DE1239433B - Steckbecken-Spuelvorrichtung - Google Patents

Steckbecken-Spuelvorrichtung

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DE1239433B
DE1239433B DE1964F0044141 DEF0044141A DE1239433B DE 1239433 B DE1239433 B DE 1239433B DE 1964F0044141 DE1964F0044141 DE 1964F0044141 DE F0044141 A DEF0044141 A DE F0044141A DE 1239433 B DE1239433 B DE 1239433B
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DE
Germany
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water
container
bedpan
basin
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DE1964F0044141
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Walter Fischer
Arnfried Fischer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G9/00Bed-pans, urinals or other sanitary devices for bed-ridden persons; Cleaning devices therefor, e.g. combined with toilet-urinals
    • A61G9/02Cleaning devices

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Steckbecken-Spülvorrichtung Für die Reinigung der besonders in Krankenhäusern im Gebrauch befindlichen Steckbecken sind Spülvorrichtungen bekannt, die im wesentlichen aus einem verschließbaren Spritzbehälter mit Wasserzu-und -abfluß bestehen und in denen das zu reinigende Steckbecken in senkrechter oder schräger Wasserabflußlage festgehalten ist. Bisher hat man zur Reinigung eine oder mehrere im Behälter dem Becken gegenüberliegende, an die Wasserleitung angeschlossene Brausen verwendet, die von solcher Größe sein mußten, daß das Steckbecken in seiner ganzen Ausdehnung erfaßt wird. Diese Brause erfordert einen höheren Wasserbedarf, wenn ein zufriedenstellender Druck der einzelnen Wasserfäden erreicht werden soll.
  • Es ist auch bekannt, die Brause innerhalb des Behälters schwenkbar anzuordnen, so daß der zu reinigende Gegenstand auch von den Seiten abgespritzt werden kann.
  • Um die bekannten Brausen zu erübrigen und um in einfacher Weise mit einem schärferen Wasserstrahl spülen zu können, wird erfindungsgemäß ein im Spritzbehälter gelegenes, von außen verstellbares Umlenkglied für einen Wasserstrahl vorgeschlagen. Der nunmehr gewissermaßen unter dem vollen Leitungsdruck stehende Wasserstrahl kann durch Verstellung oder Verschwenkung des Umlenkgliedes nacheinander auf jede Stelle des Steckbeckens gerichtet werden, so daß jede verschmutzte Beckenstelle dem voll wirksamen Wasserstrahl ausgesetzt ist.
  • Für die Ausbildung eines verstellbaren Umlenkgliedes bieten sich verschiedene Möglichkeiten; vorzugsweise besteht das Umlenkglied aus einer um eine waagerechte Achse im Spritzbehälter schwenkbaren konkaven Schaufel, in welche das Wasser entweder unmittelbar oder mittelbar über eine Rutsche aus der Wasserzuleitung einströmt.
  • Auch könnte die bereits erwähnte konkave Schaufel zur Umlenkung des Wassers innerhalb des Spritzbehälters in senkrechter oder in einer dem Beckenrand parallelen Richtung verschiebbar sein. Eine solche Umlenkschaufel könnte auch mit einer Wasserrutsche fest verbunden sein oder mit ihr aus einem Stück bestehen. Die Rutsche könnte dann in eine außerhalb des Spritzbehälters gelegene Handhabe übergehen. Die Steckbeckenreinigung erfolgt in diesem Fall durch Auf- und Abbewegung der Umlenkschaufel.
  • Durch Verwendung des entsprechenden Umlenkgliedes ist eine vollständige Trennung zwischen dem Ende der Wasserzuleitung und dem Anfangspunkt des wirksamen Wasserstrahls gegeben. Diese Tren- nung ergibt für die Zuleitung eine erhöhte Sicherheit gegen Verschmutzung durch den Beckeninhalt.
  • Alle erwähnten Umlenkglieder weisen eine solche Breite bzw. Gestaltung auf, das der eine verhältnismäßig kleine Dicke aufweisende Wasserstrahl bzw.
  • Wasserfächer das Steckbecken in seiner ganzen Breite erfaßt. Dadurch kann eine zusätzliche Lagerung des Umlenkgliedes um eine senkrechte Achse vermieden werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Beckenspülvorn.dtung dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt die Spülvorrichtung von der Seite gesehen bzw. in einem senkrechten Mittelschnitt; F i g. 2 stellt eine Vorderansicht bzw. einen Schnitt nach der Linie A-B-C-D dar.
  • Ein im gezeichneten Beispiel kalottenförmiger Spritzbehälter 1 ist auf seiner Vorderseite mit einem um eine Achse 2 schwenkbaren Deckel 3 versehen, der innen mit einer Festhaltevorrichtung4 für das Steckbecken 5 versehen ist. Der mit einem Handgriff versehene Deckel 3 schließt den Spritzbehälter ab, wenn er in Verbindung mit einem Steckbecken in die aus F i g. 1 ersichtliche, geschlossene Lage geschwenkt worden ist. Der Spritzbehälter ist mit einem Wasserzuflußstutzen 6 und einem Wasserabfluß 7 versehen.
