DE1237755B - Seilaufhaengung fuer Hubwerke mit acht- oder zwoelfstraengigem Lastorgan - Google Patents

Seilaufhaengung fuer Hubwerke mit acht- oder zwoelfstraengigem Lastorgan

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DE1237755B
DE1237755B DE1965D0047537 DED0047537A DE1237755B DE 1237755 B DE1237755 B DE 1237755B DE 1965D0047537 DE1965D0047537 DE 1965D0047537 DE D0047537 A DED0047537 A DE D0047537A DE 1237755 B DE1237755 B DE 1237755B
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DE
Germany
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rope
rollers
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DE1965D0047537
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English (en)
Inventor
Egon Kaempchen
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Demag Zug GmbH
Original Assignee
Demag Zug GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/02Hoists or accessories for hoists

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Seilaufhängung für Hubwerke mit acht- oder C, zwölfsträngigem Lastorgan Die Erfindung betrifft eine Seilaufhängung für Hubwerke mit acht- oder zwölfsträngigem Lastorgan, das insbesondere von einer Katze eines Laufkranes od. dgl. getragen wird, wobei das Lastorgan aus zwei Hubseilen besteht, die an einem Ausgleichshebel befestigt sind, und wobei die Unterflaschenrollen beiderseits eines Lasthakens oder an den Enden einer Hubtraverse angeordnet sind.
  • Bei Hubwerken wird im Regelfall ein einzelnes Drahtseil als Tragorgan verwendet. Dieses Seil ist je nach Tragfähigkeit ein- bis sechzehnfach eingeschert. Reißt aus irgendeinem Grund das Seil, so stürzt die Last ab.
  • Bekannt sind als Schutz gegen das Herabfallen der Last Seilanordnungen mit mindestens zwei Einzelseilen, die je nach Traglast je ein-, zwei-, vier-, sechs-oder achtfach eingeschert sind. Bei je einfach eingescherten Seilen sind die ablaufenden Seilenden am Hakengeschirr, bei zwei-, vier-, sechs- oder achtfach eingescherten Seilen an einem am Katzrahmen oder auch an der Hubtraverse angeordneten Ausgleichshebel befestigt.
  • Bei diesen bekannten Seilanordnungen laufen die Seilstränge des rechten Seiles über rechts vom Lasthaken, die Seilstränge des linken Seiles über links vom Lasthaken angeordnete Unterflaschenrollen. Bei Bruch eines Seiles hängt folglich die am Lasthaken angeschlagene Last nur in den rechts oder links des Hakens angeordneten Seilrollen. Diese einseitige Aufhängung hat eine derartige Schrägstellung der Unterflasche zur Folge, daß bei einem Seilbruch mit dem Absturz der Last zu rechnen ist, zumindest aber die Unterflasche des tragenden Seiles stark beschädigt wird. Dies trifft auch für eine durch die schweizerische Patentschrift 41649 bekannte Kranwinde mit fester Trommelwellenachse zu. Hier sind zwei Seiltrommeln koaxial auf einer gemeinsamen Achse angeordnet, auf der gleichzeitig zwischen beiden einander zugekehrten Trommelwänden auch die Seilrolle der Oberflasche gelagert ist. Die Rollen der Unterflasche befinden sich oberhalb - also nicht seitlich - des Lasthakens, und der mittlere Doppelstrano, des aus nur einem Seil bestehenden Lastorgans ist über eine Ausgleichsrolle gelegt, die am Windenrahmen gelagert ist. Beim Seilriß ist folglich der Ab- sturz der Last unvermeidbar, und selbst wenn statt der Ausgleichsrolle ein Ausgleichshebel vorgesehen und folglich das Lastorgan aus zwei Seilen bestehen würde, würden durch die einseitige Belastung zumindest die Seilrollen der Unterflasche beschädigt, über die das noch haltende Seil führt.
