DE1287362B - Zuendeinrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Zuendeinrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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DE1287362B
DE1287362B DE1965M0064866 DEM0064866A DE1287362B DE 1287362 B DE1287362 B DE 1287362B DE 1965M0064866 DE1965M0064866 DE 1965M0064866 DE M0064866 A DEM0064866 A DE M0064866A DE 1287362 B DE1287362 B DE 1287362B
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starter
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Application number
DE1965M0064866
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Miki Takao
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Mitsubishi Electric Corp
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Mitsubishi Electric Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P3/00Other installations
    • F02P3/02Other installations having inductive energy storage, e.g. arrangements of induction coils
    • F02P3/04Layout of circuits
    • F02P3/0407Opening or closing the primary coil circuit with electronic switching means
    • F02P3/0435Opening or closing the primary coil circuit with electronic switching means with semiconductor devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P15/00Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
    • F02P15/12Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having means for strengthening spark during starting

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen mit einer Zündspule, einem Anlaßmotor zum Anlassen der Brennkraftmaschine, einer Gleichstromquelle zum Erregen der Zündspule und des Anlaßmotors, einem Stabilisierungswiderstand, der in Serie mit der Zündspule und der Gleichstromquelle geschaltet ist, einem während des normalen Betriebs offenen Anlaßschalter, der parallel zum Stabilisierungswiderstand geschaltet .ist und geschlossen werden kann, um einen Stromkreis zum Erregen des Anlaßmotors durch die Stromquelle zu schließen.
  • Bei Zündeinrichtungen für Brennkraftmaschinen wird .im allgemeinen die Batterie sowohl für die Zündung der Brennkraftmaschine als auch für den Antrieb des Anlaßmotors verwendet. Durch den sehr starken Stromfluß während des Anlaßvorgangs tritt jedoch an den Klemmen der Batterie ein sehr starker Spannungsabfall auf. Diese Verringerung der Batteriespannung führt zu einer Herabsetzung der der Zündeinrichtung zur Verfügung stehenden Spannung und somit zu einer verringerten Zündkerzenspannung, was zu einem Aussetzen der Zündung bzw. zu Fehlzündungen führen kann. Derartige Schwierigkeiten treten insbesondere beim Anlassen von Brennkraftmaschinen bei hohen Luftfeuchtigkeiten bzw. niedrigen Temperaturen auf.
  • Zur Vermeidung des obengenannten Nachteils ist bereits bekannt (USA.-Patentschrift 2 723 654), in den Eingangskreis der Zündspule einen Vorwiderstand zu schalten, der während des Anlaßvorgangs kurzgeschlossen wird, so daß der Zündspule eine höhere Spannung zur Verfügung steht. Zu diesem Zweck ist ein Anlaßschalter mit einem beweglichen und drei stationären Kontakten vorgesehen, wobei mit Hilfe von zwei stationären Kontakten eine Stromzufuhr zum Anlaßmotor und mit Hilfe des einen stationären Kontakts ein Kurzschließen des Vorwiderstandes erwirkt wird. Eine derartige Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß ein relativ komplizierter Anlaßschalter mit einem stationären und drei beweglichen Kontakten vorgesehen werden muß, wobei dieser Schalter nicht nur relativ groß und voluminös, sondern auch wegen seiner komplizierten Bauweise relativ teuer ist. Ferner bedingt der unterschiedliche Kontaktbrand an den drei stationären Kontakten eine ungleichmäßige Abnutzung der Kontaktflächen, so daß nach einer längeren Benutzung einer derartigen Zündeinrichtung das gleichzeitige Inkontaktbringen der drei stationären Kontakte mit dem beweglichen Kontakt nicht mehr gewährleistet ist. Dies führt zu Störungen der Zündeinrichtung.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen zu schaffen, die den obengenannten Nachteil nicht aufweist und die bei einer sehr einfachen und unkomplizierten Bauweise ein zuverlässiges Kurzschließen des Vorwiderstandes der Zündspule gewährleistet.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine zwischen dem Stabilisierungswiderstand und dem Anlasserkreis angeordnete Halbleiterdiode vorgesehen ist, die so gepolt ist, daß sie bei geschlossenem Anlaßschalter einen direkten Stromfluß von der Gleichstromquelle zu der Zündspule ermöglicht und die bei geöffnetem Anlaßschalter einen Stromfluß von der Gleichstromquelle über den Widerstand in den Anlasserkreis verhindert.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben werden, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen ist. Es zeigt F i g.1 eine Schaltbild einer Zündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine, F i g. 2 ein Schaltbild einer anderen Ausführungsform der in F i g.1 dargestellten Einrichtung, F i g. 3 ein Schaltbild einer Zündeinrichtung mit einem Transistor als Schaltelement und F i g. 4 ein Schaltbild einer anderen Ausführungsform der in F ig. 3 gezeigten Einrichtung.
