DE1440397B2 - Vielpunktschweißmaschirie - Google Patents

Vielpunktschweißmaschirie

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DE1440397B2
DE1440397B2 DE19611440397 DE1440397A DE1440397B2 DE 1440397 B2 DE1440397 B2 DE 1440397B2 DE 19611440397 DE19611440397 DE 19611440397 DE 1440397 A DE1440397 A DE 1440397A DE 1440397 B2 DE1440397 B2 DE 1440397B2
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Kuno Dipl Eisenburger (ng , Wels Thalheim, Ritter, Josef, £>r Ing , Graz Kroisbach, (Osterreich)
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EVG Entwicldungs und Verwertungs Gesellschaft mbH, Graz (Österreich)
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Description

I 440 397
Die Erfindung betrifft eine Vielpunktschweißmaschine mit zwei mit den beiden Sekundäranschlüssen des Schweißtransformators verbundenen, in Richtung der Schweißpuhktreihe parallel verlaufenden, mit Kontaktflächen versehenen Stromschienen, mit einer im Spalt zwischen ihnen angeordneten Isolierschicht und mit mehreren auf beiden Stromschienen aufsitzenden und auf diesen verschiebbaren Elektrodenträgern mit je einer Elektrode, die über den Elektrodenträger wahlweise mit nur einer der beiden Stromschienen elektrisch verbindbar sind, indem der Elektrodenträger wahlweise gegenüber der einen oder der anderen Kontaktfläche der Stromschiene isoliert ist.
Bei einer bekannten Vielpunktschweißmaschine dieser Art sind die beiden Stromschienen durch eine Zwischenlage gegeneinander isoliert, und die Oberseiten der beiden Stromschienen 'bilden schräge Dachflächen, auf welchen reiteräftig der Elektrodenaufsatz verschiebbar ist (deutsche Auslegeschrift 1087 299). Diese bekannte Konstruktion hat die Eigenschaften, daß eine einwandfreie Befestigung der Elektroden auf den schrägen Dachflächen der Stromschienen Schwierigkeiten bereitet und daß die kontaktgebenden schrägen Dachflächen in erhöhtem Maße der Verunreinigung durch Schweißspritzer ausgesetzt sind, weil sie im unmittelbaren Sprühbereich der Schweißpunkte liegen. Diese Schweißspritzer haften an den Dachflächen und müssen zur Sicherung reiner Kontaktflächen vor jeder Verschiebung der Elektroden mühsam entfernt werden. Eine mangelhafte Befestigung der Elektroden an den Stromschienen bringt die Gefahr mit sich, daß die Elektroden beim Vorschub des Schweißgutes vöti den Stromschienen abgehoben werden, wenn sie, wie dies häufig vorkommt, an den Schweißpunkten klebenbleiben.
Bei einer anderen bekannten Vielpunktschweißmaschine sind die beiden Stromschienen durch einen Luftspalt voneinander getrennt, wobei in diesen Luftspalt Elektroden in beliebiger Lage so eingeführt werden können* daß sie Wählweise mit der eitlen Stromschiene in leitende Berührung kommen und gegen die andere Stromschiene durch eine Zwischenlage isoliert sind. Die beides Stromschienen sind dabei als Klemmbacken ausgebildet und werden* z. B. mittels Schrauben, gegeneinander und gegen die zwischen ihnen angeordneten Elektroden gepreßt, um die Elektroden festzuhalten und den erforderlichen Kontaktdruck sicherzustellen (ausgelegte Unterlagen des östetfeidiisclien f»StMtes 113 684).
Nachteilig ist bei dieser Anordnung, daß eine Verstellung einzelner Elektroden infolge der gemeinsamen Klemmung aller Elektroden zwischen den beiden Stromschierien relativ üfiiStäiidlieh ist. Feröef können in den Luftspalt zwischen den Stromschienen Fremdkörper, insbesondere Schweißspritzer, eindringen, die sich an den einander zugekehrten Seitenflächen der beiden Stromschienen ansetzen und gegebenenfalls zu Kurzschlüssen führeil.
