DE1442452C - Vorrichtung zum Trennen von Flüssig keitsgemi sehen - Google Patents
Vorrichtung zum Trennen von Flüssig keitsgemi sehenInfo
- Publication number
- DE1442452C DE1442452C DE1442452C DE 1442452 C DE1442452 C DE 1442452C DE 1442452 C DE1442452 C DE 1442452C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- oil
- water
- pipe
- cell
- separation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 16
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 11
- 235000019476 oil-water mixture Nutrition 0.000 claims description 4
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 33
- 235000019198 oils Nutrition 0.000 description 33
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 18
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 16
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 16
- 239000000295 fuel oil Substances 0.000 description 4
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 4
- 238000005204 segregation Methods 0.000 description 4
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000029142 excretion Effects 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 229920000915 polyvinyl chloride Polymers 0.000 description 2
- 239000004800 polyvinyl chloride Substances 0.000 description 2
- 239000008213 purified water Substances 0.000 description 2
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 2
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 2
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 2
- 244000089486 Phragmites australis subsp australis Species 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 241000209140 Triticum Species 0.000 description 1
- 235000021307 Triticum Nutrition 0.000 description 1
- 238000005054 agglomeration Methods 0.000 description 1
- 230000002776 aggregation Effects 0.000 description 1
- 230000001914 calming effect Effects 0.000 description 1
- 239000000701 coagulant Substances 0.000 description 1
- 239000000470 constituent Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 239000010842 industrial wastewater Substances 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 238000007670 refining Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 description 1
- 239000003643 water by type Substances 0.000 description 1
Description
muß ζ. B. von Schiften vielfach stark mit öl ver- io bereits eine Rohrlänge von 3 m bei einem Rohrdurchmischtes
Wasser in größerer Menge abgelassen messer von 5 mm, um einen geringeren Restölgehalt
werden; dies darf jedoch nur geschehen, wenn das Wasser bereits so weitgehend gereinigt ist, daß eine
Verschmutzung der Gewässer nicht hervorgerufen wird oder daß eine trotz aller Schutzmaßnahmen vorhandene
Verschmutzung nicht noch weiter verstärkt wird. Vorrichtungen der eingangs genannten Art
werden aber auch zur Reinigung verschmutzter Abwasser auf dem Festland betrieben. -
als 0,005 °/oo zu erzielen. Dies stellt einen beachtlichen
Vorteil dar, der ohne zusätzlichen technischen Aufwand von der Erfindung erzielt wurde.
Nachfolgend werden die der Erfindung zugrunde liegenden theoretischen Voraussetzungen und ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand einer Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen
Fig. la und 1 b Darstellungen des in einem Rohr
g g
Bisher bekannte Vorrichtungen haben gemeinsam ao stattfindenden Entmischungsvorganges,
Fi l i i
Fig. Ic eine graphische Darstellung des durch
eine Vorrichtung nach der Erfindung erzielbaren Restölgehaltes in Abhängigkeit von dem Rohrdurchmesser
für unterschiedliche Rohrlängen,
F i g. 2 eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen,
F i g. 3 eine zweite Ausführungsform,
F i g. 4 eine dritte Ausführungsform in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
F i g. 5 einen Teilschnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4,
F i g. 6 in perspektivischer und teilweise herausgebrochener Darstellung den untersten Teil der Vorrichtung
nach F i g. 4,
F i g. 7 in einer der F i g. 6 entsprechenden Darstellungsart den oberen Teil der Vorrichtung nach
Fig. 7.
