DE1242890B - Vorrichtung zum Regeln der Standhoehe von Russ - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Standhoehe von Russ

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DE1242890B DEC32649A DEC0032649A DE1242890B DE 1242890 B DE1242890 B DE 1242890B DE C32649 A DEC32649 A DE C32649A DE C0032649 A DEC0032649 A DE C0032649A DE 1242890 B DE1242890 B DE 1242890B
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soot
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electrode
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DEC32649A
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Dipl-Ing Gerhard Wondrak
Dr Guenther Strohrmann
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Huels AG
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Chemische Werke Huels AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/66Use of indicator or control devices, e.g. for controlling gas pressure, for controlling proportions of material and gas, for indicating or preventing jamming of material
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
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    • G01F23/24Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid
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Description

  • Vorrichtung zum Regeln der Standhöhe von Ruß Wenn Ruß hergestellt, aus Gasen abgeschieden, gefördert oder verarbeitet wird, besteht häufig die Aufgabe, den Ruß in Behälter aller Art einzutragen oder ihn aus Behältern auszutragen. Meistens müssen bei dieser Förderung die einzelnen Behälter oder Apparate möglichst gasdicht abgeschlossen sein. Als Dosier- und Fördermittel werden üblicherweise rotierende Zellenschleusen verwendet, welche alle genannten Anforderungen erfüllen sollen. Um einen einigermaßen ausreichenden Gasabschluß zu erhalten, benötigt man enge Passungen der Drehzellenschleusen sowie oft mehrere Schleusen hintereinander, ohne damit in der Regel mehr als nur geringe Gasdruckdifferenzen zu beherrschen.
  • Derartige Schleusen sind auch nicht imstande, den Rußdurchgang zu regeln; hinzu kommt der hohe apparative Aufwand sowie die große Störanfälligkeit der Drehzellenschleusen infolge des starken Verschleißes und der Verschmutzung durch den geförderten Ruß. Ein stetiges Ein- und bzw. oder Austragen von Ruß setzt eine einwandfreie Regelung oder Steuerung über die Standhöhe im Behälter voraus.
  • Die Erfassung der Standhöhe lockeren Rußes stößt indessen auf erhebliche technische Schwierigkeiten.
  • Die sehr geringe Dichte des Rußes verbietet die Anwendung von Messungen nach dem Auftriebprinzip.
  • Auch Druckmessungen sind aus dem gleichen Grund nicht brauchbar. Die bei anderen Stückgütern benutzten, mit rotierenden Körpern oder mit radioaktiver Strahlung arbeitenden Geräte versagen bei Ruß. Allenfalls die bei leitfähigen Substanzen angewandten Leitfähigkeitsmessungen zur Anzeige von Standhöhen lassen sich auch für den schwachleitenden Ruß anwenden. Die hierbei benutzten Anordnungen, die auf der Messung des Leitfähigkeitsunterschiedes zwischen zwei Stoffen, üblicherweise zwischen einem Gas und dem Stoff, dessen Standhöhe geregelt werden soll, beruhen, haben indessen für die Regelung oder Steuerung der Standhöhe des Rußes erhebliche Nachteile.
  • Für eine stetige Regelung oder Steuerung, die ein kontinuierliches Austragen des Rußes gestattet, wobei auch die Möglichkeit von Hoch- und Tief-Signalen gegeben sein muß, ist in der herkömmlichen Ausführung eine größere Zahl von übereinander angeordneten Messungen notwendig mit einer entsprechenden Menge von Meßgeräten und Reglern. Ein Teil der Meßelektroden befindet sich dann stets im Gasraum. Bei der in der Technik häufig vorkommenden Austragung von Ruß bei hohen Temperaturen sowie aus Gasen, die im Gasraum zu Ansätzen und Verkrustungen neigen - z. B. Krackgase - führt eine solche Anordnung zu Störungen durch Verkrustungen der Elektroden und Isolierstrecken. Auch ist eine solche Ausführung bei der Vielzahl der benötigten Apparate aufwendig in der Herstellung und unwirtschaftlich in der Wartung.
  • Eine stetige Regelung oder Steuerung mit nur einer Elektrode ist an sich bekannt; dabei muß die Elektrode sich über den gesamten Regelbereich, etwa gleich der Höhe des Behälters, erstrecken und ist hierbei in ihrem oberen Teil besonders starken Verschmutzungen und Verkrustungen ausgesetzt, die sie funktionsunfähig machen können.
