DE1284082B - Vorrichtung zum Aufrauhen eines abgefahrenen Fahrzeugluftreifens - Google Patents
Vorrichtung zum Aufrauhen eines abgefahrenen FahrzeugluftreifensInfo
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Description
Reifen werden gegenüber der "Aufrauhscheibe zum eigentlichen Aufrauhen verschwenkt, wobei eine
Kurvenscheibe die Bewegung der Aufrauhscheibe
mann ausgeführt werden muß. Eine weitere bekannte Vorrichtung arbeitet bewegungsmäßig umgekehrt;
hier bewegt sich die Aufrauhscheibe in der Radialrichtung des Luftreifens durch eine Kurvenscheibe
gesteuert in einer Schwenkbewegung gegenüber dem Luftreifen.
Die erstgenannte Vorrichtung weist keine Mittel auf, die den Schwenkvorgang veranlassen, so daß an
Es ist bereits eine Vorrichtung zum Aufrauhen 15 richtung zum Aufrauhen,
eines abgefahrenen Fahrzeugluftreifens bekannt, bei F i g. 2 eine schematische Darstellung der Anord-
eines abgefahrenen Fahrzeugluftreifens bekannt, bei F i g. 2 eine schematische Darstellung der Anord-
welcher an einem Gestell, das teilweise auf Rollen nung der Kurvenschablone,
sowie an einer Schwenkvorrichtung abgestützt ist, ein F i g. 3 eine teilweise in Seitenansicht und teilweise
Maschinensockel angebracht ist, an dem drehbar ein im Längsschnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 1 dar-Reifen
befestigt werden kann. ao gestellte Ansicht der Vorrichtung und
Der Maschinensockel und der darauf angebrachte F i g. 4 eine Aufsicht im Teilschnitt auf die An
ordnung der Kurvenschablone.
Gemäß den F i g. 1 und 2 weist die Vorrichtung zum Aufrauhen eines abgefahrenen Fahrzeugluftgegenüber
der Radialrichtung d^Luftreifens steuert, »5 reifens einen in Längsrichtung der Vorrichtung bedie
Querbewegung jedoch von einem Bedienungs- wegbaren Schlitten 10 auf, der ein lotrechtes Gestell
12 trägt, an welchem ein Luftreifen 14 um eine waagerechte Achse herum drehfähig angebracht ist.
Quer zum ersten Schlitten 10 bewegbar ist ein zweiter Schlitten 16 angeordnet, an welchem um eine lotrechte
Achse herum drehbar eine Aufrauhscheibe 18 gelagert ist, die durch einen beispielsweise druckluftgetriebenen
Motor 24 angetrieben wird. Die durch die Aufrauhscheibe 18 gelösten Gummispäne werden
die Geschicklichkeit des Bedienungsmanns erhebliche 35 über eine biegsame Leitung 20 durch ein Saug-Anforderungen
gestellt werden. Darüber hinaus ist es gebläse 22 abgesaugt, das vorrichtungsfest angeordbeiden
Vorrichtungen gemeinsam, daß auf Grund der net ist und sich nicht mit dem zweiten Schlitten 16
Schwenkbewegungen der Aufrauhscheibe gegenüber
dem Luftreifen der Umriß der benötigten Kurvenscheibe keineswegs eine affine Abbildung des Reifen- 40 Kurvenschablone 28 mit der Kontur eines Luftquerschnitts darstellt und erst durch Versuche lang- reifenquerschnitts. Ein am Schlitten 10 vorgesehener wierig ermittelt werden muß.
dem Luftreifen der Umriß der benötigten Kurvenscheibe keineswegs eine affine Abbildung des Reifen- 40 Kurvenschablone 28 mit der Kontur eines Luftquerschnitts darstellt und erst durch Versuche lang- reifenquerschnitts. Ein am Schlitten 10 vorgesehener wierig ermittelt werden muß.
Durch die Schwenkbewegungen ist weiterhin auch eine gewisse Komplizierung der bekannten Vorrichtungen
gegeben,, da diese für Luftreifen der unterschiedlichsten Abmaße Verwendung finden
sollen.