  • Zur Vermeidung der Absturzgefahr ist es auch bekannt, die Seile zu verdoppeln, indem die Seilaufhängungen parallel zueinander angeordnet werden. Diese Maßnahme erfordert jedoch bei Hubwerken die, doppelte Zahl an Seilrollen und ist darum bei hohen Tragfähigkeiten kaum anwendbar. Außerdem wird infolge der notwendigen zweirilligen Ausführung der Hubtrommel bzw. Hubtrommeln die Spurweite der Katzfahrbahn und damit das Anfahrmaß des Kranes erheblich vergrößert. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß man auf einen größeren Durchmesser ausweicht, der zu größeren Getrieben und höheren Baumaßen führt. In jedem der angeführten Fälle erfordert also die Lösung einen sehr großen Aufwand.
  • Dieser große Aufwand ist auch einer durch die USA.-Patentschrift 2 271426 bekanntgewordenen, für ein Hubwerk vorgesehenen Seilaufliängung eigen, die zu beiden Seiten einer Hubtraverse je zwei zueinander parallel angeordnete Seiltronimeln, eine Unterflasche, eine Oberflasche, einen Ausgleichshebel und zwei Seile aufweist. Durch die Verdoppelung der Seile auf jeder Seite der Hubtraverse ist gewährleistet, C daß beim Reißen eines Seiles sich die Traverse auf der einen Seite nur so weit senken kann, wie ' es der einseitig plötzlich entlastete Ausgleichshebel zuläßt. Der Mehraufwand durch die doppelte Anzahl synchron laufender und deshalb paarweise miteinander verzahnter, gesondert angetriebener Seiltrommeln ist jedoch sehr beträchtlich.
  • Die Erfindung bezweckt, die Absturzgefahr und die Beschädigung der Unterflaschenrollen mit bedeutend geringerem Aufwand zu venneiden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird für eine Seilaufhängung für Hubwerke mit achtsträngigem Lastorgan, wobei zwei Trommeln, eine Unterflasche, eine Oberflasche, zwei Seile und ein Ausgleichshebel vorgesehen und die Rollen der Unterflasche beiderseits des Lasthakens bzw. beiderseits der Lastangriffe an den Traversenenden angeordnet sind und wobei die Seile an den Trommeln und an den beiden Enden des Ausgleichshebels befestigt sind, erfindungsgemäß vorgeschlagen, die beiden Trommeln koaxial anzuordnen und die beiden Seile über zwei quer zur Hubtrommelachse und an deren gleicher Seite nebeneinandergelagerte Oberflaschenrollen einander entgegengerichtet von der einen Seite des Lastangriffs zu der anderen Seite des gleichen Lastangriffs zu führen, wobei entweder beide Seile über je eine äußere Unterflaschenrolle und über eine auf der jeweils anderen Seite des gleichen Lastangriffs gelagerte innere Unterflaschenrolle eingeschert sind oder wobei das eine Seil in die äußeren Rollen der Unterflasche und das andere Seil in die inneren Rollen der Unterflasche eingeschert sind und der Ausgleichshebel um ein die seitliche Drehung der Unterflasche verringerndes Maß seitlich versetzt gelagert ist.
  • Die Seilstränge werden also auf einfache Weise auf beide Hakenseiten verteilt, so daß beim Bruch eines Hubseiles die Unterflasche gar nicht oder nur sehr begrenzt schiefgestellt wird, nämlich so weit, daß der Lastangriffspunkt am Lasthaken mit der Resultierenden der noch tragenden Seilstränge zusammenfällt. Ist das eine Seil des achtsträngigen Lastorgans in die äußeren Rollen der Unterflasche und das andere Seil in die inneren Rollen der Unterflasche eingeschert, muß der Ausgleichshebel um ein die seitliche Drehung der Unterflasche verringerndes Maß seitlich versetzt gelagert sein. Diese seitliche Drehung um die senkrechte Achse entsteht durch die unterschiedlichen Seilwinkel, deren Differenz durch die versetzte Lagerung des Ausgleichshebels auf ein vernachlässigbares Maß zurückgeführt wird.
