DE140993C - - Google Patents

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DE140993C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/02Crystallisation; Crystallising apparatus
    • C13B30/022Continuous processes, apparatus therefor
    • C13B30/023Continuous processes, apparatus therefor having rotatable means for agitation or transportation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den üblichen Konstruktionen für Rührwerke in Sudmaischen, speziell für den Prozeß der Kristallisation in Bewegung, wird die Masse der Hauptsache nach in konzentrischen Bahnen um die Mittelachse herumbewegt. Ein Durchmischen der Masse, speziell in radialer und in der Längsrichtung zur Maische, findet in der Regel nur unvollkommen statt durch schwache Schraubendrehungen der Rührarme und durch schraubenförmig gebogene Verbindungsbänder zwischen diesen. Bei heißen, daher sehr dünnflüssigen Massen ist dies oft ausreichend, bei wenig heißen und zähflüssigeren findet dagegen nur eine sehr unvollkommene Durchmischung der bereits abgekühlten, am Kühlmantel anliegenden Flüssigkeitsschichten mit den näher nach der Hauptachse zu liegenden statt.
Tatsächlich kann man, wenn man ein Thermometer in die Masse einsenkt, in solchen Fällen eine bedeutende Temperaturdifferenz zwischen zentralen und peripheren Schichten feststellen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt in erster
Linie ein Durchmischen von der Achse nach dem Umkreis zu, und umgekehrt, d. h. ein Durchmischen der kühlsten mit den wärmsten Massenteilchen.
Dieses soll durch ein Rührwerk besonderer Konstruktion erreicht werden, welches in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist.
Fig. ι zeigt eine Maische im Längsschnitt, welche mit dem neuen Rührwerk ausgestattet ist,
Fig. 2 eine vordere Ansicht nach abgenommenem Deckel,
Fig. 3 die Befestigung der Rührtrommel an den Rührarmen,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Rührtrommel mit anders geformten Rührblättern,
Fig. 5 eine andere Form der Rührblätter,
Fig. 6 die Rührtrommel im Schnitt mit beweglichen Leisten.
An die Hauptachse α der Maischen werden, wie bekannt, vier oder mehr senkrechte Rührarme b angeschlossen, zwischen zwei derselben ist an einer sekundären Achse c ein Rührwerk montiert, bestehend aus einer zylindrischen Trommel von flachen Rührstäben oder Blättern d d, welche in radialer Stellung am Umfang angeordnet sind. Die Arme b b können zur Versteifung durch eine Querleiste e verbunden werden, die zugleich als Abstreicher für die Wandung der Sudmaische dient.
Solcher Trommeln können zwei oder bei sehr langen Maischen mehrere eingebaut werden; dieselben werden dann versetzt angeordnet in dem Sinne, daß, wenn die erste sich unterhalb der Hauptachse befindet, die zweite oberhalb ist usw. Die flachen Rührstäbe dd erhalten eine leichte Schraubendrehung in dem Sinne, daß sie bei Bewegung die Flüssigkeit in der Richtung der Längsachse nach der Mitte der Sudmaische zu befördern. Die Wirkung dieser Vorrichtung ist die folgende:
Sobald die Hauptachse α auf bekannte Weise in Drehung versetzt wird, schwingen natürlich die Arme b und die Rührtrommel durch die Flüssigkeit. Der Widerstand der Flüssigkeit ist desto größer, je schneller diese Bewegung stattfindet. Die Bewegung aber ist in der Nähe der Peripherie schneller als in der Nähe der Hauptachse; folglich ist der Druck auf diejenigen Rührstäbe d, welche sich in einem gegebenen
Augenblick nahe dem Mantel befinden, größer als bei denjenigen, welche sich alsdann in der Nähe der Hauptachse befinden. Die Folge wird sein, daß sich die Rührtrommel dreht, und zwar so, daß die dem Mantel naheliegenden Stäbe sich in umgekehrter Richtung bewegen wie die Hauptarme b und der Abstreicher e. Diese Ausführungsform ist in Fig. 3 im Detail dargestellt.
Um diese Wirkung in verstärktem Maße hervorzubringen, dient die Ausführungsform Fig. 4. Hier sind die Rührstäbe d mit Rippen oder Ansätzen versehen und zweckmäßig gebogen, so daß der Widerstand der Flüssigkeit auch dadurch bei den äußeren Stäben stärker ist als bei den inneren. Der radial gestellte Teil trägt auf einer Seite in der Mitte eine kleine Längsrippe, so daß doch etwa die halbe Breite des Blattes als Mitnehmer wirkt. Dieselbe Wirkung kann auch durch Rippen von gebogener Form (Fig. 5) erreicht werden, wobei die Seite des größten Widerstandes einen Konkavbogen von etwa zwei Dritteln der Gesamtbreite, die Seite des geringeren Widerstandes einen solchen von etwa einem Drittel der Breite zeigt.
In Fig. 6 endlich ist eine Ausführungsform dargestellt, wobei dieselbe Wirkung in denkbar stärkster Weise dadurch erzielt wird, daß die Rührstäbe um die äußere Kante drehbar beweglich angeordnet sind. Für die untere Kante sind Hemmungen angebracht, welche in der Stellung des größten Widerstandes die Blätter ' radial festhalten, während sich dieselben auf der entgegengesetzten Seite im spitzen Winkel zum Radius einstellen, so daß sie beim Durchstreichen der Flüssigkeit weniger Widerstand finden als in Radialstellung. Die Hemmung besteht in Kontaktspitzen f, welche nur eine ganz geringe Berührungsfläche mit den Rührstäben haben, so daß beim Umlegen und Anschlagen kein Korn zerbrochen werden kann.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Rührwerk, insbesondere für Sudmaischen u. dergl., dadurch gekennzeichnet, daß um die Hauptachse Trommeln aus Rührstäben fd, Fig. 1) angeordnet sind, welche durch den Widerstand der Flüssigkeit in Umdrehung versetzt werden.
2. An dem unter 1. genannten Rührwerk die Anbringung von Rippen oder dergl. auf den Rührstä'ben (Fig. 4).
3. Eine Ausführungsform des unter 1. genannten Rührwerks, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührstäbe beweglich angeordnet sind (Fig. 6), so daß sie sich bei der Annäherung an die Peripherie des Rührgefäßes radial stellen, auf der dann gegenüberliegenden Seite der Rührtrommel aber einen Winkel mit dem Radius bilden.
4. An der unter 3. genannten Ausführungsform die Hemmung der Bewegung mittels Anordnung spitzer Kontakte (f, Fig. 6).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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