Es sind auch Elektfodentfäger bekannt, die mit Schrauben an der Stromschiene angeklemmt sind (USA.-Patentschrift 2 469 897).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Elektrodenträger auch einzeln leicht einstellbar und feststellbar zu gestalten bei in jedem Fall sichergestelltem, einwandfreiem Kontaktdruck /unabhängig vom Schweißdruck.
Die Erfindung besteht darin, daß die äußeren Seitenflächen der beiden Stromschienen als senkrecht verlaufende, einzige Kontaktflächen ausgebildet sind und jeder Elektrodenträger aus einem die Stromschienen zangenartig umgreifenden Klemmbackenpaar besteht, von dem eine Backe leitend an der äußeren Seitenfläche der einen Stromschiene und die andere Backe isoliert an der äußeren Seitenfläche der anderen Stromschiene anliegt, wobei
ίο jeder Elektrodenträger und die Stromschienen an den den Schweißdruck übertragenden Aufsitzfläehen gegeneinander isoliert und die Klemmbacken mittels zumindest einer Klemmschraube gegeneinander verspannbar und so durch Klemmung an den Stromschienen feststellbar sind.
Bei dieser Konstruktion ist rasch und einfach eine einwandfreie Befestigung der Elektroden mittels der Klemmbackenpaare in beliebiger Lage möglich, wobei die jeweils kontaktgebenden Klemmbacken direkt an äußeren Seitenflächen der Stromschiene anliegen, die sich außerhalb des Sprühbereiches der Schweißstellen befinden und gegen Schweißspritzer abgeschirmt sind. Hierdurch werden eine satte Kontaktgabe und ein hoher Kontaktdruck gewährleistet, wobei im Falle der Verstellung der Elektroden keine vorhergehenden Reinigungsarbeiten an den Kontaktflächen der Stromschienen erforderlich sind.
Vorzugsweise ist die Isolierung der Aufsitzfläehen gegeneinander durch eine über die ganze Länge der Stromschienen reichende Isolierauflage gebildet, so daß sich auch an diesen Flächen keine Scliweißspritzer ansetzen können, die zu Kurzschlüssen führen könnten. Die Schweißelektroden selbst können entweder einstückig mit einer' der beiden Klemmbacken ausgebildet sein oder aber zwischen den Klemmbacken eingesetzt werden, wobei vorzugsweise eine der beiden Backen eine zur anderen Backe hin offene Ausnehmung für die Aufnahme der Elektrode aufweist.
Die beiden Stromschienen, die an die Sekundärwicklung des Transformators angeschlossen sind, könnet! mit relativ größdrri Querschnitt ausgeführt werden, so daß die Verluste in diesen Schienen gering sind. Durch Anpressen der Klemmbacken an die
4S Stromschienen wird ein inniger Kontakt zwischen der blanken Seitenfläche der einen Klemmbacke und der ihr zugekehrten Kontaktfläche der Stromschiene gesichert und daher der Übergangswiderstand niedrig gehalten. Diese Klemmbacke übernimmt den Strom
3ö von der betreffenden Stromschiene und leitet ihn über die Schweißstelle zu einer passiven Gegenelektrode (Strombrücke), während die andere Klemmbacke nicht stromführend, d. h. isoliert ist und nur zur Klemmung dient. Die Schweißelektrode selbst ist, wiö aeliöfi efwShnt; am dfeörgn Ende der Klemmbacken zwischen diesen ebenfalls voll anliegend und mit geringem Übergangswiderstand eingeklemmt oder überhaupt einstückig mit einer Backe ausgebildet, So daß auch zwischeri den Klemmbacken und den Elektroden präKtiäeh keine Verluste auftreten. Jede dieser Elektrodeheinheiten kann für sich allein verstellt und an jeder beliebigen Stelle der Stromschiene festgeklemmt werden, so daß der Abstand der Schweißpunkte beliebig gewählt werden kann. Die beiden Stromschienen bilden eine Führung bei der Verschiebungsbewegung der Elektrodeneinheiten. Die Elektrodeneinheiten können so eingesetzt werden, daß die Elektroden entweder abwech-