  • Man kann die Standhöhe von Ruß in einem Behälter mittels der Leitfähigkeit des Rußes regeln, indem man erfindungsgemäß im Behälter unterhalb der Rußoberfläche eine Leitfähigkeits-Meßelektrode anordnet, die in an sich bekannter Weise elektrisch mit einem Regler verbunden ist, der mechanisch mit einem Stellglied und einer oder mehreren Rußzulauf- und bzw. oder Rußaustragsvorrichtungen verbunden ist.
  • Es ist also überraschenderweise möglich, daß man die genannten Schwierigkeiten überwinden und mit einer einzigen Leitfähigkeitsmessung eine einwandfreie stetige Regelung und bzw. oder Steuerung einer Rußaustragung aus einem Behälter bzw. Rußeintragung in einen Behälter erreichen kann, wenn man diese einzige Leitfähigkeitsmessung unter der Rußoberfläche durchführt. Es zeigte sich nämlich unvorhergesehen, daß die unter der Rußoberfläche gemessene Leitfähigkeit des Rußes von der Höhe des Rußstandes über der Meßelektrode abhängig ist, indem sie mit der Höhe der Rußschicht zunimmt. Man erhält so eine für eine Regelung oder Steuerung brauchbare Abhängigkeit zwischen der Leitfähigkeit des Rußes und seiner Schichthöhe, die es ermöglicht, eine den üblichen Standregelungen gleichwertige stetige Auslauf- bzw. Zulaufregelung und -steuerung zu konstruieren.
  • Um einen möglichst großen Meßbereich zu erfassen, wird die Leitfähigkeits-Meßelektrode zweckmäßig im unteren Teil des Behälters, vorzugsweise 0,1 bis 0,5 m unter der zu regelnden Rußoberfläche, angebracht. Als Leitfähigkeits-Meßelektrode eignet sich beispielsweise ein isoliert eingeführter, vertikal angeordneter Blechstreifen, der dem Rußfluß ein Minimum an Stirnfläche als Fließwiderstand bietet.
  • Die Elektrode ist durch die Anordnung unter der Rußoberfläche auch gegen Verunreinigungen und Verkrustungen, die aus dem Gasraum kommen können, geschützt. Dieses ist ein großer Vorteil des beanspruchten Verfahrens bei der Rußabscheidung aus Spalt- und Krackgasen sowie bei der Rußherstellung aus Kohlenwasserstoffen. Da man mit einer einzigen Messung die gesamte Regelung und/oder Steuerung bei Ausnutzung des vollen Regelbereiches, wahlweise also im Bereich des gesamten Bunkervolumens, durchführen kann, arbeitet die Vorrichtung besonders wirtschaftlich. Ein bedeutender Vorteil besteht feuer darin, daß man über die gleiche Messung auch Hoch- und Tiefstand-Alarmsignale auslösen lassen kann, ohne daß damit ein zusätzlicher nennenswerter Aufwand verbunden ist.
  • Da die Rußstandmessung von einer einzigen Leitfähigkeits-Meßelektrode bewirkt wird, kann man den Rußzulauf und bzw. oder den Rußaustrag in besonders einfacher Weise über einen Regler und ein Stellglied steuern und regeln. Das Ein- und Austragen des fließfähigen Rußes erfolgt durch in ihrem Querschnitt veränderliche Öffnungen.
  • Vorzugsweise wird man eine oder mehrere solcher über Regler und Stellglied betätigten öffnungen am Boden des Rußbehälters anbringen. Es ist jedoch auch möglich, eine konstante Öffnung für den Rußaustrag vorzusehen und den Rußzulauf aus einer Leitung oder einem anderen Behälter oder Apparat durch Querschnittsänderung der Eintragsöffnung mittels des Rußstandes im Behälter zu regeln oder zu steuern.
  • Es hat sich weiter gezeigt, daß man den Querschnitt der Zulauf- bzw. Auslauföffnung in besonders günstiger Weise stetig ändern kann, indem man die Leitfähigkeits-Meßelektrode über einen Regler und einen Stellantrieb auf einen zylindrischen Drehschieber mit waagerecht angeordneter Drehachse als Rußzulauf- bzw. Rußaustragsvorrichtung wirken läßt. Die Drehachse liegt unterhalb der Austrittsöffnung. Der Drehschieber wird beispielsweise von einem pneumatischen Stellzylinder gesteuert. Eine solche Ausführung erlaubt eine stetige Änderung des Querschnittes, wobei die Öffnung des Drehschiebers praktisch mit der Wand bzw. mit dem Boden des Ruß enthaltenden Behälters abschließt und dieser damit keine toten Ecken mit den damit verbundenen Störstellen (Brückenbildung) aufweist. Der Drehschieber ist bei einem Luftspalt von 0,1 mm zwischen den stellitierten Dichtflächen absolut rußdicht und erfordert sehr geringe undn konstant bleibende Stellkräfte, da die Dichtfiächen bei allen Rußarten nicht verklemmen.