  • Diese seitliche Versetzung des Ausgleichshebels ist vermeidbar, wenn - wie bereits beschrieben - die beiden von den Seiltrommeln kommenden Seilstränge über je eine äußere Unterflaschenrolle und über eine auf der jeweils anderen Hakenseite gelagerte innere Unterflaschenrolle geführt werden. Bei dieser Aufhängung entspricht die bei Bruch eines Hubseiles eintretende Lasthakenauslenkung dem halben Seilrillenabstand der einem Unterflaschen-Seilrollenpaar angehörenden, also nebeneinandergelagerten Rollen. Diese Auslenkung des Lasthakens ergibt eine dermaßen geringe Schiefstellung der Unterflaschenachse, daß weder eine Absturzgefahr der Last noch eine Beschädigung der Unterflasche zu befürchten ist.
  • In Weiterentwicklung ., der Erfindung wird für eine zwölfsträngige Seilaufhängung vorgeschlagen, zu je- der Seite des Lastangriffs je drei Unterflaschenrollen zu lagern, den zwei quer zur Hubtrommelachse nebeneinandergelagerten Oberflaschenrollen zwei weitere Oberflaschenrollen zuzuordnen, die neben und koaxial mit den beiden Trommeln verlaufen, und die Seile in der Weise einzuscheren, daß sie von den Trommeln über die äußeren Unterflaschenrollen, über die quergelagerten Oberflaschenrollen, über die mittleren Unterflaschenrollen der anderen Seite des Lastangriffs, über die weiteren Oberflaschenrollen und über die inneren Unterflaschenrollen zu den Enden des Ausgleichshebels geführt sind.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Seilaufhängung nach der Erfindung dargestellt.
  • F i g. 1 bis 4 zeigen zwei verschiedene Seilauffiän-,e Glungen für ein achtsträngiges Lastorgan und F i g. 5 und 6 eine Seilaufhängung für ein zwölft2 strängiges Lastorgan.
  • C Bei allen drei Ausführungen sind auf einer nicht dargestellten Katze zwei Hubtrommeln 10 und 20 koaxial zueinander gelagert, deren Seile 11 und 21 über zwei quer zur Hubtrommeldrehachse nebeneinandergelagerte Oberflaschenrollen 13 und 23 einander entgegengerichtet von einer Unterflaschenrolle 12 bzw. 22 zu einer auf der anderen Seite des Lastangriffs gelagerten Unterflaschenrolle 14 bzw. 24 geführt sind.
  • Bei den achtsträngilolen Aufhängungen nach den F i g. 1 bis 4 sind die von diesen Unterflaschenrollen 14, 24 kommenden Seilstränge bei 17 bzw. 27 an einem Ausgleichshebel 30 kardanisch aufgehängt. In den F i g. 1 und 2 ist die Seilaufhänggung dargestellt, bei der die von den Trommeln 10, 20 kommenden Seilstränge der beiden Seile 11 und 21 über je eine äußere Unterflaschenrolle 12 bzw. 22 und über eine auf der jeweils anderen Hakenseite gelagerte innere Unterflaschenrolle 14 bzw. 24 eingeschert sind. Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, entspricht die durch einen Seilbruch ausgelöste Schiefstellung der Unterflasche bei dieser Seilaufhängung einer Lasthakenauslenkung von e wobei e der Seilrillenabstand zweier neben-2 einandergelagerter Unterflaschenrollen 14, 22 oder 12, 24 ist.
  • e Die Lasthakenschiefstellung -i beim Seilbruch kann durch die etwas teure Seilaufhängung nach den F i g. 3 und 4 vermieden werden. Hierbei ist das eine Seil 11 in die äußeren Rollen 12, 14 der Unterflasche und das andere Seil 21 in die inneren Rollen 22, 24 der Unterflasche eingeschert. Der Ausgleichshebel 30 ist um ein Maß x seitlich versetzt gelagert, so daß die durch die unterschiedlichen Seitenwinkel bewirkte seitliche Drehung der Unterflasche auf ein praktisch sich nicht auswirkendes Maß begrenzt ist.