Es ist darüber hinaus noch eine Vorrichtung zum
Aufrauhen abgefahrener Luftreifen bekannt, bei der
das Rauhwerkzeug und der rotierende Luftreifen auf 50 scheibe 18 bewegt. Die Aufrauhscheibe 18 bewegt zwei im rechten Winkel zueinander angeordneten sich über eine geradlinige Bahn und nimmt anfänglich
Aufrauhen abgefahrener Luftreifen bekannt, bei der
das Rauhwerkzeug und der rotierende Luftreifen auf 50 scheibe 18 bewegt. Die Aufrauhscheibe 18 bewegt zwei im rechten Winkel zueinander angeordneten sich über eine geradlinige Bahn und nimmt anfänglich
die in F i g. 2 in ausgezogenen Linien eingezeichnete Stellung ein. Bei der Bewegung des Schlittens 16 in
eine mittlere Stellung seiner Bewegungsbahn, in welcher er die Stellung 36 des strichpunktiert eingezeichneten
Kreises einnimmt, bewegt sich der Luftreifen 14 gemäß F i g. 2 nach rechts und nimmt die bei 38
angedeutete Stellung ein. Gleichzeitig hat sich der Abtaster 30 in die bei 42 angedeutete Stellung bewegt.
Wenn der Abtaster 30 die Stellung 44 erreicht, nimmt die Aufrauhscheibe 18 die Stellung 46 ein,
wobei ein Aufrauhen der abfallenden Seitenflanken des Luftreifens 14 vorgenommen wird. Bei der bevorzugten
Arbeitsweise der Vorrichtung führt die Aufrauhscheibe 18 bei der Durchführung eines Arbeitskreislaufs
jeweils automatisch zwei volle Läufe über das Profil des Luftreifens 14 aus. Eine Einstelleinrichtung
48 dient zur Bewegung des Abtasters 30
45 net ist und
bewegt.
Der sich quer bewegende Schlitten 16 trägt eine
bewegt.
Der sich quer bewegende Schlitten 16 trägt eine
Abtaster 30 in Form einer Rolle liegt an einer Ablauffläche 32 der Kurvenschablone 28 an, welche bei
Luftreifen unterschiedlicher Querschnittskontur durch andere Schablonen ersetzt werden kann. Aus F i g. 2
ist es ersichtlich, daß die Kurvenschablone 28 und der Abtaster 30 die Bewegungsbahn steuern, über
welche sich der Luftreifen 14 bei der Querbewegung des Schlittens 16 relativ zur umlaufenden Aufrauh-
SS
Schlitten angebracht sind. Eine der besonderen Luftreifenform
angepaßte Steuerung des Rauhwerkzeugs ist aber nicht vorhanden, vielmehr wird lediglich
mit Hilfe, der beiden genannten Schlitten eine Mitteleinstellung des Rauhwerkzeugs gegenüber dem
Luftreifen ermöglicht.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Aufrauhen abgefahrener Luftreifen, die
den Aufrauhvorgang ohne die zusätzliche Arbeit eines Bedienungsmanns vornimmt und von dessen
Geschicklichkeit unabhängig ist, eine einfache Herstellung der steuernden Kurvenscheiben erlaubt, einfach
und unkompliziert ist und im. normalen Arbeitsverfahren Reifen verschiedenster Abmessungen bearbeiten
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kurvenschablone bzw. der Abtaster an
Claims (3)
- 3 4relativ zum Schlitten 10 auf die Kurvenschablone 28 schablone 28 gedrängt werden, aus einer drucklufthin und von dieser fort. Die Verstellung der Einstell- betätigten Kolben-Zylinder-Anordnung 156, deren einrichtung 48 erfolgt von Hand mit Hilfe eines Zylinder 157 mittels einer Halterung 158 am Sockel-Handrads 50. der Vorrichtung befestigt ist. Der Kolben 159 derDer Schlitten 16 weist eine Grundplatte 52 und 5 Anordnung 156 ist über eine Kolbenstange 161 mit eine aufrecht stehende, als Mittelsteg ausgeführte der Unterseite der Platte 140 des Schlittens 10 ver-Trägerplatte 54 auf, an welcher der Motor 24 und die bunden. Wenn der Kolben 159 gemäß F i g. 3 nach Aufrauhscheibe 18 angebracht sind. Die Grundplatte links bewegt wird, gelangt der Luftreifen 14 in Be-52 des Schlittens 16 ist in Abstand voneinander be- rührung mit Aufrauhscheibe 18. Da zur Betätigung sitzenden Führungsschienen 56 und 58 eines quer ver- io der Kolben-Zylinder-Anordnung 156 