  • Es kann gegebenenfalls zweckmäßig sein, den Ruß über der Austragsöffnung durch übliche mechanische Vorrichtungen, wie rotierende Paddel, Vibratoren usw. in Bewegung zu halten, um Brückenbildungen und Verstopfungen zu vermeiden. Solche Maßnahmen sind indessen keine Voraussetzung für die Wirksamkeit der beanspruchten Vorrichtung.
  • Das Problem der Gasabdichtung zwischen zwei Behältern, Apparaten od. dgl., zwischen denen ein Rußtransport erfolgen soll, ist ebenfalls durch die neue Vorrichtung gelöst. Es wurde nämlich überraschenderweise gefunden, daß der locker geschüttete Ruß, bei dem nur zwischen 2 und 10 O/o des Rauminhaltes aus Festsubstanz besteht, bis zu hohen Druckdifferenzen zwischen dem Gasraum über dem Ruß und dem Raum unterhalb der Austragsöffnung eine praktisch ideale Gasabdichtung herstellt. Nur die dem Schüttvolumen entsprechende, zwischen den Rußteilchen befindliche Gasmenge wird vom Ruß beim Durchgang durch die Austrittsöffnung mitgeführt.
  • Für eine sichere Abdichtung wird eine Rußschicht von mindestens 100 cm Höhe vorgezogen, wobei der Bereich der bevorzugten Druckdifferenz zwischen dem Gasraum über dem Ruß und dem Raum unterhalb der Austragsöffnung zwischen 0,025 und 0,30 at liegt.
  • Die neue Vorrichtung löst sämtliche Probleme der Ausschleusung, Dosierung, Förderung und Abdichtung bei der Behandlung von Ruß in industriellen Anlagen auf die einfachste Weise, wobei selbst komplizierte gekoppelte Förder- und Austragsysteme durch Wahl geeigneter Druckniveaus für die einzelnen Systeme störungsfrei miteinander betrieben werden können.
  • Beispiel 1 In einem rußgefüllten Bunker 1 in A b b. 1 ist eine Elektrode 2 zur Messung der Leitfähigkeit eingebaut.
  • Die Gegenelektrode ist der Elektrodenhalter, ein Rohr mit Nennweite 50 mm aus Edelstahl. Die Bunkerhöhe oberhalb der Elektrode beträgt 5 m. Die Elektrode besteht aus 1 mm starkem Edelstahlblech von 60 mm Breite und 230 mm Höhe. Bei verschiedenen Rußhöhen über der Elektrode werden die folgenden Leitfähigkeitswerte gemessen. Die Gasdruckbelastung beträgt 0,025 at.
  • 0,2 m über dem Elektrodenpaar . . 0,50 10-Z -1 0,5 m über dem Elektrodenpaar . . . 0,87 10-28-' 1,0 m über dem Elektrodenpaar . . . 1,47 10-2 Q-t 1,5 m über dem Elektrodenpaar . . 2,27 10-2 Q-t 2,0 m über dem Elektrodenpaar .... 3,13 10-2 Q-t 4,0 m über dem Elektrodenpaar . . 5,90 10-2 Q-t In Abt.2 ist die gemessene Abhängigkeit der Leitfähigkeit von der Rußhöhe über der Elektrode aufgezeichnet.
  • Der Punkt A der Kurve mit 1,47.10-2 Q-l bzw.
  • 1 m Rußhöhe kann als Sollwert für eine Standregelung gewählt werden. Ein Hoch-Signal kann im Punkt B bei 3,13 10-2 Q-t, entsprechend 2 m Rußhöhe ausgelöst werden, während für das Tief-Signal der Punkt C mit 0,5-10-2Q-t bei 0,2 m Rußhöhe gewählt werden kann.
