DE1297366B - Regelanordnung mit frequenz- und zeitproportionalen Signalen, bei der die Istgroessen durch frequenzanaloge Signale dargestellt sind und die Sollgroessen ziffernmaessig eingestellt werden - Google Patents
Regelanordnung mit frequenz- und zeitproportionalen Signalen, bei der die Istgroessen durch frequenzanaloge Signale dargestellt sind und die Sollgroessen ziffernmaessig eingestellt werdenInfo
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Description
gemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Zähler ein voreinstellbarer Zähler ist und daß die Mittel zur
Steuerung des Zählers und zu vorzeichenbewerteter Bildung von den Regelabweichungen proportionalen
5 Zeitintervallen folgende sind:
a) eine vom Ausgang des Zählers gesteuerte Vorwahleinrichtung zur Einstellung des Sollwertes;
b) eine wechselseitig von dieser und von einem das Zeitbasissignal mit dem durch eine Inverterstufe
Derartige Anordnungen sind für die Regelung von Drehzahlen und als digitale Netzregler bekannt. Ihre
Arbeitsweise wird am Beispiel eines digitalen Netzreglers erläutert.
Um ein genügend hohes Auflösungsvermögen von ± 1 mHz bei der Frequenzmessung zu gewährleisten,
ist bei einer Meßzeit τ = 100 ms eine Frequenzvervielfachung um den Faktor 104 nötig. Die verviel-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrfachregelanordnung mit frequenz- und zeitproportionalen
Signalen, bei der die Istgrößen durch frequenzanaloge
Signale dargestellt sind und die Sollgrößen ziffernmäßig eingestellt und/oder eingegeben werden, und
bei der zur Verarbeitung von Ist- und Sollgrößen je
Regelkreis nur ein Zähler und Mittel vorgesehen
sind zu dessen Steuerung und zu vorzeichenbewerteter Bildung von den Regelabweichungen proportionalen Zeitintervallen, insbesondere Mehrfachregel- io invertierten Ausgangssignal der Vorwahleinrichtung anordnung zur Verhältnisregelung. verknüpfenden UND-Gatter gesteuerte, erste bistabile
Signalen, bei der die Istgrößen durch frequenzanaloge
Signale dargestellt sind und die Sollgrößen ziffernmäßig eingestellt und/oder eingegeben werden, und
bei der zur Verarbeitung von Ist- und Sollgrößen je
Regelkreis nur ein Zähler und Mittel vorgesehen
sind zu dessen Steuerung und zu vorzeichenbewerteter Bildung von den Regelabweichungen proportionalen Zeitintervallen, insbesondere Mehrfachregel- io invertierten Ausgangssignal der Vorwahleinrichtung anordnung zur Verhältnisregelung. verknüpfenden UND-Gatter gesteuerte, erste bistabile
Kippstufe;
c) zwei von den beiden Ausgängen dieser bistabilen Kippstufe und dem Ausgang der Vorwahleinrichtung
15 gesteuerte und die beiden Vorbereitungseingänge einer zweiten bistabilen Kippstufe ansteuernde UND-Gatter;
d) zwei weitere von dem beim Vorwärtszählen nicht markierten Ausgang der ersten bistabilen Kippfachte
Meßfrequenz wird in einen Zähler der Kapa- ao stufe und von dem Ausgang der genannten Inverterzität
50000 eingezählt, der bei Erreichen dieses stufe gemeinsam und je von einem der beiden Aus-Zählerstandswertes
einem Impuls als Zeitmarke ab- gänge der zweiten bistabilen Kippstufe angesteuerte
gibt. Beträgt die Meßfrequenz genau 50 Hz, dann er- UND-Gatter;
scheint diese Zeitmarke nach 100 ms, bei 48 Hz nach e) zwei die Ausgänge der letztgenannten UND-
104 ms und bei 51 Hz nach 98 ms. Diese veränder- 25 Gatter mit einem von einer dritten bistabilen Kipplichen
Zeitmarken werden mit einer festen verglichen, stufe gelieferten Signal verknüpfende, in Rückwärtsdie
im Abstand der Meßzeit τ = 100 ms vom Zähl- richtung direkt, in Vorwärtsrichtung über eine Sumbeginn
