DE1237495B - Vorrichtung zum Be- und Entladen von Transportaggregaten - Google Patents

Vorrichtung zum Be- und Entladen von Transportaggregaten

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DE1237495B
DE1237495B DE1964SC034650 DESC034650A DE1237495B DE 1237495 B DE1237495 B DE 1237495B DE 1964SC034650 DE1964SC034650 DE 1964SC034650 DE SC034650 A DESC034650 A DE SC034650A DE 1237495 B DE1237495 B DE 1237495B
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DE
Germany
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bogie
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frames
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Pending
Application number
DE1964SC034650
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Mailaender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer Pharma AG
Original Assignee
Schering AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Schering AG filed Critical Schering AG
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Priority to GB365365A priority patent/GB1086904A/en
Publication of DE1237495B publication Critical patent/DE1237495B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/02Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid
    • B65G49/025Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid conveyor feeding and discharging means

Landscapes

  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Be- und Entladen von Transportaggregaten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Be- und Entladen von vorzugsweise in Galvanisieranlagen vorgesehenen Transportaggregaten, bestehend aus einem sich schrittweise um eine vertikale Achse drehenden, die Warenträger an ihren Tragstangen enden aufnehmenden Drehgestell.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (s. deutsches Gebrauchsmuster 1864975) sind an dem Drehgestell zwei um 1800 zueinander versetzte Greiferpaare angeordnet, deren Greifer einerseits um horizontale Wellen schwenkbar und andererseits in Richtung dieser Wellen ein- sowie ausschiebbar sind.
  • Diese Vorrichtung kann nicht zusammen mit solchen Transportaggregaten verwendet werden, bei denen die Tragstangen der Warenträger senkrecht zur Bewegungsrichtung der Transportaggregate ausgerichtet sind. Da ferner nur zwei Greiferpaare vorgesehen sind, kann die bekannte Vorrichtung praktisch nicht zugleich als Speicher für die Warenträger verwendet werden. Darüber hinaus ist bei der bekannten Vorrichtung zur Ermöglichung der Schwenk- und Verschiebebewegungen der Greifer ein relativ kompli zierter Mechanismus erforderlich.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist demgegenüber derart ausgebildet, daß an dem Drehgestell mehrere, um je eine außerhalb der Drehachse des Drehgestells gelegene vertikale Achse schwenkbare, mit festen Auflagern zur Aufnahme der Warenträger ausgerüstete Stützrahmen vorgesehen sind, die im Arbeitsbereich der Transportaggregate etwa radial zum Zentrum des Drehgestells ausgerichtet sind und außerhalb dieses Bereichs in eine etwa tangentiale Lage oder darüber hinaus geschwenkt werden.
  • Eine solche Be- und Entladevorrichtung kann zusammen mit Transportaggregaten verwendet werden, bei denen die Tragstangen der Warenträger senkrecht zur Bewegungsrichtung der Transportaggregate ausgerichtet sind. Außerdem kann sie zugleich auch als Speicher für die Warenträger dienen, so daß das Be- und Entladen für das Bedienungspersonal relativ einfach ist. Da die Auflager fest an den Stützrahmen sitzen und diese lediglich um vertikale Achsen schwenkbar sind, ist die erfindungsgemäß Vorrichtung weniger kompliziert ausgebildet als die bekannte.