Der in stark vergrößertem Maßstab gezeigte Längsschnitt durch einen Teil eines Rohres läßt erkennen,
den Nachteil, daß der maximale erzielbare Entmischungsgrad noch lange nicht befriedigend ist. Insbesondere
bei der Anwendung dieser Vorrichtungen auf Schiffen steht zum Einbau nur verhältnismäßig
wenig Raum zur Verfügung, aber auch bei auf dem as Festland aufgestellten Resnigungsstationen besteht
nicht dip Möglichkeit, das Öl-Wasser-Gemisch durch Trennkammern mit einem beliebig langen Durchlaufweg
zu führen. Die erzielbare Trennwirkung nimmt zwar mit der Länge eines solchen Durchlaufweges zu,
jedoch ist der Größe der Trennkammern nicht durch den Einbauraum, sondern auch durch den übrigen
technischen Aufwand eine Grenze gesetzt.
Die Auslegung der Trennkammern erfolgt meist
unter Anwendung der sogenannten Stokeschen 35
Formel zur Ermittlung der Absetzgeschwihdigkeit
der disperen Phase; diese Geschwindigkeit ist der
größten Höhe einer Flüssigkeitsschicht und der
Durchflußgeschwindigkeit der Mischung direkt der
erforderlichen Länge der Flüssigkeitsschicht umge- 40 wie sich kleine Teilchen A und A' mit einer Gekehrt proportional. Nach dieser Gesetzmäßigkeit aus- schwindigkeit c bzw. c' fortbewegen. Diese Geschwingelegte Trennkammern ergeben einen optimalen digkeit läßt sich jeweils in eine parallel zur Rohr-Restölgehalt von beispielsweise O,4°/oo (s. die Er- längsachse liegende Geschwindigkeitskomponente b läuterung zu F i g. 1 c weiter unten). Demgegenüber bzw. V und in eine hierzu senkrechte Geschwindigwird die Erreichung eines Wertes von 0,1 °/<jo für 45 keitskomponente α bzw. α' zerlegen. Die Teilchen A erforderlich gehalten; dies Ziel konnte jedoch noch und A' setzen sich auf der Innenfläche des Rohres nicht erreicht werden. ab und bilden auf dieser einen Ölfilm. Ein bereits
unter Anwendung der sogenannten Stokeschen 35
Formel zur Ermittlung der Absetzgeschwihdigkeit
der disperen Phase; diese Geschwindigkeit ist der
größten Höhe einer Flüssigkeitsschicht und der
Durchflußgeschwindigkeit der Mischung direkt der
erforderlichen Länge der Flüssigkeitsschicht umge- 40 wie sich kleine Teilchen A und A' mit einer Gekehrt proportional. Nach dieser Gesetzmäßigkeit aus- schwindigkeit c bzw. c' fortbewegen. Diese Geschwingelegte Trennkammern ergeben einen optimalen digkeit läßt sich jeweils in eine parallel zur Rohr-Restölgehalt von beispielsweise O,4°/oo (s. die Er- längsachse liegende Geschwindigkeitskomponente b läuterung zu F i g. 1 c weiter unten). Demgegenüber bzw. V und in eine hierzu senkrechte Geschwindigwird die Erreichung eines Wertes von 0,1 °/<jo für 45 keitskomponente α bzw. α' zerlegen. Die Teilchen A erforderlich gehalten; dies Ziel konnte jedoch noch und A' setzen sich auf der Innenfläche des Rohres nicht erreicht werden. ab und bilden auf dieser einen Ölfilm. Ein bereits
Hiervon ausgehend, lag der Erfindung die Aufgabe vorhandener Ölfilm erleichtert das Abscheiden weizugrunde,
eine Vorrichtung zum Trennen von Flüssig- terer ölteilchen. Das Teilchen S z. B. hat einen
keitsgemischen zu schaffen, mit der es möglich ist, 50 kleineren Durchmesser als das Teilchen L. Während
den angestrebten Wert für den Restölgehalt zu sich das Teilchen S für sich allein an der Stelle s des
Rohres festsetzen würde, ist dies für das Teilchen L an der Stelle/ der Fall. Wenn jedoch die TeilchenS
und L an der Stelle C kollidieren, wird die Äusschei-SS
dung wesentlich beschleunigt, so daß sie bereits an der Stelle m des Röhret stattfindet.
