DE1237471B - Schwingungserzeuger fuer Pressen zum Praegen metallischer Werkstuecke - Google Patents
Schwingungserzeuger fuer Pressen zum Praegen metallischer WerkstueckeInfo
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- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
- B30B1/26—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks
- B30B1/265—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks using a fluid connecting unit between drive shaft and press ram
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B44b
Deutsche Kl.: 75 a-2
Nummer: 1237 471
Aktenzeichen: B60941Ib/75a
Anrceldetag: 23. Januar 1961
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schwingungserzeuger für Pressen zum Prägen metallischer Werkstücke,
welcher einem der Gesenkteile eine Schwingung in Richtung der Pressbewegung erteilt.
Beim Prägen mit herkömmlichen Pressen ohne Schwingungserzeuger ergeben sich beachtliche
Schwierigkeiten, die um so größer werden, je schärfer die erhabenen Bildteile des metallischen Werkstücks
herzustellen sind. Bei Werkstücken, deren erhabene Teile relativ hoch sind, können glatte Flächen sowie
scharfe Kanten nur schwer hergestellt werden, insbesondere wenn die zu prägenden Werkstücke sehr dünn
sind. Die Herstellung von Werkstücken wie beispielsweise Uhrzifferblätter mit erhabenen Stundenzeichen
erfolgt üblicherweise auf Pressen, die eine Druckkraft von 100 bis 2001 ausüben können. Die Uhrzifferblätter
werden nämlich aus einer Scheibe hergestellt, deren Dicke zwischen 0,4 und 0,5 mm liegt und die
Stundenzeichen, die im Prägeverfahren herzustellen sind, sollten eine Höhe von annähernd 0,4 mm aufweisen.
Dabei ist aber die Arbeitsfläche der Matrize glatt, denn nach dem Prägen darf die Zifferblattrückfläche,
die auf der Matrize liegt, weder erhabene noch vertiefte Stellen aufweisen. Die geprägten Stundenzeichen
müssen dessen ungeachtet einwandfrei scharfe Kanten und regelmäßige Flächen aufweisen.
Letztere müssen überdies mit der Zifferblattgrundfläche scharfe und regelmäßige Winkel machen, so
daß mit den bekannten Pressen ohne Schwingungserzeuger die Herstellung im Prägeverfahren von Uhrzifferblättern
mit erhabenen Stundenzeichen äußerst schwierig ist.
Es ist ferner bereits bekannt, daß man beim Prägen mit einer kleineren Druckkraft auskommen kann,
wenn der stetigen Hauptbewegung des beweglichen Gesenkteils eine Schwingungsbewegung geringer
Amplitude, aber hoher Frequenz überlagert wird. Diese zusätzliche Schwingungsbewegung kann entweder
dem beweglichen oder dem feststehenden Gesenkteil erteilt werden. Für das Prägen dünner
Werkstücke, wie beispielsweise Uhrzifferblätter, in bezug auf welche hohe Ansprüche auf deren Genauigkeit
erhoben werden, sind bereits mechanisch gesteuerte Pressen mit einer zur Erzeugung einer
Schwingung des einen Gesenkteils dienenden Zusatzvorrichtung verwendet worden. Diese Zusatzvorrichtungen,
die bisher zum genannten Zweck vorgesehen wurden, können jedoch weder eine Schwingung genügend
hoher Frequenz erzeugen, noch mit der gewünschten Genauigkeit eingestellt werden.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind auch schon Pressen mit hydraulischer Steuerung verwendet wor-Schwingungserzeuger
für Pressen zum Prägen
metallischer Werkstücke
metallischer Werkstücke
Anmelder:
Daniel Bourquin, La Chaux-de-Fonds (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Leinweber, Patentanwalt,
München 2, Rosental 7
München 2, Rosental 7
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 22. Januar 1960 (679)
den, die bekannterweise eine weichere Arbeit leisten und genauere Einstellmöglichkeiten bieten. Die bei
diesen Pressen zur Erzeugung der obenerwähnten Schwingung bisher verwendeten Zusatzvorrichtungen
bestehen aus einem Schwingungsgenerator, der auf die Druckflüssigkeit der hydraulischen Presse wirkt.