  • Die F i g. 5 und 6 zeigen eine zwölfsträngige Seilaufhängung. Hierzu sind zu jeder Seite des Lastangriffs je drei Unterflaschenrollen gelagert und jedes der beiden bei 17 bzw. bei 27 raumgelenkig an einem Ausgleichshebel 30 aufgehängten, über je eine der zwei quer zur Hubtrommelachse nebeneinandergelagerten Oberflaschenrollen 13 und 23 einander entgegengesetzt geführten Seile 11 und 21 über je eine äußere Unterflaschenrolle 12 bzw. 22, die mittlere Unterflaschenrolle 14 bzw. 24 der jeweils anderen Seite des Lastangriffs und über die dieser benachbarte innere Unterflaschenrolle 16 bzw. 26 eingeschert. Diesen Einscherungen dienen ferner zwei Oberflaschenrollen 15 u n-d 25, die in F i g. 5 koaxial zu den Hubtrommeln 10 und 20 gelagert sind.
  • Wählt man gemäß F i g. 6 den Seilrollenabstand so bleibt bei Seilbruch die Unterflasche in der Waage, so daß der Lasthaken nicht ausgelenkt wird. Somit kann die Last bei Seilbruch nicht abstürzen, und auch die Unterflasche kann nicht beschädigt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Seilaufhängung für Hubwerke mit achtsträngigem Lastorgan, wobei zwei Trommeln, eine Unterflasche, eine Oberflasche, zwei Seile und ein Ausgleichshebel vorgesehen und die Rollen der Unterflasche beiderseits des Lasthakens bzw. beiderseits der Lastangriffe an den Traversenenden angeordnet sind und wobei die Seile an den Trommeln und an den beiden Enden des Ausgleichshebels befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Trommeln (10, 20) koaxial angeordnet sind und die beiden Seile (11, 21) über zwei quer zur Hubtrommelachse und an deren gleicher Seite nebeneinandergelagerte cr Oberflaschenrollen (13, 23) einander entgegengerichtet von der einen Seite des Lastanariffs zu der anderen Seite des gleichen Lastangriffs geführt sind, wobei entweder beide Seile (11, 21) über je eine äußere Unterflaschenrolle (12 bzw. 22) und über eine auf der jeweils anderen Seite des gleichen Lastangriffs gelagerte innere Unterflaschenrolle (14 bzw. 24) eingeschert sind (F i g. 1 und 2) oder wobei das eine Seil (11) in die äußeren Rollen (12, 14) der Unterflasche und das andere Seil (21) in die inneren Rollen (22, 24) der Unterflasche eingeschert sind und der Ausgleichshebel (30) um ein die seitliche Drehung der Unterflasche verringerndes Maß (x) seitlich versetzt gelagert ist (F i g. 3 und 4).
  2. 2. Seilaufhängung nach Anspruch 1 für Hubwerke mit zwölfsträngigem Lastorgan, dadurch gekennzeichnet, daß zu jeder Seite des Lastangriffs je drei Unterflaschenrollen gelagert sind, daß den zwei quer zur Hubtrommelachse nebeneinandergelagerten Oberflaschenrollen (13, 23) zwei weitere Oberflaschenrollen (15, 25) zugeordnet sind, die neben und koaxial mit den beiden Trommeln (10, 20) verlaufen, und daß die Seile (11, 21) in der Weise eingeschert sind, daß sie von den Trommeln (10, 20) über die äußeren Unterflaschenrollen (12, 22), über die quer gelagerten Oberflaschenrollen (13, 23), über die mittleren Unterflaschenrollen (14, 24) der anderen Seite des Lastangriffs, über die weiteren Oberflaschenrollen (15, 25) und über die inneren Unterflaschenrollen (16, 22) zu den Enden (17, 27) des Ausgleichshebels (30) geführt sind. In Betracht gezogene, Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 41649; USA.-Patentschrift Nr. 2 271426.
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