Druckluft belaufenden Sockels 60 gleitfähig gelagert. Die Grund- nutzt wird, kann der Abtaster 30 bei Bewegung des platte 52 wird durch im Abstand voneinander an- Schlittens 16 aus der Stellung 44 gemäß F i g. 2 in die geordnete Rollenhalterungen 62 gleitfähig an den Stellung 42 verlagert werden, wobei im übrigen auch Führungsschienen 56 und 58 gehalten. eine Schraubenfeder den selben Zweck erfüllenDer Schlitten 16 wird mittels einer Schraubspindel 15 würde. Der Luftreifen 14 kann vollständig außer Be-80 (Fig. 3), die parallel zwischen den beiden rührung mit der Aufrauhscheibe 18 bewegt werden, Führungsschienen 56 und 58 angeordnet ist, quer indem der Kolben 159 und die Kolbenstange 161 zum Schlitten 10 bewegt. Eine nicht gezeigte Füh- gemäß F i g. 3 ganz nach rechts bewegt werden,
rungsmutter steht in Schraubverbindung mit der Die Aufrauhscheibe 18 ist gemäß F i g. 1 von einer Schraubspindel 80 und bewegt sich in Längsrichtung so Schutzhaube 164 umschlossen, an deren beiden Seiten zu dieser, wenn die Spindel über ein Getriebe 86 in der Betriebsstellung mit dem Luftreifen 14 in durch einen Motor 84 in Drehung versetzt wird. Das Berührung stehende Bürsten 165 vorgesehen sind.
Getriebe 86 ist über eine Antriebskette 88 mit der Zu Beginn eines Aufrauhvorgangs befindet sich Schraubspindel 80 verbunden. Die Führungsmutter der Luftreifen 14 außer Berührung mit der Aufrauhist an der Unterseite der Grundplatte 52 des Schlittens »5 scheibe 18. Nach Drücken eines an der Oberseite des 16 befestigt, so daß sie sich einschließlich der mit Gestells 12 angeordneten Anlaß-Druckschalters 166 ihr verbundenen Grundplatte 52 bei einer Dreh- wird der Luftreifen 14 durch die Kolben-Zylinderbewegung der Schraubspindel 80 in Längsrichtung Anordnung 156 in die in den Figuren dargestellte der Führungsschienen 56 und 58 bewegen kann. Die Lage bewegt, in welcher die umlaufende Aufrauhin Querrrichtung der Vorrichtung erfolgende Bewe- 30 scheibe 18 die abfallenden Seitenflanken des Luftgung des Schlittens 16 wird durch nicht dargestellte reifens 14 aufrauht und sich automatisch aus dieser Endschalter begrenzt. Stellung in die Stellungen 36 und 46 gemäß F i g. 2Ein Ende der Grundplatte 52 des Schlittens 16 bewegt. Wenn sich die umlaufende Aufrauhscheibeträgt eine Trägerplatte 100 für die Kurvenschablone 18 in der Stellung 36 befindet, wird der Schlitten 1028, die mit Hilfe von Rändelschrauben 102 an der 35 gemäß F i g. 1 nach rechts gedrängt, so daß der sichPlatte 100 gehalten wird. ebenfalls drehende Luftreifen die Stellung 38 ein-Gemäß F i g. 3 ist der Reifen 14 auf eine Felge 110 nimmt. Bei Bewegung der Aufrauhscheibe 18 in dieaufgezogen und wird über ein Getriebe 11.4, eine Stellung 46 wird der Reifen durch die Kolben-Zylin-Antriebskette 116 und eine Welle 118 durch einen der-Anordnung 156 in die in F i g. 2 in ausgezogenenMotor 112 angetrieben. Der Motor 112 und das Ge- 40 Linien dargestellte Lage zunickbewegt. Die Kurven-triebe 114 sind an einer Innenfläche des Gestells 12 schablone 28 und der Abtaster 30 haben die Aufgabe,befestigt. den Schlitten 10 bei der Bewegung des Schlittens 16Die Einrichtung 48 zur Verstellung des Abtasters gemäß F i g. 2 nach rechts zu bewegen. Normaler-30 weist gemäß F i g. 3 eine am oberen Ende des weise ist ein Aufrauhvorgang beendet, wenn die AufGestells 12 vorgesehene, waagerecht angeordnete 45 rauhscheibe in ihrer Ausgangsstellung ankommt. Welle 120 auf, an deren Außenende das Handrad 50 Ersichtlicherweise können die Endschalter für diese angebracht ist. Beim Drehen des Handrads 50 be- Bewegung so eingestellt werden, daß verschiedene wegt sich ein in Schraubverbindung mit der Welle Aufrauhvorgänge hervorgebracht werden.
