DE133172C - - Google Patents
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- DE133172C DE133172C DENDAT133172D DE133172DA DE133172C DE 133172 C DE133172 C DE 133172C DE NDAT133172 D DENDAT133172 D DE NDAT133172D DE 133172D A DE133172D A DE 133172DA DE 133172 C DE133172 C DE 133172C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C19/00—Methods or devices concerned with designing or making patterns, not provided for in other groups of this subclass
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVi 133172 KLASSE 86 h.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der elektrischen
Streifenpatrone nach Patent 115303 der Kl. 86 h bezw. des Verfahrens zur Herstellung
derselben.
Bei der praktischen Anwendung dieses Verfahrens, das Webmuster oder Theile desselben
auf die Streifenpatrone aufzubringen, hat sich ergeben, dafs es vorteilhaft ist, die Streifen
nicht dicht' an einander zu legen, sondern in Abständen von einander zu halten. Dies kann
entweder in einem entsprechend vorgerichteten Rahmen geschehen oder durch zwischen die
'Streifen ί gelegte Blindstreifen erzielt werden. Die hierdurch erzielten Vortheile für die
Streifenpatrone sind folgende:
Es lassen sich bei Anwendung eines entsprechend eingerichteten Rahmens die einzelnen
Mustertheile auf getrennte Patronen, und zwar in unveränderter Lage zu einander von einer
einzigen Contourenzeichnung übertragen, wie später näher erläutert wird; auch hat man
nicht nöthig, das Muster auscarrirt auf die Patronen aufzumalen und kann dasselbe in
der Ketten- bezw. Schufsrichtung aus einander ziehen. Endlich kann man für bestimmte
Muster das Eintragen der Bindungen ersparen, indem man die zwischen die Musterstreifen
beim Aufmalen eingelegten Blindstreifen gegen Streifen, weiche eine Bindung tragen, auswechselt,
so dafs also zwei Streifen zu einem Ketten- bezw. Schufsfaden gehören.
Die Erfindung ist mit Hülfe der beiliegenden Zeichnung näher erläutert:
Fig. ι stellt schematisch eine Streifenpatrone dar, bei welcher für jeden Kettenfaden s noch
ein Streifen b bezw. zwei Streifen benutzt werden. Fig. 2 giebt die Auscarrirung der
in Fig. ι eingezeichneten Contour eines Mustertheiles, wie sie durch die Verwendung der
Blindstreifen ausfallen würde. Fig. 3 giebt die zusammengelegten Streifen s ohne Blindstreifen.
Fig. 4 giebt eine zweite mit Blindstreifen zusammengesetzte, mit einem Mustertheil versehene
Patrone, Fig. 5 endlich die in Fig. 4 gegebene Patrone nach Auswechselung der Blindstreifen durch Streifen, welche mit einer
Bindung versehen sind.
Der Rahmen, in welchen die Streifen s zwecks Auftragung des Musters eingelegt und
in Abständen von einander gehalten werden, kann aus beliebigem Material hergestellt werden.
Der Rahmen trägt Rillen bezw. Längsstreifen , zwischen denen die Streifen s eingelegt
werden. Die Rillen sind so tief, als die Streifen hoch sind, so dafs also nach
Einlegen der Streifen 5 die Oberfläche eine Ebene bildet. Der Rahmen kann jedoch auch
als Rillenboden ausgeführt werden. Nachdem nun die Streifen s eingelegt sind, wird die
*) Frühere Zusatz-Patente: 128100 und 131354-
Contourenzeichnung vom Zeichner oder mittels Druckverfahren auf die Platte aufgezeichnet.
Die Flächen gleicher Farbe oder Bindung bezw. deren ganze Umgebung eines Mustertheiles
werden hierauf abgedeckt, die Streifen s herausgezogen und die Streifen einer zweiten
Patrone für einen zweiten Mustertheil eingelegt. Die Flächen gleicher Farbe oder
Bindung dieses zweiten Mustertheiles bezw. dessen Umgebung wird nun in gleicher Weise
nach den auf' den festen Streifen aufgezeichneten Contourenstrichen abgedeckt und so der
zweite Mustertheil gewonnen u. s. f.
Auf den Patronenstreifen s ist eine Einstelllinie eingearbeitet, ebenso auf den Streifen des
Rahmens. Die beiden Linien werden jedesmal zur Deckung gebracht, bevor das Ausmalen
vorgenommen wird, so dafs also die Mustertheile auf den getrennten Patronen zu dieser Linie, also · auch zu einander dieselbe
Lage haben wie in der Vorlage bezw. Contourenzeichnung. Die Einstelllinie der Streifenpatrone
s dient dann auch zur Einstellung der Contactfühler bezw. der Contactlineale.
Bei der Anwendung von Blindstreifen, gleichgültig ob dieselben in einem Rahmen
fest angeordnet sind oder durch einen Rahmen mit den Patronenstreifen s zusammengehalten
werden, kann noch ein weiterer Vortheil erzielt werden, nämlich die Ersparung der Auscarrirung
der Contouren des Musters.
In Fig. 2 stellt die eingezeichnete Curve den Umrifs eines Mustertheiles dar. Das Muster
wird in entsprechender Vergröfserung auf die Patrone aufgetragen. Wie aus der Figur zu
ersehen ist, kommen für den schraffirten Theil für die Auscarrirung des Umrisses nur
diejenigen Quadrate in Betracht, welche zum gröfsten Theile mit Schraffur ausgefüllt sind.
Die Rechtecke sind der Anschaulichkeit wegen voll ausgefüllt. Man kann das Bild
sowohl in Richtung der Ketten- bezw. Schufsfäden aus einander ziehen, da die Blindstreifen
sowie die Streifen s entsprechend gelegt werden können.
Durch Verwendung von zwei oder mehreren Streifen für jeden Kettenfaden kann man bei
bestimmten Mustern die Eintragung der Bindungen in die einzelnen Mustertheile ersparen.
In Fig. 4 ist z. B. ein Mustertheil eines Musters auf eine Streifenpatrone aufgemalt,
•welche für jeden Kettenfaden zwei Streifen enthält, nämlich b und s. Nachdem der Mustertheil
auf die Patrone Fig. 4 z. B. isolirt aufgemalt ist, werden die Streifen b gegen die
die Bindung tragenden Streifen h ausgewechselt. Innerhalb der isolirten Fläche werden die
blanken Theile der Streifen h nachträglich abgedeckt. Der Streifen h sowohl als auch der
zugehörige Musterstreifen s arbeiten auf dieselbe Platine.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von elektrischen Patronen nach Patent 115303, dadurch gekennzeichnet,
dafs das Webmuster auf in Absfänden von einander angeordnete Streifen
gebracht wird, die alsdann isolirt von einander in einem Patronenrahmen befestigt
werden.
2. Verfahren zur Herstellung von elektrischen Patronen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Streifen in mit Rillen oder Stegen versehenen Rahmen angeordnet und darauf mit dem Muster oder Theilen
desselben versehen werden.
3. Verfahren zur Herstellung von elektrischen Patronen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs in die Zwischenräume zwischen die Streifen besondere Blindstreifen eingelegt werden, welche beim Einsetzen
der Musterstreifen in den Patronenrahmen entweder ausgeschieden oder durch mit Bindepunkten versehene ersetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133172C true DE133172C (de) |
Family
ID=401396
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133172D Active DE133172C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133172C (de) |
-
0
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