DE133282C - - Google Patents

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DE133282C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine neue Bauart eines Gelenkes, z. B. zur Verbindung von Kolben und Kolbenstange. Durch Verwendung grofser Berührungsflächen zwischen Gelenkkörpern und Lagern soll die Gefahr des Abscheerens derselben und jeder todte Gang vermieden werden. Die arbeitenden Theile sind derartig mit einander verbunden, dafs ihr genaues Zusammenwirken gesichert ist. Die Gelenkverbindung eignet sich daher besonders für die Anwendung auf Kniehebelpressen und dergl.
Auf der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. : das neue Gelenk in Ansicht;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach II—II,
Fig. 3 und 4 sind solche nach III-III und IV-IV der Fig. 1. Die neben die Schnittlinien eingezeichneten Pfeile geben die Richtung an, in der die betreffenden Schnitte gesehen sind.
α ist ein Cylinder oder ein Gestell, in dem der Kolben oder Schlitten b eine hin- und hergehende Bewegung ausführen kann, c ist die Kurbelstange, mittels deren die umlaufende Bewegung einer Welle als hin- und hergehende auf b übertragen wird oder umgekehrt, b und c sind gelenkig an einander befestigt, derartig, dafs der Theil c sich unter verschiedenen Winkeln zu b einstellen kann. Gerade dieses bildet den Gegenstand vorliegender Erfindung.
Der Theil c ist an dem gegen b gerichteten Theil zu einem Zapfen 6 ausgebildet, der in einem entsprechend gestalteten Kopf 7 im Theil b ruht, der cylindrisch ausgebohrt ist. Diese Bohrung 8 bildet das Lager für den Zapfen 6. Das Lager 8 ist an der einen oberen Seite 11 offen, an der anderen .9 ,zweckmäfsig geschlossen, um das Eindringen von Staub und Schmutz zwischen den Zapfen 6 und das Lager 8 nach Möglichkeit zu verhindern. Die Bohrung 8, welche, wie schon erwähnt, das Lager für den Zapfen 6 bildet, besitzt seitlich eine Oeffnung 10, in der die Kurbelstange c sich bewegen kann. Der Zapfen 6 ist etwas länger, als die Kurbelstange c breit ist, und das Lager 8 umschliefst ihn vollständig an der geschlossenen Seite. Dadurch erhält man die denkbar gröfste Lagerfläche. Das Lager 8 ist an seinem entgegengesetzten Ende verbreitert und bildet eine Schulter 12.
Ein Metallring oder eine ringförmige Büchse e stützt sich gegen die Schulter 12 und umfafst das Ende des Zapfens 6 und füllt die Erweiterung vollständig aus. Die Oberkante dieser Büchse schneidet zweckmäfsig genau mit der Oberkante von 7 ab.
Die Büchse e ist auswechselbar und wird zweckmäfsig am Lager 7 mittels zweier Schrauben ff festgehalten, die einander gegenüberstehend zu beiden Seiten des Zapfens 6 angeordnet sind und in entsprechenden Bohrungen zum Theil in der Büchse, zum Theil in der dieselbe umschliefsenden Wand von 8 vorgesehen sind. Diese Verbindungsart hat den Vorzug grofser Einfachheit und Dauerhaftigkeit. Die Büchse bildet einen Theil von 7 und giebt dem von ihr umfafsten Ende eine gute Führung.
Beim Zusammensetzen der Theile wird c natürlich in seine Stellung gebracht, bevor man die Büchse e anbringt, wahrend sich der Zapfen 6 in seiner richtigen Stellung im Lager 8 befinden mufs. Erst dann setzt man die Büchse e
auf und befestigt sie mittels der Schrauben ff. Der Schlitz io ist an der der Büchse e zugekehrten Seite offen und gestattet daher das Einsetzen der Theile. Er ist ferner zweckmäfsig an dem der Büchse e zugekehrten offenen Ende etwas verengt, so dafs dort die Lagerfläche verbreitert und die Büchse e weiter u.mfafst wird, wie bei 13 gezeigt. Die Büchse erhält dadurch noch eine besondere Sicherung gegen seitliche Beanspruchung.
Bei der beschriebenen Verbindung zwischen den Theilen b und c wird eine sehr grofse Reibungsfläche gebildet und die Verwendung besonderer Drehzapfen und Vorstecker ist vermieden. Ein Abscheeren des Zapfens kann jetzt nicht mehr stattfinden.
Die beschriebene Verbindung ist sehr stark und dauerhaft; ihre Theile lassen sich leicht zusammensetzen und können ihre gegenseitige Lage nicht verändern. Ein Lockerwerden ist ausgeschlossen und ein todter Gang kann nicht stattfinden.
Die Büchse e bildet nicht nur ein Lager für den Zapfen 6, sondern verhindert auch infolge ihrer Verbindung eine Längsverschiebung des Theiies c gegen 7.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Gelenkverbindung, z. B. zwischen Pleuelstange und Kolben einer Maschine, dadurch gekennzeichnet, dafs das an einem Ende erweiterte Lager (8) für den Zapfen (6) seitlich aufgeschlitzt ist, um das Einführen und Arbeiten des Zapfens zu gestatten, und
: dafs....eine Büchse (e) in den erweiterten Theil des Lagers (8) eingeschoben ist, worin das Ende des Zapfens geführt wird, während unterhalb der Büchse (bei 13) der Schlitz des Lagers sich so weit verengert, dafs dort der Zapfen fast auf seinem ganzen Umfange geführt ist.
2. Ausführungsform der Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Büchse (e) in ihrer Stellung durch Schrauben ff) festgehalten wird, für die die Bohrungen zum Theil in der Büchse (e), zum Theil in dem diese umschliefsenden Theile des Lagers (8) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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