DE1237167B - Schaltungsanordnung zur UEbertragung impuls-foermiger Daten ueber Traegerfrequenz-Fernsprech-kanaele - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEbertragung impuls-foermiger Daten ueber Traegerfrequenz-Fernsprech-kanaele

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DE1237167B
DE1237167B DE1964S0089144 DES0089144A DE1237167B DE 1237167 B DE1237167 B DE 1237167B DE 1964S0089144 DE1964S0089144 DE 1964S0089144 DE S0089144 A DES0089144 A DE S0089144A DE 1237167 B DE1237167 B DE 1237167B
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Dr-Ing Werner Poschenrieder
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur übertragung impulsförmiger Daten über Trägerfrequenz-Fernsprechkanäle Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Übertragung impulsförmiger Daten -insbesondere von Schnelltelegrafiezeichen - mittels Amplitudenmodulation nach dem Zweiseitenbandverfahren über Trägerfrequenz-Fernsprechkanäle, die nach dem Einseitenbandverfahren gebündelt sind.
  • Zur formgetreuen Übermittlung impulsförmiger Daten über Trägerfrequenzsysteme, bei denen die sende- und empfangsseitigen Trägergeneratoren nicht phasenstarr synchronisiert sind, wird im allgemeinen ein Träger getastet und dieser mit den beiden Seitenbändern innerhalb des Sprechkanals übertragen. Indes sind Trägerfrequenz-Fernsprechkanäle im Ausmaß ihres verfügbaren Bandes nicht ohne weiteres für die Übertragung impulsförmiger Daten geeignet, da durch die Frequenzabhängigkeit von Dämpfung und Laufzeit starke Zeichenverzerrungen und Einschwingvorgänge auftreten, die auch als Echos aufgefaßt werden können. Wie Fig.1 zeigt, sind bei einem Trägerfrequenz-Fernsprechkanal die Dämpfungsverzerrungen da innerhalb des zu übertragenden Frequenzbandes B, das z. B. von 300 bis 3400 Hz reicht, sehr klein; außerhalb des Übertragungsbereiches steigt die Dämpfung steil auf hohe Werte an. Der Dämpfungsverlauf entspricht also weitgehend dem eines idealen Filters, dessen Dämpfung innerhalb des Übertragungsbereiches Null und außerhalb unendlich groß ist. Die Antwort eines idealen Filters - das keine Laufzeitverzerrungen besitzt - auf einen Dirac-Impuls (ein Impuls verschwindend kurzer Dauer, dessen Produkt aus Dauer und Höhe den Wert 1 Sekunde hat) ist. bekanntlich eine sinx -Funktion, wie sie in Fig. 4 die gestrichelte Kurve a zeigt. Durch den scharfen Dämpfungssprung an den Rändern des Durchlaßbereiches treten starke und lang andauernde Ein- und Ausschwingvorgänge auf. Diese Zeichenverzerrungen werden bei Trägerfrequenz-Fernsprechkanälen noch durch die hinzukommenden Laufzeitverzerrungen dz vergrößert, die an den Rändern des Übertragungsbereiches für eine Sende- und Empfangsumsetzung etwa 3 msec betragen (Fig. 1).
  • Es wurde bereits versucht, durch Laufzeitentzerrer die Laufzeit innerhalb des Übertragungsbereiches konstant zu halten. Ein derartiger aus Allpaßgliedern bestehender Laufzeitentzerrer erfordert einen außerordentlich großen Aufwand: Um z. B. die Laufzeitverzerrungen von 3 auf 0,1 msec herabzusetzen, benötigt man 28 Spulen und ebensoviel Kondensatoren. Es bleiben dann aber immer noch die starken Echos, die durch den steilen Dämpfungsanstieg verursacht sind. Bei der Übertragung impulsförmiger Daten über ein Trägerfrequenzsystem muß der zeitliche Verlauf der Impulse auf eine bestimmte Dauer begrenzt werden. Je kürzer diese Zeit ist, um so schneller kann man Zeichen übertragen, und je kleinere Amplituden des Zeichens man außerhalb der ihm zugeordneten Zeit zuläßt, um so weniger werden folgende Zeichen gestört. Bildet man mit Hilfe von Filtern frequenzmäßig nebeneinanderliegende Kanäle, so müssen diese Filter zwei Aufgaben erfüllen: Störsignale aus den Nachbarkanälen müssen durch ausreichende Sperrdämpfungen unterdrückt werden, und Störsignale aus dem eigenen Kanal, hervorgerufen durch Echos vorhergehender Zeichen, müssen durch einen rasch abklingenden Ausschwingvorgang der Signale vermieden werden. Beide Aufgaben sind gleich wichtig. Es hat also keinen Sinn, die Sperrdämpfung der Filter zu erhöhen, wenn man nicht ebenfalls die Zeichenechos kleiner macht.