  • Bei einer derartigen, an sich bekannten Spülvorrichtung ist im gezeichneten Beispiel im Innern des Behähers 1 ein Umlenkglied in Gestalt einer konkaven Schaufel 8 angeordnet, welches im wesentlichen der Mitte des Beckens 5 gegenüberliegt. Die Umlenkschaufel 8 ist mit einer waagerechten Achse 9 fest verbunden, die sich in waagerechter Richtung durch das Becken 1 nach außen erstreckt und hier mit einem Handhebel 10 verbunden ist. Die mittels der Achse 9 und dem Handhebel 10 schwenkbare Schaufel 8 kann so ausgebildet sein, daß das Wasser aus dem Stutzen 6 unmittelbar in die Schaufel einströmt und in ihr umgelenkt wird. Im gezeichneten Beispiel ist innerhalb des Behälters 1 eine Wasserführung oder eine Rutsche 11 fest angeordnet, in welche das Wasser von oben einströmt. Das Rutschenende 11' ist vorzugsweise gleichfalls konkav gestaltet und greift in die Schaufel 8 ein. Das von oben zufließende Wasser wird also schon in der Rutsche 11 umgelenkt, um beim Übertritt in die Schaufel 8 unnötige Wasserwirbelungen zu vermeiden. Durch Schwenkung der Schaufel 8 um die waagerechte Achse 9 wird der Wasserstrahl 12 nacheinander über die gesamte Ausdehnung des Steckbeckens 5 gerichtet.
  • Eine konkave Schaufel vorzugsweise in fester Verbindung mit einer Wasserrutsche könnte auch in senkrechter oder in einer dem Beckenrand parallelen Richtung in der Höhenrichtung innerhalb des Spritzbehälters 1 verschiebbar angeordnet sein. Das obere Ende einer solchen Rutsche könnte als Handhabe ausgebildet sein, um diese gesamte Umlenkvorrichtung von außen auf- und abbewegen zu können.
  • Es ist klar, daß alle Umlenkglieder eine derartige Breite besitzen oder so geformt sind, daß bei der Spülung das Steckbecken 5 in seiner gesamten Breite wirksam erfaßt wird.
  • In der Zeichnung ist innerhalb des Behälters 1 und oberhalb des Steckbeckens noch eine Umlenkfläche 13 angegeben, die mit der Behälterwand 1 fest verbunden ist. Wird der Wasserstrahl 12, wie gestrichelt in F i g. 1 oben gezeichnet ist, etwa senkrecht nach oben gerichtet, so wird dieser Wasserstrahl durch den Umlenker 13 nach unten abgelenkt, so daß das Becken 5 nochmals zusätzlich von außen gespült werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Steckbecken-Spülvorrichtung mit einem das Becken in schräger Wasserabflußlage aufnehmenden Spritzbehälter, der mit Wasserzu- und -abfluß versehen ist, gekennzeichnet durch ein im Behälter (1) gelegenes, von außen verstellbares Umlenkglied (8) für einen Wasserstrahl.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkglied (8) von dem Ende des Wasserzuflusses (6) getrennt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkglied aus einer um eine waagerechte Achse (9) schwenkbaren, konkaven Schaufel (8) besteht, in welche das Wasser entweder unmittelbar oder mittelbar über eine Rutsche (11) einströmt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und2, dadurch gekennzeichnet, daß eine konkave Umlenkschaufel in senkrechter oder in einer dem Beckenrand parallelen Richtung verschiebbar ist, wobei eine Rutsche mit der Schaufel fest verbunden sein kann.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen weiteren im Behälter (1) oberhalb des Beckens liegenden Umlenker (13). ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 716 915; »M-M«, Dezember 1959, S. 392.
DE1964F0044141 1964-10-02 1964-10-02 Steckbecken-Spuelvorrichtung Pending DE1239433B (de)

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DE1964F0044141 DE1239433B (de) 1964-10-02 1964-10-02 Steckbecken-Spuelvorrichtung
CH1011065A CH427172A (de) 1964-10-02 1965-07-19 Steckbecken-Spülvorrichtung
AT666765A AT254390B (de) 1964-10-02 1965-07-20 Steckbecken-Spülvorrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010020685A1 (de) * 2008-08-21 2010-02-25 Meiko Maschinenbau Gmbh & Co. Kg Reinigungs- und desinfektionsgerät mit verstellbarer düse
EP2425807A1 (de) * 2010-09-07 2012-03-07 Miele & Cie. KG Reinigungseinrichtung für Steckbecken

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EP0019204A1 (de) * 1979-05-11 1980-11-26 Ed. Hildebrand Ing. AG Verfahren und Vorrichtung zum Spülen von flachen, pfannenartigen Behältern

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1716915U (de) * 1955-12-08 1956-02-16 Walter Fischer Spuelgeraet, insbesondere fuer ausscheidungsgefaesse.

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AT254390B (de) 1967-05-26
CH427172A (de) 1966-12-31

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