3 4
selnd auf der Plus- oder Minusseite angeschlossen bewirkt werden* Der Schweißstrom verläuft von der
sind oder in beliebiger anderer Polung aufeinander- jeweils wirksamen Stromschiene (1 in Fig. 1, 2 in
folgen, wobei aber stets die Anzahl der positiven Fig; 2) über die mit ihr in Kontakt befindliche
Elektroden ungefähr der Anzahl der negativen Elek- Klemmbacke 5 zur eigentlichen Elektrode 4* von
troden entsprechen soll. 5 dieser über die Schweißstelle zu einer passiven
Jeder Schweißelektrode gegenüber befindet sich Gegenelektrode^ die mit einer zweiten passiven
vorzugsweise in eine Strombrücke einbezogen eine Gegenelektrode eine Strombrücke zu einer zweiten
passive Gegenelektrode, die ebenso versehieblich an- Schweißstelle und zurück zu einer aktiven Elek-
geordnet ist wie die Schweißelektrode selbst: Von trode4 gemäß Fig. 1 oder 2 bildet, die aber an die
der Gegenelektrode aus gelangt der Schweißstrom io zweite Stromschiene (2 in Fig. 1, 1 in Fig. 2) ange-
über Kabel oder flexible Bänder und über ein ver- schlossen ist;
schiebliches Zwischenstück auf eine Stromübergangs- Da die beiden Stromschienen lückenlos an die
schiene und zur nächsten Gegenelektrode; dazwischen befindliche Isolierschicht 3 ansehließen,
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf wird verhindert, daß sich Fremdkörper zwischen den
die Zeichnungen an einem Aueführungsbeispiel 15 beiden Stromschienen ablagern und dureh Bildung
näher erläutert werden. von Kontaktbrüeken Kurzschlüsse und Betriebs-
Fig. 1 und 2 zeigen im Querschnitt ein Strom- störungen verursachen können. Alle Verunreinigun-
sehienenpaar mit der erfindungsgemäßen Elektro- gen, die beim Schweißvongang anfallen können, sam-
denanordnung für zwei verschiedene Elektroden- mein sich bei der erfindungsgemäßen Konstruktion
anschlüsse; 20 auf einer Abdeckung Hj 12; die gegen die Strorfl-
F ig. 3, 4 und 5 zeigen in Aufriß, Grundriß bzw. schienen 1, 2 isoliert ist und sich knapp unterhalb
Seitenriß die Gesamtänordnung der Elektroden einer der Klemmibaeken S, 6 über die ganze Breite der
erfindungsigemäßen Vielpunktschweißmaschine. Schweißmaschine erstreckt.
Die in den F i g. 1 und 2 im Querschnitt darge- Durch diese Anordnung wird erreicht, daß sich
stellten, in Richtung der Schweißpunktreihe verlau- 25 alle anfallenden Verunreinigungen an leicht sicht-
fenden Stromschienen 1, 2 aus elektrisch gut leiten- baren und gut zugänglichen Stellen ablagern und so-
dem Material sind an die beiden Enden der mit auf einfachste Weise entfernt werden können.
Sekundärwicklung eines Schweißtransformators an- Entsprechend der VerschiebJichkeit der aktiven Elek-
geschlossen. In den öngen Spalt zwischen den ein- troden 4 müssen bei der Doppelpunktschweißung
ander zugekehrten Seitenflächen der beiden Strom- 30 auch die zugeordneten passiven Gegenelektroden
schienen 1, 2 befindet sich eine Isolierschicht 3, verfechieblich ausgeführt sein.
welche die beiden Stromschienen gegeneinander iso- Die Fig. 3 bis 5 zeigen die erfindungsgemäße
liert. Gesamtanordnung der Elektroden einer nach der
An den Stromschienen 1, 2 ist für jede Schweiß- Doppelpunktschweißmethode arbeitenden Schweißelektrode 4 ein metallisches Klemmbackenpaar 5, 6 35 maschine.
