DE12896C - Stellvorrichtung für den durchlochten Mantel an Getreide-Bürstmaschinen - Google Patents

Stellvorrichtung für den durchlochten Mantel an Getreide-Bürstmaschinen

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DE12896C
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perforated casing
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E. GARBE in Berlin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/10Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of brushes

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

1880.
Klasse SO.
ERNST GARBE in BERLIN. Stellvorrichtung für den durchlochten Mantel an Getreide-Bürstmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. August 1S80 ab.
Die nachstehend beschriebenen Neuerungen beziehen sich auf eine Einrichtung an Getreide-Bürstmaschinen, welche gestattet, den aus perforirtem Blech hergestellten Mantel nach Belieben zu verstellen, d. h. seinen Durchmesser zu vergröfsern oder zu verringern; hierdurch Wird der Zwischenraum zwischen Bürste und Mantel genau regulirt, theils um in gewissen Fällen die zu bürstenden Körner mehr anzugreifen, theils um bei Abnutzung der Bürste die anfängliche normale Entfernung jederzeit beibehalten zu können, wobei zu bemerken ist, dafs die Bürste durch diese Anordnung bis zum letzten Rest ausgenutzt werden kann.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist eine dergl. Maschine dargestellt, und zwar bezeichnen:
Fig. ι einen Längenschnitt;
Fig. 2 eine untere Ansicht der Oberplatte C; Fig. 3 eine obere Ansicht der leiterplatte D\
Fig. 4 einen theilweisen Längenschnitt der Maschine in vergröfsertem Mafsstabe;
Fig. 5 und 6 die bisher übliche Construction;
Fig. 7 die perspectivische Ansicht des neuen Verstellungsringes.
Die Bürstmaschine ist in ihrer wesentlichen Construction allgemein bekannt und in vielen Mühlen in Benutzung, weshalb auf die Beschreibung derselben hier nur so weit eingegangen wird, als es nöthig ist, um die Wirkungsweise und den Zweck des neuen Verstellungsringes zu erklären, α ist eine aufrecht stehende Welle, welche die cylindrisch gestaltete Bürste A trägt. Diese Bürste A rotirt mit grofser Geschwindigkeit in einem Gehäuse aus perforirtem Stahlblech B, welches um zwei Böden gelegt ist, nämlich um das Kopfstück C und die Unterplatte D, Fig. ι und 4.
Das Kopfstück C ist mit der EinströmungsöfFnung für das Getreide und die Unterplatte D desgleichen mit einer entsprechenden Ausströmungsöffnung E versehen.
Um nun den Mantel B aus perforirtem Stahlblech der Abnutzung der Bürste A entsprechend im Durchmesser enger stellen zu können, wurde bis jetzt die in Fig. 5 und 6 gezeigte Construction benutzt. Die Verengung des Mantels B geschah nämlich einfach dadurch, dafs man von denLederstreifen c (Riemen), Fig. 6, welche in Lagern über einander genagelt sind, eine Lage ablöste und den Mantel um die Stärke dieser Lage zusammenzog.
Es ist bei dieser Construction nicht möglich, den Durchmesser des Mantels um eine geringere Dimension, als die Riemen stark sind, zu vermindern, und es ist daher unthunlich, die Entfernung des Mantels B von der Bürste A genau nach Bedarf zu reguliren.
Durch den in folgendem näher beschriebenen metallenen Ring i ist diesem Uebelstande vollkommen abgeholfen, und aufserdem sind die Herstellungskosten desselben geringer, als die bisherigen Lederriemenringe.
Der genannte Ring i besteht aus Bandeisen, in welchem nach Bedürfhifs fünf oder mehrere Schlitze η angebracht sind. Derselbe ist nicht geschlossen, sondern offen, um zu gestatten, denselben mehr oder weniger auszudehnen oder zusammenzudrücken.
In dem Kopfstück C sind Schrauben ο in Gewindelöchern befestigt, welche den Ring i in seiner bestimmten Lage halten. Der Kopf der Schrauben ο sitzt nämlich je in einem der Schlitze η des Ringes i, und es ist zum sicheren Festhalten des letzteren eine kleine Gegenmutter/ angebracht, so dafs der Ring i zwischen Schraubenkopf und Gegenmutter geprefst wird.
Bei der Ober- oder Kopfplatte C ist der Ring 2 so eingerichtet, dafs er mit beiden Enden zusammenstöfst, wenn er auf seinem geringsten Durchmesser zusammengezogen wird, und es ist einleuchtend, dafs man durch geeignete Stellung der Schrauben 0 dem Ring innerhalb gewisser Grenzen jeden beliebigen Durchmesser geben kann, wobei freilich zwischen beiden Endendes Ringes i eine Lücke bleibt, die jedoch für vorliegende Zwecke ohne weitere Nachtheile ist und durch den Stahlmantel verdeckt wird.
Die Unterplatte D ist gleichfalls mit einem Ring i ausgestattet, der jedoch nur von solcher Länge ist, dafs er in seiner engsten Stellung mit den Enden nicht über das Auslaufrohr E reicht. Um den perforirten Blechmantel B an dieser Stelle gegen eine etwaige Durchbiegung zu sichern, ist ein Schieber / angebracht. Der-

Claims (1)

  1. selbe ist von winkelförmigem Querschnitt und mit zwei oder mehreren Stiften u versehen, wobei der Mantel B sich zwischen diesen Stiften u und dem nach oben gerichteten Winkel des Schiebers t einsetzt und dadurch sicher gehalten wird, Fig. i, 3 und 4.
    Der Schieber t führt sich in der Unterplatte D in einer flachen Nuth, so dafs er beim Verengen oder Erweitern des Mantels B dessen Bewegungen folgen kann.
    Patenτ-Anspruch:
    Die Anwendung zweier metallener, offener Ringe i, welche mit Schlitzen versehen sind und vermittelst Schrauben gehalten werden, zum Zweck, den Mantel der sogenannten Troppschen Getreide-Bürstmaschine innerhalb gewisser Grenzen genau stellen, d. h. verengen oder erweitern zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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