  • Eine zweckmäßige Weiterentwicklung der Erfindung besteht darin, daß die Stützrahmen als U-förmige Rahmen mit vertikal verlaufenden Schenkeln ausgebildet sind, deren obere Enden die Auflager tragen.
  • Vorzugsweise sind sechs regelmäßig über den Umfang des Drehgestells verteilte Stützrahmen vorgesehen, die durch Führungselemente oder zusätzliche Antriebsorgane verschwenkt werden.
  • Erfindungsgemäß sind an dem Querstück jedes Stützrahmens Rollen befestigt, die auf einer Basis platte des Drehgestells laufen, die ihrerseits auf ihrer Unterseite mit Rädern versehen ist, über die sie sich auf einem Fundament abstützt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung. Darin zeigen F i g. 1 eine Draufsicht einer Be- und Entladevorrichtung gemäß der Erfindung und einen Teil einer Galvanisieranlage, F i g. 2 eine Seitenansicht der Anordnung der F i g. 1, von rechts gesehen.
  • In Fig. 1 sind mit 5 Wannen einer Galvanisieranlage bezeichnet, in denen die Werkstücke behandelt werden. Letztere befinden sich in Trommeln, Körben, sogenannten Warenträgern, oder hängen an den Tragstangen 6 von Warenträgern (s. Fig. 2).
  • Diese Warenträger werden von Transportaggregaten 7 in Form von schienengeführten Laufwagen durch die gesamte Anlage befördert, die mit einem in vertikaler Richtung bewegbaren Auslegeram 8 ausgerüstet sind und sich längs der Bahn 9 bewegen. Der Auslegerarm 8 weist pfannenartige Aufnahmen 10 auf, welche an den Tragstangen 6 vorgesehene Zapfen 11 umgreifen können. Der Antrieb für den Auslegerarm 8 erfolgt von einem Motor 12, derjenige für die Horizontalbewegung des Transportaggregates von einem Motor 13 aus. Die Steuerung der verschiedenen Bewegungen geschieht mittels Schaltnocken in einem Schaltkasten 14. Die Bahn 9 ist mit einem Schwenkstück 15 ausgerüstet. Ist ein Transportaggregat 7 auf dieses Schwenkstück aufgefahren, vollführt es eine Drehung von 1800, so daß das Transportaggregat auf der parallel zum ersten Schienenstück versetzten Bahn weiterfahren kann.
  • In diesem Umkehrbereich der Transportaggregate 7 befindet sich die erfindungsgemäße Be- und Entladevorrichtung. Sie besteht aus einer zentralen Säule 16, von der sechs Arme 17 strahlenförmig ausgehen.
  • Auf den Armen 17 ruht eine Platte 18. Ferner befinden sich unterhalb der Arme 17 Räder 19, die auf dem Fundament 20 rollen. Der Antrieb des Drehgestells erfolgt von einem Motor 21 aus. Eine Bandbremse 22 gewährleistet ein genaues Anhalten des Drehgestells in bestimmten Positionen. An Säulen 30 am äußeren Ende jedes Arms 17 ist ein U-förmiger Stützrahmen 23 angelenkt, dessen Schenkel vertikal verlaufen und der (s. F i g. 2) aus zwei parallelen U-förmigen Holmen 24, 25 besteht. Diese sind über Stücke26 miteinander verbunden. Jeder Rahmen ist mit einer Rolle27 ausgerüstet, die auf der Basisplatte 18 läuft. An den oberen Enden der Rahmen 23 befinden sich Einweisungsbleche 28 und Auflagebleche 29 für die Warenträger bzw. deren Tragstangen 6. Die Schwenkung der Rahmen 23 aus der radialen in die tangentiale Lage (s. Fig.1) erfolgt entweder durch Führungselemente oder gesonderte Antriebe.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Es sei angenommen, das Drehgestell habe die in F i g. 1 dargestellte Lage und der Stützrahmen 23' sei leer.
  • Ein Transportaggregat 7 mit fertig behandelten Werkstücken fährt dann auf das Schwenkstück 15, das anschließend eine Drehung um 900 vollführt.