  • O. Herrmann und W. Schüßler haben das Einschwingverhalten von Filtern untersucht und ein Bewertungsmaß M dafür aufgestellt (s. Aufsatz »Zur Auswahl von Filtern mit günstigem Einschwingverhalten«, Archiv der elektrischen Übertragung, Bd. 14, 1960, H.4, S. 183). Das Bewertungsmaß ist M = fgtg; dabei ist 2f9 die Frequenzbandbreite des Kanals, in der die Dämpfung unter einer geforderten Sperrdämpfung bleibt, und t9 die Zeit, während der die Antwortfunktion auf einen Dirac-Impuls sich über einen vorgegebenen Bruchteil ihres Maximalwertes erhebt. Je kleiner M ist, desto besser ist die Forderung nach einem kurzen Einschwingvorgang bei begrenztem Frequenzband im Rahmen der gestellten Genauigkeitsansprüche erfüllt.
  • In der deutschen Patentschrift 933 930 und dem Aufsatz »Wechselstromtelegraphie mit Frequenzmodulation im Rahmen der WT-100-Technik« (Nachrichtentechnische Zeitschrift, 1963, H. 8, S. 397) sind Filter für Schmalband-Telegrafiesysteme mit Frequenzmodulation beschrieben, bei denen die Dämpfungskurve einen durchhängenden, kettenlinienförmigen Verlauf aufweist. Die Steilheit der Flanken der Dämpfungskurve der Sende- und Empfangsfilter wird dem Frequenzhub entsprechend gewählt und läßt sich gegebenenfalls durch Verschieben der Pole des Filters in gewissen Grenzen variieren. Durch einen im Durchlaßbereich weitgehend linearen Phasenverlauf wird erreicht, daß die Empfangsfunktion eine geringe Welligkeit hat und im Nulldurchgang ausreichend steil verläuft. Ein solches Filter zeigt also ein günstiges Einschwingverhalten für frequenzmodulierte Schwingungen, bei denen Frequenzsprünge auftreten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für amplitudenmodulierte Schwingungen mit Amplitudensprüngen ein pulsformendes Netzwerk zu finden, das den Dämpfungs- und Laufzeitverlauf des Trägerfrequenzkanals derart korrigiert, daß die Impulse schnell einschwingen; dabei soll sich mit möglichst geringem Aufwand ein möglichst kleines Bewertungsmaß M ergeben.
  • Eine Schaltungsanordnung zur Übertragung impulsförmiger Daten mittels Amplitudenmodulation nach dem Zweiseitenbandverfahren über Trägerfrequenzkanäle, die nach dem Einseitenbandverfahren gebündelt sind, ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in die Übertragungsstrecke ein pulsformendes Netzwerk einschaltbar ist, das nach den Kanalrändern zu eine mit der Frequenz näherungsweise quadratisch ansteigende Dämpfung und außerhalb der Kanalränder jeweils einen Dämpfungspol hat, so daß die Gruppenlaufzeit bis zu Dämpfungen von etwa 1 N annähernd konstant ist und an den Kanalrändern abfällt.
  • Die Dimensionierung des pulsformenden Netzwerkes nach der Erfindung unterscheidet sich also von den gekannten Filtern für Wechselstromtelegrafie mit Frequenzmodulation, weil sich ein Amplitudensprung anders auswirkt als ein Frequenzsprung.