120 stehender Anzeiger 122 längs einer Skala 124 Ein am Gestell 12 des Schlittens 10 vorgesehenes (F i g. 1 und 3). Beim Drehen des Handrads 50 wird 50 Meßgerät 143 ermöglicht es dem Bedienungspersonal, außerdem eine Kette 126 bewegt, die gemäß F i g. 3 die am Luftreifen vorhandene Laufflächenprofiltiefe zwischen der Welle 120 und einer unteren Spindel zu messen. Diese Messung kann von dem Bedienungs-130 verläuft, auf welche eine mit Innengewinde ver- personal bei der Betätigung des Handrads 50 berücksehene Hülse 134 aufgeschraubt ist, die sich beim sichtigt werden, um den Abtaster 30 auf den an der Drc" en des Handrads 50 in Längsrichtung bewegt. 55 Skala 124 angezeigten gewünschten Wert einzustellen. Die Hülse 134 ist mittels einer Keilfeder 131 gegen Nach einmaliger Einstellung des Anzeigers 122 auf eine Drehbewegung festgelegt und vermag sich somit den gewünschten Wert auf der Skala 124 wird wähnur längs der Spindel 130 zu bewegen; ihr Außen- rend des folgenden Betriebs der Vorrichtung stets die ende trägt den Abtaster 30. Die Hülse 134 wird ihrer- richtige Gummimenge des Luftreifens entfeint,
seits von einer Halterung 136 getragen, die zwischen 60 _
beiden Teilen angeordnete Lager 133 und 135 auf- l atentanspruche:
weist und mit Hilfe von Schrauben 137 an der Ober- 1. Vorrichtung zum Aufrauhen eines abgefahseite einer Basisplatte 140 befestigt ist, die gleitfähig renen Fahrzeugluftreifens mit einem auf einem an Führungsschienen 150 bzw. 152 gehaltert ist. Schlitten angeordneten Gestell zur Aufnahme desGemäß F i g. 3 besteht die Einrichtung, mit deren 65 um eine senkrecht zur Bewegungsrichtung desHilfe der Luftreifen 14 und die Aufrauhscheibe 18 Schlittens liegende horizontale Achse drehbarenin Aufrauhberührung gedrängt werden und die Ab- Luftreifens, einem weiteren etwa in der gleichentaster 30 gegen die Ablauffläche 32 der Kurven- Horizontalebene senkrecht zum ersten Schüttenbewegbaren Schlitten zur Lagerung einer um eine senkrechte Achse drehbaren und in einer die Achse des Luftreifens enthaltenden Ebene angeordneten Aufrauhscheibe und einer zugeordneten Kurvenschablone mit einem Abtaster zur automatischen Steuerung der Bewegung der Aufrauhscheibe gegenüber dem Luftreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenschablone(28) bzw. der Abtaster (30) an den Enden einer Seite der beiden Schlitten (10, $6) angeordnet sind. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Abtaster (30) "zur ständigen Berührung mit der Kurvenschablone (28) eine Kolben-Zylinder-Anordnung (156) zugeordnet ist.
- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US29870463 US3162233A (en) | 1963-07-30 | 1963-07-30 | Tire buffing machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1284082B true DE1284082B (de) | 1968-11-28 |
Family
ID=23151675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES92337A Pending DE1284082B (de) | 1963-07-30 | 1964-07-29 | Vorrichtung zum Aufrauhen eines abgefahrenen Fahrzeugluftreifens |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| US (1) | US3162233A (de) |
| DE (1) | DE1284082B (de) |
| GB (1) | GB1001937A (de) |
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