Somit ist ein solches Rohr in der Lage, die Ausscheidung
der Teilchen und die Zusammenballung derselben zu fördern; die gewünschte Ausscheidung
die dünnwandigen Rohre des Rohrbündel einen 60 kann sogar auch aus einem Gemisch mit sehr feiner
kleineren Durchmesser als 10 mm aufweisen. Verteilung, al3o aus einer sogenannten Emulsion, mit
derselben guten Wirkung erfolgen. Vom Verteilungsgrad der das Gemisch bildenden Bestandteile hängen
die jeweils auszuwählenden Durchmesser- und
ölgehalt als bisher erreichen läßt. Bei Auslegung einer 65 Längenwerte der Rohre ab.
Trennkammer nach der zuvor genannten Gesetz- Eine weitere Gegebenheit bei derartigen Ausschei-
Trennkammer nach der zuvor genannten Gesetz- Eine weitere Gegebenheit bei derartigen Ausschei-
mäßigkeit ist ein Absinken des niedrigsten Rest- dungsvorgängen besteht darin, daß in Fließrichtung
ölgchaltL'.-. j;iler Π, Ι'·'-·« in iiiiem besonderen Maße sich abscheidende Teilchen, bezogen auf eine senk-
erreichen, ohne daß hierzu die Vorrichtung eine in der Praxis nicht mehr zu verwirklichende Größe oder
eine auf andere Art besonders aufwendige Bauweise erhält.
Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art mit einer Trennkammer, in der das Flüssigkeitsgemisch durch ein Rohrbündel geführt wird, wird
diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
Durch die Wahl dieses besonders kleinen Rohrdurchmessera
hat die Erfindung eine Vorrichtung geschaffen, mit der 3ich ein wesentlich niedrigerer Rest-
recht zur Fließrichtung liegende Querschnittsebene (F i g. 1 b), sich über den Kreisumfang des Rohres
nach oben bewegen, wenn sie spezifisch leichter sind als die umgebende Flüssigkeit, während sich abscheidende
Teilchen über denselben Weg in Abwärtsrichtung bewegen, wenn sie spezifisch schwerer sind
als die umgebende Flüssigkeit. Dementsprechend sind in Fig. Ib ausgeschiedene Teilchen D und F eingetragen,
die sich jeweils in einem der Ausscheidungsbereiche E bzw. G befinden, welche ihrerseits oberhalb
oder unterhalb der Teilchen D oder F liegen. Das Teilchen D bewegt sich in der durch einen Pfeil d
angegebenen Aufwärtsrichtung, während sich das Teilchen F in einer durch den Pfeil d' angegebenen
Abwärtsrichtung bewegt.
Der Grad der auf diese Weise stattfindenden Entmischung ist nicht nur vom Rohrdurchmesser, sondern
auch von der Rohrlänge L abhängig. Ein Zusammenhang zwischen der Rohrlänge L, der größten
Höhe einer Flüssigkeitsschicht H, der Geschwindigkeit ν eines ausgeschiedenen Teilchens und der
Durchflußgeschwindigkeit der Mischung V ist durch die Gleichung
gegeben. In F i g. 1 c ist der für verschiedene Rohrlängen jeweils erzielte Restölgehalt in Abhängigkeit
vom Rohrdurchmesser dargestellt. Die zur Ermittlung der eingetragenen Kurven verwendete Vorrichtung
hatte eine Durchsatzleistung von 3 t/h bei einer Durchflußgeschwindigkeit von 1,0 cm/s. Die Einlaßölkonzentration
betrug 3,5 %>o.
Aus der zuvor genannten Gleichung läßt sich auch in einem unterhalb von 10 mm liegenden Rohrdurchmesserbereich
nur auf einen zu erwartenden Restölgehalt schließen, der knapp unter dem Wert von
0,04 %o liegt. Diesem Verlauf entspricht der gestrichelte Teil des etwa waagerechten Kurvenstückes.