  • In F i g.1 ist eine Zündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine dargestellt; die gezeigte Einrichtung hat eine Gleichstromquelle 1, beispielsweise einen in einem Fahrzeug eingebauten Akkumulator, und eine allgemein mit 2 bezeichnete Zündspule mit einer Primärwicklung 3, die über einen Stabilisierungswiderstand 4 mit der einen Klemme, beispielsweise mit der positiven Klemme der Gleichstromquelle 1, verbunden ist. Die negative Klemme der Gleichstromquelle liegt an Masse. Zwischen dem einen Ende der Primärwicklung 3 und der Stelle des Massepotentials sind Unterbrecherkontakte 5 von herkömmlicher Art vorgesehen, die so angeordnet sind, daß sie durch einen durch die Brennkraftmaschine angetriebenen (nicht gezeigten) Nocken geöffnet und geschlossen werden können. Um zu verhindern, daß ein Lichtbogen nach dem Öffnen der Kontakte gezogen wird, ist ein Löschkondensator 6 zu den Unterbrecherkontakten 6 parallel geschaltet. Die Zündspule 2 hat eine Sekundärwicklung 7, deren eines Ende mit dem Widerstand 4 und deren anderes . Ende mit einer Zündkerze 8 verbunden ist, die ihrerseits in geeigneter Weise innerhalb einer Brennkammer der (nicht gezeigten) Brennkraftmaschine angeordnet ist.
  • Zum Anlassen der Brennkraftmaschine wird ein Anlaßmotor 9 mit der positiven Klemme der Gleichstromquelle 1 über Arbeitskontakte 11 eines allgemein mit 10 bezeichneten Relais verbunden. Das Relais 10 hat eine Erregerwicklung 12, die zwischen der positiven Klemme der Gleichstromquelle 1 und der Masse über den handbetätigbaren Druckknopfschalter 13 geschaltet ist, durch den der Motor 9 eingeschaltet und damit die Brennkraftmaschine angelassen werden kann.
  • Eine Halbleiterdiode 14 ist vorgesehen, um den Widerstand 4 und den Schalter 13 in Parallelschaltung zu bringen, und so zu polen, daß ein Strom von der Gleichstromquelle l zur Zündspule 2 über diese fließen kann.
  • Die vorangehend beschriebene Anordnung arbeitet wie folgt: Beim Anlassen der Brennkraftmaschine kann der Druckknopfschalter 13 geschlossen werden, so daß die Erregerwicklung 11 des Relais 10 von der Gleichstromquelle 1 über den nun geschlossenen Schalter 13 erregt wird. Die Erregung der Erregerwicklung 12 des Relais 10 veruisacht das Schließen der Kontakte 11, so daß ein Stromkreis von der positiven Klemme der Gleichstromquelle 1 über die nun geschlossenen Kontakte 11 und den Motor 9 und zurück zur negativen Klemme der Gleichstromquelle geschlossen wird, so daß der Motor angetrieben wird.
  • Wenn sich der Schalter 13 in seiner geschlossenen Stellung befindet, fließt ein Strom von der Gleichstromquelle 1 durch den geschlossenen Schalter 13, die Halbleiterdiode 14, die Primärwicklung 3 der Zündspule 2 und die geschlossenen Kontakte 5 und dann zur Gleichstromquelle, so daß die Primärwicklung 3 erregt wird. Wenn dieser Erregerstrom durch die Primärwicklung 3 durch das Öffnen der Kontakte 5 an einer Zündstelle der Brennkraftmaschine unterbrochen wird, entsteht eine Zündspannung an der Sekundärwicklung 7, so daß ein Zündfunke an der Zündkerze 8 entsteht, der zum Anspringen der Brennkraftmaschine führt.