Solche Pressen weisen jedoch den Nachteil auf, daß der dank dem zusätzlichen Schwingungsgenerator zu
erwartende Vorteil durch die Kompressibilität der Druckflüssigkeit der Presse meistens zunichte gemacht
wird. Da einerseits das Flüssigkeftsvolumen, das zum Antrieb des beweglichen Elementes der
Presse nötig ist, mindestens gleich dem Produkt des Hubes dieses beweglichen Elementes und der Oberfläche
des mit demselben verbundenen Teilstückes sein muß, auf welches die Flüssigkeit drückt, und da
andererseits sowohl der genannte Hub wie auch die genannte Oberfläche nicht unter bestimmte, von der
Form des zu bearbeitenden Werkstücks bzw. von der zu erzeugenden Druckkraft abhängende Grenzen herabgesetzt
werden können, kann das Flüssigkeitsvolumen eine relativ hoch stehende Grenze nicht
unterschreiten. Ein großes Flüssigkeitsvolumen erfährt, infolge der Kompressibilität der Flüssigkeit,
entsprechende Schwankungen. Mit hydraulischen Pressen, die eine Druckkraft von 100 bis 2001 ausüben,
wird daher die Arbeitsweise einer auf die Druckflüssigkeit der hydraulischen Presse einwirkenden
Zusatzvorrichtung beeinträchtigt, sobald die Frequenz der durch diese Zusatzvorrichtung erzeugten
Schwingung einige Schwingungen in der Sekunde übertrifit.
7D9 520/118
3 4
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen abgekehrten Ende einen Flansch 9 auf. Eine Büchse
Schwingungserzeuger für Pressen zum Prägen metal- 10 mit zylindrischer Bohrung 11 ist mittels Gelischer
Werkstücke zu schaffen, mit dessen Hilfe windebolzen 9 α am Flansch 9 befestigt, so daß sie
relativ hochfrequente, der Preßbewegung überlagerte koaxial zum Zylinder 2 steht. Die am Kolben 5 beSchwingungen
erzeugbar sind. 5 festigte Kolbenstange 12 tritt durch die Bohrung 11
Der erfindungsgemäße Schwingungserzeuger ist im der Büchse 10 hindurch und weist an ihrem freien
wesentlichen gekennzeichnet durch eine nach außen Ende ein Gewinde 16 auf. Ein Keil 14, der in einer
durch einen das Gesenkteil tragenden Kolben unter axialen Nut 13 der Büchse 10 liegt, dient der
dem Gegendruck einer Feder abgeschlossene Flüssig- Führung der Kolbenstange 12 bei Verschiebung des
keitskammer, in die ein hin- und herschwingender io Kolbens 5 innerhalb des Zylinders 2. Das Gewinde
Verdränger ragt. 16 dient zur Befestigung eines gerändelten Ringes
Die in der Flüssigkeitskammer befindliche Flüssig- 17 und damit eines Gesenkteils 18 an der Kolben-
keit ist unabhängig von der Druckflüssigkeit der stange 12. Zwischen Kolben 5 und Büchse 10 ist
hydraulischen Presse selbst. Das Volumen der in eine Feder 33 eingeschaltet, die über den Kolben 5
der abgeschlossenen Flüssigkeitskammer befind- 15 einen Druck auf das in der Kammer 1 befindliche
liehen Flüssigkeit, die von dem Verdränger beauf- Flüssigkeitskissen ausübt.