Die für drei unterschiedliche Rohrlängen ermittelten Werte des Restölgehaltes lassen überraschenderweise
erkennen, daß der tatsächliche Restölgehalt unterhalb der Durchmessergrenze von 10 mm sehr stark absinkt,
so daß je nach Rohrlänge sogar ein Restölgehalt erreicht werden kann, der unterhalb von
0,005 °/oo liegt. Damit beträgt der tatsächliche Restölgehalt
etwa nur den zehnten Teil des nach der genannten Formel zu erwartenden Restölgehaltes.
In F i g. 2 ist eine erste praktische Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt,
die besonders zur Anwendung auf einem Schiff geeignet ist. Zur Zuführung von ölverschmutztem
Wasser dient ein Einlaß 1, der in eine Vorentmischungskammer 2 führt. In dieser findet eine
Trennung der im Gemisch enthaltenen Bestandteile .entsprechend den Unterschieden im spezifischen
Gewicht statt. Das leichtere öl sammelt sich in einem Vorratsbehälter 3, während sich am Boden der Vorentmischungskammer
2 insbesondere auch Bestandteile von besonderem großen spezifischen Gewicht, wie z. B. Erde, Sand od. dgl., absetzen können.
Eine Trennkammer 4 ist mit dünnwandigen Rohren aus Polyvinylchlorid gefüllt, die einen Durchmesser
von 5 mm und eine Länge von 3 m haben und parallel zur Strömungsrichtung liegen. Es können natürlich
auch andere geeignete Kunstharze oder Metall verwendet werden. Auch ist der zwischen den Rohren
liegende Raumquerschnitt klein genug, um eine ausreichende Entmischung zu erzielen, so daß die
Flüssigkeit auch durch den zwischen den Rohren liegenden Raum geleitet werden kann. Da in diesem
Falle der Flüssigkeitsdruck an der Innen- und der Außenseite der Rohre gleich groß ist, kann das Rohrmaterial
dünner bzw. weniger fest sein. Von der Trennkammer 4 gelangen das öl und das Wasser in
eine Absetzkammer 5, in der sich diese entmischten Bestandteile auf Grund ihres unterschiedlichen
ίο spezifischen Gewichtes trennen. Das gereinigte Wasser
sammelt sich in einem Wasserraum 6, dem das Wasser durch einen Wasserablauf 7 entnommen werden kann.
Über eine Ablaßleitung 8 für das öl kann dieses den Vorratsbehältern 3 entnommen werden. Am Boden
der Kammern abgesetzte feste Bestandteile, wie Erde, Sand od. dgl., können durch Mannlöcher 9 entnommen
werden.
Die beschriebene Vorrichtung zeigt auch dann eine gute Entmischungsleistung, wenn das verschmutzte
ao Wasser durch Pumpen zugeführt wird. Aus der nachfolgend aufgeführten Tabelle gehen einzelne Entmischungsergebnisse
hervor, die mit einer Vorrichtung erzielt wurden, die eine Nennleistung von 25 t/h
hatte.
| Art des gemischten Öles |
Einlaß- Ölgehalt |
Behandelte Menge |
Rest ölgehalt |
| A Schweröl.. A Schweröl.. C Schweröl.. C Schweröl.. |
10%« 3Oo/O(, 10°/0„ 5°/„„ |
25 t/h 25 t/h 25 t/h 50 t/h |
0,006'V0n 0,053"Z00 0,012 ·>/„„ 0,035"V1n |
Es war mit dieser Vorrichtung also nicht nur möglich, geringere Restölgehalte als 0,l°/oo für das auf
dem Schiff anfallende ölige Wasser zu erzielen, sondern sie konnte auch mit einer Leistung betrieben
werden, die mehr als das doppelte der Nennleistung betrug, falls bestimmte ölsorten und Mischungsverhältnisse
vorlagen.