  • Der Auslegerarm 8 des Transportaggregates 7 wird nach unten bewegt, so daß sich die Tragstange 6 auf den Stützrahmen 23' legt. Dann wird das Drehgestell um 600 im Uhrzeigersinn weiter gedreht, wobei eine Tragstange mit unbehandeltem Gut in den Arbeitsbereich des Transportaggregates 7 gelangt. Bei dieser Drehung schwenkt der Stützrahmen 23" aus seiner tangentialen in die radiale Lage ein. Wird der Auslegerarm 8 des Transportaggregates 7 angehoben, -so nimmt er die neue Tragstange 6 mit, um sie anschließend den verschiedenen Behandlungsstationen der Galvanisieranlage zuzuführen. Der Stützrahmen 23" ist zur Aufnahme eines weiteren Warenträgers bzw. dessen Tragstange frei. Der F-i g. 1 ist zu entnehmen, daß die aus dem Arbeitsbereich der Transportaggregate kommenden Stützrahmen -aus der radialen in die tangentiale Lage zurückgeschwenkt werden. Während sie in dieser Stellung schrittweise von dem Drehgestell weitergedreht werden, können bequem die Tragstangen mit dem behandelten Gut abgenommen und neue Tragstangen mit unbehandelter Ware eingehängt werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist nicht auf die Verwendung bei Galvanisieranlagen beschränkt; sie kann auch in Phosphatier-, Beizanlagen od. dgl. zur Anwendung kommen. Das Be- oder Entladen der Stützrahmen, das beispielsweise von einem Arbeiter vorgenommen wird, kann natürlich auch automatisch erfolgen. Die Be- und Entladevorrichtung muß auch keinesfalls im Umkehrbereick der Anlage angeordnet sein. Es wäre ohne weiteres denkbar, sie auf einem geraden Stück zwischen zwei Behandlungswannen unterzubringen. Für den Bedarfsfall ist auch vor gesehen, die Stützrahmen außerhalb des Arbeitsbereiches der Transportaggregate nicht nur bis in die tangentiale Lage, sondern darüber hinaus weiter nach außen zu schwenken. Die Stützrahmen können, wenn es erforderlich sein sollte, zusätzlich ohne weiteres derart ausgebildet sein, daß sie auch noch eine Vertikalbewegung ausführen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Be- und Entladen von - vorzugsweise in Galvanisieranlagen vorgesehenen Transportaggregaten, bestehend aus einem sich schrittweise um eine vertikale Achse drehenden, die Warenträger an ihren Tragstangenenden aufnehmenden Drehgestell, dadurch gekennz e i c h n e t, daß an dem Drehgestell mehrere um je eine außerhalb der Drehachse des Drehgestells gelegene vertikale Achse schwenkbare, mit festen Auflagern (29) zur Aufnahme der Warenträger (6) ausgerüstete Stützrahmen (23) vorgesehen sind, die im Arbeitsbereich der Transportaggregate (7) etwa radial zum Zentrum des Drehgestells ausgerichtet sind und außerhalb dieses Bereichs in eine etwa tangentiale Lage oder darüber hinaus geschwenkt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrahmen als U-förmige Rahmen (23) mit vertikal verlaufenden Schenkeln ausgebildet sind, deren obere Enden - die Auflager (28, 29) tragen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sechs regelmäßig über den Umfang des Drehgestells verteilte Rahmen (23) vorgesehen sind, die durch Führungselemeute oder zusätzliche Antriebsorgane verschwenkt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Querstück jedes Rahmens (23) Rollen (27) befestigt sind, die auf einer Basisplatte (18) des Drehgestells laufen, die ihrerseits auf ihrer Unterseite mit Rädern (19) versehen ist, über die sie sich auf einem Fundament (20) ab stützt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 164081; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 864 975; französische Patentschrift Nr. 1 182 333; USA.-Patentschriften Nr. 2 120 052, 2711 817.
DE1964SC034650 1964-02-14 1964-02-14 Vorrichtung zum Be- und Entladen von Transportaggregaten Pending DE1237495B (de)

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GB365365A GB1086904A (en) 1964-02-14 1965-01-27 Apparatus for charging and discharging workpiece transporters

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DE1864975U (de) * 1962-08-06 1963-01-03 Riedel & Co Vorrichtung zum be- und entladen von galvanisier-, beizanlagen od. dgl.

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