DE1278596B - UEberspannungsableiter - Google Patents

UEberspannungsableiter

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Publication number
DE1278596B
DE1278596B DE1964S0089541 DES0089541A DE1278596B DE 1278596 B DE1278596 B DE 1278596B DE 1964S0089541 DE1964S0089541 DE 1964S0089541 DE S0089541 A DES0089541 A DE S0089541A DE 1278596 B DE1278596 B DE 1278596B
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DE
Germany
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cast resin
resin body
resistors
surge arrester
arrester according
Prior art date
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Pending
Application number
DE1964S0089541
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Rudolf Foitzik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/16Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series
    • H01T4/18Arrangements for reducing height of stacked spark gaps

Landscapes

  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description

  • überspannungsableiter Es ist ein überspannungsableiter bekannt, dessen Ableiterelemente, wie spannungsabhängige Widerstände und Löschfunkenstrecken, mit Hilfe eines Gießharzkörpers zusammengefaßt sind. Der Gießharzkörper besitzt eine mittlere Ausnehmung, in der die Funkenstrecken untergebracht sind. In einer zur mittleren Ausnehmung konzentrischen Ausnehmung des Gießharzkörpers sind die ringförmigen Widerstände lose eingelegt. Funkenstrecken und Widerstände sind somit durch den Gießharzkörper räumlich getrennt. Sie sind jedoch durch einen in den Gießharzkörper eingebetteten Leiter elektrisch verbunden. Den mechanischen Halt für das Ganze ergibt ein äußeres Porzellangehäuse, das unter Umständen auch mehrere solche durch einen Gießharzkörper zusammengefaßte Einheiten enthalten kann.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Überspannungsableiter, dessen Ableiterelemente mit Hilfe eines topfähnlichen Gießharzkörpers zusammengefaßt sind, wobei die Funkenstrecken in einer mittleren Ausnehmung des Gießharzkörpers angeordnet und die Widerstände als Ringe ausgebildet sind, die die Funkenstrecken, durch den Gießharzkörper von diesen räumlich getrennt, aber durch einen in das Gießharz eingebetteten Leiter elektrisch verbunden, umgeben. Im Gegensatz zum Bekannten ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die die Funkenstrecke enthaltende Ausnehmung des Gießharzkörpers durch eine Metallplatte verschlossen ist, die in radialer Richtung bis in den Bereich der Widerstände ragt und die ebenso wie die Widerstände mit dem Gießharzkörper verklebt ist, so daß ein geschlossener Block entsteht.
  • Die Erfindung ermöglicht es, überspannungsableiter wesentlich kleiner, leichter und auch billiger herzustellen, da der geschlossene Block bereits für sich, also ohne ein besonderes Porzellangehäuse, betriebsfähig ist. Für niedrige Spannungen genügt es, den Block mit Anschlußklemmen od. dgl. zu versehen. Für höhere Spannungen können mehrere solcher Blöcke als Bausteine einer Ableitersäule dienen. Die Blöcke werden dann übereinander gestapelt und an den Stoßstellen miteinander verklebt. Für diesen Fall ist es zweckmäßig, daß die Metallplatte eine Einbuchtungen mit den Abmessungen des Bodens des Gießharzkörpers aufweist, so daß die Blöcke ineinander geschachtelt werden können. Dies ergibt eine große mechanische Festigkeit.