In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, die zum Aufstellen auf dem
Festland vorgesehen ist. Über einen Einlaß 10 wird ölverschmutztes Wasser zugeführt, dem durch einen
weiteren Einlaß U nach Bedarf z. B. ein Gerinnungsmittel zugesetzt werden kann. In einem vorgeschalteten
Behälter 12 können ein erstes Absetzen fester und schwerer Bestandteile und eine Beruhigung des
durch die Speisepumpen aufgewirbelten Öl-Wasser-Gemisches erfolgen. Dieses gelangt anschließend in
eine Vorentmischungskammer 13, der durch einen Auslaß 14 gegebenenfalls weitere feste und schwere
Bestandteile entnommen werden können. Im oberen Bereich der Vorentmischungskammer 13 befindet sich
ein Sammelbehälter 15 für öl, das sich auf Grund der
Differenz des spezifischen Gewichtes bereits vom Wasser getrennt hat. Eine Trennkammer 16 ist mit
Rohren aus Polyvinylchlorid gefüllt, die einen Durchmesser von 2 mm haben. Das Flüssigkeitsgemisch
strömt aus der Trennkammer 16 in eine Absetzkammer 17. Das abgeschiedene Wasser kann sich in
einem Wasserraum 18 sammeln, der über einen Wasserablauf 19 entleert wird. Mit dieser Vorrichtung
wurde Industrieabwasser mit einem Gehalt an im wesentlichen aus öl bestehenden Verunreinigungen
von 0,3°/oo behandelt; der Restölgehalt betrug 0,0015 bis 0,002 «/00.
Die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung besteht
aus mehreren, übereinander angeordneten, mittels Flanschen 21a aneinander befestigten Zellen 20 und
20', von denen die untere Zelle 20 eine Trennkammer bildet und mit zahlreichen Rohren 24 α gefüllt ist.
Zwischen der Zelle 20 und der angrenzenden Zelle 20' befindet sich eine kreisförmige Trennwand 23, die
an der Bodenkante eines Außenzylinders 21 und eines Innenzylinders 22 der jeweiligen Zelle 20 bzw. 20'
befestigt ist. Der Außenzylinder 21 und der Innenzylinder 22 liegen konzentrisch zueinander. Zwischen
ihnen sind Trennwände 24 b vorgesehen, die ebenfalls
konzentrisch angeordnet sind und im oberen Bereich einer jeden Zelle 20' einen Zwischenraum
zur Oberkante des Innenzylinders 22 frei lassen.
Die Zelle 20 und die Zelle 20' (Fi g. 6 und 7) sind jeweils so ausgebildet, daß sie in ihrem oberen
Bereich eine Verbindungsöffnung 23 a haben, durch die das Flüssigkeitsgemisch in die jeweils angrenzende
Zelle 20' gelangen kann. In diese Verbindungs- ao Öffnung 23a wird das Flüssigkeitsgemisch durch eine
Trennwand 23 b hineingeleitet, die eine in radialer Richtung liegende Begrenzung des Strömungsweges
darstellt.