von einer Zeitbasis geliefert wird. Die Zeit mationsstufe mit dem Meßsignaleingang additiv verzwischen
fester und veränderlicher Zeitmarke ist ein knüpfte, eine dem Zähler vorgeschaltete Antikoinzi-Maß
für die Regelabweichung. Sie kann z. B. durch 30 denzstufe ansteuernde UND-Gatter;
Auszählen mit einer festen Frequenz in eine der f) ein weiteres, Zeitbasis und Ausgang der VorRegelabweichung
proportionale Impulszahl umge- wähleinrichtung verknüpfendes UND-Gatter;
wandelt und in weiteren Zählgeräten verarbeitet wer- g) ein von diesem UND-Gatter und dem Ausgang
den. Bei negativer Regelabweichung kommt die des schon beschriebenen, den beim Vorwärtszählen
variable vor der festen Zeitmarke, bei positiver Regel- 35 nicht markierten Ausgang der ersten bistabilen Kippabweichung
die feste Zeitmarke vor der variablen, so stufe und den Ausgang der Vorwahleinrichtung verdaß
eine Vorzeichenbewertung der Zeitintervalle oder knüpfendes UND-Gatter angesteuertes und den NuIl-Impulszahlen
gegeben ist. setzeingang des Zählers steuerndes ODER-Gatter;
Jede Meßperiode (Abtastperiode) beträgt bei die- h) eine Verbindung des Zählerausganges »NULL«
ser Anordnung 110 ms. Sie setzt sich zusammen aus 40 mit einem der Vorbereitungseingänge der zweiten
der Zählzeit 100 ms ± 4 ms und einem Sicherheits- bistabilen Kippstufe.
zeitintervall für die Weiterverarbeitung. In einer Se- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung bekunde
wird daher nur rund neumal die Regelabwei- schrieben. Darin zeigt chung gebildet. F i g. 1 das Schaltbild einer Regelanordnung nach
Erweiterungen dieser Anordnung auf Verhältnis- 45 der Erfindung und
regelungen, wie sie z. B. für Drehzahlen vorkommen, Fig. 2 den prinzipiellen zeitlichen Verlauf des
sind möglich. Zur Einstellung unterschiedlicher Soll- Zählerstandes im eingeschwungenen Zustand a) bei
werte, wird der Zähler als Vorwahlzähler ausgeführt, zu kleinem und b) bei bei zu großem Istwert,
der die veränderlichen Zeitmarken jeweils bei Er- Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist in syn-
reichen des vorgewählten Zählerstandswertes abgibt. 50 chroner Technik angegeben, d. h., das Schalten der
Die Dauer der Meßperiode aller Kanäle wird dann Kipp- und Zählstufen erfolgt nach Vorbereitung dei
Stufen über deren Signaleingänge S durch einen zentralen Taktpuls. Dabei werden die Zählstufen um
eine Einheit weitergeschaltet, wenn an den Signal-55 eingängen das Vorbereitungssignal für die Dauer
eines Taktpulsabstandes ansteht. Dauersignal an den Signaleingängen hat Zählen mit Taktpulsfrequenz
zur Folge.
F i g. 1 zeigt die Schaltung einer Regelanordnung kontinuierlichen Erfassung der Meßfrequenz führen 60 nach der Erfindung, bestehend aus einem Vor-Rückmuß.
Der dabei auftretende Informationsverlust ge- wärtszähler Z mit vorgeschalteter Antikoinzidenz-
stufe A, eine Summationseinrichtung S vor dem Vorwärtseingang
der Antikoinzidenzstufe, einer Vorwahleinrichtung SE zur Einstellung des Sollwertes, einer
65 Zeitbasis Γ, den beiden bistabilen Steuerstufen FF1
bestimmt durch die für den Kanal mit der maximal zu erwartenden Regelabweichung Δτ erforderliche
Zählzeit von z. B. 100 ms + Jrmax und das Sicherheitsintervall
für die Verarbeitung.
Nachteilig bei den bekannten, derartigen Regelanordnungen ist, daß die Größe der Regelabweichung
in die Abtastperiode eingeht, was bei mehrkanaligen Anordnungen (Verhältnisregelung) zu einer nicht
stattet keine fehlerfreie Integralbildung. Außerdem müssen Schaltmittel vorgesehen werden, um die die
Meßzeit liefernde Zeitbasis abhängig von der jeweils maximal benötigten Abtastzeit zu triggern.