  • Wenn beim Anlassen der Brennkraftmaschine der Stromkreis zur Speisung des Anlaßmotors 9 geschlossen wird, so daß die Gleichstromquelle 1 Strom dem Anlaßmotor zuführt, nimmt die Spannung an der Gleichstromquelle 1 infolge seines Innenwiderstandes ab. Diese Spannung nimmt besonders stark ab, wenn die Brennkraftmaschine bei niedrigen Umgebungstemperaturen angelassen wird. Dies ist dadurch bedingt, daß bei niedrigen Temperaturen Schmieröl in der Brennkraftmaschine eine höhere Viskosität hat, wodurch die Belastung des Anlaßmotors erhöht wird und damit der Eingangsstrom zu diesem zunimmt, und daß bei der Verwendung eines Akkumulators als Gleichstromquelle 1, je niedriger die Umgebungstemperatur, desto höher der Innenwiderstand desselben ist.
  • Bei der dargestellten Anordnung wird beim Anlassen der Brennkraftmaschine der Stabilisierungswiderstand 4 im Zündstromkreis über den geschlossenen Schalter 13 und die Diode 14 kurzgeschlossen, so daß der Primärwicklung der Zündspule 2 ein ausreichender Strom zugeführt werden kann. Dies hat zur Folge, daß jede Spannungsverringerung an der Stromquelle, wie vorangehend beschrieben, zu keiner Verringerung in der Zünstromenergie führt.
  • Nachdem der Anlaßvorgang der Brennkraftrnaschine beendet und der Schalter 13 freigegeben worden ist, wird der Stromkreis zur Speisung des Anlaßmotors 9 unterbrochen, wodurch der Widerstand 4 im Zündstromkreis wirksam wird. Der Abschluß des Anlaßvorgangs hat jedoch zur Folge, daß die an der Gleichstromquelle verfügbare Spannung wieder ihren normalen, ausreichend hohen Wert annimmt. Hierdurch wird gewährleistet, daß die Zündeinrichtung der Zündkerze 8 eine ausreichend große Zündstromenergie liefert.
  • Da die Halbleiterdiode 14 so gepolt ist, daß der Strom von der Gleichstromquelle 1 zur Primärwicklung 3 der Zündspule 2, wie vorangehend beschrieben, fließen kann, verhindert die Diode, daß das Relais 10 von der Gleichstromquelle 1 über den Widerstand 4 von neuem erregt wird, nachdem der Anlaßvorgang der Brennkraftmaschine abgeschlossen worden ist. Im Betrieb der Brennkraftmaschine wird daher verhindert, daß der Anlaßmotor 9 durch die Gleichstromquelle 1 angetrieben wird. Dies verhindert, daß ein (nicht gezeigtes) mit dem Anlaßmotor gekuppeltes Ritzel mit dem Zahnkranz in Eingriff kommt, wenn die Brennkraftmaschine in Betrieb ist. Auf diese Weise werden das Ritzel und der Zahnkranz nicht beschädigt.
  • Der Stabilisierungswiderstand 4 ist gewöhnlich mit der Primärwicklung der Zündspule aus dem nachstehend näher beschriebenen Grund in Reihe geschaltet.
  • Im allgemeinen soll die Zündspule einen kurzen Zeitraum zwischen dem Zeitpunkt, an welchem der Gleichstromfluß durch die Primärwicklung unterbrochen ist, und dem Zeitpunkt haben, an welchem wieder ein ausreichender Strom durch die Primärwicklung fließt, um die Zündeigenschaften beim Betrieb der Brennkraftmaschine mit hohen Drehzahlen zu verbessern. Zu diesem Zweck soll der Stromkreis mit der Primärwicklung eine geringe Zeitkonstante haben, welche durch L/R ausgedrückt ist, wobei R und L einen ohmschen Widerstand bzw. eine Induktivität im Stromkreis darstellen. Deshalb ist zur Verringerung dieser Zeitkonstante entweder eine Abnahme im Widerstand R oder eine Erhöhung in der Induktivität L erforderlich. Jedoch führt die Erhöhung des Widerstandes R zu einer Abnahme des durch die Primärwicklung fließenden Stroms und damit zur Verringerung der Zündstromenergie. Aus diesem Grund wird die Induktivität im allgemeinen niedrig gewählt.
