DE129403C - - Google Patents

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DE129403C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/32Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
    • B60G11/34Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs
    • B60G11/36Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs and also helical, spiral or coil springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 129403 KLASSE 63 d.
Bei den bis jetzt gebräuchlichen Wagen bilden die Räder und die dieselben tragende Achse vielfach ein festes Ganzes. Wenn bei dieser Bauart die Räder auf Hindernisse treffen, welche seitliche Stöfse verursachen, so haben die letzteren häufig ein Brechen von Speichen oder ein Verbiegen des Rades zur Folge.
Diese durch die seitlichen Stöfse hervorgebrachten Beschädigungen der Räder sind nach . Ansicht des Erfinders der Grund, weswegen man bisher, hauptsächlich für Lastfuhrwerke und Motorwagen, nicht allgemein Metallräder angewendet hat.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung zum Ausgleichen der seitlichen Stöfse bei allen Arten von Wagen; dieselbe ermöglicht daher für alle Wagen Metallräder anzuwenden.
Wie aus Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung erkennbar, wird gemäfs der Erfindung jede Achse durch zwei Theile a b gebildet, welche an ihren inneren Enden federnd mit einander verbunden sind. Das Verbindungsglied ist genügend widerstandsfähig, um unter normalen Verhältnissen die beiden Theile α b der Achse in der Verlängerung von einander zu halten und sie in diese Lage zurückzuführen, wenn sie aus derselben herausgebracht worden sind.
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Beispiel ist die Verbindung der beiden Theile a und b in folgender Weise hergestellt: An die freien Enden der Theile α und b ist ein Gewinde angeschnitten, auf welches je eine innen und aufsen mit Gewinde versehene Hülse c aufgeschraubt wird. Auf das Aufsengewinde dieser Hülsen c sind ähnliche Hülsen d aufgeschraubt. Eine starke Schraubenfeder r vereinigt die beiden mit ihr ein Ganzes bildenden Hülsen d. Diese beständig gespannte Feder hält die beiden Theile α und b in der Verlängerung von einander.
Die Elastizität der Feder r mufs natürlich, wie schon oben erwähnt, derartig sein, dafs unter normalen Verhältnissen, d. h. bei der gewöhnlichen Belastung des Wagens, die beiden Theile α und b genau in der Verlängerung von einander liegen.
Die Metallräder e sind in der üblichen Weise auf den Enden der Theile α und b angeordnet. Die Achsentheile α und b nehmen einen Theil der Wagenlast durch die an den Stellen ν aufruhenden Wagenfedern s auf.
Wenn beim Fahren eines der Räder e vorn oder seitlich anstöfst, so werden die Wirkungen des Stofses infolge entsprechender Verschiebung des betreffenden Achsentheiles erheblich vermindert. Im Augenblicke des Auftreffens auf das Hindernifs kann die betreffende Stelle v, an der die Wagenlast angreift, als fester Punkt angesehen werden, um welchen der betreffende Achsentheil zu schwingen bestrebt ist, um durch schräge Einstellung eine Verschiebung des zugehörigen Rades zu ermöglichen. Bei der schrägen Einstellung überwindet das Ende des Achsentheiles einen Augenblick die Kraft der Feder r, deren Form hierbei verändert wird, welche aber, nachdem das Hindernifs sich dem Rad nicht mehr entgegenstellt, die Theile α und b wieder in die Verlängerung von einander einstellt.
Infolge der beschriebenen Einrichtung wird die Festigkeit des Rades nicht gefährdet und die Stöfse werden nur erheblich abgeschwächt auf den Wagen übertragen,, was von grofsem Vortheil ist.
Die Hülsen c und d ermöglichen eine leichte Regelung der Spannung der Feder r. Da im Ruhezustande die Achsentheile α b und die Hülsen d sich nicht drehen, so kann man, wenn die Ganghöhen des inneren und des äufseren Gewindes der Hülsen c verschieden sind, durch alleiniges Drehen der Hülsen c die Hülsen d in Bezug auf die Achsentheile verstellen und hierdurch die Windungen der Feder r aus einander ziehen.
Die beschriebene Vorrichtung ist hauptsächlich für Wagen mit im Wesentlichen gleichbleibender Belastung bestimmt, bei Wagen mit stark wechselnder Belastung dagegen, wie z. B. bei einem Rollwagen oder Omnibus etc., liegt die Befürchtung nahe, dafs die beiden Achsentheile durch die Vorrichtung nicht beständig in der Verlängerung von einander gehalten werden.
Um in dieser Beziehung sicher zu gehen, kann man die Vorrichtung, wie in Fig. 2 dargestellt, vervollständigen.
An den Wagenfedern s ist eine Traverse f befestigt, welche in der Mitte ein Auge besitzt, durch das eine mit einem Ringe h die Feder r theilweise umgreifende Stange g hindurchgeht. Oberhalb und unterhalb der Traverse / sind Ausgleichsfedern i auf die Stange g aufgeschoben.
Wenn der Wagen beladen wird, treten die Federn i in Wirksamkeit, um die beiden Theile der Achse genau in derselben Richtung zu halten.
Fig. 3 stellt eine etwas abweichende Ausführungsform der Vorrichtung dar. Der Ring h und seine Stange g sind auch hier vorhanden, aber die Ausgleichsfedern i. und die Traverse f sind durch eine Anzahl Blattfedern j ersetzt, welche genau in. derselben Weise wirken.
Diese Blattfedern greifen an denselben Stellen an wie die Traverse f, und sind in der Mitte an dem Ende der Stange g befestigt.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Eine getheilte Wagenachse, dadurch gekennzeichnet, dafs die Achsentheile (a b) mittelst auf dieselben aufgeschraubter Hülsen (c d) durch eine spiralförmig gewundene Feder (r) verbunden sind, zu dem Zweck, bei auftretenden Stöfsen eine entsprechende Verstellung der Achsentheile zu einander zu gestatten.
    2". Eine Ausführungsform der W'agenachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Spiralfeder (r) von einem Auge oder Ring (h) des Bolzens (g) umschlossen wird, welcher an einer Stange (f) federnd aufgehängt ist.
    3. Eine Ausführungsform der Wagenachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Bolzen (g) an Flachfedern (j) angeschraubt ist, welche auf den Achsentheilen gelagert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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