schlagt wird, kann klein gewählt werden, so daß der Die Wand 3 weist eine Verdickung 19 mit einer
Einfluß der Kompressibilität des Flüssigkeitskissens zylindrischen Ausnehmung 20 zur Aufnahme des
praktisch ausgeschaltet ist. Es lassen sich somit be- nachstehend ins einzelne gehend beschriebenen
sonders hochfrequente Schwingungen, wie sie für 20 erfindungsgemäßen Schwingungserzeugers auf. Die
das Prägen dünner Werkstücke sehr vorteilhaft sind, Achse dieser Ausnehmung steht senkrecht zur
der von der Presse ausgeübten hohen Druckkraft Achse des Zylinders 2. Am Boden der Ausnehmung
überlagern. 20 ist eine zentrale öffnung 21 vorgesehen. Eine
In besonders vorteilhafter Weise ist der Ver- Hülse 22 ist mit Preßsitz in die Ausnehmung 20
dränger durch das in der Flüssigkeitskammer hinein- 25 eingesetzt. Sie besitzt eine öffnung 23, die koaxial
ragende Ende eines Stiftes gebildet, das eine Dich- zur öffnung 21 liegt, so daß ein zylindrischer Stift
tungspackung durchsetzt und die Verlängerung eines 25 an einem in der Hülse 22 verschiebbar angeord-
an der Außenseite des Zylinders befindlichen, mit neten Stößel 24 durch die Öffnungen 21 und 23
dem Antrieb in Verbindung stehenden Stößels hindurchtreten und mit seinem einen Verdränger 26
bildet. 30 bildenden Ende in das Flüssigkeitskissen innerhalb
Zur Erzielung der axialen Schwingbewegungen der Kammer 1 hineinragen kann. Der verschiebbare
wird vorteilhafterweise ein rotierender Exzenter ver- Stößel 24 weist ferner einen durch die Hülse 22 gewendet,
der den Stößel entgegen der Wirkung einer führten Kopf 27 auf. Dieser Stößel 24 steht unter
Feder beaufschlagt. der Wirkung einer Feder 28, die sich auf dem Boden
Als besonders günstig im Hinblick auf eine Ver- 35 der Hülse 22 abstützt und gegen den Kopf 27
ringerung des Volumens der Flüssigkeitskammer hat drückt. Eine Packung 29 ist zwischen der Hülse 22
es sich herausgestellt, wenn der Verdränger un- und dem Stift 25 am Boden der Hülse 22 angeord-
mittelbar über dem Boden des Zylinders in die net, um jedes Lecken der in der Kammer 1 be-
Flüssigkeitskammer hineinragt. findlichen Flüssigkeit durch die Öffnungen 21 und
Die durch angestrebte Volumenverringerung be- 40 23 zu verhindern. Ein am Zylinder 2 befestigter
dingte schnellere Erwärmung der Flüssigkeit kann Träger 30 dient zur Halterung eines querstehenden
zu spürbaren Volumenänderungen führen, die sich Bolzens 31, auf dem ein mit dem Kopf 27 zu-
durch eine in der Wandung des Zylinders an- sammenwirkender Nocken 32 und eine Scheibe 32 α
geordnete mikrometrische Schraube kompensieren sitzen. Letztere ermöglicht den Antrieb des Nockens
lassen. 45 32 um den Bolzen 31.
Eine mit dem Schwingungserzeuger nach der Er- Der Zylinder 2 selber mitsamt dem Schwingungsfindung
ausgerüstete Presse erlaubt nicht nur die erzeuger ist mittels Gewindebolzen 34 an der be-Herstellung
von Uhrzifferblättern, sondern auch von weglichen Platte 35 eines Säulengestells befestigt,
Medaillen, Schreibmaschinentypen, Schmuckstücken die mit dem durch mechanische oder hydraulische
oder Münzen. Ein Ausführungsbeispiel der Presse 50 Mittel angetriebenen Element der Presse verbunden
mit dem erfindungsgemäßen Schwingungserzeuger ist ist. Der Zylinder 2 ist am Gestellteil 35 derart bein
der Zeichnung dargestellt, deren einzige Figur festigt, daß die Achse der Kolbenstange 12 parallel
den Schwingungserzeuger mit einem Teil der Presse zu der Richtung steht, in die die Presse den Gestellin
axialem Schnitt schematisch zeigt. teil 35 befördert.
Der in der Zeichnung dargestellte Teil der Presse 55 Sobald das Gesenkteil 18 mit dem zu prägenden
weist eine Flüssigkeitskammer 1 auf, die von einem Werkstück, das auf einer nicht dargestellten, an der
Zylinder 2 mit einer zylindrischen Wand 3 und feststehenden, ebenfalls nicht dargestellten Platte des
einem ein Stück mit dieser bildenden Boden 4 und Gestellteils befestigten Matrize liegt, in Kontakt
einem innerhalb des Zylinders 2 koaxial verschieb- kommt, wird die von der Antriebsvorrichtung erbaren
Kolben 5 begrenzt ist. Der Kolben 5 weist in 60 zeugte Druckkraft vom Gestellteil 35 zum Kolben 5
kreisförmige Nuten eingesetzte, der Abdichtung über das Flüssigkeitskissen in der Kammer 1 tibergegenüber
der Wand 3 dienende Kunststoffkolben- tragen.
ringe 6 auf. Der Boden 4 besitzt eine Zentral- Ein nicht dargestellter elektrischer Hilfsmotor, der
öffnung 7, die mit einem Gewinde versehen ist und beispielsweise auf einem entweder mit dem beweg-
das Abfüllen der Kammer 1 ermöglicht. Die öff- 65 liehen Gestellteil 35 oder mit dem Arbeitstisch der
nung 7 läßt sich nach dem Abfüllen durch einen Presse feststehenden Sockel angeordnet ist, dient zum
mit einem Gewinde versehenen Zapfen 8 ver- Antrieb der Scheibe 32 a, des Bolzens 31 und des
schließen. Die Wand 3 weist an ihrem dem Boden 4 Nockens 32 über einen nicht dargestellten Riemen.