Zweck der Erfindung ist es, eine Regelanordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die zuvor
genannten Nachteile nicht aufweist. Erfindungsund FF.2, den UND-Gattern GA, GB, G1, G2, GRv
GR.2, GVl und Gv.2, einer Inverterstufe N1, dem
ODER-Gatter O sowie einer weiteren bistabilen Kipp-
stufe FF3, die angesteuert durch den Taktpuls /„ ein
Rechtecksignal der Frequenz Fp/2 liefert. Die Meßfrequenz
(Istgröße) wird kontinuierlich dem Vorwärtseingang Ev zugeführt. Zuerst werde der Fall
betrachtet, daß die Istgröße kleiner ist als die Sollgröße (Fig. 2a). Im stationären Fall hat dann der
Zählerstand ζ bei Eintreffen eines Zeitbasisimpulses einen Wert z,-
<C zs erreicht. Von dem mit dem Zeitbasisimpuls
koinzidenten Taktimpuls wird die bistabile KippstufeFF1 so umgeschaltet, daß ihr Ausgang U1
»!,«-Potential erhält. Dadurch wird das durch »L«-
Potential am Ausgang C2 der bistabilen Kippstufe
FF2 und — da der in SE eingestellte Sollwert noch
nicht erreicht ist — durch »!,«-Potential am Ausgang
der Inverterstufe N1 vorbereitete UND-Gatter GVl
geöffnet. Über Gy2, das mit dem Ausgang von GVl
verbunden ist, gelangt eine Impulsfolge der Frequenz /„/2 an den Eingang einer Summationsstufe, die zu
dieser Impulsfolge das Meßsignal addiert. Der Zähler zählt infolgedessen entsprechend einer Frequenz »0
/p/2 + /m in Vorwärtsrichtung weiter. Das Erreichen des in SE eingestellten Sollwertes wird erkannt und
bewirkt das Rückschalten der bistabilen Kippstufe FF1, das Sperren des Gatters GVl über N1 und über
das UND-Gatter GA das Rücksetzen des Zählers auf
Null. In der Folge wird wieder die Meßfrequenz in den Zähler eingezählt, so lange, bis, durch den folgenden
Zeitbasisimpuls ausgelöst, der oben beschriebene Vorgang wieder beginnt. Der Zählerstand hat
den in F i g. 2 a gezeigten Verlauf. Die Zeit tm, in der
das Gatter GVl geöffnet ist und infolgedessen mit
/p/2 + fm in den Zähler eingezählt wird, ist der Regelabweichung
proportional, da im stationären Fall *m = to ist.
Ist die Istgröße größer als die Sollgröße, dann hat im stationären Zustand der Zähler durch das Aufzählen
der Istgröße den in SE eingestellten Sollwert überschritten, bevor die Zeitbasis T einen Impuls liefert.
Beim Durchlaufen des Sollwertes erhält der Ausgang von SE »!,«-Potential. Da gleichzeitig die bistabile
Kippstufe FF1 an ihrem Ausgang C1 ebenfalls
»!-«-Potential zeigt, wird über das UND-Gatter Gs
die bistabile Kippstufe FF2 vorbereitet und vom Taktpuls so umgeschaltet, daß ihr Ausgang C2 markiert
und damit das UND-Gatter G^ t vorbereitet ist.
Beim Eintreffen des Zeitbasisimpulses hat der Zählerstand den Wert Z/>zs erreicht (Fig. 2b). Da dadurch
das UND-Gatter G1, gesteuert vom Ausgang des Inverters N1, vorbereitet ist, führt der Zeitbasisimpuls
das Umschalten der bistabilen Kippstufe FFx
herbei. Dadurch wird das UND-Gatter GR x geöffnet,
so daß über das Gatter G^ 2 Zählimpulse der Frequenz
/p/2 an den Rückwärtszähleingang des Zählers gelangen. Der Zähler zählt — da fp/2
> fm ist — mit der Differenzfrequenz fp/2—fm rückwärts. Das Erreichen
des Sollwertes bewirkt jetzt über N1 das Sperren des Rückwärtseinganges, über das UND-Gatter
GA das Umschalten der bistabilen Kippstufe FF2 in ihren Ausgangszustand (C2 markiert), das
Rücksetzen des Zählers auf »Null« sowie das Umschalten der bistabilen Kippstufe FF1 ebenfalls in
ihre Ruhelage (C1 markiert). Der Zähler zählt danach wieder mit der Frequenz fm in Vorwärtsrichtung bis
zum Eintreffen eines neuen Zeitbasisimpulses usw.