Die untere Zelle 20 bildet also mit ihren Rohren 24a eine Trennkammer, in die über ein Einlaßrohr
25 ein Öl-Wasser-Gemisch eingespeist wird. Dieses steigt in der Zelle 20 hoch, bis es nach Durchlaufen
der Rohre 24 a über die Verbindungsöffnung 23 a in die darüberliegende Zelle 20' gelangt. Sowohl in der
Zelle 20 als auch in der Zelle 20' sind kurz vor den Verbindungsöffnungen 23 a Abstreifbleche 27 angeordnet,
die eine bereits abgeschiedene ölschicht abstreifen und Steigrohren 28 zuführen, über die es
abgeleitet werden kann. Die in den Zellen 20' befindlichen Trennwände 24 b sind gebogene Stahlplatten,
die allein oder im Zusammenwirken mit weiteren Platten aus Kunstharz od. dgl. als Strömungsregulierungswände
dienen. In den Boden des untersten Innenzylinders 22 der Zelle 20 ist ein Auslaßrohr 26
eingesetzt, durch das das gereinigte Wasser entnommen wird. Dieses ist zuvor aus dem oberhalb der
Trennwände 24 b befindlichen Raum der obersten Zelle 20' in den Innenzylinder 22 übergetreten, nachdem
zuvor die Flüssigkeit mit dem niedrigen spezifischen Gewicht, also das Öl, abgelassen wurde.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Trennen von Flüssigkeitsgemischen, insbesondere von Öl-Wasser-Gemischen, mit einer Vielzahl in Strömungsrichtung der Flüssigkeit in Form eines Rohrbündels waagerecht angeordneter Rohre von geringem Durchmesser und einer nachgeschalteten Absetzkammer, dadurch gekennzeichnet, daß die dünnwandigen Rohre des Rohrbündels einen kleineren Durchmesser als 10 mm aufweisen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1642432C3 (de) | Klär- und Filteranlage | |
| DE2225216C3 (de) | Vorrichtung zum Klären von Flüssigkeiten durch Flotation | |
| DE1645762C3 (de) | Vorrichtung zum Abscheiden von flüssigen Erdölprodukten aus einem Erdölprodukt-Wasser-Gemisch | |
| DE2161310A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum wenigstens teilweisen Abscheiden in einer Flüssigkeit verteilter Feststoffkörner, Flüssigkeitströpfchen oder Gasbläschen von dieser Flüssigkeit mit Hilfe der Schwerkraft | |
| EP0148444A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen eines Öl-Wasser-Gemisches | |
| DE2743963A1 (de) | Vorrichtung zum reinigen von verschmutztem wasser | |
| DE2402250A1 (de) | Vorrichtung zum entmischen einer mischfluessigkeit unter ausnutzung unterschiedlicher dichtewerte | |
| DE1917806C3 (de) | Vorrichtung zum Ausscheiden von öl aus einem Öl-Wasser-Gemisch | |
| DE1937397A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von fluessigen Phasen voneinander | |
| DE1442452C (de) | Vorrichtung zum Trennen von Flüssig keitsgemi sehen | |
| DE3020561A1 (de) | Stoffaustauschvorrichtung, insbesondere fuer die extraktion | |
| DE2359656C3 (de) | Vorrichtung zum Klären von feste Stoffe enthaltendem Abwasser o.dgl. Flüssigkeiten | |
| DE2558377A1 (de) | Probeentnahmegeraet | |
| DE2350653A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum koaleszieren der dispersionsphase einer emulsion | |
| DE1442452A1 (de) | Apparat zum Ausscheiden von Teilchen aus Fluessigkeiten | |
| DE2728585A1 (de) | Vorrichtung zur anaeroben reinigung von abwasser | |
| DE1442452B (de) | Vorrichtung zum Trennen von Flüssig keitsgemischen | |
| DE2801494A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abtrennen von in einer fluessigkeit aufgeschwemmten stoffen | |
| DE2154216A1 (en) | Inclined plate clarifier - for separation of solids from liquid suspensions | |
| DE472948C (de) | Vorrichtung zum Absetzen und Klassieren fester Stoffe aus Trueben | |
| DE3423587A1 (de) | Vorrichtung zum abscheiden von oel | |
| DE492276C (de) | Vorrichtung zum Trennen von Schiffsbrennoelen von Wasser | |
| CH579939A5 (en) | Liquid petroleum product separator - with visible flow resistance indicator and coalescence filters to collector cowls separately withdrawable | |
| DE711619C (de) | Vorrichtung zum Trennen von Feststoffen und Wasser aus einem spezifisch verschieden schwere Fluessigkeiten enthaltenden Gemisch, insbesondere aus leichtfluessigen Brennstoffen | |
| DE1019644B (de) | Vorrichtung zum Abscheiden der verteilten Phase aus dispersen Systemen, insbesondere Suspensionen oder Emulsionen |