  • Aus der schweizerischen Patentschrift 299 067 ist zwar bereits ein Überspannungsableiter bekannt, bei dem die aktiven Teile des Ableiters mit einem Gießharzgehäuse umgossen sind. Das Gehäuse ist aber ein. allseits geschlossener Block, dessen äußere Form den bekannten Porzellangehäusen nachgebildet und mit Rippen versehen ist. Aus dem Block ragen lediglich Anschlußschrauben heraus, die in die Stirnseiten des Gießharzgehäuses eingelassen sind. Hierdurch ist die Wärmeabfuhr behindert und die Einsatzmöglichkeit des Ableiters beschränkt. Ein Zusammenbau zu Einheiten höherer Spannung ist praktisch nicht möglich. Deshalb wird eine Vielzahl von Formen benötigt, wenn man Ableiter für verschiedene Spannungen in der bekannten Bauweise herstellen will.
  • Ebenso ergibt es keine zu Ableitern verschiedener Spannungen zusammensetzbare Elemente, wenn man, wie in der deutschen Auslegeschrift 1014 207 angegeben, die Widerstandsscheiben und die mit diesen in Reihe geschalteten Funkenstreckenelektroden und Steuerwiderstände mit einem rohrförmigen Kunstharzkörper umgibt. Vielmehr ist auch hier wie bei dem eingangs erwähnten Ableiter ein äußeres Porzellanrohr als Gehäuseteil erforderlich, um aus den zusammengefaßten Widerständen und Funkenstrekkenelektroden ein betriebsfertiges Gerät zu machen.
  • Der Gießharzkörper kann mit Vorteil einen Rand mit einem größeren Außendurchmesser als der Außendurchmesser der Widerstandsringe aufweisen. Man erhält dadurch einen gewissen Schutz gegen mechanische Beschädigungen der Widerstandsringe, die stoßempfindlicher sind als das Gießharz. Außerdem vergrößert der aus Isolierstoff bestehende Vorsprung des Randes den Kriechweg längs der Außenseite des Blockes. Zur weiteren Verlängerung des Kriechweges können die Widerstände an ihrer Außenseite mit Vorsprüngen in Form von Rippen oder Schirmen versehen werden.
  • Aus der schweizerischen Patentschrift 280 017 ist es auch bekannt, einen die Funkenstreckenelektroden einhüllenden Gießharzkörper mit einem Rand zu versehen, auf dem die Widerstandsscheiben aufliegen und der über den Durchmesser der Widerstandsscheiben hinausragt. Bei der bekannten Anordnung ist aber ebenfalls nicht an die Herstellung eines für sich funktionsfähigen und dennoch als Element eines Ableiters einsetzbaren Ganzen gedacht. Die Ableiterelemente erhalten ebenso wie bei dem eingangs genannten Ableiter die für den Einsatz notwendige Fixierung durch ein äußeres Porzellangehäuse.
  • Die Widerstände, die bekanntlich aus einem halbleitenden Material, wie Siliziumkarbid, bestehen, verleihen mit ihrer Außenseite dem Block eine leitfähige Oberfläche. Dadurch kann beim Anlegen einer Spannung für den Fall, daß die zwischen den Widerstandsringen liegenden Isolierstrecken des Randes der Gießharzkörper durch eine Verschmutzung teilweise leitend geworden sind, ein Leckstrom über die Oberfläche des überspannungsableiters fließen. Dies kann unter Umständen eine vorteilhafte Steuerung der Spannungsverteilung ergeben. Will man den Leckstrom jedoch unterbinden oder wenigstens verringern, so kann man die Widerstände auf ihrer Außenseite mit einer Isolierstoffschicht überziehen. Hierzu kann man eine Isolierstoffschicht aus Gießharz, insbesondere aus dem gleichen Material wie der Gießharzkörper verwenden. Die Isolierstoffschicht kann z. B. durch eine Lackierung aufgebracht werden. Für keramisch gebundene Widerstände kann eine isolierende Schicht, z. B. eine Glasur, schon beim Brennen der Widerstände hergestellt werden. Man kann aber auch eine von dem Rand des Gießharzkörpers ausgehende Wand vorsehen, die über die Außenseite der Widerstände greift.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im folgenden Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnung beschrieben, die zwei Überspannungsableiter nach der Erfindung im Schnitt darstellen.
