DE1364521U - - Google Patents
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Description
- Das Fagus-Werk Karl Benscheidt, Alfeld/Leine meldet das in den Anlagen beschriebene und abgebildete Modell an und beantragt seine Eintragung in
die Rolle für G e b r a u c h s m u s t e r. Die Bezeichnung lautet : n apaßform n- "Anpaßform". ten, sogenannte Anpaßformen. Diese Anpaßformen be stehen in erster Linie aus einer Sohle aus Holz oder Metall. Diese Sohle soll in ihrer Form und in Ihrer Bodenplastik eine getreue Wiedergabe der Sohle des Schuhes sein, für den die Anpaßform bestimmt ist. Zweckmäßig versieht man diese Sohle noch mit einer Zehen-und Fersenkappe. Auch kann man rings um die Sohle einen Rand anbringen, um dem Fuß eine sichere Lage auf der Sohle zu geben.Erläuterung : ------------ Um das zeitraubende Anpassen von Schuhwerk zu ver- meiden, verwendet man, vor allem in Schuhgeschäf- - Man hat solche Sohlen auch wohl mit Maßbändern ausgerüstet, um sofort die richtige Weite feststellen zu können.
- Alle diese Formen sind aber verhältnismäßig kostspielig herzustellen, denn man muß zuerst die Sohle anfertigen und dann die vorgeformten Kappen oder den vorgeformten Rand anbringen. Auch das Gießen der AnpaBformen ist kostspielig infolge des nicht ganz einfachen Einformen und Ausheben des Modelles aus dem Kasten.
- Gemäß der Erfindung wird nun vorgeschlagen, die Paßform aber einen Schuhleisten gleichen oder ähnlichen Modelles, wie er für den Schuh gebraucht wird, zu formen und zwar aus einem plastischen, später erhärtenden Werkstoff, z. B. Pappe, Fiber, angefeuchtetem Leder, Gummi usw. usw.
- Dieses Verfahren hat mehrere Vorteile : Dadurch, daß man die gleiche Leistenform verwendet, wie sie für die Herstellung des Schuhes gebraucht wird, ist die Anpaßform eine naturgetreue Nachbildung des Schuhes. Die z. B. aus Pappe auf diese Art und Weise hergestellte Form ist außerdem sehr billig. Auch ist sie sehr leicht. Weiterhin kann man diese Form beliebig mit einem Absatz versehen, um der Sohle die gleiche Neigung zu geben wie dem Schuh. Man kann die An. paßform auch durch Pressen herstellen, indem man einen Schtikleisten oder ein dem Sohuhleisten ähnliches Gebilde als Patrize verwendet.
- Abt. 1 und 2 stellen eine Anpaßform der beschriebenen Art mit Absatz dar.
- Abb. 3 stellt eine AnpaBform mit Absatz und Ballenunterstützung dar.
- Schutzansprüche : 1. AnpaBform durch folgendes gekennzeichnet : Die Anpaßform ist aus einem plastischen, verformbaren, auch tafelförmigen Werkstoff hergestellt, der nach dem Formen erhärtet.
Claims (1)
- 2. Anpaßform nach Anspruch 1 durch folgendes gekennzeichnet : Die Anpaßform besteht aus einem Stück Werkstoff, das sowohl die Sohle, die Zehen-und Fersenkappe wie auch den seitlichen Rand bildet.3. Anpaßform nach Anspruch 1 durch folgendes gekennzeichnet : Zehen-und Fersenkappe sind dem seitlichen Rand gegenüber höher ausgebildet.4. AnpaBform nach Anspruch 1 durch folgendes gekennzeichnet : Die seitliche Verbindungswand zwischen Zehen-und Fersenkappe fehlt.5. Anpaßform nach Anspruch 1 oder Anspruch 2 durch folgendes gekennzeichnet : Die Anpaßform trägt unter der Fersengegend einen Absatz oder einen andersförmigen Stützkörper, um der Sohle die richtige Stellung zu geben. (Abb. l u. 2)
gekennzeichnet : Die AnpaBform trägt unter der Ballengegend einen Steg oder einen oder mehrere andersförmige Stützkörper, um der Form einen besseren Stand zu geben. (Abb. 3) 7. Anpaßform nach Anspruch 1 oder 2 durch folgendes gekennzeichnet : Die Unterstützung in der Fersen-und Ballengegend ist nicht untergesetzt sondern aus dem gleichen Werkstück wie die Anpaßform angeformt.6. Anpaßfom nach Anspruch 1 - 4 durch folgendes 8. Anpaßform nach Anspruch 1 durch folgendes gekennzeichnet : Die AnpaBform ist mit einer Sonle ("Brandsohle") ausgelegt.9. Anpaßform nach Anspruch 1-8 durch folgendes gekennzeichnet : Die Anpaßform ist ein-oder mehrfarbig gefärbt oder lackiert.10. AnpaBform, wie dargestellt und beschrieben.Die " gesetzliche Gebühr " wird gleichzeitig an die Kasse des Patentamtes (Postscheckkonto : Berlin Nr. 2) überwiesen.Es liegen bei : Nr. 1 eine gleichlautende Ausfertigung dieses Schriftstücke, Nr. 2 die Abbidlung in doppelter Ausfertigung, Nr. 3 eine vorbereitete Empfangsbescheinigung.Von diesem Gesuch und allen Anlagen habe ich übereinstimmende Stücke zurückbehalten.
Publications (1)
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