  • Das pulsformende Netzwerk nach der Erfindung hat zusammen mit dem Trägerfrequenz-Fernsprechkanal innerhalb der Kanalbandbreite B einen annähernd quadratischen Dämpfungsgang, dem bekanntlich ein linearer Anstieg der Phase und damit eine konstante Gruppenlaufzeit entspricht; dadurch gehen die durch die steilen Dämpfungskanten des Trägerfrequenz-Fernsprechkanals verursachten Echostörungen auf ein Minimum zurück. Außerdem wirkt die an den Kanalrändern monoton abfallende Gruppenlaufzeit des pulsformenden Netzwerks dem Laufzeitanstieg des Trägerfrequenz-Fernsprechkanals entgegen, d. h., die stark laufzeitverzerrten Randbereiche des Fernsprechkanals i werden entzerrt. Eine Laufzeitentzerrung - soweit überhaupt noch erforderlich - kann sich auf etwa zwei Drittel der Kanalbandbreite beschränken. Der Aufwand für eine solche zusätzliche Laufzeitentzerrung ist verhältnismäßig gering, da die resultierenden Verzerrungen an den Kanalrändern nur noch klein sind. Ein pulsformendes Netzwerk mit dem oben angegebenen Dämpfungs- und Laufzeitverlauf läßt sich -wie im folgenden gezeigt wird - mit einem Abzweigfilter vierten Grades verwirklichen, das als Bandpaß nur vier Spulen und sechs Kondensatoren enthält.
  • Schaltet man das pulsformende Netzwerk in eine Verbindung mit z. B. fünf Trägerfrequenz-Modulationsabschnitten ein, die einer internationalen Fernverbindung entspricht, so läßt sich mit CCI-Text bei einer zulässigen Zeichenverzerrung von 20 °/o eine Telegrafiegeschwindigkeit von 1500 Baud (entsprechend einer Punktfrequenz von 750 Hz) erreichen; dabei sind keine zusätzlichen Laufzeitentzerrer verwendet. Im betrachteten Fall, nämlich Zweiseitenband-Amplitudenmodulation und binäre Codierung, sind die Baud-Zahlen gleich den Bit/sec-Werten. Will man den in Bitsec gemessenen Informationsfluß erhöhen, so läßt sich dies gegebenenfalls durch mehrstufige Codierung und/oder andere Modulationsverfahren erreichen.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird sendeseitig das impulsförmige Datensignal vor Zu= führung in den Trägerfrequenz-Fernsprechkanal-in zwei Modulationsstufen in ein Zweiseitenbandsignal umgeformt, derart, daß in der ersten Modulationsstufe das impulsförmige Datensignal einen Träger tastet, dessen Frequenz (beispielsweise 22 kHz) wesentlich höher als die Punktfrequenz des Datensignals (beispielweise 900 Hz) liegt, daß der getastete Träger das pulsformende Netzwerk durchläuft, dessen Mittenfrequenz gleich der Frequenz des Trägers ist, und daß das so entstandene Zweiseitenbandsignal in der zweiten Modulationsstufe auf die Minenfrequenz des Trägerfrequenz-Fernsprechkanals (beispielsweise 2 kHz)- umgesetzt wird. Die Maßnahmen zur Echounterdrückung sind also auf der Sendeseite vor dem Eingang des Trägerfrequenz-Fernsprechkanals getroffen; am Trägerfrequenzsystem selbst braucht nichts geändert zu werden.
  • Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist bei Hintereinanderschaltung vieler Trägerfrequenzabschnitte ein zusätzlicher Laufzeitentzerrer für einen Mittelwert der zu erwartenden Laufzeitverzerrungen in die Übertragungsstrecke einschaltbar. Wird z. B. in einer internationalen Fernverbindung mit fünf Trägerfrequenzabschnitten ein zusätzlicher Laufzeitentzerrer für zwei Abschnitte eingeschaltet, so erhöht sich unter den oben angegebenen Bedingungen die Telegrafiegeschwindigkeit von 1500 auf 1800 Baud (entsprechend einer Punktfrequenz von 900 Hz). Der Aufwand für den Laufzeitentzerrer, der - wie obenerwähnt - wegen des pulsformenden Netzwerkes nur etwa zwei Drittel der Kanalbandbreite zu entzerren braucht, ist relativ gering.
