DE1291171B - Fraeswerkzeug - Google Patents
FraeswerkzeugInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C5/00—Milling-cutters
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- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T407/00—Cutters, for shaping
- Y10T407/19—Rotary cutting tool
- Y10T407/1906—Rotary cutting tool including holder [i.e., head] having seat for inserted tool
- Y10T407/1928—Tool adjustable relative to holder
- Y10T407/193—Radially
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- Y10T408/86—Tool-support with means to permit positioning of the Tool relative to support
- Y10T408/865—Pivotable Tool
-
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- Y10T409/00—Gear cutting, milling, or planing
- Y10T409/30—Milling
- Y10T409/309352—Cutter spindle or spindle support
- Y10T409/309408—Cutter spindle or spindle support with cutter holder
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Description
neten Bolzen schwenkbar gelagert ist und mit zwei diametral und quer, vorzugsweise rechtwinklig zum
Bolzen liegenden Zapfen versehen ist, die mit je einer schrägen Ebene und einem Anschlag einer Steuer-5
hülse zusammenwirken, welche fest in einer auf der Spindel drehbar gelagerten, mit dem Antrieb für die
Spindel verbundenen Hülse angeordnet ist, so daß zur Änderung des Verstellbereiches lediglich ein
Tausch der Steuerhülse erforderlich ist.
rungsform eines Fräswerkzeuges,
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie Π-Π in
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie Π-Π in
Kopf, sondern zwischen einem Kopf und einem Hai- 15 durchmesser durch Änderung der Drehrichtung für
ter angeordnet (deutsche Patentschrift 745 654). In jeden Fräsdurchmesser eine Schneide zur Verfügung
beiden Fällen müssen jedoch zur Änderung der je- steht.
weiligen Flugkreise der Frässtahlschneiden zunächst Die Erfindung wird im folgenden an Hand zweier
die Maschinen abgestellt und Spannvorrichtungen, in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
mit denen die Frässtähle befestigt sind, gelöst wer- 20 näher erläutert. Es zeigt
den. Nach der Neueinstellung der Frässtähle werden Fig. 1 einen Längsschnitt durch die eine Ausfüh-
diese in ihrer Spannvorrichtung durch Festziehen einer Überwurfmutter bzw. einer Spannschraube befestigt;
hi beiden Fällen können sich die Frässtähle beim Festspannen jedoch geringfügig verstellen, was 25
zu einer Änderung des gewünschten Flugkreisdurchmessers führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfach zu bedienendes Fräswerkzeug der eingangs geschilderten
Art zu schaffen, das ohne unmittelbaren 30 Eingriff auf das Werkzeug eine sofortige exakte Verstellung
auf unterschiedliche, vorbestimmte Schneidenflugkreisdurchmesser gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß
die Einstellbewegung des Fräskopfes selbsttätig in 35 einem Kugellager 3 rotierbar und exzentrisch in einer
Abhängigkeit von der Drehrichtung der Spindel er- drehantreibbaren Spindel 2 gelagert ist. Mit Γ ist die
folgt. Zur Änderung der Frässtahleinstellung ist also Drehachse des Fräskopfes in den Kugellagern und
lediglich die Änderung der Frässpindel-Drehrichtung mit 2' die Drehachse der Spindel bezeichnet. Der
notwendig, so daß der Fräskopf mit dem Frässtahl Kopf 1 ist, wie Fig. 2 zeigt, mit zwei Anschlägen4
ohne weiteres je nach Drehrichtung exakt eine je- 40 und 5 versehen, die mit einem Anschlagstift 6 zuweils
vorbestimmte Arbeitsstellung einnimmt. Ma- sammen die Verdrehbarkeit des Kopfes gegenüber
nuelle Einstell- oder Feststellarbeiten entfallen dabei der Spindel begrenzen. Im Ausführungsbeispiel ist
vollständig. die Drehbewegung .auf 180° begrenzt. Es ist jedoch
Eine einfache Begrenzung der Einstellbewegung möglich, diesen Verstellbereich innerhalb eines
wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung 45 anderen beliebigen Verstellwinkels zu wählen. Um
dann erreicht, wenn der Fräskopf, wie an sich be- den Kopf 1 in der Spindel 2 zu arretieren, ist der
kannt, in der Spindel exzentrisch gelagert ist und Kopf mit Ausnehmungen für eine Kugel 7 versehen,
seine Drehbewegung durch zwei vorzugsweise um die mit Hilfe der Zentrifugalkraft in eine Ausneh-180°
versetzt angeordnete Anschläge begrenzbar ist. mung 8 bzw. 9 im Inneren der Spindel geschleudert
In Weiterbildung der Erfindung sind die beiden 50 wird. Der Kopf 1 trägt den Frässtahl 10 mit Schnei-Anschläge
am Fräskopf vorgesehen, wobei ihnen ein den 10' und 10", der in gewöhnlicher Weise mit Hilfe
durch einen Stift gebildeter Gegenanschlag an der einer Klemmschraube befestigt ist. Natürlich können
Spindel zugeordnet ist, so daß sich ein einfacher Auf- auch ändere Ausführungen der Zentrifugalarretiebau
der Begrenzung für die Einstellbewegung ergibt. rung benutzt werden; insbesondere eine solche mit
Eine einfache Arretierung des Fräskopfes in semen 55 geraden Sperrflächen, z. B. einem zylinderförmigen
voreingestellten Arbeitsstellungen ergibt sich dann, Sperrorgan.
wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine Bei dem in den Fig. 3 bis 5 dargestellten AusVorrichtung
zur Arretierung des Fräskopfes in den führungsbeispiel ist ein Fräskopf 11 kippbar mit
beiden durch die Anschläge gegebenen Stellungen Hilfe eines Kugellagers 18 und einem Bolzen 17 in
vorgesehen ist, welche aus einer in einer Ausnehmung 60 einer Spindel 12 gelagert, da die Spindel 12 mit einer
des Fräskopfes angeordneten Kugel oder einem zylin- diametralen Ausnehmung versehen ist, die die Kippdrischen
Sperrkörper besteht, die (der) durch Flieh- bewegung des Kopfes 11 um den Bolzen 17 zuläßt,
krafteinwirkung inline Rastausnehmung an der Die Spindel läuft in Kugellagern 13. Der Kopf ist im
Innenwand der Spindel drückbar ist. Bereich des Bolzens 17 zu diesem um 90° versetzt
Eine schnelle Änderung des Verstellbereiches des 65 mit zwei Zapfen 20 versehen, die jeweils mit einer
Fräskopfes ergibt sich nach einem weiteren Erfin- schrägen Ebene 21 und Anschlägen 22 an einer in
dungsmerkmal dann, wenn der Fräskopf in der Spin- Fig. 5 gesondert dargestellten Steuerhülse 19 zusamdel
auf einem rechtwinklig zur Spindelachse angeord- menwirken. Die Hülse 19 ist mit Hilfe von Kugel-
Fig. 2a eine Draufsicht auf das Fräswerkzeug
nach F i g. 1 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 und 4 zwei um 90° zueinander verdrehte Längsschnitte durch die andere Ausführungsform des
Fräswerkzeuges,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer Steuerhülse, die zu der Ausführungsform des Fräswerkzeuges
nach den F i g. 3 und 4 gehört.
Das in den Fig. 1,2 und 2a dargestellte Fräswerkzeug
besteht aus einem Fräskopf 1, der mit
lagern 14,15 und eines Preßsitzes oder anderer Klemmittel drehfest in einer auf der Spindel 12
rotierbar gelagerten Hülse 16 befestigt, die zwecks Antriebsrotation des Fräswerkzeuges anzutreiben ist.
Bei Rotation des Werkzeuges in der einen Richtung kippt infolge des Zusammenwirkens zwischen den
Zapfen 20 und der schrägen Ebene 21 bzw. den Anschlägen 22 der Kopf 11 aus einer Stellung relativ
nahe der Rotationsachse des Werkzeuges in eine Stellung mit einem größeren Abstand von der Rotations- ίο
achse.
Claims (7)
1. Fräswerkzeug mit einem in einer drehantreibbaren Spindel gelagerten Fräskopf, in dem
exzentrisch ein mindestens eine Schneide aufweisender Frässtahl lösbar befestigt ist, wobei der
Fräskopf zur Änderung des Flugkreises des Frässtahles relativ zur Spindel in mindestens zwei
Stellungen einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellbewegung des Fräskopfes
(1,11) selbsttätig in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Spindel (2,12) erfolgt.
2. Fräswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräskopf (1), wie an
sich bekannt, in der Spindel (2) exzentrisch gelagert ist und seine Drehbewegung durch zwei
vorzugsweise um 180° versetzt angeordnete Anschläge (4,5) begrenzbar ist.
3. Fräswerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschläge (4,5)
am Fräskopf (1) vorgesehen sind und daß ihnen ein durch einen Stift (6) gebildeter Gegenanschlag
an der Spindel (2) zugeordnet ist.
4. Fräswerkzeug nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Arretierung
des Fräskopfes (1) in den beiden, durch die Anschläge (4,5) gegebenen Stellungen, welche aus
einer in einer Ausnehmung des Fräskopfes (1) angeordneten Kugel (7) oder einem zylindrischen
Sperrkörper besteht, die (der) durch Fliehkrafteinwirkung in eine Rastausnehmung (8,9) an der
Innenwand der Spindel (2) drückbar ist.
5. Fräswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräskopf (11) in der
Spindel (12) auf einem rechtwinklig zur Spindelachse angeordneten Bolzen (17) schwenkbar gelagert
ist und mit zwei diametral und quer, vorzugsweise rechtwinklig zum Bolzen (17) liegenden
Zapfen (20) versehen ist, die mit je einer schrägen Ebene (21) und einem Anschlag (22)
einer Steuerhülse (19) zusammenwirken, welche fest in einer auf der Spindel (12) drehbar gelagerten,
mit dem Antrieb für die Spindel (12) verbundenen Hülse (16) angeordnet ist.
6. Fräswerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (20) im Bereich
des Bolzens (17) angeordnet sind.
7. Fräswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Frässtahl
(10) für jede Drehrichtung eine Schneide (10', 10") aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO158421A NO115510B (de) | 1965-06-09 | 1965-06-09 |
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|---|---|
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ID=19909204
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF49404A Pending DE1291171B (de) | 1965-06-09 | 1966-06-07 | Fraeswerkzeug |
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| CH (1) | CH450868A (de) |
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| GB (1) | GB1134953A (de) |
| NL (1) | NL6607733A (de) |
| NO (1) | NO115510B (de) |
| SE (1) | SE312711B (de) |
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