  • Der überspannungsableiter nach F i g. 1 ist eins Hochspannungsableiter, der aus mehreren gleichen Blöcken zusammengesetzt ist. Zu jedem Block gehören zwei ringförnnige spannungsabhängige Widerstände 1 aus Siliziumkarbid. Die Widerstandsringe sind auf der Außenseite eines topfähnlichen Gießharzkörpers 2 angeordnet, Der Gießharzkörper besteht aus einer zylindrischen Wand 5, einem Boden 3 und einem parallel zu diesem abgewinkelten Rand 4.
  • Die mittlere Ausnehmung 8 des Gießharzkörpers enthält die Funkenstrecken 6 und zwei konzentrisch zu diesen liegende ringförmige Steuerwiderstände 7. Die Funkenstrecken können z. B.- in bekannter Weise von vielen, durch Isolierstoffzwischenlagen distanzierten Metallscheiben gebildet werden. Es ist aber auch möglich, andere Funkenstrecken, z. B. solche mit Hörnerelektroden und magnetischer Beblasung durch das Eigenfeld des Ableiterstromes oder auch Funkenstrecken mit magnetischer Beblasung durch eine Spule, zu verwenden.
  • Die Ausnehmung 8 ist durch eine Metallscheibe 10 verschlossen, deren Außendurchmesser etwa gleich dem Außendurchmesser der Widerstandsringe 1 ist. Die Platte ist mit dem Gießharzkörper 2 verklebt- Sie besitzt eine zentrische Einbuchtung 11. Die Fläche dieser Einbuchtung ist gleich der Fläche des Bodens 3 des Gießharzkörpers 2.
  • Die Widerstandsringe 1 sind ebenfalls mit dem Gießharzkörper 2 verklebt; wie durch die strichpunktierte Linie 12 angedeutet ist. Sie tragen auf ihrer Außenseite je einen Vorsprung 13 in Formt einer im Querschnitt symmetrischen, am Außenrand abgerundeter! Rippe. Der Vorsprung dient der Verlängerung des Kriechweges längs der Oberfläche. Außerdem ist die Außenseite der Widerstandsscheiben 1 mit einer Isolierstoffschicht 15 aus dem gleichen Material wie der Gießharzkörper versehen. Diese Schicht ist z. B. durch eine Lackierung aufgebracht. Sie soll Leckströme längs des Ableiters verhindern und zugleich einen gewissen Wetterschutz für die Widerstände darstellen.
  • Die Löschfunkenstrecken 6 und die elektrisch parallel zu diesen liegenden Steuerwiderstände 7 sind durch einen Leiter 17 mit den Widerständen 1 in Reihe geschaltet. Der Leiter hat im Querschnitt im wesentlichen die gleiche Form wie der Gießharzkörper 2. Sein Boden 18 liegt auf der Innenseite des Bodens 3 des Gießharzkörpers 2 auf. Sein Rand 19 ist an der Unterseite des Randes 4 des Gießharzkörpers 2 angeordnet. Der dazwischenliegende Wandteil 20 verläuft in der Wand 5 des Gießharzkörpers. Er kann durchbrochen sein, um den erforderlichen Zusammenhalt des Gießharzkörpers 2 und eine gute Bindung zwischen diesem und dem Leiter zu gewährleisten.
  • Wenn man, wie F i g. 1 zeigt, die Blöcke der vorbeschriebenen Art zu einem Ableiter für höhere Spannungen zusammensetzt, so greift der Boden 3 des oberen Blockes in die Einbuchtung 11 der Metallplatte 10 des darunterliegenden Blockes. Die Widerstände 1 des oberen Blockes liegen auf dem Rand der Metallplatte 10 des unteren Blockes auf, so daß eine elektrische Verbindung zwischen den Blöcken vorhanden ist.
  • Die einzelnen Blöcke werden durch Verkleben miteinander verbunden. Da die Klebung über eine große Fläche erfolgen kann, wie durch die strichpunktierte Linie 21 angedeutet ist, ergibt sich ein mechanisch außerordentlich fester Aufbau, ohne daß dazu ein äußeres Gehäuse benötigt wird. Zum Anschließen des Ableiters kann an der obersten Metallplatte 10 eine Ansehlußfahne 22 vorgesehen, z. B. angelötet sein, wie in der F i g. 1 dargestellt ist, während eine entsprechende Anschlußplatte am nichtdargestellten unteren Ende mit den Widerständen 1 in Verbindung stehen muß und beispielsweise mit dem Boden 3 verklebt sein könnte.