  • Mit besonderem Vorteil wird die Einschaltung des zusätzlichen Laufzeitentzerrers abhängig von der Zahl der Trägerfrequenzabschnitte mit Hilfe des Wahlvorganges durch die Leitweglenkung im abgehenden Knotenamt gesteuert.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in den F i g. 2 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen und Diagrammen näherer läutert. Im einzelnen zeigt F i g. 2 Dämpfung und Laufzeit des pulsformenden Netzwerkes gemäß der Erfindung als Funktion der Frequenz, F i g. 3 die Sendeseite einer Schaltungsanordnung zur Übertragung von Schnelltelegrafiezeichen über einen Trägerfrequenz-Fernsprechkanal, F i g. 4 die Antwort eines idealen Filters und des pulsformenden Netzwerkes auf einen Dirac-Impuls, F i g. 5 die Schaltung des pulsformenden Netzwerkes als Tiefpaß, F i g. 6 die Schaltung des pulsformenden Netzwerkes als Bandpaß, der aus dem Tiefpaß nach F i g. 5 abgeleitet ist.
  • F i g. 2 zeigt die Dämpfung a und die Laufzeit z eines pulsformenden Netzwerkes gemäß der Erfindung als Funktion der Frequenzf. Das pulsformende Netzwerk F möge beispielsweise in einer Schaltungsanordnung liegen, wie sie in F i g. 3 dargestellt ist; sein Durchlaßbereich B erstreckt sich dabei von 20,6 bis 23,7 kHz. F i g. 2 ist derart unter F i g. 1 gezeichnet, daß die in ihre natürliche Lage umgesetzten Frequenzen der F i g. 2 denen der F i g. 1 entsprechen (bei Umsetzung des Bereichs 20,6 bis 23,7 kHz mit 24 kHz ergibt sich der Übertragungsbereich des Fernsprechkanals von 0,3 bis 3,4 kHz); auf der Abszisse der F i g. 2 sind daher die Frequenzen von rechts nach links aufgetragen.
  • Aus F i g. 2 ist zu ersehen, daß die Dämpfung a von der Mittenfrequenz 22 kHz aus nach den Kanalrändern zu annähernd quadratisch mit der Frequenz ansteigt und außerhalb der Kanalränder jeweils einen Dämpfungspol hat. Die Gruppenlaufzeit r ist bis zu Dämpfungen von 1 N annähernd konstant und fällt an den Kanalrändern monoton ab. Da infolge der hohen Selektivität der Trägerfrequenzkanäle Störungen aus Nachbarkanälen für die Datenübertragung keine Rolle spielen, braucht das pulsformende Netzwerk im Bereich der Nachbarkanäle keine hohe Dämpfung zu halten.
  • In F i g. 3 ist die Sendeseite einer Schaltungsanordnung zur Übertragung von Schnelltelegrafiezeichen über einen Trägerfrequenz-Fernsprechkanal dargestellt. Der Zeichensender S liefert Gleichstrom-Telegrafiezeichen mit einer Geschwindigkeit von beispielsweise 1800 Baud; dem entspricht eine Punktfrequenz von 900 Hz. Die Gleichstromzeichen werden im Tastmodulator Ml durch Tastung eines Trägers in Wechselstromzeichen umgeformt. Bekanntlich soll die Trägerfrequenz wesentlich größer als die Punktfrequenz des Telegrafiesignals sein; beim Ausführungsbeispiel ist ein Träger mit einer Frequenz von 22 kHz gewählt, den der Trägergenerator G1 liefert. Die Wechselstromzeichen durchlaufen nun das pulsformende Netzwerk F, dessen in F i g. 2 gezeigter Dämpfungs- und Laufzeitgang dafür sorgt, daß im Trägerf requenz-Fernsprechkanal keine störenden Echos auftreten (über dem pulsformenden Netzwerk F ist das Amplitudenspektrum des Signals angedeutet). Es folgt ein Ringmodulator M2, der mit Hilfe eines vom Trägergenerator G2 gelieferten 24-kHz-Trägers das Doppelband der Zeichen in die Frequenzlage um 2 kHz umsetzt. Das Signal wird schließlich im Verstärker V verstärkt, von den Seitenbändern höherer Ordnung befreit und dann dem Eingang des Trägerfrequenz-Fernsprechkanals TF zugeführt.
