DE14415C - Öperations- und Untersuchungstisch - Google Patents

Öperations- und Untersuchungstisch

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DE14415C
DE14415C DENDAT14415D DE14415DA DE14415C DE 14415 C DE14415 C DE 14415C DE NDAT14415 D DENDAT14415 D DE NDAT14415D DE 14415D A DE14415D A DE 14415DA DE 14415 C DE14415 C DE 14415C
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A. SANDOZ in Neuchätel (Schweiz)
Publication of DE14415C publication Critical patent/DE14415C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G13/00Operating tables; Auxiliary appliances therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
ARNOLD SANDOZ in NEUCHATEL (Schweiz). Operations- und Untersuchungstisch.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. December 1880 ab.
Das Wesentliche und Neuartige der vorliegenden Erfindung besteht darin, dafs auf diesem Operations- und Untersuchungstisch der zu behandelnde Kranke mit Leichtigkeit in jede mögliche Lage und Stellung dem Arzt gegenüber gebracht werden kann, ferner darin, dafs durch Auflegen der aus einzelnen Theilen bestehenden Tischplatte auf den Tischrahmen derjenige Theil des Körpers, welcher operirt oder untersucht werden soll, nicht auf der Tischplatte aufliegen braucht, sondern von allen Seiten dem Arzte zugänglich ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigen die Fig. ι, 2 und 3 den Operations- und Untersuchungstisch, Fig. 4 die auf dem Rahmen des Tisches aufzulegenden Tischplatten.
Der Operations- bezw. Untersuchungstisch besteht hauptsächlich in einem gufseisernen Fufsgestell A, dessen Basis mit vier Kreisbögen versehen ist, mittelst deren derselbe um sich selbst gedreht werden kann.
Eine im Innern dieses hohlen Fufsgestells A angebrachte Schraube B erhält durch ein Drehen des Schwungrades C eine auf- und niedergehende Bewegung, wodurch die Lage des Tisches bestimmt wird.
Der bewegliche und gegliederte Theil des Tisches besteht aus den beiden horizontalen Armen D, welcjtie den Rahmen des Tisches bilden und durch drei Riegel GG' und G" mit einander verbunden sind. Der in der Mitte befindliche, am oberen Ende der Schraube i? festsitzende Riegel G ist der stärkste.
Vier in geneigter Lage angebrachte Arme E verbinden die äufsersten Enden des Tischrahmens D mit .dem gufseisernen Fufsgestell.
Der Tischrahmen D bewegt sich scharnierartig in dem mittleren Riegel G1; jeder der geneigten Arme E bewegt sich wiederum scharnierartig, und zwar an seinem. oberen Ende um die äufseren Riegel G und G", an seinem unteren Ende in dem gufseisernen Fufsgestell.
Diese sechs Arme können durch pumpenkolbenartige Bewegung verlängert und verkürzt werden; das Feststellen derselben in irgend einer gewünschten Lage erfolgt durch Anziehen der Schrauben, welche sich in den Rohrschellen a b und c befinden; α α für die horizontalen Arme D, b b und c c für die geneigten, vorn und hinten am Tischrahmen angebrachten Arme E.
Sämmtliche Bewegungen des Tisches, das Hoch- und Niederstellen, die geneigte Stellung, das Verlängern und Verkürzen desselben, beruhen in der Handhabung des Schwungrades C und der sechs Schrauben der Schellen α b und c.
Die Platte des Tisches wird durch die in Fig. 4 dargestellte gepolsterte Unterlage von Brettchen, Drahtgeflecht etc. dadurch gebildet, dafs diese Brettchen etc. mit dem an deren Enden befindlichen Haken / um die Arme D befestigt werden.
Je nach Bedarf werden diese Brettchen auf den Tischrahmen derart aufgelegt, dafs der zu operirende Theil des Körpers dem Arzte von allen Seiten zugänglich ist, während die übrigen Körperteile eine bequeme und sichere Unterlage auf den aufgelegten Brettchen, sowie Stütze an dem Kopfbrett g und dem Fufstritt F finden.
Das Kopfbrett g ist auf den horizontalen Armen D verschiebbar in Form eines Pultbrettes angebracht und kann, je nachdem der_
Kopf in eine bestimmte Lage gebracht werden soll, hoch- und niedergestellt werden.
Die beiden gegliederten Fufstritte F, welche abnehmbar sind, gleiten und drehen sich um die Verlängerungsstangen der beiden geneigten Vorderarme E.
Die Gliederung dieser beiden Fufstritte F ist derartig, dafs die aus irgend einer Blechart gefertigte Sohle jede mögliche sogenannte Flachkuppelbewegung machen kann.
Das Feststellen dieser Gliederung in der zur Operation oder Untersuchung nöthigen Lage wird durch das Anziehen einer unter der Gliederung angebrachten Schraube h bewirkt.
Die Construction des Tisches ist aus Gufseisen, Stahl oder irgend einem anderen verwendbaren Material hergestellt. Die Tischplatten, Brettchen, Fig. 4, und das Kopfpult g sind aus Holz mit eisernen Beschlägen oder auch aus Draht- oder Rohrgeflecht etc. gefertigt.
Mit Ausnahme des gufseisernen Fufses sind sämmtliche Metalltheile polirt und vernickelt.
Der ganze Operations- und Untersuchungstisch kann auch so eingerichtet werden, dafs er mit dem Hauptständer und den geneigten Armen auf einer festen Fläche ruht, welche auf concentrischen Kreisen im Ganzen herumgedreht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-Ansprüche:
    ι . Die Anordnung eines Operations- und Untersuchungstisches, welche es ermöglicht, dafs durch die Handhabung des die Schraube B bewegenden Schwungrades C und der sechs Schrauben an den Rohrschellen α b und c der Tischrahmen D und mit ihm die auf demselben aufgelegte Tischplatte, Fig. 4, auf welche der Kranke zu liegen kommt, mit Leichtigkeit in jede mögliche Lage dem Arzte gegenüber gebracht werden kann.
    Die Anordnung, die in sich verschiebbaren, den Tischrahmen bildenden Arme D durch die ebenfalls in sich verschiebbaren, geneigten Arme E mit dem Fufsgestell des Operations- und Untersuchungstisches zu verbinden, wodurch die Beweglichkeit und Gliederung des Tisches ermöglicht wird.
    Die Anordnung, den Tischrahmen D je nach Bedarf an einzelnen Stellen mit den die Tischplatte bildenden Brettchen, Fig. 4, zu belegen bezw. einzelne Stellen des Rahmens für den zu behandelnden Körpertheil frei zu lassen und trotzdem eine sichere und ruhige Lage des Körpers mit Zuhülfenahme der richtigen Einstellung des Kopf brettes g und des Fufstrittes F zu schaffen.
    Die Anordnung des gegliederten Fufstrittes F und die Anbringung desselben an dem geneigten Vorderarm E, welche es ermöglicht, dafs nicht nur die Beine in jeder Lage eine ruhige und feste Stütze finden, sondern dafs auch der Fufs selbst in dem gegliederten Fufstritt F jede gewünschte Stellung einnehmen kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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