  • Bei der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind wiederum die Widerstandsringe 1 auf der Außenseite eines Gießharzkörpers 2 angeordnet und mit dieser durch eine Gießharzschicht 12 verklebt. Die Funkenstrecken 6 und die Steuerwiderstände 7 sitzen konzentrisch in der Ausnehmung 8 des Gießharzkörpers 2, die durch die Metallplatte 10 verschlossen ist. Der Rand 4 des Gießharzkörpers besitzt jedoch im Gegensatz zu dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel eine parallel zur Wand 5 nach unten weisende Wand 2.5, die eine umlaufende Rippe 26 trägt.
  • Zwischen den Funkenstrecken 6 und den Steuerwiderständen 7 einerseits und der Metallplatte 10 saswie dem Boden 18 des Leiters 17 andererseits ist je eine gewellte Metallscheibe 28 bzw. 29 eingelegt. Die Scheiben aus federndem Material, z. B. Hartkupfer. Sie gleichen Fertigungstoleranzen aus und vermitteln den notwendigen Kontakt zwischen den elektrisch zu verbindenden Teilen.
  • Die einzelnen Blöcke sind wiederuni miteinander verklebt, so daß eine mechanische feste Ableitersäule aus übereinander gestapelten Blöcken entsteht. Die durch die Erfindung ernnöglichte Einsparung eines äußeren Porzellangehäuses ist aber auch dann von Vorteil, wenn bei kleinen Spannungen ein einziger Block als Ableiter ausreicht.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Überspannungsableiter, dessen Ableiterelemente, wie spannungsabhängige Widerstände und Löschfunkenstrecken, mit Hilfe eines topfähnlichen Gießharzkörpers zusammengefaßt sind, wobei die Funkenstrecken in einer mittleren Ausnehmung des Gießharzkörpers angeordnet und die Widerstände als Ringe ausgebildet sind, die die Funkenstrecken, durch den Gießharzkörper von diesen räumlich getrennt, aber durch einen in das Gießharz eingebetteten Leiter elektrisch verbunden, umgeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung des Gießharzkörpers durch eine Metallplatte verschlossen ist, die in radialer Richtung bis in den Bereich der Widerstände ragt und die ebenso wie die Widerstände mit dem Gießharzkörper verklebt ist, so daß ein geschlossener Block entsteht.
  2. 2. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gießharzkörper einen Rand mit einem größeren Außendurchmesser als der Außendurchmesser der Widerstandsringe aufweist.
  3. 3. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände an ihrer Außenseite Vorsprünge in Form von Rippen oder Schirmen aufweisen.
  4. 4. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände auf ihrer Außenseite mit einer Isolierstoffschicht überzogen sind.
  5. 5. Überspannungsableiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffschicht aus Gießharz besteht.
  6. 6. Überspannungsableiter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine von dem Rand des Gießharzkörpers ausgehende Wand über die Außenseite der Widerstände greift.
  7. 7. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gießharzkörper mit Ableiterelementen übereinander gestapelt und an den Stoßstellen miteinander verklebt sind. B. überspannungsableiter nach Anspuch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte eine Einbuchtung mit den Abmessungen des Bodens des Gießharzkörpers aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1014 207; schweizerische Patentschriften Nr. 280 017, 299067.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982000926A1 (en) * 1980-08-28 1982-03-18 Doone R Improvements in surge arresters

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH280017A (de) * 1950-05-20 1951-12-31 Oerlikon Maschf Uberspannungsableiter.
CH299067A (de) * 1952-04-22 1954-05-31 Oerlikon Maschf Uberspannungsableiter.
DE1014207B (de) * 1954-03-25 1957-08-22 Licentia Gmbh UEberspannungsableiter mit spannungsabhaengigen Begrenzungswiderstaenden, Loeschfunkenstrecke und Widerstandssteuerung der Loeschfunkenstrecke

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