  • Beispiel 2 Aus einem Spaltgas wird bei einer Temperatur von etwa 2000 C in einem Zyklon 9 in Abb. 3 Ruß abgeschieden, der sich in einem unterhalb des Zyklons angeordneten Behälter 1 von 2 m Höhe sammelt und hierbei einen Gas abschluß gegenüber der unter diesem Behälter 1 angeordneten pneumatischen Rußförderung 8 sicherstellt. In der Mitte des Behälters, 1 m vom Boden entfernt, befindet sich seitlich eine isoliert eingeführte Edelstahlblech-Elektrode 3. Die Leitfähigkeit des Rußes wird zwischen der 3 dm2 großen Elektrode 3 und der Außenwand des Behälters 1- als Gegenelektrode - gemessen. Im unteren Teil des zylindrischen Behälters befindet sich ein pneumatisch betätigter zylindrischer Drehschieber 4 mit stellitierten Dichtflächen, der von einem stetigen Stellantrieb 5 gestellt wird. Der Stellantrieb 5 erhält seinen Stellbefehl von einem stetigen Regler, dessen Ist-Wert die Leitfähigkeit des Rußes zwischen den unterhalb der Rußoberfläche angeordneten Elektroden ist. Der Sollwert ist so vorgegeben, daß die Meßelektrode(3) stets unter der Rußoberfläche bleibt.
  • Bei einer Standhöhe von 1 m über der Elektrode wird ein Hoch-Signal ausgelöst, während bei einer Standhöhe von 0,2 m über der Elektrode 3 ein Tief-Signal anspricht, dessen Auslösungsimpuls einen Elektroschieber 7 unter dem Drehschieber 4 zusätzlich schließt. Dazwischen liegt bei 0,5 m Rußstandhöhe über der Elektrode 3 das geregelte Rußniveau.
  • Somit wird durch eine 1,5 m hohe Rußschicht über dem Drehschieber 4 der Gasabschluß gegenüber der Förderleitung 8 erreicht. Oberhalb des Drehschiebers 4 ist eine rotierende Welle mit schräg angeordneten Rührpaddeln 6 angeordnet, welche den Rußtransport zur Schieberöffnung unterstützen. Die stellitierten Dichtflächen des Drehschiebers4 sind bei einem Luftspalt von 0,10 mm absolut rußdicht. Der Drehschieber 4 erfordert sehr geringe und konstant bleibende Stellkräfte und gestattet zudem konstruktiv die Heranführung der Schieberöffnung zum Rührpaddel 6, so daß Brückenbildungen im Schieberzugang auch nach längeren Stillstandzeiten ausgeschlossen sind. Die Druckdifferenz zwischen dem Gasraum oberhalb der Rußoberfläche und dem Gasdruck der pneumatischen Förderleitung 8 an der Austrittsstelle des Rußes beträgt 0,05 at.
  • Nach einer Laufzeit von 1000 Stunden sind die Wände des Behälters 1 im oberen Teil bereits mit einer mehrere Millimeter starken Ruß-Polymerisatschicht bedeckt. Die unterhalb der Rußoberfläche angeordnete Elektrode zeigt dagegen keinen Ansatz und ist metallisch blank.
  • Beispiel 3 Aus einer Anordnung, ähnlich der vom Beispiel 1, wird Ruß aus einem 50 m3 fassenden Bunker 1 in A b b. 1, dessen Gasraum aus Kohlenwasserstoffen besteht, über einen Drehschieber 4 in eine mit Luft betriebene Förderung 8 eingetragen. Die Rußstandhöhe beträgt 3 m über der Austragsöffnung. Die Druckdifferenz zwischen dem Gasraum des Bunkers 1 und der Förderleitung 8 beträgt 0,04 at. Bei einem Schüttgewicht des Rußes von 40 g/l trägt 1 kg Ruß etwa 24Normalliter an gasförmigen Kohlenwasserstoffen mit sich. Durch Gasanalysen der Förderluft ergibt sich, daß mit dem Ruß zusammen nur 2,2Normalliter je Kilogramm Ruß an gasförmigen Kohlenwasserstoffen in diese Förderluft gelangen.
  • Der Vergleich der gemessenen Kohlenwasserstoffmenge in der Förderluft mit der berechneten zeigt, daß ein Gasabschluß des Bunkerraumes 1 gegenüber der Förderleitung 8 vorhanden ist und nur ein Bruchteil der vom Ruß festgehaltenen Menge an gasförmigen Kohlenwasserstoffen an die Förderluft abgegeben wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Regeln der Standhöhe von Ruß in einem Behälter mittels der Leitfähigkeit des Rußes, gekennzeichnet durch eine im Behälter unterhalb der Rußoberfläche angeordnete Leitfähigkeits-Meßelektrode (2, 3), die in an sich bekannter Weise elektrisch mit einem Regler verbunden ist, der mechanisch mit einem Stellglied und einer oder mehreren Rußzulauf-und bzw. oder Rußaustragsvorrichtungen (4, 5) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfähigkeits-Meßelektrode über den Regler mit einem zylindrischen Drehschieber (4) mit waagerecht angeordneter Drehachse als Rußzulauf- bzw. Rußaustragsvorrichtung verbunden ist.
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