Ausgänge der Und-Schaltungen 194-1, 194-3 wenn eines der beiden mit den Eingängen verbundenen und 194-5 sind mit den Leitungen 23-1", 23-2' und Flip-Flops sich in seinem 1-Zustand befindet. In ähn-23-3" als den Eingängen zu den ersten drei Stufen des 60 licher Weise wird jede Torschaltung 310 und 312 ein Registers 18 verbunden, und zwar in gleicher Weise Ausgangssignal erzeugen, wenn beide mit den Einais dies die Ausgänge der Und-Schaltungen 94 in gangen verbundenen Flip-Flops sich in ihrem 1-Zu-F i g. 2 waren. Die Ausgänge der Oder-Schaltungen stand befinden.
194-2, 194-4 und 194-6 sind mit den Leitungen 24-1", Die Ausgangssignale der Oder-Schaltungen 310-1,
24-2" und 24-3" verbunden. Die Ausgänge der Und- 65 310-2 und 310-3 gelangen jeweils an die Und-Schaltun- und Oder-Schaltungen 204 sind in ähnlicher Weise gen 304-1, 304-3 und 304-5. Die zweiten Eingänge mit den Leitungen 50" und 51" als Eingänge des Re- dieser Und-Schaltungen sind die 1-Ausgänge der Flipgisters 56 verbunden. Flop Schaltungen 146-1, 146-2 bzw. 146-3.
19 20
Die Ausgänge der Oder-Schaltungen 312-1, 312-2 form erläutert eine weitere Variation des Systems, wo und 312-3 sind jeweils als Eingänge mit den Und-Schal- der Inhalt der Markierungsplatte 112 mit dem Inhalt tungen 294-1, 294-3 und 294-5 verbunden. Die zweiten eines oder beider Abgrenzungsdaten 180 und 280, Eingänge zu diesen Und-Schaltungen sind die 1-Aus- aber nicht mit beiden verglichen werden kann,
gänge der Flip-Flops 114-1, 114-2 und 114-3. 5 Es sei darauf hingewiesen, daß die Schaltkreise nach
Die Oder-Schaltungen 304-2, 304-4, 304-6, 294-2, F i g. 4 und 5 bis auf die folgenden Unterschiede 294-4 und 294-6 haben je drei Eingänge, die mit den identisch sind. Zunächst sind die Und-Schaltungen 410 0-Ausgängen der Flip-Flops 114, 146, 188, 200, 288 und 412 an Stelle der Oder-Schaltungen 310 und 312 und 300 verbunden sind, und zwar in folgender Weise: in Fig. 4 getreten. Zum zweiten hat nun jede der
ίο Und-Schaltungen als ihre zwei Eingänge den 1-Ausgang eines der" Flip-Flops 288 oder 300 und den 0-Ausgang eines der Flip-Flops 188 oder 200. Auf diese Weise bewirkt die Schaltung nach F i g. 5 das Auslesen eines Wortes, das einer Adresse entspricht, 15 die in einem Kern in der Markierungsebene 112 eingestellt war unter der Voraussetzung, daß ein entsprechender Kern in der Markierungsplatte 280, aber
Auf diese Weise wird deutlich, daß die Koinzidenz nicht in der entsprechenden Abgrenzungsplatte 180 eines eingestellten Kernes in der Ebene 112 mit einem eingestellt war. Drittens sind die 0-Ausgänge der Flipeingestellten Kern in entweder einer oder beiden ao Flops 288 und 300 als Eingänge mit den Oder-Schal-Ebenen 188 und 280 ein Ausgangssignal aus der ent- tungen 404 und 394 verbunden, und die 1-Ausgänge sprechenden Und-Schaltung 304 und 294 erzeugt, der Flip-Flops 188 und 200 sind mit diesen Oderweiches den Auslesevorgang eines entsprechenden Schaltungen als deren Eingänge verbunden. So wird Wortes aus dem Speicher 10 bewirkt. in Übereinstimmung mit der Einstellung der Kerne in
In F i g. 5 sind Schaltblöcke 394 und 404 gezeigt, as den Ebenen 112, 180 und 280, wie das in F i g. 3 die an Stelle der in F i g. 3 mit 194 und 204 bezeich- gezeigt ist, lediglich das dem eingestellten Kern A6 in neten Schaltblöcke treten können. Diese Ausführungs- Ebene 112 entsprechende Wort ausgelesen.
Oder 304-2 146-1 200-1 300-1
Oder 304-4 146-2 200-2 300-2
Oder 304-6 146-3 200-3 300-3
Oder 294-2 114-1 188-1 288-1
Oder 294-4 114-2 188-2 288-2
Oder 294-6 114-3 188-3 288-3
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 stellklemme der Register-Flip-Flop-Stufe (150) verPatentansprüche: bundenen Und-Stufe (170) mit der »0«-Ausgangsklemme der vorhergehenden Binärstufe (150) des
1. Ausleseeinrichtung für einen assoziativ und Weiterrückregisters verbunden ist.
zerstörungsfrei auslesbaren dreidimensionalenKern- 5 3. Ausleseeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, speicher mit matrixförmiger Wortspeicherung in dadurch gekennzeichnet, daß — zum Zwecke der m Spalten und η Zeilen unter Erstreckung der Binär- Ausleseunterdrückung eines zuvor als mit den stellen der gespeicherten Wörter in der dritten Suchkriterien übereinstimmend festgestellten Wor-Dimension, wobei jedem Matrix-Adressenplatz tes des Speichers (10) — dem Markierungsspeicher eines mit den Suchkriterien als übereinstimmend io (12) ein die gleiche Zeilenzahl aufweisender Abfestgestellten Wortes ein aktiviertes Markierungs- grenzungsspeicher (80) zugeordnet ist, der ebenfalls element in einem ebenfalls m Spalten und η Zeilen ein zugeordnetes Spalten-Abgrenzungs-Flip-Flopaufweisenden Markierungskernspeicher zugeordnet Register (88) und ein zugeordnetes Zeilen-Abgrenist, dadurch gekennzeichnet, daß den zungs-Flip-Flop-Register(100) aufweist, und daß Spalten und den Zeilen des Markierungsspeichers 15 diese Register (88, 100) mittels Schalter (84, 96, (12) je ein Spaltenweiterrückregister (18) und ein 98, 108, 110) in die Aktivierungs- bzw. Entakti-Zeilenweiterrückregister (56) zugeordnet ist, die je vierungskreise der Weiterrückregister einschaltbar mindestens so viele Registerstufen (150; 150') sind, wobei die »1«-Ausgangs-Klemmen dieser aufweisen, wie Spalten m bzw. Zeilen η in dem Register über Und-Stufen (94-1, 94-3 ...; 104-1, Markierungsspeicher (12) vorgesehen sind, und 20 104-3 ...) zur Bildung von Aktivierungsleitungen daß — zum Adressenauslesen aus dem Markie- und ihre »O«-Ausgangs-Klemmen über Oderrungsspeicher (12) im Wege der Parallelaktivierung Stufen (94-2, 94-4 ...; 104-2, 104-4 ...) zu Entder Spalten und der Serienaktivierung der Zeilen aktivierungsleitungen zusammengefaßt sind,
