DE130987C - - Google Patents

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DE130987C
DE130987C DENDAT130987D DE130987DA DE130987C DE 130987 C DE130987 C DE 130987C DE NDAT130987 D DENDAT130987 D DE NDAT130987D DE 130987D A DE130987D A DE 130987DA DE 130987 C DE130987 C DE 130987C
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grass
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B39/00Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing
    • A01B39/08Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing with rotating tools such as weeding machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht darin, dafs das durch eine Zinkentrommel oder dergl. bekannter Art ausgerodete Gras und Unkraut nebst der daran hängenden Erde gegen eine hinter der Zinkentrommel liegende Prallplatte geschleudert wird, so dais von dieser zuerst die schwerere Erde und dann das leichtere Gras und Unkraut niederfällt. In einem Streifen, dessen Breite etwa der der Maschine entspricht, liegt alsdann Gras und Unkraut über der zerstäubten Erde und kann daher später leicht zusammengeharkt werden.
In den Zeichnungen stellen die
Fig. ι und 2 seitliche Ansichten dar,
Fig. 3 ist eine Oberansicht,
Fig. 4 ein Schnitt nach Linie A-B von
Fig. 3·
ι und 2 sind die beiden Triebräder der Maschine, welche durch die Achse 3 fest mit einander verbunden sind. Achse 3 ist in den Lagerböcken 4 und 5 am Rahmen 6 gelagert. Auiserhalb dieses Rahmens ist auf der Achse 3 das Zahnrad 7 fest angeordnet, welches in ein Rad 8 eingreift, das auf der Welle 9 aufgekeilt ist. Welle 9 ist ebenfalls im Rahmen 6 drehbar gelagert und trägt an ihrem anderen Ende ein Zahnrad 10, welches in ein Rad 11 eingreift. Rad 11 ist auf einer Achse 12 befestigt, welche wie die Achsen 3 und 9 im Rahmen 6 drehbar gelagert ist. Auf der Welle 12 sitzt innerhalb des Rahmens 6 eine Zinkentrommel 13 mit Zinken 14. Ferner sind am vorderen Theil des Rahmens 6 schräg gestellte Messer 16, 17 und in deren Mitte.ein keilförmiges Doppelmesser 18, sowie endlich auiserhalb des Rahmens das Pflugschar 19 angebracht. Die Theile 16 bis 19 sind durch Träger 20,21722,23 (Fig. 3) mit dem Rahmen 6 verbunden.
An der vorderen Spitze des Rahmens (Fig. ι und 2) befindet sich eine Verlängerung 24, in deren Mitte eine Spindel 25 mit Stelirad 26 in Gewinde drehbare Führung erhält, während das Ende von 24 in einen Führungsseil 50 ausläuft, welcher sich auf dem Zapfen 27 verschiebt. Der Zughaken 28 umspannt die Führung 50 gabelartig und gleitet ebenso wie 50 mit entsprechender Bohrung auf dem Bolzen 27. Letzterer steht mit dem Gestell 29 (Fig. 3) in fester Verbindung, in welchem das Räderpaar 30, 31 mit Achse 32 drehbar gelagert ist. Vom Theil 29 geht ferner der Ansatz 33 aus, welcher als Stützpunkt für die Spindel 25 dient.
Am Hintertheil des Rahmens 6 ist ein Räderpaar 34,35 (Fig. 1 bis 3) mit Achse 36 angeordnet. Auf dieser Achse sitzen drehbar gelagert die Streben 37, 38 (Fig. 3 und 4), welche durch Achse 39 unter sich fest verbunden sind. Ferner geht von der Achse 36, drehbar auf derselben angeordnet, ein Verbindungstheil 40 aus, dessen Schlitz 41 um eine Verbindungsstange 42 greift, welche am Rahmen 6 fest angeordnet ist (Fig. 2 und 3). Am Rahmen 6 sitzt ferner, bei 43 drehbar gelagert, der Doppelhebel 44, welcher an die Verbindungsstange 39 angelenkt ist. Die an 39 sitzenden Stiele 37,38 gehen durch am

Claims (1)

  1. Rahmen 6 sitzende Laschen 45, 46 hindurch, wobei sowohl die Laschen als auch die Stiele mit Stelllöchern ausgestattet sind, so dais durch Stifte 47,48 die Stiele 37, 38 an den Laschen 45,46 festgestellt werden können.
    Alle diese Vorrichtungen sind im Wesentlichen bekannt. Neu dagegen ist die Anordnung eines Prallbleches 15 hinter der Zinkentrommel 13. Dieses Prallblech ist mit dem Gestell 6 fest verbunden.
    Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
    Die Triebräder 1, 2 sind an ihrer Lauffläche mit Sporen 49 ausgestattet, so dafs sie auf dem Erdboden nicht gleiten können. Durch die Drehung dieser Triebräder wird nun unter Vermittlung des Getriebes 7,8,10,11 die Zinkentrommel 13 in schnelle Drehung versetzt. Da sich zugleich aber auch die ganze Maschine vorwärts bewegt, wird das vor der Maschine liegende Gras und Unkraut von den Messern 16, ϊ1/, ϊ8 'angeschnitten bezw. angehoben und in diesem Zustande vor die Zinkentrommel gebracht. Letztere erfafst Gras, Unkraut und angehobene Erde, zerfetzt oncl zerstäubt dieselbe und wirft das gesammte Gemisch gegen die Prallplatte 15, von welcher -zuerst die schwerere Erde und dann das leichtere Gras und Unkraut niederfällt, so dafs letzteres über die zerstäubte Erde zu liegen kommt und später mühelos zusammengeharkt werden kann.
    Patetstt-Anspkuch:
    Maschine zum Hacken bezw. Ausroden von Gras und Unkraut mit Zinkentrommel, gekeniTzeichnet durch eine Prallplatte (15) hinter der Zinkentrommel, zum Zweck, das von letzterer hochgeschleuderte Gras bezw. Unkraut nebst der daran hängenden Erde gegen die Prallplatte zu schleudern, von1 welcher zuerst die schwerere Erde und dann das leichtere Gras und Unkraut niederfällt, wobei letzteres in einem breiten Streifen über die zerstäubte Erde zu liegen kommt ttnd später mühelos zusammengeharkt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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