DE142121C - - Google Patents

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DE142121C
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pipes
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DE1902142121D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0003Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation by using heat-exchange surfaces for indirect contact between gases or vapours and the cooling medium
    • B01D5/0009Horizontal tubes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

IES
PATENTAMT.
r 142121 KLASSE
Gegenstand der Erfindung ist eine Neuerung an solchen Dephlegmatoren, welche die von ihrem Phlegma zu befreienden Spiritusdämpfe auf langem Wege im Gegenstrom zur Vorwärmung der zu entgeistenden Maische ausnutzen. Das Eigenartige der vorliegenden Einrichtung gegenüber den bisherigen Ausführungsformen besteht darin, daß diesseits das aus den aufsteigenden Spiritusdämpfen sich abscheidende Kondensat durch seine eigenartige Verteilung über die Außenwandung der Maischeleitung mehr wie bisher zur Erwärmung des Inhaltes, der letzteren herangezogen, und ferner in solcher Form den ihm auf seinem Wege aus dem Apparat entgegenkommenden Dämpfen dargeboten wird, daß unter der Einwirkung dieser Dämpfe für die abströmende Flüssigkeit ein Hitzegrad aufrechterhalten bleibt, der die Verdampfung aller in ihr noch zurückgebliebenen flüchtigen Bestandteile veranlaßt und dadurch den Alkoholgehalt des schließlich den Apparat verlassenden Phlegmas auf das niedrigste Maß herabbringt, jenen der abziehenden Dämpfe dagegen in entsprechendem Grade erhöht.
Auf beiliegender Zeichnung ist die diesbezügliche Einrichtung an einem durch
Fig. ι im Querschnitt nach x-x,
Fig. 2 in Seitenansicht und teilweisem Längsschnitt,
Fig. 3 im Querschnitt durch einige Leitungsstränge,
Fig. 4 im Längsschnitt durch dieselben, beide in vergrößertem Maßstabe, zur Darstellung gebrachten Dephlegmator veranschaulicht.
Der Dephlegmator besteht in bekannter Weise aus einer in Zickzackform aufsteigenden Rohrleitung, deren mit Zwischenraum übereinander liegende parallele Horizontalstränge a von stirnseitlich geschlossenen Rohren b umfaßt werden. Diese Rohre b sind im polygonen Querschnitt mit möglichst breiter unterer Seite gebildet und längs letzterer von einer Rinne d umgeben, deren in ganzer Länge durchgehender unterer Spalt oberhalb des Scheitels des nächst tiefer liegenden Stranges ausmündet. Auch sind sie unter sich mittels ovaler Stutzen c in der Weise verbunden, daß einer der letzteren jedesmal oben in das eine Ende eines Rohres und ein anderer Stutzen unten in das entgegengesetzte Ende einmündet. Das obere Ende dieser Stutzen c ragt in die Bodenwand des zugehörenden Horizontalstranges bis auf eine bestimmte Länge hinein, und ist an den beiden Scheitelstellen mit schmalen, rechteckig gebildeten Einkerbungen versehen, deren untere horizontale Kante sich immer noch oberhalb der Bodenfläche des betreffenden Rohres befindet.
Jeder Rohrstrang α trägt zwei in gleichem Abstand von seinem Scheitel nahezu radial liegende durchgehende Leisten z, deren obere Längskanten mit feinen Auszackungen von gleichmäßiger Bildung versehen sind.
Während die anzuwärmende Maische die einzelnen Stränge α ihrer zickzackförmigen Leitung in Längsrichtung von oben nach unten durchströmt, steigen die alkoholhaltigen Dämpfe nach Eintritt durch einen unteren Stutzen g entgegen diesem Maischewege durch
die mit einander verbundenen Rohre b nach aufwärts.
Dabei werden diese Dämpfe einmal seitens der Maische und andererseits vom Kühlwasser, das, von oben kommend und durch die längsgeschlitzten Rinnen d geleitet, die Mantelrohre auf dem ganzen Umfang umspült, soweit heruntergekühlt, daß ihre teilweise Kondensation eintritt. Das auf dem flachen Boden der
ίο Rohre α sich daraufhin ansammelnde Kondensat fließt nach Eintritt einer bestimmten Standhöhe durch die schmalen Randeinkerbungen der ovalen Verbindungsstutzen zweckmäßig zwischen senkrechte Führungsleisten, die den Innenwandungen der letzteren angelegt sind, in die zwischen den beiden Längsleisten i der nächst tiefer liegenden Rohrstränge α befindlichen Rinnen und von dort über die ausgezackten Kanten der Leisten i in gleichmäßiger Verteilung auf die Außenfläche der Stränge, auf welchem Wege, sowie auch während des schließlichen Abfließens es von den aufsteigenden Dämpfen durchkreuzt wird und unter dem Einfluß der Hitze derselben eine Weiterverdampfung seiner noch zurückgebliebenen flüchtigen Bestandteile erfährt.
Durch diesen Vorgang wird der Alkoholgehalt des schließlich aus dem Eingangsstutzen g der Dämpfe zum Ausfluß kommenden Phlegmas auf den größtmöglichen Grad heruntergebracht und jener der aus dem oberen Stutzen h austretenden Dämpfe in demselben Verhältnis erhöht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Dephlegmator für Spiritusdämpfe, in welchem in bekannter Weise, die durch Kammern (b) streichenden Dämpfe von außen mittels über die Kammern geleiteten Wassers und innerhalb der Kammern mittels der durch Rohre (a) strömenden Maische gekühlt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Maischrohre (a) in ihrer ganzen Länge zweckmäßig mit ausgezackten Rändern versehene Rinnen tragen, in welche das aus den Spiritusdämpfen abgeschiedene Phlegma der vorteilhaft von Kühlwasser-Leitungsrinnen (d) umgebenen Kammern mittels versetzt angeordneter Rohrstutzen, welche auch das Emporsteigen der Spiritusdämpfe vermitteln, fließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1902142121D 1902-03-09 1902-03-09 Expired DE142121C (de)

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