  • In F i g. 4 zeigt die gestrichelte Kurve a - wie eingangs erwähnt - die Antwort eines idealen Filters auf einen Dirac-Impuls. Zum Vergleich stellt die ausgezogene Kurve b die Verformung eines Dirac-Impulses beim Durchgang durch das pulsformende Netzwerk gemäß der Erfindung dar; sie weist nur ein ganz geringes Überschwingen auf. In F i g. 4 ist auf der Abszisse das Produkt tfg aufgetragen, wobei t die Zeit und f9 die Frequenz bedeutet, bei der die Dämpfung des pulsformenden Netzwerkes 4,6 N erreicht. Bei einer zugelassenen Abweichung der Antwortfunktion von 10/, von ihrem Maximalwert ergibt sich für das pulsformende Netzwerk ein Bewertungsmaß M = 2,05.
  • F i g. 5 zeigt die Schaltung des pulsformenden Netzwerkes in seiner Grundform als Tiefpaß. Es gelten folgende relative Werte: qf = qt = 0,01 (Frequenz- und Zeitschranke für 4,6 N Dämpfung und 10/, Restecho), M = 2,05.
  • Die wirklichen Induktivitäten und Kapazitäten errechnen sich nach den Formeln: dabei ist R der Abschlußwiderstand.
  • Aus dem Tiefpaß nach F i g. 5 läßt sich durch Frequenztransformation für jeden gewünschten Durchlaßbereich ein Bandpaß ableiten, dessen Schaltung F i g. 6 zeigt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Übertragung impulsförmiger Daten mittels Amplitudenmodulation nach dem Zweiseitenbandverfahren über Trägerfrequenz-Fetnsprechkanäle, die nach dem Einseitenbandverfahren gebündelt sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in die Übertragungsstrecke ein pulsformendes Netzwerk einschaltbar ist, das nach den Kanalrändern zu eine mit der Frequenz näherungsweise quadratisch ansteigende Dämpfung und außerhalb der Kanalränder jeweils einen Dämpfungspol hat, so daß die Gruppenlaufzeit bis zu Dämpfungen von etwa 1 N annähernd konstant ist und an den Kanalrändern abfällt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sendeseitig das impulsförmige Datensignal vor Zuführung in den Trägerfrequenz-Fernsprechkanal in zwei Modulationsstufen in ein Zweiseitenbandsignalumgeformt wird, derart, daß in der ersten Modulationsstufe das impulsförmige Datensignal einen Träger tastet, dessen Frequenz (beispielsweise 22 kHz) wesentlich höher als die Punktfrequenz des Datensignals (beispielsweise 900 Hz) liegt, daß der getastete Träger das pulsformende Netzwerk durchläuft, dessen Mittenfrequenz gleich der Frequenz des Trägers ist, und daß das so entstandene Zweiseitenbandsignal in der zweiten Modulationsstufe auf die Mittenfrequenz des Trägerfrequenz-Fernsprechkanals (beispielsweise 2 kHz) umgesetzt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Hintereinanderschaltung vieler Trägerfrequenzabschnitte ein zusätzlicher Laufzeitentzerrer für einen Mittelwert der zu erwartenden Laufzeitverzerrungen in die Übertragungsstrecke einschaltbar ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Einschaltung des zusätzlichen Laufzeitentzerrers abhängig von der Zahl der Trägerfrequenzabschnitte mit Hilfe des Wahlvorganges durch die Leitweglenkung im abgehenden Knotenamt gesteuert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 933 930; »NTZe, 1963, H. 8., S. 397.
DE1964S0089144 1964-01-20 1964-01-20 Schaltungsanordnung zur UEbertragung impuls-foermiger Daten ueber Traegerfrequenz-Fernsprech-kanaele Withdrawn DE1237167B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933930C (de) * 1954-02-11 1955-10-06 Siemens Ag Filter fuer Schmalband-Telegrafiesysteme mit Frequenzmodulation

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933930C (de) * 1954-02-11 1955-10-06 Siemens Ag Filter fuer Schmalband-Telegrafiesysteme mit Frequenzmodulation

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