Es ergibt sich für den Zählerstand der in Fig. 2b dargestellte prinzipielle zeitliche Verlauf. Die Zeit tm,
in der das UND-Gatter G^ geöffnet ist, ist der Regelabweichung
proportional.
Bei der Regelabweichung Null erreicht der Zähler Z beim Eintreffen eines Zeitbasisimpulses gerade
den in SE eingestellten Sollwert. In diesem Fall wird der Zähler unmittelbar über das UND-Gatter G2
nach Null gesetzt, während über N1 und G1 das Umschalten
der bistabilen Kippstufe FF1 verhindert wird. Auch bei Koinzidenz von Zeitbasisimpuls und dem
Erreichen des Sollwertes wird die bistabile Kippstufe FF2 über das UND-Gatter Gs umgeschaltet, jedoch
nach Nullsetzen des Zählers sofort wieder in ihre Ausgangslage zurückgekippt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Mehrfachregelanordnung mit frequenz- und zeitproportionalen Signalen, bei der die Istgröße durch frequenzanaloge Signale dargestellt sind und die Sollgrößen ziffernmäßig eingestellt und/ oder eingegeben werden, und bei der zur Verarbeitung von Ist- und Sollgrößen je Regelkreis nur ein Zähler und Mittel vorgesehen sind zu dessen Steuerung und zu vorzeichenbewerteter Bildung von den Regelabweichungen proportionalen Zeitintervallen, insbesondere Mehrfachregelanordnung zur Verhältnisregelung, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler ein voreinstellbarer Zähler ist und daß die Mittel zur Steuerung des Zählers (Z) und zu vorzeichenbewerteter Bildung von den Regelabweichungen proportionalen Zeitintervallen folgende sind:a) eine vom Ausgangssignal des Zählers (Z) gesteuerte Vorwahleinrichtung (SE) zur Einstellung des Sollwertes;b) eine wechselseitig von dieser und von einem das Zeitbasisignal (T) mit dem durch eine Inverterstufe (N1) invertierten Ausgangssignal der Vorwahleinrichtung (SE) verknüpfenden UND-Gatter (G1) gesteuerte, erste bistabile Kippstufe (FF1);c) zwei von den beiden Ausgängen (C1, C1) dieser bistabilen Kippstufe und dem Ausgang der Vorwahleinrichtung (SE) gesteuerte und die beiden Vorbereitungseingänge (S) einer zweiten bistabilen Kippstufe (FF2) ansteuernde UND-Gatter (G,,, Gs);d) zwei weitere von dem beim Vorwärtszählen nicht markierten Ausgang der ersten bistabilen Kippstufe (FF1) und von dem Ausgang der genannten Inverterstufe (N1) gemeinsam und je von einem der beiden Ausgänge (C2, C2) der zweiten bistabilen Kippstufe (FF2) angesteuerte UND-Gatter (Gy v G^1);e) zwei die Ausgänge der letztgenannten UND-Gatter mit einem von einer dritten bistabilen Kippstufe (FF3) gelieferten Signal verknüpfende, in Rückwärtsrichtung direkt, in Vorwärtsrichtung über eine Summationsstufe (S) mit dem Meßsignaleingang additiv verknüpfte, eine dem Zähler (Z) vorgeschaltete Antikoinzidenzstufe (A) ansteuernde UND-Gatter (GV2, GR2);f) ein weiteres, Zeitbasis (T) und Ausgang der Vorwahleinrichtung (SE) verknüpfendes UND-Gatter (G2);g) ein von diesem UND-Gatter (G2) und dem Ausgang des schon beschriebenen, den beim Vorwärtszählen nicht markierten Ausgang (U1) der ersten bistabilen Kippstufe (FF1) und den Ausgang der Vorwahleinrichtung (SE) verknüpfendes UND-Gatter (GA) angesteuertes und den Null-setzeingang des Zählers (Z) steuerndes ODER-Gatter (O);h) eine Verbindung des Zählerausganges »NULL« mit einem der Vorbereitungseingänge (S) der zweiten bistabilen Kippstufe (FF2).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (15)
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