  • Wenn bei in der vorangehend beschriebenen Weise gewählten Schaltungselementen R und L ein ausreichender Strom durch die Primärwicklung der Zündspule zur Zündung fließt, wird die letztere überhitzt, vorausgesetzt, daß die Primärwicklung einen hohen Widerstand hat. Unter diesen Umständen besteht bei der Erzeugung einer hohen Zündspannung über die Zündspule die Gefahr eines dielektrischen Durchschlags in der Zündspule. Um diesen dielektrischen Durchschlag der Zündspule zu vermeiden, ist es allgemein üblich, die Primärwicklung aus einem dicken Leiter herzustellen, um seinen Widerstand zu verringern und den Stabilisierungswiderstand 4 mit der Primärwicklung zum Ausgleich in Reihe zu schalten. Auf diese Weise kann der Kreiswiderstand R auf einem bestimmten Wert gehalten werden.
  • F i g. 2 zeigt eine Anordnung, die der in F i .g.1 dargestellten ähnlich ist, mit der Ausnahme, daß eine Halbleiterdiode 4 in einen Stromkreis geschaltet ist, in dem sich ein Widerstand 4 in Parallelschaltung zu dem Arbeitskontakt 11 statt zum Anlaßschalter 13 befindet, wie in F i g.1 gezeigt. Die Anordnung nach F i g. 2 arbeitet daher im wesentlichen in der gleichen Weise wie die nach F i g. 1.
  • In F i g. 3 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der ein Transistor in einem Zündstromkreis verwendet wird. Wie in F i g. 3 gezeigt, ist ein allgemein mit 15 bezeichneter pnp-Transistor in der Weise in den Zündstromkreis geschaltet, daß seine Kollektorelektrode mit der Primär- und der Sekundärwicklung 3 bzw. 7 einer Zündspule 2 verbunden ist und seine Emitterelektrode mit der Verbindungsstelle des Stabilisierungswiderstandes 4 und der Halbleiterdiode 14 verbunden ist. Die Basiselektrode des Transistors 15 ist mit dem Bezugspotentialpunkt über einen Basiswiderstand 16 und Unterbrecherkontakte 5 verbunden. Deshalb ist die Primärwicklung der Zündspule 2 direkt mit dem Bezugspotentialpunkt verbunden. Die übrige Anordnung ist im wesentlichen gleich der in F i g. 1 dargestellten. Bei Anlassen der Brennkraftmaschine wird der Stabilisierungswiderstand 4 in der gleichen Weise, wie vorangehend in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben, kurzgeschlossen. Dies verursacht, daß die Gleichstromquelle 1 einen ausreichenden Basisstrom an den Transistor 15 liefert, um den Widerstand zwischen der Emitter- und der Kollektorelektrode auf einen ausreichend niedrigen Wert herabzusetzen, damit eine ausreichend hohe Spannung an die Primärwicklung 3 der Zündspule 2 gelegt werden kann.
  • Die Unterbrecherkontakte 5 werden aufeinanderfolgend geöffnet und dann geschlossen, wodurch der Leitungszustand des Transistors 15 gesteuert wird, sm daß eine Zündspannung über die Sekundärwicklung 7 der Zündspule 2 erzeugt wird, die den Betrieb der Brennkraftmaschine ermöglicht.
