DE133705C - - Google Patents
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- DE133705C DE133705C DENDAT133705D DE133705DA DE133705C DE 133705 C DE133705 C DE 133705C DE NDAT133705 D DENDAT133705 D DE NDAT133705D DE 133705D A DE133705D A DE 133705DA DE 133705 C DE133705 C DE 133705C
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- 238000004898 kneading Methods 0.000 claims description 7
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C1/00—Mixing or kneading machines for the preparation of dough
- A21C1/14—Structural elements of mixing or kneading machines; Parts; Accessories
- A21C1/148—Safety arrangements
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Sicherheitsvorrichtung an Knet- und Mischmaschinen,
welche Verletzungen der Arbeiter durch die Rührarme bei geöffnetem Deckel verhindern
soll. Zu diesem Zwecke ist der den Knettrog verschliefsende Deckel mit einer zwangläufigen
Verriegelung versehen, welche nur dann die Oeffnung des Deckels gestattet, wenn die Antriebsvorrichtung
der Knet- und Mischwerkzeuge ausgerückt ist.
Da bei den gebräuchlichen Knet- und Mischmaschinen der Trog um eine seitliche Achse
kippbar ist, mufs diese gegenseitige Verriegelung bei jeder Kippstellung eintreten. Bevor
der Trog seine äufserste Kipplage erreicht hat, öffnet sich der Deckel selbstthätig, damit die
Masse mit demselben nicht in Berührung kommt. Wenn beim Zurückkippen des Troges versäumt werden sollte, den Deckel rechtzeitig
zu schliefsen, so wird die Antriebsvorrichtung ausgerückt.
Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsformen einer derartigen Verriegelungsvorrichtung dar.
Bei der ersten derselben (Fig. ι bis 2) ist eine Knetmaschine mit hochliegender seitlicher
Kippachse dargestellt, deren Deckel α sich im Scharnier b dreht.
Auf der Kippachse der Maschine ist ein Steuerhebel drehbar angeordnet, dessen Nabe
zu einer Scheibe c ausgebildet und mit einem zur Drehachse gleichachsigen vorspringenden
Kranz ρ versehen ist. Die Scheibe c und der Kranz ρ sind mit Aussparungen versehen. In
Fig. ι a ist Scheibe und Kranz von der anderen Seite gesehen dargestellt. An der Steuerscheibe
c ist die Zugstange d angelenkt, welche mittels des einarmigen Hebels e die Welle /
dreht. Hierdurch wird der zweiarmige Hebel g, welcher sich an dem anderen Ende der Welle
befindet (Fig. ib), in Schwingung versetzt, wodurch mittels der Zugstangen h und i der
. Ausrücker k auf- und abwärts bewegt werden kann. Die Art, in welcher durch die Bewegung
des Ausrückers k das Aus- oder Einrücken der Maschine bewirkt wird, richtet sich
nach der jeweiligen Bauart des Antriebes. Die Zugstangen h und i umfassen mit langen
Löchern einen Stift des Ausrückers.
An dem kippbaren Knettroge, welcher mit dem Steuerhebel und der Steuerscheibe c die
gleiche Drehachse besitzt, ist ein Zapfen I befestigt, welcher den Hebel m (Fig. ic) trägt,
der durch die Zugstange η mit dem Deckel a in Verbindung steht. Dieser Hebel ist ebenfalls
scheibenförmig verbreitert und mit einem vorspringenden Kranze gleichachsig zur Drehachse
versehen (Fig. ic). An dem Deckel a
befindet sich ein Riegel 0, dessen Aussparung bei geschlossenem Deckel mit dem Kranze des
scheibenförmigen Hebels c bündig liegt (Fig. 2). Bei einer bestimmten Drehung der Steuerscheibe
c schiebt sich der Kranz derselben in die Aussparung des Riegels o, wodurch ein
Oeffnen des Deckels verhindert wird. Diese
Stellung ist in Fig. ι und 2 dargestellt. In dieser Stellung kann die Antriebsvorrichtung
eingerückt und die Maschine in Bewegung gesetzt werden.
Soll der Deckel α geöffnet werden, so mufs
zuvor die Steuerscheibe c so weit nach links (entgegen dem Uhrzeiger) (Fig. 1) gedreht werden,
bis eine Aussparung im Kranze desselben von ι nach 2 gerückt ist, so dafs der Riegel 0
sich frei nach oben bewegen läfst. Durch diese Drehung der Steuerscheibe c wird aber
die Zugstange d nach unten und i nach oben bewegt, so dafs der Ausrücker k in die punktirte
Lage kommt, wodurch die Maschine in beliebiger bekannter Weise ausgerückt wird. Gleichzeitig kommt eine Aussparung des
Scheibenkörpers aus der Lage 3 in die Lage 4, also dem Kranze des Hebels m gegenüber.
Oeffnet man jetzt den Deckel a, so ist bereits,
noch bevor der Riegel ο den Kranz von c verlassen hat, der Kranz des Hebels m in die
von 3 naih 4 gekommene Aussparung eingetreten, so dafs sich der Steuerhebel mit der
Steuerscheibe c nicht mehr bewegen läfst, also" auch ein Einrücken der Maschine ausgeschlossen
ist.
