DE1245461B - Raeumlich verformte Isolierung - Google Patents

Raeumlich verformte Isolierung

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DE1245461B
DE1245461B DE1962L0050965 DEL0050965A DE1245461B DE 1245461 B DE1245461 B DE 1245461B DE 1962L0050965 DE1962L0050965 DE 1962L0050965 DE L0050965 A DEL0050965 A DE L0050965A DE 1245461 B DE1245461 B DE 1245461B
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Germany
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insulation
strips
edge
spatially deformed
pinnate
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Application number
DE1962L0050965
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Willy Rabus
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
    • H01F27/324Insulation between coil and core, between different winding sections, around the coil; Other insulation structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description

  • Räumlich verformte Isolierung Es ist bekannt, die Enden der Wicklungen von Transformatoren oder die Ränder der Metallfassung von Hochspannungsdurchführungen oder ähnlichen elektrischen Anordnungen, also die Isolierung im Gebiet eines inhomogenen, etwa rotationssymmetrischen elektrischen Feldes durch Aufwickeln von dünnem Isoliermaterial und dessen nachträglichen Verformungen zu isolieren. Häufig werden dabei sogenannte »Winkelringe« gebildet.
  • Besonders vorteilhaft ist es, diese Winkelringe in der Weise herzustellen, daß die betreffenden Elektroden durch überstehende Lagen aus Weichpapier gegen die Gegenelektrode isoliert und die überstehenden Enden der Weichpapierlagen derart versetzt gegeneinander eingerissen und dann umgelegt werden, daß die umgelegten Papierstreifen sich überlappen und überdecken. Solche »Winkelringe« aus Weichpapier werden dann noch durch Preßspanscheiben versteift. Sie ergeben, vor allem wenn sich die Anordnung unter Öl befindet, sehr gute Isolationsverhältnisse.
  • Die eben beschriebene Herstellungsweise der Winkelringe ist jedoch teuer und zeitraubend. Man hat daher schon eine Verbilligung dadurch versucht, daß die Weichpapierlagen vor dem Aufwickeln auf die Elektroden auf der Vorratstrommel mit entsprechenden Einschnitten gleicher Teilung an den überstehenden Enden versehen werden.
  • Ein besonderes Problem stellen dabei die sogenannten Winkelringe mit zylindrischem Steg und nach innen umgeschlagenem Flansch dar, da der Innenrand des Flansches einen kleineren Durchmesser besitzt als der zylindrische Steg und sich deshalb die Isolierstreifen im Steg gegenseitig stoßen, falls man nicht jeden einzelnen Streifen nach innen spitz zulaufend keilförmig ausschneidet.
  • Die eben erwähnte Schwierigkeit kann bei einer räumlich verformten Isolierung für Hochspannungsgeräte mit zylindrischem und nach innen gebogenem Flanschteil, insbesondere für den Randbereich von Wicklungen von Transformatoren und Drosselspulen, aus Lagen vorgefiederter Isolierstoffbahnen erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daß die Fiederstreifen mit keilförmigen, nach innen spitz zulaufenden Ausschnitten versehen sind.
  • Die Fiederstreifen werden durch diese Schneidart zum Rande hin immer schmäler, so daß beim Umbiegen nach innen immer etwa gleich viel Isoliermaterial aufeinander zu liegen kommt, so daß die Schichtdicke der Isolation nach innen nicht zunimmt.
  • Da sich Bahnen mit freien flatternden Fiederenden schlecht aufwickeln lassen, erhalten die Fiederstreifen am Rande einen zusammenhängenden Streifen, der erst vor der Fertigstellung der Isolierung am Wickelkörper abgeschnitten wird. Eine solche Bahn läßt sich leicht aufwickeln, und es gibt kein Verfilzen der frei hängenden Streifenenden. Wenn die Wicklung fertiggestellt ist und die Herstellung der Randisolierung beginnen soll, wird der zusammenhängende stehengebliebene Streifen abgeschnitten, so daß die Fiederung frei wird und sich leicht umlegen läßt. Infolge der dreieckförmigen Ausstanzung werden die Streifen zum Rand hin immer schmäler, so daß beim Umlegen nach innen keine nach innen zunehmende Anhäufung von Isoliermaterial entsteht.
  • In der Zeichnung ist die Aufwicklung eines solchen vorgefertigten Bandes mit eingestanzten spitzen Dreiecken zur Herstellung der Fiederung gezeigt.
  • Auf der Wicklung 1 wird das Band 2 in beispielsweise drei abgestuften Breiten aufgewickelt. Die Abstufung erfolgt deshalb, um ein fugenloses Anschließen der zylindrischen Isolation auf der Wicklung 1 zu ermöglichen. Das Band 2 weist auf der ganzen Länge spitz zulaufende Ausschnitte 3 auf, die mit der spitzen Seite ins Innere der Wicklung zeigen. Der Überstand 5 des Bandes 2 wird bei Fertigstellung der Isolierung beispielsweise längs der gestrichelten Linie 4 abgeschnitten, so daß die zum Ende hin schmäler werdenden Fiedern frei werden und umgelegt werden können.
  • Die erfindungsgemäße Maßnahme erlaubt die exakte Herstellung eines Innenwinkelringes.
  • Wurde in der vorstehenden Beschreibung als Isoliermaterial im wesentlichen Weichpapier erwähnt, so kann grundsätzlich jedes in Folienform erhältliche Isoliermaterial, gegebenenfalls auch für Trockentransformatoren, so verarbeitet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Räumlich verformte Isolierung für Hochspannungsgeräte mit zylindrischem und nach innen gebogenem Flanschteil, insbesondere für den Randbereich von Wicklungen von Transformatoren und Drosselspulen, aus Lagen vorg efiederter Isolierstofbahnen, dadurch g e -kennzeichnet, daß die Fiederstreifen mit keilförmigen, nach innen spitz zulaufenden Ausschnitten (3) versehen sind.
  2. 2. Isolierung nach Anspruch 1, dadurch-gekennzeichnet, daß die Fiederstreifen am Rand einen zusammenhängenden Streifen (5) besitzen, der erst vor der Fertigstellung der Isolierung am Wickelkörper abgeschnitten wird.
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