Claims (1)
- 5 6Bei jeder Umdrehung des Nockens 32 wird der be- art angeordnet, daß das Gesenkteil 18 in seinerwegliche Stößel 24 zunächst durch den Nocken 32 unteren Endlage während einer gewissen Zeit vorentgegen der Wirkung der Feder 28 verschoben, so Anfang seiner Aufwärtsbewegung bleibt. In dieserdaß der Verdränger 26 in die Flüssigkeit tiefer ein- Ruhestellung des Gestellteils 35 führt der Nocken 32tritt, und dann durch die Feder 28 wieder hinaus- 5 dank dem Verzögerungsrelais des Ausschalters nochgestoßen, so daß sein Kopf 27 mit dem Nocken 32 einige Umdrehungen aus, so daß das Gesenkteil 18in Konkakt bleibt. noch einige Male auf das Werkstück hämmert.Das Volumen der Flüssigkeit, die innerhalb der Anstatt daß die erhabenen Teile des Werkstückes durch den Zylinder 2 und den Kolben 5 begrenzten, mit einem einzigen Schlag wie mit den meisten der abgeschlossenen Kammer 1 enthalten ist, kann so io bekannten Pressen hergestellt werden, was nicht die klein wie möglich gewählt werden. Seine durch die gewünschten Ergebnisse zeitigt, selbst wenn die ver-Konipressibilität der Flüssigkeit bedingten Änderun- wendete Druckkraft sehr groß ist, führt die vorbegen können daher vernachlässigbar klein gehalten schriebene Presse rasch aufeinanderfolgende Schläge werden. Infolgedessen entspricht die Verschiebung aus, womit einwandfreie Bildteile geprägt werden, des Kolbens 5 innerhalb des Zylinders 2 dem Ein- 15 selbst wenn jeder Schlag mit einer Druckkraft ertreten des Verdrängers 26 in die das Flüssigkeits- folgt, die wesentlich kleiner als bei den bisher verkissen enthaltende Kammer 1. Wenn der Stift 25 wendeten, jeweils nur einen einzigen Schlag ausdurch die Feder 28 nach außen gestoßen wird, drückt übenden Pressen ist.die Feder 33 den Kolben 5 aufwärts und verschiebt Die mit dem mechanisch-hydraulischen Schwinihn um ein Maß, das im Hinblick auf das Volumen ao gungserzeuger ausgerüstete vorbeschriebene Presse dem Austreten des Stiftes 25 genau entspricht. ermöglicht das Prägen sogar von sehr dünnen und Während einer Umdrehung des Nockens 32, der eine empfindüchen Werkstücken mit hochstehenden Bild-Hin- und Herbewegung des Verdrängers 26 in dem teilen. Dank der während des Prägens stattfindenden Flüssigkeitskissen erzeugt, führt dementsprechend raschen Hämmerung können Werkstücke hergestellt der Kolben 5 innerhalb des Zylinders 2 eine volle 25 werden, deren bearbeitete Oberfläche fehlerlos ist. Mit Periode seiner Schwingung aus. Der Hub des KoI- der beschriebenen Presse können insbesondere Uhrbens 5 und derjenige des Verdrängers 26 stehen im Zifferblätter mit vorstehenden Stundenzeichen hergeumgekehrt proportionalen Verhältnis zueinander wie stellt werden, die scharf und regelmäßig sind,
die Querschnitte dieser beiden Elemente. Dieses Ver- Der Stift 25 kann bis zu 40mal in der Sekunde hältnis kann beispielsweise ohne weiteres auf 1:1000 30 hin- und herbewegt werden. In einer Variante gewählt werden, was einem Durchmesserverhältnis können die Abmessungen des Stiftes 25 und die des Kolbens 5 und des Stiftes 25 von 1:31,6 ent- Amplitude seiner Hin- und Herbewegung derart gespricht. Führt der Stift 25 eine Hin- und Herbewe- wählt werden, daß die Schwingung des Gesenkteils 18 gung mit einem Hub von 10 mm aus, so wird der eine Amplitude von 0,1 bis 0,2 mm besitzt.