angeordnet, vdn dem die eine Backe 5 mit ihrem Über den Stromschienen 1, 2, welche die schon unteren Teil satt und unmittelbar, d. h. leitend an der beschriebenen, beliebig verstellbaren aktiven Elekzugeordneten Stromschiene (Plus-Stromschiene 1 in troden 4 tragen, ist ein Elektrodenbalken für die Fig. I^ Minus-Stromschiene 2 in Fig. 2) anliegt, passiven Gegenelektroden 13 angeordnet. Dieser wogegen die andere Baoke gegen die Stromschiene, an 40 Elektrodenbalken besteht im wesentlichen aus zwei der sie angreift, durch Zwischenlage einer Isolier- hochkant stehenden, eine Brücke bildenden Tragschicht 7 isoliert ist. Eine Kontaktgabe zwischen den elementen 14,15, welche den Elektrodendruck aufKlemmbacken 5, 6 und den Oberseiten der Strom- nehmen müssen. An dem den aktiven Elektroden 4 schienen wird durch eine Isolierauflage 8 auf den zugekehrten Teil dieser Tragkonstruktion erstrecken Stromschienen verhindert. 45 sich über die ganze Breite der Maschine, somit also
In Fig. 1 besteht die Schweißelektrode 4 aus über die Länge des Elektrodenbalkens, eine oder einem Stück mit der Klemmbacke 5, die aus diesem mehrere (im gezeichneten Beispiel zwei) Stroinüber-Grunde aus sogenanntem Elektrodenmaterial her- gangsschienen 16, 17 aus gut leitbarem Material, gestellt ist. Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 Diese Stromübergangsschienen 16,17 und die Tragist die Klemmbacke auf der Innenseite ihres Ober- 50 elemente 14, 15 werden an einzelnen Stellen durch teils mit einer Ausnehmung zur Aufnahme der rahmenartige Umfassungen zusammengehalten, die eigentlichen Schweißelektrode 4 versehen. Diese Aus- je aus einem Querstück 18, dem gegenüberliegenden nehmung ist zur Klemmbacke 6 hin offen, so daß Querstück 19 und Verbindungselementen 20, 21, diese Klemmbacke an der freien Mantelfläche der vorzugsweise Schrauben, bestehen. Jedes Querstück Schweißelektrode angreifen kann. 55 19 ist aus elektrisch gut leitendem Material hergestellt
Die Klemmbacken 5, 6 umgreifen zangenartig die und steht in engem Kontakt mit den Stromüber-
Stromschienen 1, 2 und sind mittels Klemmschrau- gangsschienen 16,17. Es ist außerdem durch kurze
ben 9 in beliebiger Lage an den Stromschienen fest- Stücke eines flexiblen Kabels oder durch kurze, gut
klemmbar, wodurch gleichzeitig auch die Schweiß- leitende Bänder mit einer Gegenelektrode 13 leitend
elektrode 4 festgehalten wird. Bei einer Verschie- 60 verbunden. Der durch eine Feder, durch Druckluft
bungsbewegung der gesamten Elektrodeneinheit oder einen hydraulischen Zylinder aufgebrachte
(Klemmbackenpaar und Elektrode) dienen die Elektrodendruck stützt sich gegen das obere Quer-
Stromschienen als Führung. stück 18 ab und ist durch verschieden große Vor-
F i ig. 1 zeigt den Anschluß einer Elektrode an die spannung frei wählbar.
Plus-Stromschiene 1. Durch Wendung der gesamten 65 Dieser Aufbau gestattet es, auch die Gegenelek-
Elektrodeneinheit um 180° nach Lösen der Klemm- trode 13 frei wählbar und stufenlos zu verschieben,
schraube 9 kann gemäß Fig. 2 in einfacher Weise Zu diesem Zweck brauchen bloß die Verbindungs-
der Anschluß der Elektrode an die Minus^Schiene 2 elemente 20, 21 der Elektrodenhaltevorrichtung ge-
lockert zu werden, worauf die Querstücke 18, 19 samt den damit fest verbundenen Gegenelektroden 13 und zusammen mit den Verbindungselementen 20,21 auf den Tragelementen 14,15 bzw. auf den Stromübergangsschienen 16, 17 verschoben werden können. Das Festklemmen der Gegenelektroden an einer bestimmten Stelle geschieht durch einfaches Anziehen der Verbindungselemente 20, 21. Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, auch jede Gegenelektrode 13 an jeder beliebigen Stelle genau gegenüber einer Schweißelektrode 4 einzustellen.
