DE1367065U - - Google Patents

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DE1367065U
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen aus einem Stück hergestellten Pilz- und Halsfräser, vorzugsweise geeignet zum Fräsen von nach dem Grund hin breiter werdenden Nuten. Der Zweck der Erfindung ist, einen vereinigten Pilz- und Halsfräser zu schaffen, der gegenüber den bisherigen Ausführungen dieser Fräserart ein ruhigeres, einwandfreies Fräsen sowie höhere Spanleistungen gestattet und sich durch erhöhte Wirtschaftlichkeit auszeichnet. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Fräsermantel mit schraubenförmig verlaufenden und sich sowohl durch den pilzförmigen alu auch durch den halsförmigen Teil des Fräsers erstreckenden Nuten versehen ist, derart, daß der pilzförmige und der halsförmige Teil des Fräsers die gleiche Zähnezahl haben.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 eine Einzelheit.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Schneidkanten des Fräsers 1 an dem unteren breiten und pilzförmigen
    Ende mit 2 und in dem oberen halsförmigen Teil mit 3 bezeichnet.
    In dem Fräsermantel sind schräg zur Achse breite und tiefe Nuten
    schrauben
    6 eingefräst, die vorzugsweise zxäxmtförmig verlaufen und sich
    sowohl durch den pilzförmigen als auch durch den halsförmigen Teil des Fräsers erstrecken. Die Nuten 6 sowie die Anfräsen 7 und 8 bilden geräumige Kanäle und sichern eine gute Abführung der beim Fräsen entstehenden Späne.
  • Die kräftigen Frlisorzähne sind in dem pilzförmigen und in dem halsförmigen Teil mit Hinterdrehungen 4 und 5 versehen.
  • Hierdurch bleibt die Form des Fräsers auch beim Nachschleifen gewahrt. Weil die Nuten 6 besondere tief und für beide Fräserteile durchgehend auageführt sind, sind Fräser gemäß vorliegender Erfindung ohne weiterem und im Gegensatz zu bekannten Ausführung formen auf maschinellem Wege nachschleifbar.
  • Der Fräser hat einen kräftigen zylindrischen Schaft 9.
  • Durch einen Ansatz 14 am oberen Schaftende kann er mit einem Mitnehmerteil, beispielsweise mit dem Fräserdorn 13 in Fig. l, gekuppelt werden. Die Festspannung des Fräserdorns erfolgt im Ausführungsbeispiel durch Zusammenpressen des unteren gesohlitzton Endes des Fräaerdorna 13, und zwar mittels einer Überwurfmutter 12 oder irgend eines anderen Sperrgliedes.
  • Zur Sicherung gegen Herausfallen können eine oder mehrere Schrauben 11 angeordnet sein, durch die der Fräser vorteilhaft gegen eine obere Anlagefläche des Fräserdorns gezogen wird, um ein Herausfallen des Fräsers zu verhüten.
  • Durch die neuartige Ausführung ist erreicht, daß der Fräser selbst wesentlich kräftiger gehalten werden kann als die bekannten Fräser. Der Fräser ist durch keinerlei Verschraubungen, wie es bisher bei zusammengesetzten Gräsern der Fall war, geschwächt und daher zu großen Spanleistungen befähigt. Er kann ferner stoßartigen Beanspruchungen einen großen Widerstand entgegensetzen. Infolge der tiefen und breiten Nuten ist für ein einwandfreies Ablaufen der Späne auch bei großen Spanleistungen Sorge getragen. Und schließlich kann der Fräser als hinterdrehter Fräser mit tiefen Nuten jederzeit und in einfacher Weise maschinell nachgeschliffen werden, wodurch gleichmäßiges Schneiden und ein ruhiges Arbeiten des Fräsers erreicht sind.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche 1) Aus einem StUck hergestellter Pilz- und Halsfräser, vorzugsweise geeignet zum Fräsen von nach dem Grund hin breiter werdenden Nuten, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräsermantel mit schraubenförmig verlaufenden und sich sowohl durch den pilzförmigen (2) als auch durch den halsförmigen Teil (3) des Präsers (1) erstreckenden Nuten (6) versehen ist, derart, daß der pilzförmige und der halsförmige Teil (2 bzw. 3) des Fräsers (1) die gleiche Zähnezahl haben. t-2) Präser nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch durchgehende, für den pilzförmigen und den halsförmigen Teil gemeinsame, vorzugsweise spiralförmig verlaufen v Zahnlücken (6) zur Spanabführung.
    3) Fräser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräser an seinem pilzförmigen Teil und dem halsförmigen Teil mit Hinterdrehungen (4, 5) versehen ist.
    4) Fräser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung auf den Fräser (1) durch einen Mitnehmerteil eines Ansatzes je 14 und mittels/ (13) mittßla/Reibunß an einem in Verlängerung des halsförmigen
    Teiles (3) angeordneten zylindrischen Schaft (9) erfolgt. 5) Fräser nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
    Fräser (1) gegen den Mitnehmerteil (13) durch eine oder mehrere Schrauben (11) gepreßt wird, deren Gewinde nicht zur Übertragung der Drehbewegung benutzt wird.
    6) Fräser nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Mitnehmerteils (13) geschlitzt ist und durch eine Überwurfmutter (12) zusammengedrückt wird.
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