Hub des Kolbens 5 annähernd gleich 0,01 mm sein. 35 In einer weiteren Variante könnte die Öffnung 21,Beim Prägen wirkt die oben beschriebene Vor- die das Eintreten des Verdrängers 26 in das Flüs-richtung folgendermaßen: Am Anfang des Prägevor- sigkeitskissen der Kammer 1 ermöglicht, unmittelbarganges bewegt sich die Platte 35 unter der Wirkung über dem Boden 4 des Zylinders 2 vorgesehen sein,der Antriebsvorrichtung der Presse abwärts gegen Eine Ausnehmung, die den Abmessungen des Verdas zu bearbeitende Werkstück hin. Während dieser 40 drängers 26 entsprechen müßte, wäre in diesem FallBewegung des Gesenkteils 18, der Kolbenstange 12 am oberen äußeren Rand des Kolbens 5 vorzusehen,und des Kolbens 5 steht der bewegliche Stößel 24 damit sich die obere Fläche des Kolbens in unmittel-einstweilen still. barer Nähe des Bodens 4 des Zylinders 2 befindet.Bevor das Gesenkteil 18 mit der Werkstückober- Bei einer solchen Anordnung läßt sich das Volumen fläche in Kontakt kommt, wird ein nicht dargestellter 45 des Flüssigkeitskissens auf ein Mindestmaß herabelektrischer Schalter durch den Gestellteil 35 einge- setzen.schaltet, so daß der Stromkreis des zu Antrieb des Um die unerwünschten Folgen der sich zwang-Nockens 32 dienenden Motors geschlossen wird. Von läufig ergebenden Erwärmung der Flüssigkeit in derdiesem Augenblick an wird der Stößel 24 hin- und Kammer 1 zu vermeiden, ist eine mikrometrische herbewegt, so daß sein Verdränger 26 auf das Flüs- 50 Schraube in der Wandung des Zylinders 2 angeord-sigkeitskissen in der Kammer 1 wirkt und eine net, mit deren Hilfe sich die durch die ErwärmungSchwingungsbewegung des Kolbens 5 erzeugt. Diese der Flüssigkeit bedingten Volumenänderungen kom-Schwingungsbewegung, deren Amplitude ungefähr pensieren lassen,
gleich 0,01 mm ist, wird der Hauptabwärtsbewegungüberlagert. Die zusammengesetzte Bewegung des 55 Patentansprüche:
Kolbens 5 wird selbstverständlich auf das Gesenkteil18 übertragen, so daß letzteres das Werkstück mit 1. Schwingungserzeuger für Pressen zumeiner Frequenz hämmert, die der Drehgeschwindig- Prägen metallischer Werkstücke, welcher einemkeit des fraglichen Hilfsmotors entspricht. Die Dreh- der Gesenkteile eine Schwingung in Richtung der geschwindigkeit wird derart eingestellt, daß der 60 Preßbewegung erteilt, gekennzeichnetNocken 32 mehrere Umdrehungen ausführt, während durch eine nach außen durch einen das Ge-das Gesenkteil 18 mit dem Werkstück in Kontakt senkteil (18) tragenden Kolben (5) unter demsteht. Wenn das bewegliche Element der Presse seine Gegendruck einer Feder (33) abgeschlosseneuntere Endlage erreicht, betätigt es einen zweiten Flüssigkeitskammer (1), in die ein hin- und her-Schalter, der das Anhalten des Hilfsmotors mittels 65 schwingender Verdränger (26) ragt,eines Verzögerungsrelais bewirkt. Die Antriebsvor- 2. Schwingungserzeuger nach Ansprach 1, da-richtung der Presse sowie die Bauelemente, die deren durch gekennzeichnet, daß der Verdränger (26)Druckkraft zum Gestellteil 35 übertragen, sind der- durch das in die Flüssigkeitskammer (1) hinein-
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| CH1237471X | 1960-01-22 |
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Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE853402C (de) * | 1949-07-07 | 1952-10-23 | Dynamit Nobel Ag | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung und Behandlung von vorzugsweise flaechigen Werkstoffen |
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1961
- 1961-01-23 DE DEB60941A patent/DE1237471B/de active Pending
Patent Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE853402C (de) * | 1949-07-07 | 1952-10-23 | Dynamit Nobel Ag | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung und Behandlung von vorzugsweise flaechigen Werkstoffen |
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