Schliefst man den Deckel α wieder und dreht den Hebel c in die ursprüngliche Lage
zurück, so kann die Maschine wieder eingerückt werden.
Es lassen sich diese Bewegungen nun in jeder Kipplage des Troges vornehmen, nur
dafs der Steuerhebel mit Scheibe c entsprechend weiter nach links gedreht werden mufs, weil
sich der Riegel ο mit dem kippenden Troge nach dieser Richtung bewegt.
Ist der Trog so weit gekippt worden, dafs der Riegel ο aus der Lage 2 in die Lage 5
gekommen ist, so wird der Deckel selbsttätig geöffnet und es kann der Riegel 0 in dieser
Stellung frei herausschlagen, da der Kranz des Hebels c von 5 bis 6 unterbrochen ist. Es
ist hierbei aber gleichzeitig der Hebel m aus der Lage 4 in die Lage 7 gekommen und kann
also bei sich öffnendem Deckel frei in eine zweite an dieser Stelle vor ihm befindliche
Aussparung schlagen. Ist Riegel 0 von 5 nach 6, also m von 7 nach 8 gekommen, so hat der
Trog seine äufserste Kipplage erreicht.
Kippt man nun den Trog zurück, so mufs der Deckel a, wenn Riegel ο von 6 wieder in
5 angelangt ist, also die Stellung erreicht hat, in welcher sich der Deckel selbsttätig öffnete,
wieder, geschlossen werden. Geschieht dies nicht, so wird der Steuerhebel mit Steuerscheibe
c durch den Hebel m, welcher sich jetzt in 7 befindet, nach rechts (im Sinne des
Uhrzeigers) gedreht. Hierdurch wird aber Zugstange d nach oben bewegt und dadurch auch
die Zugstange h, so dafs also wiederum der Ausrücker k in die punktirte Lage kommt und
die Maschine ausrückt.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform stehen Hebele und Riegel 0 im
kinematisch umgekehrten Verhältnifs zu einander. Es ist hier der Riegel 0 nicht gerade
ausgebildet, sondern er endet in einem Bogenstück, welches bei geschlossenem Deckel gleichachsig
zur Kippachse des Troges liegt. Ueber dieses Bogenstück des Riegels 0 greift der
Hebel c, 'welcher-mit seiner Aussparung das
Bogenstück umfafst, so dafs sich bei eingerückter Maschine der Deckel α nicht leicht
öffnen läfst. Soll der Deckel geöffnet werden, so mufs der Hebel c aus der Lage 1 in die
Lage 2 gebracht werden. An dieser Stelle trägt das Bogenstück des Riegels 0 eine Aussparung,
so dafs sich ο frei nach oben bewegen läfst, der Deckel a also geöffnet werden
kann. Durch das Verdrehen des Hebels c aus der Lage 1 in die Lage 2 ist aber durch die
gleiche Anordnung von Zugstangen und Hebeln wie bei der ersten Ausführungsform der Ausrücker
k in die punktirte Lage gebracht, also die Maschine ausgerückt worden.
Oeffnet man jetzt den Deckel a, so wird wie bei der ersten Ausführungsform der Hebele
durch den Hebel m, welcher durch die Zugstange η mit dem Deckel α in Verbindung
steht, verriegelt, so dafs er sich nicht bewegen läfst, also ein Einrücken der Maschine ausgeschlossen
ist.
Claims (2)
1. Sicherheitsvorrichtung für Knet- und Mischmaschinen
mit kippbarem Trog und- mit zwangläufiger Ausrückung bei Oeffnung des
Deckels, dadurch gekennzeichnet, dafs der Deckel durch einen auf der Kippachse drehbaren Hebel c gesperrt wird, der einen
am Deckel α befindlichen Riegel ο mittels eines Bogenstückes ρ festhält und ihn vermöge
einer Unterbrechung dieses Bogenstückes dann freigiebt, wenn der mit dem Hebel c verbundene Ausrücker k sich in
die Ausrückstellung bewegt hat und in dieser Lage durch einen durch den Deckel bewegten Hebel m oder Riegel festgestellt
wird.
2. Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs der Deckel a, bevor der Trog sich seiner äufsersten Kipplage nähert, selbstthätig
geöffnet wird, indem der Riegel ο vermöge einer zweiten Unterbrechung des
Bogenstückes freigegeben wird, während der Hebel m an einer zweiten Stelle mit
dem Hebel oder der Scheibe c in Eingriff kommt und infolge dessen beim Rückkippen
des Troges, falls der Deckel α nicht geschlossen
ist, den Ausrücker k in die Ausrückstellung bewegt.
Ausführungsform der Sicherheitsvorrichturig ,nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die
kinematische Umkehrung der Deckelverriegelungsvorrichtung , indem der Sperrhebel c über ein an dem Deckel α befindliches,
zur Drehachse des Hebels c gleichachsiges Bogenstück greift und dieses erst
freigiebt, nachdem er den Ausrücker k in die Ausrückstellung bewegt hat und in
dieser Stellung von dem Hebel m festgestellt worden ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133705C true DE133705C (de) |
Family
ID=401887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133705D Active DE133705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133705C (de) |
-
0
- DE DENDAT133705D patent/DE133705C/de active Active
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