desselben und zum Liefern der Auslesetreiberströme
der Spalten und der Zeilen des dreidimensionalen 25
Wortspeichers (10) zwecks Auslesens eines zuvor
den Suchkriterien als übereinstimmend festgestellten
Wortes aus dem Wortspeicher (10) — die Ausgangsleitungen (36, 28, 58) der Weiterrückregister (18, Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausleseein- 56) als Treiberleitungen die Markierspeicherspalten- 30 richtung für einen assoziativen Speicher,
kerne und die Spaltenkerne und Zeilenkerne des Obwohl diese Erfindung grundsätzlich bei den verdreidimensionalen Wortspeichers (10) durchsetzen schiedensten Arten von Speichersystemen angewendet und daß die Spaltenausleseleitungen und die werden kann, ist sie jedoch besonders in Verbindung Zeilenausleseleitungen des Markierungsspeichers mit assoziativen Speichern nützlich.Unter einem asso-(12) über Markierungs-Flip-Flop-Register (14, 46) 35 ziativen Speicher vesteht man eine Anordnung, die es und Und-Stufen (160,162,164) mit den Eingangs- gestattet, festzustellen, ob sich bestimmte Informaklemmen der Spalten- bzw. Zeilen-Weiterrück- tionseinheiten, beispielsweise bestimmte Informationen Register-Stufen (150, 150') verbunden sind, wobei oder Informationsteile enthaltende Wörter in dem die Weiterrückregister aus in Serie geschalteten Speicher befinden. Ein assoziativer Speicher wird also Binärstufen bestehende Verschieberegister sind, in 40 nicht durch Angabe von Adressen abgesucht, sondern denen ein in einer Binärstufe gespeichertes, den durch direkte Angabe der gesuchten Information oder Einstellungszustand charakterisierendes Signal »1« Informationsteile, beispielsweise durch Angabe eines unter Überspringen der nächstfolgenden, zuvor Suchwortes. Konstruktiv handelt es sich bei einem nicht voraktivierten Binärstufen auf die dann assoziativen Speicher um eine Anordnung, die einen folgende zuvor aktivierte Binärstufe unter Löschung 45 Wortspeicher, ein Suchwortregister und Abfragemittel der übertragenden Binärstufe übertragen wird. zur gleichmäßigen Durchsuchung aller Wortspeicher-
2. Ausleseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch platze des gesamten Speichers in bezug auf das Suchgekennzeichnet, daß das Weiterrücksystem der wort enthält. Wenn nach einer solchen Durchsuchung Weiterrückregister aus zwei die Flip-Flop-Ein- des Speichers angezeigt wird, daß der abgefragte Teil gangskreise der Binärstufen durchsetzenden Durch- 50 eines oder mehrerer Wörter im Speicher mit den Suchgangsleitungen (156, 158) besteht, von denen die daten übereinstimmt, dann ist es normalerweise ereine ununterbrochen durchgeführte Leitung (156) wünscht, die als in Übereinstimmung mit dem Suchmit der den Verschiebeimpuls liefernden Stufe (68, wort festgestellten Wörter entweder in ihrer gesamten 118) und je mit der ersten Eingangsklemme einer Länge oder zumindest bestimmte Teile oder Abausgangsseitig mit der Rückstellklemme der Flip- 55 schnitte von ihnen aus dem Speicher auszulesen.
Flop-Stufe verbundenen Und-Stufe (170) verbun- In der Datenverarbeitungstechnik sind assoziative den ist und die andere Durchgangsleitung in jeder Speicher, die nach dem oben erwähnten Prinzip Stufe durch eine bezüglich der jeweils ersten Ein- arbeiten, bereits bekannt. Was die Schaltungstechnik gänge bestehende Serienschaltung einer weiteren solcher Speicher anbetrifft, so verwendet man häufig Und-Stufe (164) und einer Oder-Stufe (166) unter- 60 supraleitende Elemente. Es ist ein mit solchen suprabrochen ist und der zweite Eingang der genannten leitenden Elementen bei tiefen Temperaturen arbeiweiteren Und-Stufe (164) mit der »0«-Ausgangs- tender assoziativer Speicher bekannt (deutsche Ausklemme der Markierungs-Flip-Flop-Registerstufe legeschriftl 136 737), bei dem festgestellt werden kann, (14,46) verbunden ist, während die zweite Eingangs- ob im Speicher eine bestimmte Information gespeichert klemme der Oder-Stufe (166) mit der »1«-Ausgangs- 65 ist, ohne daß der Speicher Platz für Platz durchsucht klemme der zugeordneten Binärstufe (150) des werden muß; es kann gleichzeitig die Adresse der ge-Weiterrückregisters verbunden ist, und die zweite suchten Information ermittelt werden. Für diesen Eingangsklemme der ausgangsseitig mit der Rück- Speicher besteht allerdings die einschränkende Vor-
DE19631449385 1962-12-31 1963-12-16 Ausleseeinrichtung für assoziative Speicher Expired DE1449385C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US28459562A 1962-12-31 1962-12-31