  • Wenn ein Transistor in der in Fi g. 3 gezeigten Anordnung verwendet wird, kann durch -diesen ein ausreichender starker Basisstrom fließen, so. daß der Widerstand seines Emitter-Kollektor-Weges ausreichend gering wird, vorausgesetzt, daß die an der Gleichstromquelle verfügbare Spannung einen nicht verringerten Wert hat. Unter diesen Umständen verursacht kein Kurzschließen des Stabilisierungswiderstandes 4, daß der Widerstand des Emitter-Kollektor-Weges des Transistors 15 beim Anlassen der Brennkraftmasehine höher wird. Es wird daher der Zündspule 2 keine ausreichend hohe Spannung zugeführt, was zu einem Aussetzen der Zündkerze oder zu einer Fehlzündung führt.
  • Obwohl F i g. 3 einen pnp-Transistor darstellt, kann natürlich ein npn-Transistor ebenfalls verwendet werden, wobei die Polarität verschiedener Elemente gegenüber der in F i g. 3 dargestellten umgekehrt ist. F i g. 4 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung unter Verwendung eines npn-Transistors 17.
  • Aus dem Vorangehenden ergibt sich, daß die Ziele der Erfindung durch die Verwendung einer Halbleiterdiode erreicht worden sind, die zum Kurzschließen eines mit einer Primärwicklung einer Zündspule in Reihe geschalteten Stabilisierungswiderstandes beim Anlassen der Brennkraftmaschine dient. Es ist lediglich erforderlich, zusätzlich eine Halbleiterdiode bei den gegenwärtig vorhandenen Zündvorrichtungen zu verwenden, was eine außerordentlich einfache Bauform ergibt. Außerdem arbeitet, da die Diode für mechansiche Schwingungen unempfindlich ist, die Zündeinrichtung nach der Erfindung bei mechanischen Schwingungen im wesentlichen störungsfrei.
  • Obwohl die Erfindung in Verbindung mit bestimmten bevorzugten Ausführungsformen beschrieben wurde, ist sie nicht auf diese beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens beliebige Abänderungen erfahren. Zum Beispiel kann ein Halbleiterschaltelement, wie ein Schalttransistor, an Stelle des Relais 10 verwendet werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen mit einer Zündspule, einem Anlaßmotor zum Anlassen der Brennkraftmaschine, einer Gleichstromquelle zum Erregen der Zündspule und des Anlaßmotors, einem Stabilisierungswiderstand, der in Serie mit der Zündspule und der Gleichstromquelle geschaltet ist, einem während des normalen Betriebs offenen Anlaßschalter, der parallel zum Stabilisierungswiderstand geschaltet ist und geschlossen werden kann, um. einen Stromkreis zum Erregen des Anlaßmotors durch die Gleichstromquelle zu schließen, d a d u r c h gekennzeichnet, daß eine zwischen dem Stabilisierungswiderstand (4) und dem Anlasserkreis (9,10,13) angeordnete Halbleiterdiode (14) vorgesehen ist, die so gepolt ist, daß sie bei geschlossenem Anlaßschalter (13) einen direkten Stromfluß von der Gleichstromquelle (1) zu der Zündspule (2) ermöglicht und daß sie bei geöffnetem Anlaßschalter (13) einen Stromfluß von der Gleichstromquelle (1) über den Widerstand (4) in den Anlasserkreis (9,10,13) verhindert.
  2. 2. Zündeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbleiterdiode (14) zwischen dem Stabilisierungswiderstand (4} und dem Verbindungspunkt zwischen Anlaßschalter (13) und der Erregerwicklung (12) eines Anlaßrelais (10) angeordnet ist (F i g.1).
  3. 3. Zündeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbleiterdiode (14) zwischen dem Stabilisierungswiderstand (4) und dem Verbindungspunkt zwischen dem: Arbeitskontakt (11) eines Anlaßrelais (10) und dem Anlaßmotor (9) angeordnet ist (F i g. 2).
  4. 4. Zündeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündspule (2) ein Transistor (15,17) vorgeschaltet ist, welcher mit seiner Basiselektrode über einen Basiswiderstand (16) und einen Unterbrecherkontakt (5) mit Masse verbunden ist.
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US2723654A (en) * 1955-11-15 Control circuit
FR1336978A (fr) * 1962-10-06 1963-09-06 Bosch Gmbh Robert Dispositif de protection contre les surtensions sur des transistors de commutation, et installation d'allumage pour moteur pourvu dudit dispositif

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