Beim Schweißvorgang verläuft der Strom nach der Doppelpunkt-Schweißmethode von der einen Stromschiene über eine Schweißelektrode 4 zu einer Gegenelektrode 13, sodann über eine flexible elektrisch leitende Verbindung 22 zum Querstück 19 und weiter über die Übergangsschienen 16, 17 zur nächsten Gegenelektrode und schließlich von dort in umgekehrter Richtung wieder zurück zu einer Elektrode 4, womit der Stromkreis geschlossen ist.
Um die Schweißelektrode 4 und die Gegenelektrode 13 rasch und mühelos montieren oder demontieren zu können, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den gesamten Elektrodenbalken um eine Längsachse aufschwenkbar auszuführen. Der Elektrodenbalken ist zu diesem Zweck an seinen beiden Enden mit Zapfen 23 versehen, um welche er hochgeschwenkt werden kann. Für die Arbeit des Ein- und Ausbauens der Elektroden steht bei aufgeschwenktem Elektrodenbalken kein anderer Teil der Maschine hindernd im Wege. Die Aufschwenkbarkeit des Elektrodenbalkens gestattet nicht nur das mühelose Montieren der Elektroden, sondern auch eine bessere und häufigere Kontrolle des Betriebszustandes der Elektroden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vielpunktschweißmaschine mit zwei mit den beiden Sekundäranschlüssen des Schweißtransformators verbundenen, in Richtung der Schweißpunktreihe parallel verlaufenden, mit Kontaktflächen versehenen Stromschienen, mit einer im Spalt zwischen ihnen angeordneten Isolierschicht und mit mehreren auf beiden Stromschienen aufsitzenden und auf diesen verschiebbaren Elektrodenträgern mit je einer Elektrode, die über den Elektrodenträger wahlweise mit nur einer der beiden Stromschienen elektrisch verbindbar ist, indem der Elektrodenträger wahlweise gegenüber der einen oder der anderen Kontaktfläche der Stromschiene isoliert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Seitenflächen der beiden Stromschienen (1, 2) als senkrecht verlaufende, einzige Kontaktflächen ausgebildet sind und jeder Elektrodenträger (S und 6) aus einem die Stromschienen zangenartig umgreifenden Klemmbackenpaar besteht, von dem eine Backe (5) leitend und die andere Backe (6) isoliert an der äußeren Seitenfläche der anderen Stromschiene (2) anliegt, wobei jeder Elektrodenträger und die Stromschienen an den den Schweißdruck übertragenden Aufsitzflächen gegeneinander isoliert und die Klemmbacken (5, 6) mittels zumindest einer Klemmschraube (9) gegeneinander verspannbar und so durch Klemmung an den Stromschienen feststellbar sind.
2. Vielpunktschweißmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierung der Aufsitzflächen gegeneinander durch eine über die ganze Länge der Stromschienen reichende Isolierauflage (8) gebildet ist.
2. Vielpunktschweißmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißelektrode (4) einstückig mit einer der beiden Klemmbacken (5) ausgebildet ist (Fig. 1).
4. Vielpunktschweißmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (5, 6) eine zwischen ihnen eingesetzte Elektrode (4) tragen, wobei vorzugsweise eine der beiden Backen eine zur anderen Backe hin offene Ausnehmung zur Aufnahme der Elektrode aufweist (Fig. 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19611440397 1960-12-12 1961-11-25 Vielpunktschweißmaschirie Withdrawn DE1440397B2 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3118156A1 (de) * 1980-05-12 1982-02-11 EVG Entwicklungs- u. Verwertungs-Gesellschaft mbH, Graz Elektrodenanordnung in einer elektrischen vielpunkt-widerstandsschweissmaschine, insbesondere gitterschweissmaschine

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BE662543A (de) * 1964-04-29
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GB928632A (en) 1963-06-12
AT225500B (de) 1963-01-25
DE1440397A1 (de) 1968-11-28

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