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1449385A1 DE1449385A1 (de) 1969-02-13
DE1449385B2 true DE1449385B2 (de) 1973-09-20
DE1449385C3 DE1449385C3 (de) 1974-04-25

Family

ID=23090781

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19631449385 Expired DE1449385C3 (de) 1962-12-31 1963-12-16 Ausleseeinrichtung für assoziative Speicher

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1449385C3 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1449385C3 (de) 1974-04-25
DE1449385A1 (de) 1969-02-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1449765C3 (de) Einrichtung zur Abfrage eines assoziativen Speichers
DE2519381C3 (de)
DE937237C (de) Verfahren und Anordnung zum Registrieren von Reihen-Zeichen-Informationen in einem Speicher
DE2551239C3 (de) Datenverarbeitungsanlage
DE1956604B2 (de) Datenverarbeitungsanlage
DE1524136A1 (de) Parallel-Serien- bzw. Serien-Parallelwandler
DE2432684B2 (de)
DE1199034B (de) Elektronisch gesteuerte Schnelldruckeinrichtung
DE2123788A1 (de) Gerät zum Redigieren oder Prüfen und Korrigieren
DE1774943C3 (de) Dateneingabeeinrichtung. Ausscheidung aus: 1474025
DE1271191B (de) Einrichtung zur UEbertragung von Informationseinheiten in die Binaerstellen eines Umlaufspeichers
DE1067074B (de) Magnetkern-Speicher-Matrix, insbesondere für Pufferspeicher, in fernmeldetechnischen Vermittlungsanlagen
DE1424706A1 (de) Verfahren zur Auswertung einer Vielzahl von Informationen
DE1499713A1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Packen von Informationen in einem zyklisch umlaufenden Speicher mit wahlfreiem Zugriff zu den auf den Spuren befindlichen Speicherzellen
DE1474351B2 (de) Datenspeicher
DE1278541B (de) Verfahren zur Umordnung bestehender Verbindungen in Fernsprechvermittlungsanlagen
DE1449385C3 (de) Ausleseeinrichtung für assoziative Speicher
DE1078790B (de) Anordnung zur UEbertragung von Angaben als Folge eines Befehls
DE1250489B (de) I Schaltungsanordnung zur Einspei cherung von Leerstellen-Kennworten in einen assoziativen Speicher
DE1549934A1 (de) Anlage zum Schreiben oder Aufzeichnen von elektronisch reproduzierbaren Symbolen
DE1474041C3 (de) Anordnung zum Sortieren von in zufälliger Reihenfolge aufgenommener Informationsbit Gruppen
DE1474020B2 (de) Suchschaltung fur durchnumerierte leitungen
DE1449374A1 (de) Schaltungsanordnung aus mehreren Schaltstufen zum Suchen von Speicheradressen
DE3432837A1 (de) Datenkompressions- und datenexpandiereinrichtung zum uebertragen bzw. speichern von daten
DE1524179B2 (de) Einrichtung zur wahlfreien zusammenstellung und verteilung von datenbytes

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)